Reisetipps Languedoc Roussillon

Sehenswertes Languedoc Roussillon

Region: Montpellier

Antigone

Hier ist richtig geklotzt worden. Auf 400000 m² entstand ein Stadtviertel der Zukunft, Architekt war der Katalane Ricardo Bofill. Trotz aller Gigantomanie hat er einen städtischen Lebensraum geschaffen, der mit seinen Grünanlagen und Fußgängerzonen nicht erdrückend wirkt, sondern den Menschen Raum zum Leben lässt. Die Achse des Ganzen ist mit 1800 m fast so lang wie die Champs-Élysées von Paris.

Cathédrale St-Pierre

Der festungsartige gotische Bau überstand als einzige Kirche der Stadt die Revolution. Im 17. und 19. Jh. wurde er umfassend restauriert. Beachten Sie den eigenartigen, hoch gewölbten Vorhallenbaldachin. Eher romanisch, da einschiffig, wirkt das Innere der Kirche. | Mo-Fr 9-12 und 14.30-19 Uhr

Musée Atger

Das kleine Museum ist eine Sensation: Hier sind Hunderte von Zeichnungen der größten Künstler des 16. bis 18. Jhs. ausgestellt - etwa von Giovanni Tiepolo, Peter Paul Rubens, Pieter Brueghel bis Jean-Honoré Fragonard und Jean-Antoine Watteau. | 2 rue de l'École de Médecine | Mo, Mi und Fr 13.30-17.45 Uhr

Musée Fabre

Nach vierjährigen Umbauarbeiten wurde das Prunkstück unter den Museen der Stadt 2007 wiedereröffnet. Es gilt als eine der beeindruckendsten Sammlungen französcher und europäischer Malerei des 16.-18. Jhs. Der parcours contemporain und eine Multimediagalerie zeigen aber auch die wichtigsten Strömungen des 20. Jhs. | 39 boulevard Bonne-Nouvelle | Di, Do und Fr 10-18, Mi 13-21, Sa/So 11-18 Uhr | http://museefabre.montpellier-agglo.com

Place de la Comédie

Der zentrale, autofreie Platz verbindet die Altstadt mit den neueren Vierteln, ist Treffpunkt mit sonnigen Terrassencafés und Bühne des städtischen Lebens. Vor der Fassade des Theaters (19. Jh.) steht die Fontaine des Trois Grâces. Nördlich geht der Platz in die weitläufige, platanenbestandene Esplanade über. Am oberen Ende steht der futuristische Komplex des Corum aus Beton und finnischem Granit für Kongresse und Ausstellungen. Großartig ist der Opernsaal (Opéra Berlioz) mit 2000 Plätzen.

Promenade Royale du Peyrou

Die terrassierte Parkanlage am Westrand der Altstadt entstand im 17./18. Jh. Am Eingang steht ein Triumphbogen, dahinter die Reiterstatue Ludwigs XIV., am anderen Ende ein Wasserturm (Château d'eau). Das Wasser wird 14 km weit herangeführt, zuletzt über einen 800 m langen Aquädukt.

Region: Carcassonne

La Cité

Man betritt die mittelalterliche Cité am besten durch den Haupteingang, die Porte Narbonnaise (Ende 13. Jh.). Sie wird von zwei Türmen flankiert, im rechten liegt in einem schönen Saal das Touristenbüro. Im Château Comtal (April-Sept. tgl. 10-18.30, sonst 9.30-17 Uhr) am Ende der Rue Cros-Mayrevieille wohnten die Trencavels, Vizegrafen von Béziers und Carcassonne. Empfehlenswert sind die 40-minütigen Führungen. Entlang der Stadtmauer westlich des Château gelangen Sie zu den Türmen Tour de la Justice, Tour de l'Inquisition und Tour Carrée de l'Évêque. Daneben steht die Basilique St-Nazaire. Vom ersten Bau, geweiht 1096, ist das Schiff erhalten.

Musée des Beaux-Arts

Gemälde flämischer und holländischer Meister des 17./18. Jhs. und eine schöne Fayencesammlung. | Ville Basse | 1 rue de Verdun | Mitte Juni bis Mitte Sept. tgl. 10-18, sonst Di bis Sa 10-12 und 14-18 Uhr

Region: Millau

Musée de Millau

Das Museum informiert über die Lederverarbeitung und zeigt archäologische Funde aus der Region, prähistorische Werkzeuge etwa oder gallo- romanische Vasen. | Hôtel de Pégayrolles | place Foch | Okt.-April Mo bis Sa, Mai-Sept. tgl. 10-12 und 14 bis 18 (Juli/Aug. 10-18) Uhr

Viaduc de Millau

Der vom britischen Architekten Norman Foster entworfene, 2460 m lange Viadukt besticht durch eine leicht geschwungene, elegante Linie. Der größte der sieben Pylonen ist mit 343 m 19 m höher als der Eiffelturm. Die Fahrt führt 270 m über den Fluss Tarn und ist ein Erlebnis, das schon allein den Umweg über Millau lohnt. Um die Investitionskosten von rund 400 Mio. Euro zu amortisieren, wird eine Maut erhoben - im Sommer 7,40, im Winter 5,60 Euro. An Wochenenden und Feiertagen gibt es Besichtigungsfahrten zu der Brücke. Zwei Stunden lang erfahren Sie alles Wissenswerte über den Bau des Viadukts. | Abfahrt der Busse an der Place de Mandarous | Auskunft über die Fahrzeiten beim Office du Tourisme | www.leviaducdemillau.com

Region: Béziers

Cathédrale St-Nazaire

Der wehrhafte Bau mit seinen wuchtigen Türmen stammt aus dem 12. bis 14. Jh. Die schöne Fensterrose in der Westfassade misst 10 m im Durchmesser. Das Innere hat Elemente aus verschiedenen Epochen: einen Chor mit Fresken des 14. Jhs., einen Barockaltar und eine reich verzierte Orgel des 17. Jhs. Von der Terrasse im Jardin des Évêques bei der Kirche haben Sie einen schönen Ausblick.

Musée des Beaux-Arts

Untergebracht in zwei alten Bürgerhäusern, mit bedeutenden Gemäldesammlungen. | 6 place de la Révolution | Di-So 9-12 und 14-17, Juli/Aug. 10-18 Uhr

Musée du Biterrois

In der Kaserne St-Jacques von 1702 kommen die Sammlungen von Funden der Region aus verschiedenen Epochen ausgezeichnet zur Geltung: darunter griechische Amphoren, Töpferwaren, Keramiken und der Trésor de Béziers, drei große, ziselierte Silberteller aus dem 1./2. Jh. | Rampe du 96ème | Di-So 9-12 und 14-17, Juli/Aug. 10-18 Uhr

Region: Nîmes

Amphitheater/Les Arènes

Der elliptische Bau stammt vom Anfang des 1. Jhs., misst bei 21 m Höhe im Durchmesser 101 bzw. 133 m und bietet bis zu 24000 Zuschauern Platz. Durch 126 Treppen im Innern war es möglich, dass die Zuschauer die Arena in wenigen Minuten betreten und verlassen konnten. In der Römerzeit war das Rund Schauplatz von blutigen Gladiatorenkämpfen, von Pferde- und Wagenrennen. Nach den Römern diente der Bau den Westgoten als Festung. Im Mittelalter wurde er zur Burg und dann zum Wohnviertel mit 230 Häusern. Heute finden hier Corridas, Theater- und Opernaufführungen, Rockkonzerte und sogar die Weihnachtsmesse statt. Im Winterhalbjahr ist in dem Rund eine abbaubare Konstruktion aus Aluminium, Plexiglas und Stoff errichtet, die 7000 Zuschauern Platz bietet. | März-Okt. tgl. 9-18, sonst 9.30-17 Uhr

Cathédrale St-Castor

Im Lauf seiner Geschichte wurde der romanische Bau in der Altstadt mehrmals zerstört und im 19. Jh. fast vollständig wiederhergestellt. An der Fassade zur Place aux Herbes ein schöner romanischer Relieffries, der die Geschichte von Adam und Eva, Kain und Abel darstellt.

Jardin de la Fontaine/Tour Magne

Im weichen Nachmittagslicht ist der Besuch des Gartens nordwestlich der Altstadt am schönsten. Die prächtige Anlage, eine grüne Oase der Stille und Erholung, entstand um 1745 unter Einbeziehung römischer Ruinen und Wasserkanäle. Im Park liegt der heute teilweise zerstörte Temple de Diane aus dem 2. Jh. Wozu der Tempel genau diente und ob er tatsächlich der Göttin der Jagd geweiht war, ist unbekannt. Vom Tempel steigt der Weg zum Mont Cavalier (114 m) an, auf dessen Höhe die Tour Magne (Juni-Aug. tgl. 9.30-19, April/Mai 9.30-18.30, März, Sept. und Okt. 9.30-13 und 14-18, Nov.-Feb. 9.30 bis 13 und 14-16.30 Uhr) steht. Der Turm gilt als größter der einst rund 100 Türme in der römischen Stadtmauer. Ursprünglich war er 40 m hoch, heute misst er noch 34 m. Von oben haben Sie einen weiten Blick über Nîmes und die Ebene bis zum Mont Ventoux und zu den Cevennen.

Maison Carrée

Kein Haus, sondern ein ehemaliger Tempel, erbaut um 5 n. Chr. auf dem römischen Forum, das etwa die Größe der aktuellen Place de la Comédie hatte, ist dies der am besten erhaltene römische Bau seiner Art. Die Maße: 26 m lang, 15 m breit, 17 m hoch. Trotz wechselvoller Laufbahn - u.a. Nutzung als Amtsstube, Kirche der Augustiner, Pferdestall und Stadtmuseum - hat der Bau die Zeiten fast unversehrt überstanden. Im Innern ist seine Geschichte dokumentiert. | Juni bis Aug. tgl. 10-19.30, April, Mai, Sept. 10-19, sonst 10-13 und 14-17 Uhr

Musée Archéologique/Musée d'Histoire Naturelle

Ein Muss, wenn Sie sich für die römische Vergangenheit von Nîmes interessieren. Fast alles, was aus jener Epoche in Nîmes und Umgebung ausgegraben wurde, ist hier versammelt: Mosaiken, Skulpturen, Geld, Gefäße. Im Naturkundemuseum befindet sich u.a. eine Sammlung zur Vorgeschichte des Languedoc. | 13 boulevard de l'Amiral-Courbet | Di bis So 10-18 Uhr

Musée d'Art Contemporain

Der Bau in Form eines futuristischen Würfels aus Glas und Beton, eröffnet 1993, wurde von Norman Foster entworfen und steht sozusagen als zeitgemäße Antwort auf die Maison Carrée am anderen Ende des Platzes. Er birgt eine der modernsten Bibliotheken Frankreichs mit 360000 Bänden, dazu eine große Platten- und Videosammlung, alles auf dem neuesten Stand der Informationstechnologie. Außerdem liegt hier das Musée d'Art Moderne. Von der Cafeteria im obersten Geschoss haben Sie einen herrlichen Blick auf die Dächer der Altstadt. | Place de la Maison Carrée | Di-So 10-18 Uhr

Musée des Beaux-Arts

Im Erdgeschoss entzückt gleich zu Beginn des Besuchs das große römische Mosaik „Les Noces d'Admète“. Im ersten Stock sind Werke europäischer Schulen des 15.-19. Jhs. zu betrachten: Bilder von Giambono, Peter Paul Rubens, Pieter Brueghel d. J. u.a. | Rue de la Cité Foulc | Di-So 10 bis 18 Uhr

Porte d'Auguste

Das Stadttor aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus (16/15 v. Chr.) war einst Teil der Stadtmauer. Durch die beiden großen, mittleren Torbogen rollten die Wagen, die beiden kleineren Seitentore waren für Fußgänger bestimmt. | Rue Nationale/boulevard de l' Amiral-Courbet, gegenüber der Kirche St-Baudille

Region: Narbonne

Basilique St-Paul-Serge

Neben der Kathedrale die größte Kirche der Stadt, errichtet an der Stelle einer frühchristlichen Nekropole. Sehr schön ist der elegante Chor von 1229. Das Weihwasserbecken bei der Südpforte ist der berühmte Bénitier à la Grenouille: Der Legende nach versteinerte der Frosch zur Strafe für sein störendes Quaken während einer Messe.

Cathédrale St-Just

Mit dem Palais des Archevêques und dem Hôtel de Ville bildet die Kathedrale einen mächtigen, burgartigen Gebäudekomplex mitten in der Altstadt. Nach der Grundsteinlegung 1272 entstand als Erstes der großartige Chor, mit 41 m einer der höchsten in Frankreich. Dem weiteren Bau widersetzten sich die Stadtväter, weil das die Zerstörung eines Teils der Stadtmauer bedeutet hätte. Das Innere schmücken u.a. eine prächtige Orgel und Wandteppiche aus Aubusson. Prunkstück des trésor (Zugang rechts vom Chor | Juli/Aug. tgl. 10 bis 19, sonst 9-12 und 14-18 Uhr), des Kirchenschatzes, sind flämische Bildteppiche (15. Jh.), die die Schöpfung darstellen. Der Kreuzgang (14. Jh.) mit kunstvollen Wasserspeiern schließt sich südlich an die Kathedrale an.

Musée Lapidaire

In der ehemaligen Église Notre-Dame-de-la-Mourguié sind mehr als 1000 Fundstücke aus römischer und späterer Zeit versammelt: Stelen, Büsten, Sarkophage und andere Steinmetzarbeiten. | Place Lamourguié | Sommer tgl. 9.30-12.15 und 14-18, sonst 10-12 und 14-17 Uhr

Palais des Archevêques

Der Palast setzt sich aus Bauelementen verschiedener Epochen zusammen: dem Palais Vieux (12. Jh.), dem Palais Neuf (17. Jh.) und dem Donjon Gilles-Aycelin (12. Jh.). Im Palais Neuf sind das Musée archéologique mit Sammlungen zur Prähistorie und Funden aus römischer Zeit sowie das Musée d'Art et d'Histoire mit römischen Mosaiken, Gemälden, kostbaren Möbeln und Fayencen untergebracht. | Sommer tgl. 9.30-12.15 und 14-18, sonst 10-12 und 14-17 Uhr

Region: Perpignan

Campo Santo

Einer der ältesten mittelalterlichen Friedhöfe Frankreichs. Er bildet mit seinen restaurierten gotischen Arkaden, den Grabnischen der reichen Familien von Perpignan und den weiten Rasenflächen einen schönen Ort der Ruhe mitten in der Stadt. | Place Gambetta, südlich bei der Kathedrale St-Jean | Sept.-Juni Mo und Mi-Sa 10 bis 12 und 15-19, So 14-17 Uhr

Castillet (Casa Pairal)

Der Backsteinbau aus dem 14. Jh. mit seinen beiden Türmen war einst Teil der Stadtbefestigung und diente als Stadttor. Vom Turm aus haben Sie einen schönen Blick auf die Stadt und die Umgebung. Im Innern des Gebäudes befindet sich die Casa Pairal, ein interessantes katalanisches Museum. | Place de Verdun | Mai-Sept. Mi-Mo 10-18.30, sonst 11 bis 17.30 Uhr

Cathédrale St-Jean

Eine der schönsten gotischen Kirchen des Mittelmeerraums. Begonnen 1324, wurde die Kathedrale erst 1509 geweiht. Romanisch ist ein Christusportal aus Marmor. Eindrucksvolle 48 m misst das einzige Schiff. In den zahlreichen Kapellen sieht man schöne Altarblätter. | Place Gambetta

Musée Hyacinthe Rigaud

Neben den Gemälden des berühmten Porträtisten (1659-1743) aus Perpignan sind Werke von Raoul Dufy, Pablo Picasso, Aristide Maillol und anderen zu sehen. | Hôtel de Lazerme | 16 rue de l'Ange | Mai-Sept. Mi-Mo 12-18.30, sonst 11-17.30 Uhr

Palais des Rois de Majorque

Die sternförmige Zitadelle mit ihren mächtigen Bastionen, gekrönt vom ehemaligen Palast der mallorquinischen Könige, ist die wichtigste Sehenswürdigkeit von Perpignan. Zuerst wurde im 13. Jh. auf dem Hügel Puig del Rey der Palast erbaut, das Bollwerk ringsum entstand nach der französischen Besetzung. Die Cour d'Honneur, der Ehrenhof, lässt die einstige Pracht der Residenz erahnen. Ansonsten ist der strenge Palast so gut wie leer. Vom Turm hat man einen weiten Blick über die Stadt bis zu den Pyrenäen. | 4 rue des Archers | Juni-Sept. tgl. 10-18, sonst 9-17 Uhr

Region: Prades

Église St-Pierre

Die Altstadt wird vom imposanten Glockenturm der Kirche überragt. Man erbaute ihn im 12. Jh. aus dem heimischen Marmor. Im Innern prunkt ein herrlicher Barockaltar des großen katalanischen Bildhauers Joseph Sunyer. Sehenswert auch eine Pietà, ein schwarzer Christus aus dem 16. Jh. und der Kirchenschatz (trésor | Juli bis Sept. Mo-Fr 10-12 und 15.30-18 Uhr).

Musée Pablo Casals

Ein Saal ist dem weltberühmten Cellisten Pablo Casals gewidmet, der viele Jahre während seines Exils in Prades lebte und 1950 in der Kirche St-Pierre zum 200. Todestag von Johann Sebastian Bach ein großes Festival organisierte. In den anderen Sälen sind Gemälde des aus dem Roussillon stammenden Malers Martion Vives sowie eine archäologische Sammlung untergebracht. | 4 rue Victor-Hugo | Sommer Mo-Fr 9-12 und 14-18, sonst 9-12 und 14-17 Uhr

Region: Alès

Cathédrale St-Jean

Vom ersten, romanischen Bau ist nur die Westfassade erhalten. An das gotische Schiff schließt sich der Renaissancechor an, der im 18. Jh. restauriert wurde. Besondere Beachtung verdienen das schöne Chorgestühl, der bilderreiche Hauptaltar und das Taufbecken mit einem Gemälde, das die Taufe Jesu darstellt.

Musée Bibliothèque Pierre-André Benoît

Beeindruckend ist die Sammlung des Stifters Pierre-André Benoît (1921 bis 1993), seines Zeichens Maler, Dichter, Bildhauer und Drucker. Sie umfasst Werke von Georges Braque, Pablo Picasso, Joan Miró und anderen Künstlern. Dazu auch noch ein schöner Rahmen: das Schloss der Bischöfe von Alès und der Park, in dem Werke des belgischen Künstlers Pierre Alechinsky stehen. | Ortsteil Rochebelle | 52 montée des Lauriers | Sommer Di-So 14-19, sonst Di-Sa 14-18, So 10-12 und 14-18 Uhr

Region: Florac

Château

Der Bau mit zwei Rundtürmen stammt von 1662. Heute ist die Burg Sitz der Verwaltung des Parc National des Cévennes mit Informationszentrum und interessanter Ausstellung über Architektur und Landschaft der Cevennen. | Sommer tgl. 9 bis 19, Vor- und Nachsaison Mo-Fr 9-12 und 14-18.30 Uhr

Region: Cap d'Agde

Aquarium

Allerlei Meeresbewohner wimmeln in den rund 30 Becken des Aquariums, darunter Muränen und Haie. | 11 rue des Deux Frères | Sommer tgl. 10-23 Uhr

Falaises Volcanique

Die Klippen der Küste bei der Plage de la Grande Conche sind vulkanischen Ursprungs, sie entstanden vor rund 900000 Jahren.

Fort de Brescou

Zu dem im 17. Jh. nach Plänen des französischen Festungsbaumeisters Sébastien de Vauban auf einer Vulkaninsel errichteten kleinen Fort pendeln im Sommer Ausflugsboote von Cap d'Agde und Grau d'Agde.

Mont St-Loup

Von dem 113 m hohen Vulkanberg haben Sie eine prächtige Aussicht auf Cap d'Agde, die Küste und den Étang de Thau.

Musée de l'Ephèbe

Das einzige Museum an der französischen Mittelmeerküste, das sich archäologischen Funden aus dem Meer, aus Seen oder auch Flüssen widmet. Prunkstück ist die Bronzestatue des schönen griechischen Jünglings, die 1964 von Tauchern aus dem Fluss Hérault geborgen wurde. | Mas de la Clape | tgl. 9.30-19 Uhr

Region: Palavas-les-Flots

Musée Albert-Dubout

Viel Spaß machen die Karikaturen, mit denen der Künstler Albert Dubout (1905-1976) den Ort, seine Bewohner, Feriengäste und den berühmten Petit train verewigt hat. Reizvoll ist auch die Lage des Museums im Turm La Redoute de Ballestras mitten im Parc du Levant. | Juli/Aug. tgl. 10-12 und 16-21, sonst 14-18 Uhr | www.dubout.fr

Musée du Petit Train

Die alte Lokomotive und ein Waggon sowie Zeichnungen von Dubout erinnern samt Fotos an die Zeit, als Palavas-les-Flots das einzige Seebad an dieser Küste war. Heute zuckeln die Urlauber in den bunten Wagen des aktuellen Petit train durch den Badeort. | Parc du Levant | Juli/Aug. tgl. 10 bis 12 und 16-21, sonst 14-18 Uhr

Phare de la Méditerranée

Eine tolle Aussicht haben Sie von der Aussichtsetage oder beim Diner im Drehrestaurant. Der ehemalige Wasserturm beherbergt außerdem das Touristenbüro.

Region: Argelès-Plage

Casa de les Albères

Interessante Sammlungen von Werkzeugen und Materialien für Weinanbau und -verarbeitung sowie wichtige Handwerkszweige im katalanischen Roussillon Ende des 19. Jhs. | Argelès-Village | 4 place des Castellans | Mo-Fr 9-12 und 15-18, Sa 9 bis 12 Uhr

Region: Canet-en-Roussillon

Étang de Canet

Rosa Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten kann man von verschiedenen Punkten an einem 2,5 km langen Pfad entlang dem 9,6 km² großen Étang am westlichen Rand von Canet beobachten.

Region: Collioure

Château Royal

Von 1276 bis 1344 war das Schloss Sommerresidenz der mallorquinischen Könige, davor Stützpunkt der Tempelritter; im 17. Jh. fügte Festungsbaumeister Sébastien de Vauban die Bastionen hinzu. Wechselnde Kunstausstellungen. | Juni-Sept. tgl. 10-18, sonst 9-17 Uhr

Chemin du Fauvisme

Wo Henri Matisse und André Derain im Ort und an der Bucht ihre Staffeleien aufstellten, wurden 20 nummerierte Reproduktionen ihrer Bilder angebracht. Führungen (Sommer tgl., sonst Di-Fr sowie So-Nachmittag 9.30-12.30 und 15-19 Uhr | Tel. 0468980716) im Sommer ab dem Quai de l'Amirauté

Église Notre-Dame-des-Anges

Die Kirche am Ende der Plage Boramar und unterhalb der Altstadt ist ein Wahrzeichen der Stadt dank des originellen runden Turms, dem ursprünglichen Leuchtturm des alten Hafens, der nun als Glockenturm dient. Im Halbdunkel des Kirchenraums prunken neun reich mit Gold verzierte, geschnitzte Altarblätter.

Vieux Quartier du Mouré

Die steilen, engen Gassen der Altstadt haben mit ihren bunten Häusern und versteckten Gärtchen spanisches Flair. Die Rue Miradou steigt zum gleichnamigen Fort (17. Jh.) hinauf, das noch militärisch genutzt wird.

Region: Gruissan

Tour Barberousse

Ein Fußweg führt um den Fels zu dem Turm mitten im alten Gruissan, dem Rest einer Burg.

Region: Mende

Cathédrale

Papst Urban V. ließ den prächtigen, die Stadt beherrschenden Bau von Notre-Dame-et-Saint-Privat um 1369 beginnen. 1579 sprengten Protestanten die Pfeiler der Kathedrale; nur der Glockenturm blieb stehen. 1599 bis 1620 wurde die Kirche originalgetreu wieder aufgebaut.