Reisetipps Ligurien

Sehenswertes Ligurien

Region: La Spezia

Arsenal

Südwestlich am Golf Richtung Portovenere erstreckt sich auf 165 ha das Marinegelände von La Spezia, das in der Mitte des 19. Jhs. zum größten Marinearsenal ganz Italiens ausgebaut wurde. Ein Museum auf dem Areal zeigt die Geschichte der militärischen Schifffahrt: Museo Tecnico Navale della Marina Militare | Mo-Sa 8-18.45, So 8-13 Uhr | Viale Amendola 1 | www.museotecniconavale.it

Camec

Der Name Centro d'Arte Moderna e Contemporanea ist Programm: Nun hat auch La Spezia ein Museum mit zeitgenössischer Kunst. Di-Sa 10-13 und 15-19, So 11-19 Uhr | Piazza Cesare Battisti

Castello San Giorgio/Museo Archeologico U. Formentini

Vom Vorplatz der hoch gelegenen Festungsanlage, die im Mittelalter als Bollwerk Genuas gegen die Seerepublik Pisa entstanden war, hat man einen phantastischen Rundblick auf den von drei Seiten geschützten Golf. Heute ist die Burg Sitz des Archäologischen Museums, das prähistorische Funde aus der Umgebung La Spezias und der alten römischen Hafenstadt Luni zeigt. Höhepunkt sind die berühmten geheimnisvollen Steinfiguren, die Stelen aus der Lunigiana, dem Grenzgebiet zur Toskana. Das Kastell ist über eine Treppe von der Via XX Settembre aus zu erreichen. Mi-Mo 9.30-12.30 und 14-17 (Juni bis Sept. 17-20) Uhr | Via 27 Marzo

Museo Amedeo Lia

Im Zentrum zeigt die kostbare Kunstsammlung des Industriellen und Mäzens Amedeo Lia Werke von Pietro Lorenzetti, Bernardo Daddi, Jacopo da Pontormo, Tizian, Tiepolo und vielen anderen. Di-So 10-18 Uhr | Via Prione 234

Museo del Sigillo

Hunderte Siegel aus aller Welt und allen Zeiten - eindrucksvoll. Di 16 bis 19, Mi-So 10-12 und 16-19 Uhr | Via del Prione 236

Santa Maria Assunta

Die im 13. Jh. entstandene Kirche wurde im 15. Jh. umgebaut und erhielt 1954 eine neue Fassade aus Streifenquadern. Für Kunstfreunde: im linken Seitenschiff eine farbig glasierte Terrakottagruppe von Andrea della Robbia (16. Jh.), die die Krönung Marias darstellt.

Region: Cinque Terre

Corniglia

Das kleinste der fünf Dörfer liegt hoch oben auf einem Felsen über dem Meer. Da es am mühsamsten zu erreichen ist, über die gewundene Bergstraße (wenige Parkplätze) oder mit der Bahn (vom Bahnhof Shuttlebus oder eine Treppe aus ziemlich vielen Stufen), bleibt es vom Ansturm der Tagesausflügler halbwegs verschont.

Madonna di Soviore

Im Grün der bewaldeten Anhöhen oberhalb der fünf Dörfer liegen verstreut fünf Wallfahrtskirchen, die eindrucksvollste ist dieses romanisch-gotische Madonnenheiligtum, das man von Monterosso auf einer schönen Wanderung von ca. 3 km erreicht. Man kann in 50 einfachen Zimmern (Tel. 0187817385 | Fax 0187817097 | www.soviore.org | €) übernachten und sich im großen Ausflugslokal (Di geschl.) schmackhaft stärken.

Manarola

Von Corniglia aus sieht man Manarola mit seinen hübschen farbigen Häusern 3 km südöstlich an der Klippenküste liegen, malerisch eingeschachtelt in eine Felsbucht, die zu einer Piazzetta voller Cafés und Restaurants oberhalb des kleinen Hafens ausläuft: Die Boote werden mit dem Kran nach oben auf die Piazzetta gehievt.

Monterosso al Mare

Das größte der Cinque-Terre-Dörfer (1600 Ew.) hat fast urbanen Charakter und besitzt die meisten Hotels und Restaurants. Der Ort besteht aus zwei Teilen, dem älteren Fischerort Monterosso und dem jüngeren Stadtteil Fegina; vor ihnen erstreckt sich der einzige richtige Sandstrand der Cinque-Terre-Küste. Monterosso hat eine sehenswerte romanisch-gotische Pfarrkirche, San Giovanni Battista, mit der für Ligurien typischen gestreiften Fassade.

Riomaggiore

Der südöstlichste Ort ist besonders eng eingeklemmt zwischen zwei Felsfalten, die Häuser ziehen sich vom Meer steil und eng die Felsen hinauf, eine Schneise schlägt die Hauptachse Via Colombo mit ihren kleinen Läden und Bars, die hinunter an die winzige Hafenrampe führt. Der Ort zieht sich so hoch hinauf, dass vom Bahnhof aus ein Aufzug in den oberen Ortsteil hinaufhilft. Hier hat man vom Belvedere auf den Resten der Burg eine tolle Aussicht. Am oberen Ortsrand steht ein großes, hässliches Parkhaus.

Vernazza

Vernazza gilt als das schönste der fünf Dörfer und ist entsprechend beliebt und überlaufen. Die schmalen, hohen Häuser in allen möglichen Rot- und Rosaschattierungen, dazwischen hellgraue und gelbe Fassaden, gruppieren sich malerisch um die Piazzetta der kleinen, sanft ins Meer abfallenden Hafenbucht und ziehen sich eng verschachtelt eine felsige Halbinsel hinauf. An der Hafenpiazzetta steht die Pfarrkirche Santa Margherita.

Region: Genua

Acquario

Der berühmte Meerwasserzoo im Alten Hafen mit Haien, Pinguinen etc. - s. Kapitel „Mit Kindern reisen“.

Castello Mackenzie

Ein schlossartiger Palazzo erhebt sich weithin sichtbar im Panoramastadtviertel Castelletto, eine verspielte Architekturlaune aus Mittelalter, Renaissance und Jugendstil - außen wie auch im sehenswerten Innern - vom Großmeister des Eklektizismus, Gino Coppedè, 1905 erbaut. Führungen Mo-Fr 9, 10.30 und 12 Uhr | Mura di San Bartolomeo 16 c | www.castellomackenzie.it

Commenda San Giovanni di Prè

Dieser wunderschöne romanische Kirchen- und Klosterkomplex in den für Genua so typischen Farben Grau und Weiß unweit des Bahnhofs an der lebhaften Altstadtachse Via de Prè ist Johannes dem Täufer geweiht, dessen Asche (heute im Dom) hier einst aufbewahrt wurde.

Galata Museo del Mare

In alten Werftanlagen im Porto Antico ist das neue, moderne Museum zur Geschichte der Schifffahrt untergebracht, mit anschaulichen Szenen, Modellen, Filmausschnitten. Vergessen Sie nicht den Ausblick vom Dach! Nov.-Feb. Di-Fr 10-18, Sa/So 10-19.30, März-Okt. tgl. 10 bis 19.30 Uhr | Calata De Mari 1 | www.galatamuseodelmare.it

Galleria di Palazzo Reale

In diesem monumentalen Palast mit schönen Hängegärten residierten die italienischen Könige während ihrer Genuaaufenthalte. Die zauberhafte Spiegelgalerie und kostbares Mobiliar zeigen den luxuriösen Lebensstil während des goldenen Zeitalters von Genua. Di/Mi 9-13.30, Do-So 9-19 Uhr | Via Balbi 10 | www.palazzorealegenova.it

Galleria Nazionale di Palazzo Spinola

Mitten im Gassengewirr der Altstadt erhebt sich der noble Wohnpalast der Familie Spinola, die ihn dem italienischen Staat schenkte, mitsamt der prachtvollen Einrichtung, großartiger Spiegelgalerie und einer hochkarätigen Gemäldesammlung. Von der kleinen Dachterrasse aus hat man einen phantastischen Rundblick über die Dächer Genuas. Di-Sa 8.30 bis 19.30, So 13.30-19.30 Uhr | Piazza Pellicceria 1 | www.palazzospinola.it

Loggia dei Mercanti

Genueser Händlergeist: An der lebhaften Altstadtgasse Via San Luca liegt die Piazza dei Banchi, ehemals der Platz der Geldwechsler, mit der Arkadenhalle Loggia dei Banchi oder dei Mercanti (16. Jh.), in die im 19. Jh. die erste Warenbörse Italiens einzog (heute Ausstellungshalle). Selbst die ockerrot gestreifte Kirche San Pietro (12./17. Jh.) steht auf einem Sockel aus Geschäften.

Museo Luzzati

Lassen Sie sich den zauberhaften Zeichentrickfilm über Genua zeigen, ein Werk von Emanuele Luzzati, Sohn Genuas und Italiens berühmtester Bühnenbildner und Illustrator. Di-So 10-18 Uhr | im Porto Antico, Porta Siberia | www.museoluzzati.it

Musei di Strada Nuova (Palazzo Rosso, Palazzo Bianco, Palazzo Doria Tursi)

Ein neu geordneter Museumskomplex aus drei alten Palazzi an der Prachtstraße Via Garibaldi: Dazu gehören die beiden berühmten Gemäldesammlungen (Dürer, Veronese, Zurbaran, Rubens, Van Dyck, Caravaggio u.a.) des Palazzo Rosso (Nr. 18) und des Palazzo Bianco (Nr. 11) sowie der neu zugänglich gemachte piano nobile des Rathauses, des wunderschönen Palazzo Doria Tursi, der nun mit dem benachbarten Palazzo Bianco verbunden ist. Di-Fr 9-19, Sa/So 10-19 Uhr | Via Garibaldi | www.stradanuova.it

Palazzo Ducale

Der einstige, sehr imposante Amtspalast des Dogen (seit 1339) ist heute das Kulturzentrum Genuas schlechthin und Ort bedeutender Kunstausstellungen. Hinzu kommen Cafés, Restaurants sowie Antiquitäten- und Buchläden. Man begann mit dem Bau im 14. Jh., seine prächtige klassizistische Fassade erhielt er im 18. Jh. Bei Ausstellungen Di-So 9 bis 21 Uhr | Piazza Matteotti | www.palazzoducale.genova.it

Palazzo del Principe Doria PamphilJ

Die Herrscherresidenz, die sich der von Karl V. zum Fürsten über die Republik Genua erhobene Condottiere Andrea Doria errichten ließ, lag damals, im 16. Jh., in weiten Parkanlagen, die im 19. und 20. Jh. dem Bahnhof, Hafen- und Industriegeländen weichen mussten. Sorgfältig restauriert, erfreut der Palazzo mit kostbarer Innenausstattung. Fr-Mi 10-17 Uhr | Via San Benedetto 2 | www.doriapamphilj.it

Palazzo San Giorgio

Im Mittelalter Sitz des Volksoberhauptes Capitano del Popolo, dann des Zollamtes, zog im 16. Jh. die berühmte Genueser Bank San Giorgio hier ein. In jener Zeit bekam er seine heutige Gestalt und die wunderschöne, kürzlich restaurierte Fassadenbemalung mit dem siegreichen Drachentöter Georg. Heute hat hier die Hafenbehörde ihren Sitz. Via della Mercanzia 2

Porto Antico/Alter Hafen

Dank der Neugestaltung durch Genuas großen Architekten Renzo Piano in den Neunzigerjahren ist der Alte Hafen das Freizeitareal der Genueser geworden: Hier wird flaniert und geskatet, hier finden sich die neuen Museen (Aquarium, Meeresmuseum, Antarktismuseum), es gibt Cafés, Restaurants, Shops, Hotels, einen Konzertplatz, den nachgebauten historischen Schoner Nettuno und die beiden Panoramatürme, den neuen Bigo (Sommer Di-So 10 Uhr-Sonnenuntergang, Winter Sa/So 10-17 Uhr) mit Aufzug und den alten Leuchtturm Lanterna (Sa/So 10-18 Uhr), das Wahrzeichen Genuas, mit einem kleinem Stadtmuseum im Sockel. Von den Hafenpiers starten Schiffe zur Hafenrundfahrt, zur Halbinsel von Portofino, zum Whalewatching (www.battellierigenova.it | www.alimar.ge.it). Zu Events und Infos: www.portoantico.it

San Lorenzo

In der Lünette über dem Hauptportal sieht man den hl. Laurentius, dem der Dom geweiht ist, auf dem Rost, sein Martyrium: eine von vielen plastisch-anschaulich in Stein gemeißelten Geschichten an der Domfassade. Weitere Entdeckungen sind römische und byzantinische Reliefreste im Mauerwerk. In romanisch-gotischem Mischstil besticht der schwarzweiß gestreifte Bau außen wie innen. Blickfang im Innern ist die Johannes dem Täufer geweihte Marmorkapelle im linken Seitenschiff. Die englische Granate im rechten Seitenschiff landete 1941 während einer Bombardierung Genuas in der Kirche, explodierte wundersamerweise aber nicht. Unbedingt besuchenswert ist das reizvoll modern gestaltete Domschatzmuseum (Museo del Tesoro di San Lorenzo | Mo-Sa 9-12 und 15 bis 18 Uhr | www.museosanlorenzo.it). Es hütet den sogenannten Heiligen Gral, eine smaragdgrüne, sechseckige Glasschale, die das Blut des Christus, den Wein des Abendmahls, enthalten haben soll. Piazza San Lorenzo

San Matteo

Das romanisch-gotische Kirchlein (im Innern barock, seitlich ein Kreuzgang) liegt an einer beschaulichen Piazza mit imposanten Stadthäusern, alle in den typischen Farben Grau und Weiß. Das ganze Ensemble war einst das Wohnviertel der mächtigen Doria-Familie, der Doge Andrea liegt in der Krypta begraben. Piazza San Matteo

Santa Maria di Castello

Im Stadtteil Castello im Südwesten der Altstadt zieht es Besucher zum wunderschönen Klosterkomplex der Dominikaner, ursprünglich aus dem 5. Jh., dann romanisch, im 15. Jh. zusätzlich ausgeschmückt, mit einem sehenswerten Konventmuseum (Mo bis Sa 9-12 und 15.30-18.30, So 15.30-18.30 Uhr). Salita Santa Maria di Castello

Teatro Carlo Felice

Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Opernhaus ist 1991 von Aldo Rossi hinter alten Fassadenresten hochmodern und mächtig neu erbaut worden. Piazza De Ferrari

Via Garibaldi

Jede Hausnummer an dieser kurzen Straße (250 m) mitten im Zentrum steht für einen prachtvollen Renaissancepalazzo der steinreichen Bankiers- und Händlerfamilien des goldenen Zeitalters Genuas, des 16./17. Jhs. In viele kann man hineinschauen, denn sie sind heute Banken, Handelskammer, Museen mit wertvollen Gemäldesammlungen (Palazzo Rosso, Nr. 18, Palazzo Bianco, Nr. 11), Rathaus (Palazzo Tursi).

Region: Finale Ligure

Museo Civico del Finale

Im Exkonvent Santa Caterina in Finalborgo zeigen die Funde aus den Felshöhlen im Gebiet von Finale, wie diese Grotten in grauer Vorzeit bewohnt waren. Juli/Aug. Di-So 10-12 und 16-19, Sept.-Juni Di-So 9-12 und 14.30-17 Uhr | Piazza Santa Caterina | Finalborgo | www.museoarcheofinale.it

Region: Ventimiglia

Museo Archeologico Girolamo Rossi

Die einstige Savoyerfestung Forte dell'Annunziata beherbergt Fundstücke aus der römischen Zeit Ventimiglias. Di-Sa 9-12.30 und 15-17, So 10-12.30 Uhr | Via Verdi 41 | www.fortedellannunziata.it

Region: Chiavari

Altstadt

Chiavari lohnt zum Bummeln durch seine lebhafte Altstadt unter Arkaden voller Geschäfte und einladender Bars. Hauptachse ist der sogenannte carrugiu dritu (Via Martiri della Libertà). Die Piazza Mazzini ist Mo-Sa vormittags Bühne eines lebhaften Marktes, an der sich anschließenden Piazza Nostra Signora dell'Orto versammeln sich Rathaus, Kathedrale und Bischofspalast.

Palazzo Rocca

Einst Residenz der Adelsfamilie Rocca, steht heute der dazugehörige Park, der sich mit seinen botanischen Raritäten den Felshang hinaufzieht, den Bürgern offen. In den ehemaligen Stallungen zeigt das Museo Archeologico (Di-Sa sowie 2. und 4. So im Monat 9-13.30 Uhr) außergewöhnlich interessante Funde aus der prähistorischen Zeit Chiavaris und der Umgebung. Und die edel möblierte Beletage des Palazzos beherbergt eine sehenswerte Pinakothek (Sa/So 10-12 und 16-19 Uhr) mit Gemälden aus dem 17. Jh. Via Costaguta 2-4

Region: Santa Margherita Ligure

Parco Flauto Magico

Der berühmte Genueser Bühnenbildner und Illustrator Emanuele Luzzati hat die Parkanlage Parco Carmagnola, inspiriert durch Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, in einen Traumgarten für Kinder (und Erwachsene) umgestaltet: Zwischen Palmen, Eukalyptus und unter Schirmpinien beleben ihn phantasievolle poetische Konstruktionen, die zugleich als Kletter- und Spielgeräte dienen. Corso Rainusso

Villa Durazzo

In dieser hoch gelegenen, üppigen Parkanlage, halb italienischer Garten, halb englischer Park, lässt es sich herrlich Luft schnappen. Zwei Villen und ein Kastell gehören dazu, in der barocken Villa Durazzo finden manchmal Konzerte statt. Via San Francesco d'Assisi 3 | www.villadurazzo.it

Region: Alassio

Budello

Die lange, schmale Gasse - budello genannt und als zentrale Hauptader in vielen alten ligurischen Küstenstädtchen anzutreffen, offiziell Via XX Settembre - zieht sich durch den Ortskern von Alassio, die Bummelmeile mit Boutiquen, Eisdielen und focaccia-Bäckereien. Die meerzugewandte Häuserzeile grenzt direkt an den Strand.

Capo Santa Croce

Ein schöner Spaziergang führt von Alassio auf der Strandpromenade nach Nordosten und dann zwischen Villengärten die alte Strada Romana (Via Solva) hoch aufs Kap Santa Croce zum gleichnamigen romanischen Kirchlein aus dem 11./12. Jh. mit phantastischem Weitblick. Am Kirchvorplatz beginnt ein lohnender Wanderweg ins 5 km nordöstlich gelegene Nachbarstädtchen Albenga. Dieser Weg ist nichts anderes als die Weiterführung der alten Römerstraße, passeggiata archeologica genannt: Durch mediterrane Macchia führt sie an römischen Ruinenresten vorbei.

Muretto

Alassio war in den Fünfzigerjahren Treffpunkt der Vips der Dolce Vita. Irgendwann kam die Idee auf, die Autogramme dieser Glamourkunden, allen voran Ernest Hemingway, auf in ein Straßenmäuerchen eingelassenen Keramikkacheln zu verewigen. Die Kacheln werden immer mehr, die Namen zumindest für Nichtitaliener immer unbekannter. Zur Belebung findet im August die Miss-Muretto-Wahl statt (www.missmuretto.com). Ecke Corso Dante/Via Cavour

Region: Bordighera

Giardino Esotico Pallanca

Im Klima der Ponente gedeiht selbst Tropisches - wovon Sie sich in diesem schönen Kakteen- und Sukkulentengarten (rund 3000 Arten!) Richtung San Remo überzeugen können. Di-So 9-12.30 und tgl. 14.30 bis 19 (im Winter bis 17.30) Uhr | Via Madonna della Ruota 1 | giardinoesotico.pallanca.it

Museo-Biblioteca Bicknell

Der englische Botaniker und Archäologe Clarence Bicknell hat die Ergebnisse seiner Leidenschaft für diese Küste dem Ligurischen Forschungsinstitut hinterlassen: Pausabdrücke bronzezeitlicher Felszeichnungen, antike Fundstücke und Botanisches. Mo-Fr 9.30-13 und 14.30-16.45 Uhr | Via Romana 39

Region: Imperia

Museo Navale Internazionale del Ponente Ligure

Schiffsmodelle, Navigationsinstrumente und Karten geben Einblick in die einstige Schifffahrt zwischen der ligurischen Ponente und dem Rest der Welt. Mi und Sa 15-19, Juli/Aug. 21-23 Uhr | Piazza del Duomo | Porto Maurizio

Museo dell'Olivo

Beim bekannten Olivenölproduzenten Fratelli Carli sieht man, wie das köstliche Öl entsteht. Mit schönem Garten. Mo-Sa 9-12.30 und 15 bis 18.30 Uhr | Via Garessio 11 | Oneglia | www.museodellolivo.com

Region: San Remo

Kathedrale San Siro

Ende des 19. Jhs. hat man diese spätromanische, dreischiffige Pfeilerbasilika von ihrer Barockisierung befreit. Zwei Kreuzigungen beeindrucken im Innern.

Madonna della Costa

Einen tollen Überblick über San Remo hat man vom Hügel dieser Wallfahrtskirche. Ursprünglich aus dem 14. Jh., präsentiert sich der im Innern prachtvoll mit Stuck und Marmor ausstaffierte Tempel heute im Gewand des 17./18. Jhs. Man erreicht ihn über eine schattige Allee bzw. die Gartenanlage Giardini Regina Elena oberhalb der Altstadt.

Monte Bignone

Einst führte eine Seilbahn auf den 1299 m hohen Hausberg San Remos. Heute erreicht man den Gipfel mit dem Auto, mit dem Bus (von der Piazza Colombo) oder zu Fuß.

Museo Civico

Im manieristisch-barocken Palazzo Borea d'Olmo sind das Stadtmuseum, das Funde zur Frühgeschichte und Antike im Raum San Remo zeigt, sowie eine Sammlung ligurischer Malerei aus dem 17.-19. Jh. untergebracht. Di-Sa 9-12 und 15 bis 18 Uhr | Via Matteotti 143

Region: Savona

Dom Santa Maria Assunta

Schweres Marmordekor, typisch für die Entstehungszeit (16./17. Jh., die Fassade stammt aus dem 19. Jh.), kennzeichnet die Kathedrale. Achten Sie auf das schöne Chorgestühl (1515). Durch den Kreuzgang mit 21 Heiligenfiguren aus Marmor gelangt man in die Sixtinische Kapelle, ursprünglich aus dem 15. Jh., heute in überschwänglichem Rokoko. Piazza Duomo

Fortezza Priamar

Ein mächtiges Beispiel der Militärarchtitektur der Renaissance - Genua ließ die Festung am Meer 1542 für eine Garnison errichten. Heute beherbergt sie Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und das Archäologische Museum (Di-So 10-12.30 und 15-17, Juni-Sept. nachmittags 17 bis 19 Uhr | www.museoarcheosavona.it) im Palazzo della Loggia. In der Festung befindet sich außerdem die Sammlung des ehemaligen Staatspräsidenten Sandro Pertini (Sa/So 10-12 Uhr) mit Werken bedeutender italienischer Künstler wie Guttuso, Morandi, Vedova, Messina. Corso Mazzini 1

Pinacoteca Civica

Ligurische Malkunst von 13.-18. Jh., feine Keramik, moderne Meister wie Giorgio De Chirico und Pablo Picasso, das alles wunderschön untergebracht im Palazzo Gavotti. Mo, Mi, Fr 8.30-13, Di, Do 14-19, Sa 8.30 bis 13 und 15.30-18.30, So 10-13 und 15.30-18.30 Uhr, Juli/Aug. Sa auch 20-23 Uhr | Piazza Chabrol 2

Region: Camogli

Hafen

Die Kaimauer der kleinen, beschaulichen Hafenanlage mit bunten Fischerbooten stammt noch aus dem 17. Jh.; vom Strand trennt ihn ein Felsen, auf dem sich das mittelalterliche Castello Dragone sowie die trutzige Pfarrkirche mit prachtvollem Innern (13./18. Jh.) erheben. Vom Hafen starten Ausflugsboote nach San Fruttuoso, Portofino, in die Cinque Terre etc.

Santuario del Boschetto

Auf dem Weg nach Ruta kommt man durch den Ortsteil Boschetto mit der Marienkirche Nostra Signora del Boschetto (17. Jh.); hier lohnt die Sammlung von anrührenden Exvotobildern einen Blick.