Reisetipps Norwegen

Szene Norwegen

Eirik Stegarud

ist leidenschaftlicher Taucher und Salesmanager bei Arrangement Compagniet AS (www.arrcom.no). Die Eventagentur organisiert spektakuläre Abenteuer und Firmenevents von Whiskey-Seminaren über Autocross bis hin zum Überlebenstraining. Seine Lieblingstauchspots: das Rote Meer und die norwegische Westküste.

Norsk Interiors

Stilvoll leben

Eine junge Generation von Designern bringt Frische in die norwegische Interior-Design-Szene. Der Mut zur Kreativität wird durch den Young Talent Award gefördert, der dem Designnachwuchs die Chance gibt, Projekte vorzustellen und Produkte zu promoten (www.norskdesign.no). Im Norwegian Centre for Design and Architecture gibts einmal pro Monat ein Design Breakfast (Hausmannsgate 16 | Oslo | www.doga.no). Neuer Hotspot für Innenausstattung ist das House of Oslo (Ruseløkkveien 26 | www.houseofoslo.no): Interior Design auf 14000 m² - von der Gabel bis hin zum Sofa - von internationalen und skandinavischen Labels. Neue Designtrends finden sich auch in kleinen Shops wie Pur Norsk in Oslo (Thereses gate 14 | www.purnorsk.no), Norway Designs in Trondheim (Thomas Angells gate 14 | www.norwaydesigns.no) und dem Laden der aufstrebenden Designergruppe Norway Says in Oslo (Thorvald Meyers gate 15 | www.norwaysays.com).

Lampenfieber

Paradies für Cineasten

Die Filmszene boomt! Die Norweger gehen liebend gern ins Kino - besonders in der dunklen Jahreszeit. Der absolute Traum für Filmfans ist das weltgrößte THX-Auditorium, Oslos Colosseum (Fridtjof Nansens vei 6 | www.oslokino.no). Für lange Kinonächte ist Norwegen ideal, denn: Dokumentarfilm, Kinderfilm, Kurz- oder Trickfilm - für jedes Genre gibt es mittlerweile ein eigenes Festival! Zu den Topevents gehören das Oslo International Filmfestival (www.oslofilmfestival.com), das Bergen International Film Festival (www.biff.no) und Kosmorama, das internationale Filmfestival in Trondheim (www.kosmorama.no).

Grünerløkka

Oslos Greenwich Village

Einst graues Arbeiterviertel, heute ein beliebter Wohnort für Künstler und Designer. Die Rede ist von Grünerløkka. Trendbars, Cafés, Galerien und kleine Boutiquen ziehen Trendsetter an. Die angesagtesten Treffpunkte für den Abend sind die Bar Boca (Thorvald Meyers gate 30 | www.barboca.no) oder der Blå Jazzclub (Brenneriveien 9 | www.blx.no). Auf der Suche nach Designerstücken? In kleinen Shops und größeren Ladenketten wird man fündig! Kleidung, Taschen, Schmuck und Geschenke von Independent-Labels gibt's bei Conzept (Steenstrups gate 12 | www.smykkegal.no), Designermode und Abendgarderobe für Mamis in spe, trendige Kinderkleidung und sogar ein Babycafé bei Den Kule Mage (Markveien 55 | www.denkulemage.no).

Trendsport Snowkiten

Eiskalter Geschwindigkeitsrausch

Schneller fahren, höher springen - und das mit Hilfe eines Drachens auf Ski oder Snowboard. Norwegen gilt als Mekka für Snowkiter. Vor allem das Hardangervidda-Plateau zieht von Dezember bis Mai die Weltelite der Snowkite-Szene an. Übernachtet wird in Haugastøl - kein Wunder, schließlich kann man hier direkt vor der Haustür den Drachen steigen lassen (Tel. 32087564 | www.haugastol.no). Kurse gibts bei Fluid (Kirkeveien 157 | Oslo | www.fluid.no). Auch in Hemsedal, Trysil, Veggli und Geilo kann auf Schnee gekitet werden.

Wellnesswelle

Norwegens neue Spas

Saunas sind hoch im Norden nichts Neues, doch nun sind die Norweger auch auf den Wellnesszug aufgesprungen: Im ganzen Land eröffnen durchgestylte Spas. Ultraschick: Das Artesia in Oslos Hotel Continental (Majorstuveien 36 | www.artesia.no) und das Spa des Designhotels Grims Grenka in Oslo (Kongens gate 5 | www.grimsgrenka.no). Auch außerhalb Oslos kann man sich nach allen Regeln der Kunst rundum verwöhnen lassen: Das Quality Spa & Resort Kragerø (www.kragerospa.no) in der Telemark bietet eine 1250 m² große Spa-Anlage mit einem nicht nur für skandinavische Verhältnisse außergewöhnlich großen Behandlungsangebot.

Musikszene

Hier geht die Post ab!

Die norwegische Musikszene boomt wie nie! Ganz egal welche Musikrichtung - Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop oder R'n'B -, norwegische Musiker wie Röyksopp, Kings of Convenience, Turbonegro und Sissel mischen auch international kräftig mit. Das kleine Bergen gilt als heimliche Musikhauptstadt (www.visitbergen.com). Hier ist auch das norwegische Label Tellé zu Hause, das Größen wie die Kings of Convenience unter Vertrag hat (www.tellerecords.com). Eine große Rolle für die dynamische Musikszene spielen zudem die unzähligen Festivals - über 200 sind es jährlich. Die heißesten sind: Bergen International Festival (www.fib.no), Nordnorwegen Festival (www.festspillnn.no), Oslo Jazzfestival (www.oslojazz.no) und Øya Festival (www.oyafestivalen.com).

Hotelhimmel

Übernachten wie im Märchen

Von durchgestylt bis eisig - avantgardistische Hotels sind in! Der Ladies' Floor des Grand Hotels in Oslo ist ein Must-see (Karl Johans gate 31 | www.ladiesfloor.no). 17 Räume mit exotischen Themen wie 1001 Nacht, Arctic oder Snowprincess sind speziell auf die Wünsche weiblicher Gäste abgestimmt. Yogamatten, In-Room-Beautyservice und Luxuskosmetik von L'Occitane verstehen sich dabei von selbst. Die Macher der einzelnen Zimmer ließen sich von Norwegens weiblichen Celebritys inspirieren, darunter Sportlerinnen, Künstlerinnen und Schauspielerinnen. Oslos erstes Designhotel wurde im August 2007 eröffnet: Das Grims Grenka trumpft mit einer Rooftop Lounge, Asian-Fusion-Restaurant, Privatkino und einer organischen Tea & Cocktail Bar auf (Kongens gate 5 | www.grimsgrenka.no). Im Iglu-Hotel in Alta gibt's neben coolen Betten auch ein Restaurant, eine Sauna, Eisbar und Eisgalerie (Sorrisniva 20 | www.alta-friluftspark.no). Richtig abschalten lässt es sich im Myken Fyr (www.myken.no), einem Leuchtturm auf einer kleinen Insel nördlich des Polarkreises. Nichtstun ausdrücklich erwünscht!

Fashionable

Norwegens Modenachwuchs

Auch in Sachen Mode sind die Norweger auf dem Vormarsch. So tragen Stars wie Robbie Williams, Penélope Cruz und Natasha Bedingfield die schicken Teile von Moods of Norway. Die Marke kombiniert internationale Trends mit traditionellem norwegischem Design (Myrane 7 | Stryn | www.moodsofnorway.com). Typisch norwegisch: Ein pinkfarbenes Fischerboot, das Erkennungszeichen der Fashiondesigner, taucht auf Partys und Festivals im ganzen Land auf - und die Crew feiert kräftig mit! Fairer Handel steht im hohen Norden hoch im Kurs: Das Label Fin ist die erste ökologische Fairtrade-Modemarke der Welt (Ikada | Sagveien 17 | Oslo | www.finoslo.com). Wer jetzt an Schlabberpullis denkt, liegt jedoch total falsch! Die neue Kollektion der High-Fashion-Marke hat vor kurzem die Laufstege erobert und ist ab Frühjahr 2008 endlich in den Läden zu haben. Dass Strickmode nicht gleich Norwegerpulli ist, zeigt Tulip & Tatamo mit frechen Strickkleidern (Pilestredet 41 A | Oslo | www.tulipogtatamo.no). Zweimal pro Jahr macht die Oslo Fashion Week mit Fashiondesign made in Norway von sich reden (www.oslofashionweek.com).