Reisetipps Niederländische Küste

Sehenswertes Niederländische Küste

Region: Texel

EcoMare

Naturhistorisches Museum mit Seehundstation. Besucherhit: die Fütterung (Fütterungszeiten 11 und 15 Uhr). Entwicklungsgeschichte der Insel und die Bedrohung durch den Tourismus sind Ausstellungsthemen. Zu sehen sind außerdem das Modell eines Wals, Dünenpark und Vogelpflegestelle. EcoMare organisiert Wanderungen im Wattenmeer, in den Dünen und durch Vogelgebiete. | Tgl. 9–17 Uhr | Eintritt 8,50 Euro | Ruyslaan 92 | De Koog

Juttersmuseum Flora

Ein weiteres Kuriosum auf Texel: Im ersten Strandräubermuseum der Welt erzählen hier echte Strandräuber über ihre Funde. | Mo–Sa 10–17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro | Pontweg 141 | De Koog

Region: Den Haag – Scheveningen

Gemeentemuseum

Neben chinesischem Porzellan und venezianischer Glaskunst ist hier eine umfangreiche Mondrian-Sammlung zu sehen. | Di–So 11–17 Uhr | Eintritt 9 Euro, MK | Stadhouderslaan 41 | Den Haag | www.gemeentemuseum.nl

Mauritshuis

In dem Gebäude aus dem 17. Jh. ist die königliche Gemäldegalerie mit berühmten Bildern von Vermeer, Rembrandt, Jan Steen, Frans Hals und anderen Malern des Goldenen Zeitalters untergebracht. | Di–Sa 10–17, So 11–17 Uhr | Eintritt 9,50 Euro, MK | Korte Vijverberg 8 | Den Haag | www.mauritshuis.nl

Paleis Noordeinde

Im Paleis residiert seit 1980 Königin Beatrix. Das neoklassizistische Schloss wurde 1553 erbaut. Hinter dem Gebäude befindet sich ein weitläufiger Park, der – im Gegensatz zu den Diensträumen der Königin – zugänglich ist. | Noordeinde

Panorama Mesdag

Rundes Gemälde auf einer Fläche von fast 1700 m², das das Fischerdorf Scheveningen mit Blick auf Meer und Dünen im Jahr 1880 darstellt. | Mo–Sa 10–17, So 12–17 Uhr | Eintritt 6 Euro | Zeestraat 65 | Den Haag | www.mesdag.nl

Spuikwartier

Neben dem Hauptbahnhof ist in den letzten Jahren ein postmodernes Hochhaus nach dem anderen aus dem Boden geschossen. Ein Muss für Architekturliebhaber.

Vredespaleis

Der Friedenspalast ist Sitz des Internationalen Gerichtshofes und der Akademie des Völkerrechts. Im Rahmen von Führungen zu besichtigen. | Mo–Fr 10–16 Uhr, nur nach Voranmeldung | Carnegieplein 2 | www.vredespaleis.nl

Region: Leiden

De Lakenhal

Gemälde des 17. Jhs. im Städtischen Museum. | Di–Fr 10–17 Uhr, Sa/So 12–17 Uhr | Eintritt 4 Euro | Oude Singel 28–32

Rijksmuseum van Oudheden

Funde aus der Zeit der niederländischen Vorgeschichte, der Etrusker bis hin zu den Römern. | Di–Fr 10–17, Sa/So 12–17 Uhr | Eintritt 8,50 Euro, MK | Rapenburg 28

Region: Haarlem

Bahnhof

Ein Kleinod aus den Kindertagen der Eisenbahn, 1908 im Jugendstil mit Elementen aus Kacheln und Holz errichtet. Zwischen Amsterdam und Haarlem fuhr 1839 die erste Eisenbahn des Landes.

Cruquiusmuseum

Wo früher das Wasser des Haarlemmermeers plätscherte, befindet sich heute der älteste mit Dampfkraft trockengelegte Polder Hollands. Wie er entstand, wird hier anschaulich gezeigt. | März–Okt. Mo–Fr 10–17, Sa/So 11–17 Uhr | Eintritt 5 Euro | Cruquiusdijk 27 | www.museumdecruquius.nl

Frans-Hals-Museum

Werke der Maler der Haarlemer Schule, die als Wegbereiter der niederländischen Malerei gelten, bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Höhepunkt ist der eindrucksvolle Zyklus der acht Gruppenbilder Haarlemer Regenten und Schützengilden (Schutters) von Frans Hals. Weitere große Maler wie Jan van Scorel, Maerten van Heemskerck sind vertreten. Außerdem sind Stilmöbel, Silberschmuck, eine rekonstruierte Apotheke, ein historisches Puppenhaus sowie Werke zeitgenössischer Fotografen ausgestellt. Im Zentrum des Vierflügelbaus befindet sich ein schöner Museumsgarten. Von der einen Pforte schaut der „Pessimist“ Herakles herunter, von dem anderen Tor der „Optimist“ Demokrit. | Di–Sa 11–17, So 12–17 Uhr | Eintritt 7,50 Euro, MK | Groot Heilig-Land 62 | www.franshalsmuseum.nl

Grote Markt

Der Grote Markt mit St. Bavo, dem Rathaus im Stil der holländischen Renaissance und der Vleeshal (dort sind Ausstellungen moderner Kunst zu sehen) hat sich seit dem 17. Jh. kaum verändert. Zahlreiche Cafés und Restaurants, etwa das Grand Café Brinkmann (beliebter Treffpunkt) und die historische Kneipe In den Uiver.

St. Bavo/Grote Kerk

Das auffallendste Gebäude der Stadt ist die spätgotische Kreuzbasilika St. Bavo (14.–16. Jh.) am Grote Markt, gekrönt vom 80 m hohen, schlanken Turm. Der Großteil des Kircheninneren stammt noch aus der Zeit vor der Reformation, und das klingende Schmuckstück ist die weltberühmte Orgel, 1738 von Christian Müller erbaut. Händel, Mozart, Schubert, Liszt und Schweitzer spielten hier. | Mo–Sa 10–16 Uhr, Orgelkonzerte Mai–Okt. Di abends, Juli–Aug. Do 15–16 Uhr | Grote Markt

St. Bavo Kathedraal

Im westlichen Stadtteil an der Leidsevaart erhebt sich der eindrucksvolle Kuppelbau mit neugotischen und arabischen Stilelementen. St. Bavo, errichtet 1927–1930, ist 100 m lang, 42 m breit und 61 m hoch. Schatzkammer mit goldenen und silbernen Sakralgegenständen.

Teylers Museum

Das älteste Museum der Niederlande wurde vom reichen Tuchhändler Pierre Teyler von der Hulst 1778 gegründet. In klassizistischer Umgebung wird eine bunte Kollektion zu den Themen Wissenschaft, Zoologie, Kunst ausgestellt. Zu sehen sind auch Zeichnungen u.a. von Rembrandt, Raffael und Michelangelo. | Di–Sa 10–17, So 12–17 Uhr | Eintritt 7 Euro, MK | Spaarne 16 | www.teylersmuseum.nl

Region: Alkmaar

Grote Kerk

Die spätgotische St. Laurenskerk (erbaut 1470–1516) besitzt eine mächtige Kirchenorgel, die als eine der ältesten des Landes gilt. | Koorstraat

Stadhuis

Das um 1500 errichtete Rathaus macht mit seinem markanten Turm auf sich aufmerksam. | Langestraat 97

Region: Enkhuizen

De Waag

Die Stadtwaage ist ein im Stil der Frührenaissance (1599) errichtetes Haus. | Kaasmarkt

Stadtbefestigung

Von der Stadtbefestigung steht noch der mächtige Rundturm, Drommedaris genannt, der während der Kolonialzeit Gefängnis war. Vom Turm hat man einen schönen Rundblick über Hafen und Stadt. | Am Hafen

St. Pancraskerk

Überragt wird Enkhuizen vom 75 m hohen Turm der St. Pancraskerk (16. Jh.) mit seinem Glockenspiel.

Zuiderzeemuseum

Es birgt gleich zwei Museen: Das Innenmuseum, ein Lagerhaus der VOC aus dem 17. Jh., stellt Boote, Möbel, Trachten, Gemälde und vieles mehr aus. Das rund 500 m entfernte Freilichtmuseum dokumentiert die fast vergessene Handwerker- und Fischereikultur rund um die frühere Zuiderzee. Auf einem weiten Areal, durchzogen von Kanälen, wurden rund 135 Gebäude aus Dörfern originalgetreu wieder aufgebaut und im Stil ihrer Zeit (1880–1932) eingerichtet. Auf dem Kindereiland wird in „Siberie“ das Leben um 1930 nachgespielt. | Tgl. 10–17 Uhr | Eintritt 12,50 Euro, MK | Wierdijk 20–22 | www.zuiderzeemuseum.nl

Region: Ameland

Leuchtturm

Wer die 235 Stufen bis zur 58 m hohen Plattform des weithin sichtbaren Leuchtturms (erbaut 1880) bei Hollum erreicht hat, wird mit einer herrlichen Weitsicht belohnt. | Jan./Feb. tgl. 13–17, Fr/Sa auch 19–21 Uhr; März–Okt. So/Mo 13–17, Di–Sa 10–17, Mi–Sa auch 19–21 Uhr; Nov./Dez. Mi, Sa/So 13–17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro

Sorgdrager Museum

Das Museum besteht aus einem Bauernhaus und zwei Kommandeurswohnungen. Hier erfährt man etwas über die Inselgeschichte und über den Inselalltag. | Mo–Fr 10–12, 13–17, Sa/So 13.30–17 Uhr | Eintritt 3 Euro | Auskunft über Führungen Tel. 0519/542737 | Herenweg 1 | Hollum

Region: Schiermonnikoog

Bezoekerscentrum

Unterhalb des Wasserturms befindet sich das Besucherzentrum. Hier wird anschaulich über biologische und ökologische Aspekte des Wattenmeeres und des Nationalparks informiert. Wattwanderungen, Fahrradtouren, individuelle und Gruppenexkursionen u.a. durch die Vogelbrutgebiete der Kokbeduinen werden angeboten. | Mo–Sa 10–12 und 13.30–17 Uhr | Eintritt 1 Euro | Torenstreek 20

Bunker

Auf einer der höchsten Erhebungen der Insel, der Poemelsduinen, befinden sich die Reste eines Westwallbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg. Von dem Bunker, von den Einheimischen „Wassermann“ genannt, hat man eine herrliche Aussicht.

Region: Terschelling

De Boschplaat

Das Naturschutzgebiet, das sich über ein Drittel der Insel erstreckt, ist europäisches Naturdenkmal. Es entstand erst durch den Bau zweier Deiche. Natürlicher Wald, Dünen, Wattenmeer. De Boschplaat ist Brutplatz für seltene Vögel. In dem Biotop wachsen elf Orchideenarten. Geführte Exkursionen. Auskunft beim VVV oder Staatsbosbeheer | Longway 28 | Tel. 0562/442116

Brandaris

Brandaris ist mit einer Höhe von 54 m der älteste Leuchtturm des Landes (1594). Das Inselwahrzeichen kann man nur von außen besichtigen. Der wuchtige Turm gehört heute zu den modernsten Verkehrszentralen der Küstenüberwachung.

Stryper Totenacker

Die Grabsteine auf den Gräbern der Walfänger und Seefahrer sind alt, krumm und verwittert. Der älteste stammt aus dem Jahr 1594. Bereits um 900 n. Chr. soll an dieser Stelle eine Kapelle gestanden haben. | Midsland

't Behouden Huys

Inselmuseum in zwei nebeneinanderstehenden Kapitänshäusern von 1668. Man bekommt Einblick ins Seenotrettungswesen, die Inselgeschichte und erfährt viel über den Seefahrer Willem Barentszoon. | April–Okt. Mo–Fr 10–17, Sa 13–17 Uhr, Mitte Juni–Sept. auch So 13–17 Uhr | Eintritt 2,70 Euro | Commandeurstraat 32 | West-Terschelling | www.behouden-huys.nl

Region: Vlieland

Cranberryvlakte

Angeblich wurde im Jahr 1840 auf Terschelling ein Fass voller Cranberrys angespült. Die fremden Beeren pflanzten sich schnell fort und gelangten dank der Seevögel auch nach Vlieland. Auf der 48 Hektar großen „Cranberryebene“ westlich vom Leuchtturm ist man rundum von den Beerensträuchern umgeben.

Leuchtturm

Auf einer 40 m hohen Düne wurde 1910 der nur 18 m hohe Leuchtturm errichtet, dessen Leuchtsignale aber noch in 40 km Entfernung zu sehen sind. Die Aussicht über Insel und See lohnt die 218 Stufen. | Juli, Aug. Mo–Sa 10.30–12, 15–17, Sept.–Juni Mo–Sa 15–17 Uhr | Eintritt 1,50 Euro

De Noordwester

Besucherzentrum, das alle Informationen über das Eiland bereithält. Es ist zudem Treffpunkt für Vogel-, Watt- und Dünenexkursionen. | Dorpsstraat 150 | Tel. 0562/451700 | www.denoordwester.nl

Tromp's Huys

Historisches Inselmuseum im ältesten Haus (von 1575) Vlielands, in dem die Ranghöchsten der Vereinigten Ostindischen Kompanie ihren Sitz hatten. Das Gebäude ist nach Cornelis Tromp benannt, einem berühmten holländischen Admiral, der sich vor langer Zeit einmal hier aufhielt. | Okt.–April Di–Sa 14–17, Mai–Sept. Di–Fr 11–17, Sa 14–17 Uhr | Eintritt 2,75 Euro | Dorpsstraat 99

Vliehors

Das weite, vegetationsarme Sandgebiet wird scherzhaft auch „Sahara“ genannt. Zwischen Oost-Vlieland und Vliehors erstreckt sich ein Wald. Bei Vliehors liegt die Kaserne: Vliehors wird leider als militärisches Übungsgebiet genutzt. Im Sommer üben auch Soldaten auf dem prächtigen Sandgelände. Am Wochenende aber ist alles still, und auf den Sandbänken vor der Küste des Naturschutzgebietes sonnen sich die Seehunde.

Eine reizvolle, ungefähr 8 km lange Wanderung ist die zwischen dem Dorf und dem alten Posthuys, Poststation für die Postreiter, die von 1677 bis 1927 die „Zeebrieve“ von Amsterdam via Texel nach Vlieland brachten.

Region: Middelburg

Abtei/Onze Lieve Vrouwe Abdij

Der Backsteinkomplex aus dem 12. Jh. wurde während des Zweiten Weltkrieges total zerstört. Im spätgotischen Stil wieder aufgebaut, wird das Kloster heute wie eh und je vom 85 m hohen, achteckigen Turm Lange Jan überragt, sodass man sich wieder ins Mittelalter zurückversetzt fühlen kann. In der Abtei befindet sich die Provinzverwaltung und das Zeeuws Museum | März–Okt. Di–Do, Sa/So 10–17 Uhr, Fr 10–21 Uhr; Nov–Feb Mi/Do, Sa/So 10–17 Uhr, Fr 10–21 Uhr | Eintritt 8 Euro | Abdij | www.zeeuwsmuseum.nl | Turmbesteigungen: Mitte März–Mai und Sept./Okt. Mo 13–16, Di–So 10–16 Uhr, Juni–Aug. tgl. 10–17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro

Stadhuis

Das Rathaus wurde von der flämischen Architektenfamilie Kelderman 1452–58 erbaut und erinnert an das von Brüssel. Es gilt als der schönste Profanbau des Landes. Die Fassade schmücken die 25 Grafen und Gräfinnen von Zeeland. Im Zweiten Weltkrieg brannte auch das Stadhuis ab, wurde aber später wieder aufgebaut. Sehenswerter Markt auf dem Rathausplatz am Donnerstag.

Region: Rotterdam

Boijmans van Beuningen

Sammlung altniederländischer und italienischer, aber auch moderner Maler sowie Ausstellungen mit kunstgewerblichen Gegenständen und Möbeln. | Di–So 11–17 Uhr | Eintritt 9 Euro, MK | Museumpark 18–12 | www.boijmans.nl

Hafen

Über 42 km erstreckt sich der Hafen bis zur Nordsee. Beeindruckend ist eine Hafenrundfahrt. Aber auch eine Fahrt mit dem Watertaxi lohnt sich: z.B. die vom Leuvehaven zum Hotel New York. | Rundfahrten (ca. 75 Min.) im Sommer jede Stunde | Preis 9,25 Euro | Große Hafenrundfahrt (6,5 Std.) im Juli und Aug, Di 10.30 Uhr | Preis 42,50 Euro | Spido | Leuvehoofd 5 | Tel. 010/2759988, Watertaxi Rotterdam Tel. 010/4030303 | www.watertaxirotterdam.nl

Maritiem Museum

In Rotterdams Zentrum liegt das Museum zur Geschichte der Seefahrt und des Hafens. Sehenswert ist das Museumsschiff Buffel, ein restauriertes Rammschiff der niederländischen Marine. | Di–Sa 10–17, So 11–17 Uhr | Eintritt 5 Euro, MK | Leuvehaven 1 | www.maritiemmuseum.nl

Schielandhuis

Stadtgeschichtliches Museum in einem Haus von 1655. | Di–Fr 10–17, Sa/So 11–17 Uhr | Eintritt 3 Euro, MK | Korte Hoogstraat 31

Stadhuis

Im Stil der Neorenaissance wurde Rotterdams Rathaus, das größte in den Niederlanden, zwischen 1914 und 1920 erbaut. Es ist eines von drei Gebäuden, die 1940 nach dem Bombardement der Innenstadt noch standen.

Witte Huis

Über den Blaak gelangt man zum Wijnhaven. Dort steht das 45 m hohe Witte Huis, das zur Wende vom 19. ins 20. Jh. der erste europäische Wolkenkratzer war.