Reisetipps Nizza

Highlights Nizza

Region: Cimiez

Musée Matisse

In einer genuesischen Villa aus dem 17. Jh. befindet sich mitten in den Gärten von Cimiez das Museum, das das Schaffen des berühmten französischen Künstlers zeigt. Neben Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen beherbergt das Museum Fotografien und Gegenstände aus Henri Matisse' Privatsammlung. | Okt.-März Mi-Mo 10-17, April- Sept. 10-18 Uhr | 164 av. des Arènes de Cimiez | Eintritt frei | www.musee-matisse-nice.org | Arènes/Musée Matisse

Musée National Message Biblique Marc Chagall

Die gesamte Entstehungsgeschichte von Chagalls Werk „Biblische Botschaft“ ist in diesem Museum zu besichtigen. Die Biblische Botschaft setzt sich aus 17 Gemälden zusammen. Der Architekt André Hermant hat das Gebäude speziell für dieses Werk in Zusammenarbeit mit Marc Chagall entworfen. Die für Chagall typischen fröhlichen Farben und Linien kommen hier besonders zum Leuchten und schaffen einen Ort der Leichtigkeit. | Nov.-April Mi-Mo 10-17, Mai-Okt. 10-18 Uhr | av. Docteur Ménard | Eintritt 6,50 Euro | www.musee-chagall.fr | Musée Chagall

Region: Abseits des Zentrums

Cathédrale Orthodoxe Russe Saint-Nicolas

Grüne Zwiebeltürme ragen in den Himmel - ein Hingucker in der Silhouette Nizzas. Es sind die Türme der russischen Kathedrale, des größten russischen Gotteshauses außerhalb Russlands. Die Kathedrale aus terrakottafarbenem Backstein, hellgrauem Marmor und leuchtenden Keramiken ist nicht nur ein wunderschönes Gebäude, sondern auch Zeugnis der russischen Vergangenheit Nizzas. Russische Adelsfamilien und Mitglieder des Zarenhofs ließen sich im 19. Jh. an der Côte d'Azur nieder. Der Bau einer Kathedrale wurde notwendig. 1912 feierte die russische Gemeinde die Einweihung ihres Gotteshauses. Beeindruckend geht es im Inneren der Kathedrale weiter: wertvolle Ikonen, Fresken und Holzschnitzereien. | Mai-Sept. tgl. 9-12 u. 14.30-18, Okt. 9.15-12 u. 14.30-17.30, Nov.-15. Feb. 9.30-12 u. 14.30-17, 16. Feb.-April 9-12 u. 14.30-17.30 Uhr | geschl. während Messen und an besonderen Feiertagen | av. Nicolas II | Eintritt 3 Euro | www.acor-nice.com | Tzarewitch/ Gambetta

Der größte russische Friedhof der Côte d'Azur, der Cimetière Russe de Caucade, wurde 1867 angelegt. Er liegt etwas abseits im Viertel Arénas . Russische Adelige, Maler und Schriftsteller, wie der Philosoph Alexander Herzen, fanden hier ihre letzte Ruhe. | Tgl. 8-19 Uhr (Sommer), 8-17 Uhr (Winter) | 78 av. Sainte-Marguerite | Cimetière de Caucade

Region: Altstadt

Cours Saleya

Blumenhändler inmitten ihrer Blütenpracht, Bauern hinter Gemüse- und Obstkörben; Oliven und Käse in allen Variationen. Das ist das tägliche Bild auf dem Cours Saleya. Der Platz ist großzügig, hell und gesäumt von ockergelben Häusern. Der Markt hat Tradition: Seit 1861 bauen die Händler hier jeden Morgen ihre Stände auf. Auf der angrenzenden Place Pierre-Gautier finden Sie die regionalen Bauern mit ihren Waren. Wer das bunte Treiben liebt, wer gerne schlendert und hier und da eine leckere Kleinigkeit kauft, wer es liebt, am Rand des Geschehens in einem Café zu sitzen, der muss den Tag genau hier starten. Auch Henri Matisse gefiel der Platz: Im Palais Caïs de Pierlas an der Ostseite des Platzes lebte und malte er einige Jahre.

Opéra de Nice

„Tosca“ lauschen in roten Samtsesseln unter riesigen Kristalllüstern: Das ist ein Abend in der Oper von Nizza. Die Geschichte des Opernhauses geht auf das Jahr 1776 zurück, als die Marquise Alli-Maccarani ihr ehemaliges Wohnhaus zum Umbau in ein Theater freigab. Vom Théâtre Maccarani ist heute nichts mehr zu sehen. 1826 wurde an dieser Stelle eine Oper im italienischen Stil gebaut, die 55 Jahre später während einer Vorstellung durch einen Brand zerstört wurde. Neu gestaltet hat das Ganze im Stil der Pariser Oper François Aune, Nizzaer Architekt und Schüler Gustave Eiffels. So steht sie als „Monument historique“ heute noch und ist Veranstaltungsort von Opern-, Konzert- und Ballettaufführungen. | 4-6 rue Saint-François-de-Paule | www.opera-nice.org

Region: Neustadt um die Place Masséna

Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain (MAMAC)

Vier Türme aus Carrara-Marmor, dazwischen Glasbrücken: Der Architekt Yves Bayard hat sich das perfekte Monument ausgedacht, um diese Sammlung der französischen und amerikanischen avantgardistischen Bewegung von den 60er-Jahren bis heute auszustellen. Auf dem Vorplatz: Skulpturen von Niki de Saint Phalle, Alexander Calder und Max Cartier. Höhepunkte der Ausstellung sind die Werke von Yves Klein, dem Farbtechniker für Ultramarinblau; Arman, dem König der „Akkumulation“ und Ben (Vautier), einem Mitbegründer der Fluxus-Bewegung. Fluxus ist eine Aktionskunst, die Leben und Kunst verbindet, statt beides voneinander abzuschotten. Der französische Bildhauer César verwandelt Autos durch Kompression in Kunstwerke. Sehenswert ist auch die Bibliothèque Louis Nucéra gegenüber vom Museum: Die Skulptur Tête Carrée von Sacha Sosno hat der Bibliothek ihren Spitznamen gegeben - Quadratschädel. | Di-So 10-18 Uhr | Promenade des Arts | Eintritt frei | www.mamac-nice.org | Promenade des Arts

Place Masséna

Nur einen Schritt ist es aus den engen Gassen der Altstadt hinaus auf die weite Place Masséna: ein ausladender Platz im Turiner Stil, gesäumt von Arkaden und Häusern in pom-pejanischem Rot. Hier trennen sich die Alt- von der Neustadt, die verwinkelten Straßen von den breiten Promenaden, das historische vom modernen Nizza. Plötzlich italienisches Großstadtflair. Nördlich des Platzes verläuft schnurgerade die Einkaufsstraße Avenue Jean Médecin, in westlicher Richtung nimmt hier die Fußgängerzone Rue Masséna ihren Anfang. | Masséna o. Jean Médecin

Region: Nizza

Terres de Truffes

Hier regiert die Trüffel. Der Meister des Edelpilzes, Bruno de Lorgues, zaubert in seinem „Boutique-Restaurant“ Delikatessen rund um die tolle Knolle. Im Bistro gibt es das Trüffelmenü, in der Boutique Spezialitäten mit dem duftenden Pilz für daheim. | Di-Sa 12-14 u. 19-22 Uhr (Boutique ab 10 Uhr) | Menü 75 Euro | 11 rue Saint-François de Paule | Altstadt | Tel. 0493620768 | www.terresdetruffes.com

Alziari

Mitten in der Altstadt liegt seit 1936 das Olivenparadies der Familie Alziari. Das Öl in der blau-gelb gemusterten Dose stammt aus der einzigen heute noch aktiven Ölmühle Nizzas, zu besichtigen auf den Hügeln von Nizza. Oliven, Olivenöle, Tapenaden, aber z. B. auch Seife mit Olivenöl und noch vieles mehr! | Di-Sa 8.30-12.30 u. 14.15-19 Uhr | 14 rue Saint-François de Paule | Altstadt | www.alziari.com.fr

Region: Um Hafen und Mont Boron

Port Lympia

Wie es so ist - in einem Hafen riecht es nach Abenteuer und der weiten Welt: wenn die Schiffe aufgerüstet und poliert werden, die Masten im blauen Himmel knarzen und die Hörner der großen Meereskreuzer durch den Hafen schallen. So warten auch in Nizza Yachten, Fähren und Kreuzfahrtschiffe auf ihren Aufbruch. Auf der Ostseite, am Quai de deux Emmanuels, liegen die guten Restaurants der Stadt dicht beieinander; die Häuser auf der Westseite entlang des Quai Papacino und des Quai Lunel sind im italienischen neoklassizistischen Stil mit barocken Elementen gebaut - bemerkenswert die Architektur des Maison Liprandi (20 quai Lunel), das Philippe Nicolas de Robilante im 18. Jh. gebaut hat. | Le Port | Saint-Aignan/Pilatte