Reisetipps Malediven

Sehenswertes Malediven

Region: Male'

Fish Market

Am lebendigsten geht es auf dem Fischmarkt von Male' zu, wenn sich die meisten Touristen schon wieder auf dem Rückweg zu ihren Hotels befinden. Schade, denn hier lässt sich das Leben der Malediver vortrefflich studieren. Wenn die Fischer mit ihren Booten gegen 16 Uhr wieder in den heimatlichen Hafen zurückkehren, wird der Fang allgemein bestaunt und an Land gebracht. In der Markthalle warten schon die Interessenten, darunter auch einige Köche von den Hotelinseln. | Marine Drive

Fruit & Vegetable Market

Was auf den Inseln der Malediven wächst, ist bescheiden. Allerdings beschränkt sich das Angebot in den 2008 neu eröffneten, hellen und freundlichen Hallen des Gemüse- und Fruchtmarkts keineswegs nur auf Kokosnüsse und Bananen. An den zahllosen Ständen wird auch vieles angeboten, was die Malediver zum täglichen Leben brauchen. Das meiste wird aus Indien und Sri Lanka importiert, einiges auch aus Singapur und anderen Ländern - was den Preis natürlich verteuert. | Marine Drive

Hukuru Miskiiy

Die alte Freitagsmoschee ist das älteste Gebäude von Male', sie wurde 1656 unter der Regentschaft von Sultan Ibrahim Iskander erbaut. Ihr Inneres kann nur mit einer Sondergenehmigung besucht werden, mit etwas Glück ist eine Besichtigung während der unregelmäßigen Öffnungszeiten möglich. Von außen präsentiert sich das mit Wellblech gedeckte Gebäude wenig ansehnlich. Im Inneren, das man durch schwere, geschnitzte Holztüren erreicht, zieren Teakholzreliefs die Wände, der Boden ist mit Teppichen bedeckt. Sehr schön sind die kunstvollen Steinreliefs mit in arabischer Schrift wiedergegebenen Versen aus dem Koran. Auf dem Friedhof vor der Moschee, der von einer Mauer aus Korallensand umgeben wird, liegen Persönlichkeiten der Landesgeschichte begraben. Besonders wichtige Personen wurden in steinernen Grabhäusern beigesetzt, weniger bedeutende erhielten Grabsteine, auf denen neben ihren Lebensdaten Verse aus dem Koran eingraviert sind. | Medu Ziyaarath

Islamic Centre/Grand Friday Mosque

Schon von weitem ist die größte Moschee der Malediven an ihrer leuchtend goldenen Kuppel und dem 40 m hohen, schlanken Minarett zu erkennen. Sie ist Teil des Islamischen Zentrums, das u.a. auch die Islamische Bibliothek und einen Konferenzsaal beherbergt. Im Innern der Moschee, die man nur außerhalb der Gebetszeiten und in angemessener Kleidung betreten darf, gibt es kostbare Schnitzereien sowie anderes wertvolles Interieur. | Majeedhee Magu

National Museum

Bei dem kleinen Museum handelt es sich um eine kunterbunte Ansammlung von z.T. kuriosen Dingen, von denen die wenigsten durch Infotafeln erklärt werden. Ein kurzer Rundgang lohnt aber trotzdem, denn mit etwas Phantasie kann man erraten, worum es sich bei diesem oder jenem Stück handelt. Im 1. Stock gibt es ein paar Bilder. Neben dem Eingang sollten Sie die steinernen Fragmente beachten, aus denen der norwegische Forscher Thor Heyerdahl schloss, dass vor dem Islam der Buddhismus auf den Malediven verbreitet war. | Tgl. außer Fr 9-12, 14-17 Uhr | Sultan Park

Präsidentenpalast

Nur noch als Büro des Präsidenten dient der ehemalige Sultanspalast, den Sultan Shamsuddeen III. kurz vor dem Ersten Weltkrieg für seinen Sohn errichten ließ. Als Vater und Sohn 1936 wegen etlicher Vergehen verbannt wurden, ging das Gebäude ins Eigentum des Staates über, der es ab 1953 als Präsidentensitz nutzte. Aus Sicherheitsgründen ist die Besichtigung der Innenräume nicht möglich. | Majeedhee Magu

Sultan Park

Neben einer Vielzahl blühender Sträucher und exotischer Pflanzen gibt es auch ein paar Volieren mit Papageien und Singvögeln. Auf dem Gelände befindet sich auch das kleine National Museum. | Majeedhee Magu