Reisetipps Montenegro

Einkaufen Montenegro Schmackhaftes und Modisches

Fruchtige Weine und luftige Sommerkleider bewahren das Urlaubsgefühl bis nach der Heimkehr

Über „das Euroländle“ spotteten die Serben, als die jugoslawische Währung, der Dinar, über Nacht aus Montenegro verschwandt. 2002 wurde der Euro eingeführt und gilt heute noch als Zahlungsmittel, obwohl Montenegro nicht in der Europäischen Union ist. Der Euro ist auch hier zum Teuro geworden, aufpassen: Montenegro ist nicht billig.

CDs und DVDs

Filme und TV-Serien gibt es zu Spottpreisen, allerdings in Englisch und meistens als Raubkopien. Für ausländische Musikalben gilt das gleiche. Balkanmusik von Goran Bregović und Boban Marković ist günstiger als im Ausland.

Ikonen

Die orthodoxen Heiligenbilder als Souvenirs bekommen Sie nicht nur auf den Märkten, sondern auch in den klösterlichen Souvenirshops. Sie kosten nicht viel, sind auch nicht viel wert, sehen aber bunt und hübsch aus. Wenn „richtig alte“ Ikonen angeboten werden: Vorsicht; sie sind teuer und meistens gefälscht.

Kleidung

Boutiquen in Glas und Marmor bieten das Feinste der Welt an, etwas billiger als in Deutschland. Italienische Mode und Schuhe gelten in Montenegro als trendy.

Lebensmittel

Sämtliche Käsesorten (Ziegenkäse, Schafskäse) sowie der luftgetrocknete Schinken (Vorsicht, sehr salzig!) kommen direkt vom Erzeuger, kosten weniger als zu Hause und sind lecker. Am besten auf den Bauernmärkten, im Supermarkt oder vor Ort (z.B. in Njeguši) kaufen. Lebensmittel dürfen nicht nach Hause mitgenommen werden!

Märkte

Bunt, laut, preiswert, - das zeichnet Märkte aus, die an fast jeder Ecke in Montenegro zu finden sind. Fernost lässt grüßen, denn da kommen viele der angebotenen Waren her. Fälschungen der Designermarken sind allgegenwärtig. Es lässt sich gut stöbern und handeln in der Hitze, die Auswahl ist groß: günstige Klamotten aus Viskose und Baumwolle, Hüte aus Stoff und Leder, geflochten und gehäkelt. Souvenirs aus Muscheln und Holz, die kreative Ader ist hier gut zu spüren: ob Broschen oder Bierkrüge, alles ist mit Muscheln beklebt. Ikonen und das Nationalinstrument gusle stehen in Reih und Glied auf klapprigen Tischen. Ein Spaziergang lohnt immer, die Auswahl ist riesig.

An dafür gekennzeichneten Plätzen findet man in jedem Städtchen Bauernmärkte, auf denen Produkte des Landes angeboten werden. Der schönste ist der Bauernmarkt in Kotor, direkt am Meer, vor der Stadtmauer. Unmengen von Blumen, Obst und Gemüse, frische Fische, dicke Schinken, Honig und Olivenöl, Lorbeerblätter und getrockneter Rosmarin reizen alle Sinne, die Farbenpracht duftet auch noch himmlisch. Die Krönung: bepackt mit Tüten einen Espresso in der Bar an der Ecke schlürfen und die edlen Kreuzfahrtriesen im Hafen begucken.

Obst und Gemüse sind fast so teuer wie in Deutschland, jedoch duften hier Tomaten noch immer nach Tomaten, und Paprika kann man roh essen.

Wein & Spirituosen

Medovina (Met, wird hier als altslawisches Getränk angeboten) sollten Sie am besten beim Bauer kaufen, Wein und Schnaps entweder beim Winzer direkt, oder im Supermarkt. Wer Schnaps auf dem Markt kaufen möchte, sollte sich von einem einheimischen Freund beraten lassen.

Silberschmuck

Wer filigrane Arbeiten der lokalen Silberschmiede mag, findet eine Menge Silberketten, Ringe und Armbänder sehr günstig, vor allem in Ulcinj.

Region: Ulcinj (Ulqin)

Kunsthandwerk

In der Ulca zlatara, der Straße der Goldschmiede, findet man zwar mehr Silber als Gold, dafür sind Ulcinjer Silberschmiede für ihre Filigranarbeiten berühmt. Auch andere Silberarbeiten sind in Ulcinj günstiger als woanders in Montenegro. Das gilt auch für Souvenirs aus Muscheln oder Holz. Eine mit Muscheln besetzte Stehlampe kostet zum Beispiel etwa 20 Euro.

Region: Bijelo Polje

Wochenmarkt

Auf dem bunten Wochenmarkt am Samstag verkaufen Bäuerinnen und Bauern aus der Umgebung dicke Wollpullover für kalte Wintertage.