Reisetipps Dalmatien

Highlights Dalmatien

Region: Korčula (Insel)

Korčula (Ort)

Die pittoreske mittelalterliche Altstadt, auf einer Landzunge gelegen und umgeben von einem Befestigungsring, sollten Sie sich unbedingt auch vom Wasser aus anschauen. Die Fähren von Rijeka und Dubrovnik sowie die Personenschiffe vom gegenüberliegenden Orebić legen direkt vor dem Stadttor an.

Einer Insellegende zufolge wurde der berühmte Asienreisende Marco Polo (1254-1324), der in genuesischer Gefangenschaft einem Mithäftling seine abenteuerlichen Berichte diktierte, in Korčula geboren. In einer kleinen Seitengasse unweit des Doms steht das Marco-Polo-Haus. Vergilbte Stiche zeigen Marco Polo auf seinen Fahrten; Dokumente, die die Geburt des Reisenden in Korčula belegen könnten, gibt es allerdings nicht. Der Ausblick vom Turm des Hauses auf die grünen Inseln im blauen Meer lohnt aber allein schon den Weg (tgl. 10-13 u. 17-19 Uhr | 10 Kuna).

Die Altstadt wurde planmäßig angelegt. Von der schnurgeraden Hauptstraße mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zweigen enge Gassen ab, deren Häuserzeilen sich gegenseitig vor Sonne und Wind schützen. Haupteingang ist das Landtor, zu dem die monumentale neobarocke Steintreppe am Rand eines kleinen Marktplatzes hinaufführt. Durch das Tor kommen Sie auf den Platz Braća Radić. Zur linken Seite stehen das Rathaus (16. Jh.) mit von schönen Säulen getragenen Arkaden sowie die Kapelle der Schneemadonna, ein Andenken an die Abwehr der türkischen Flotte im Jahr 1571. Wenige Schritte bzw. Treppenstufen hinauf weitet sich die Straße zum Domplatz, an dem die beiden schönsten Patrizierpaläste der Stadt, Arneri und Gabrielis, der Kathedrale Sv. Marko und dem Bischofspalast mit der Schatzkammer gegenüberstehen.

Die große Kathedrale, im Stil von Gotik und Renaissance, wurde aus dem weißen Korčulaner Stein im 15. und 16. Jh. erbaut. Das Hauptportal schmücken zwei Löwenfiguren. Am Hauptaltar sehen Sie ein Gemälde des venezianischen Meisters Tintoretto. Das Bild zeigt die drei Schutzheiligen Korčulas und Dalmatiens: den hl. Markus, den hl. Hieronymus und den hl. Bartholomäus, der gleichzeitig Schutzpatron der Schiffbauer ist. Wertvolle sakrale Objekte und Gemälde aus der Kathedrale sind gleich nebenan im Bischofspalast ausgestellt (Juli/Aug. tgl. 9-19 Uhr, sonst nach Voranmeldung | 15 Kuna).

Das Stadtmuseum im Palast Gabrielis (16. Jh.) enthält ein Lapidarium mit griechischen Inschriften, Dokumente griechischer Kolonialisierung der illyrischen Urbevölkerung. Die oberen Geschosse widmen sich der Tradition von Schiffbau, Seefahrt und Handwerk (Sommer: tgl. 9-21 Uhr, Winter: nach Voranmeldung | 10 Kuna).

Seit fast 400 Jahren gehört die mittelalterliche „Moreška“ zum Brauchtum von Korčula. Sie wird im Sommer regelmäßig in der Altstadtkulisse aufgeführt. Ein Bild, das beinahe zur mystischen Einkehr verleitet, sind die von einem Zypressenspalier gesäumten 101 Stufen zur Kapelle Sv. Antun (hl. Antonius). Hier können Sie in Ruhe den Ausblick auf die Umgebung der Stadt Korčula genießen. Von der Straße in Richtung Lumbarda zweigt der Weg zur Treppe im Stadtteil Sv. Antun ab.

Die Stadt Korčula (3200 Ew.) ist nicht nur Besichtigungs-, sondern auch Ferienziel. An die Altstadtmauer lehnt sich das nostalgische Hotel Korčula mit einer mit Weinlaub berankten Terrasse und guter Küche (20 Zi. | Tel. 020/711078 | Fax 711746 | www.korcula.net | €€). Vom Restaurant bis zur Pizzeria - für das leibliche Wohl ist im Zentrum des Städtchens reichlich gesorgt. Empfehlenswert ist die Konoba Marco Polo (Baničevića 11 | Tel. 020/715077 | €€) mit sehr guter Fischküche. Ein romantischer Ort für den Aperitif ist die Bar Massimo hoch oben im Wehrturm Zakerjan (Šetalište petra Kanavelića).

Etwas außerhalb liegen zwei Konobas, in denen typische Gerichte der Insel angeboten werden. Auf Vorbestellung wird Ihnen im Gasthaus Hajduk unter der Peka gegartes Ziegenfleisch mit Gemüse aus eigenem Anbau serviert. Übernachtungsgäste dürfen sich von den Obstbäumen im Hausgarten selbst bedienen (8 Zi. | Sv. Anton | Tel. 020/711267 | €). Pogaca, frittierten Brotteig mit Belag nach Wahl, oder unter der Peka gegarten Oktopus erhalten Sie in der Konoba Maslina (Lumbarajska cesta | Tel. 020/711720 | €-€€). Marko Polo Tours, am Altstadtfähranleger, vermittelt Privatquartiere auf der gesamten Insel (Biline 5 | Tel. 020/715400 | Fax 715800 | www.korcula.com). Auskunft: Tourist Info | Obala V. Paletina | Korčula | Tel. 020/715701 | Fax 715866 | www.visitkorcula.com

Region: Vis (Insel)

Biševo

Täglich fahren kleine Ausflugsboote von Komiža hinüber zur nur 6 km² großen Insel Biševo. In die berühmte Blaue Grotte (Modra špilja) kann man nur bei glatter See einfahren. Um die Mittagszeit fällt das Sonnenlicht durch ein unter dem Meeresspiegel gelegenes Felsentor und verzaubert die Höhle mit einem prachtvollen Farbenspiel. Biševo hat 14 ständige Bewohner und einige private Ferienunterkünfte. Auskunft: Tourist Info Komiža

Region: Šibenik

Altstadt

Von der Uferpromenade führt ein Treppenweg durch das Seetor hinauf zum Trg Republike Hrvatske (Platz der Republik Kroatien) mit der Kathedrale Sv. Jakov. Der Rektorenpalast (14.-16. Jh.) neben der Basilika, der einige antike Funde birgt, wird jetzt nur für wechselnde Ausstellungen genutzt (deshalb keine festen Öffnungszeiten). In der zweigeschossigen, mit Arkadenreihen ausgestattenen Stadtloggia gegenüber ist das Rathaus untergebracht. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Loggia total zerstört und später originalgetreu wieder aufgebaut. Über die Treppe an ihrer linken Seite kommen Sie zum reizvollen Foscolo-Palast (15. Jh.), dessen Fassade spätgotische Fenster schmücken. Ähnlich schöne Paläste verstecken sich noch viele in den winkeligen Gassen, die zur Festungsruine Sv. Mihovil (hl. Michael) hinaufführen. Ein Weg, der sich lohnt, denn man hat von hier einen weiten Blick über die dicht gedrängten roten Ziegeldächer der Stadt bis ins grüne Tal der Krka.

Region: Zadar

Altstadt

Am Hafen und am Übergang zum Festland verläuft noch die Stadtmauer aus dem späten Mittelalter. Das Landtor (Porta Terraferma, 16. Jh.), ein Werk des Venezianers Michele Sanmicheli, gilt als das bedeutendste Renaissancebauwerk in Zadar. Durch das Tor geradeaus führt die Straße zum Zeleni trg, der zum Römischen Forum gehört. Die hier sichtbaren Reste des Forums, darunter eine 14 m hohe Säule mit Flecht-ornamenten, die vom Mittelalter bis 1840 als Schandpfahl diente, sind erst 1946 beim Abtragen zerbombter Wohnhäuser entdeckt worden.

Spätestens in der Široka Ulica, der Haupteinkaufsstraße, die vom Trg Sv. Stošije auf den Narodni trg führt, wird klar, dass die Altstadt von Zadar ein lebendiges Freilichtmuseum ist. Zuvor lohnt sich ein kleiner Abstecher in Richtung Seetor an der Hafenseite, zur schönen romanischen Kirche Sv. Krševan (12. Jh.). In ihr wurde jener Ladislaus von Neapel 1403 zum ungarisch-kroatischen König gekrönt, der sechs Jahre später Dalmatien für 100000 Dukaten an Venedig verkaufte.

Region: Brač (Insel)

Bol

Unterhalb der steil aufragenden Gebirgskette Bolska kruna liegt Bol (1300 Ew.), der älteste Ort an der Südküste von Brač. Sein touristisches Markenzeichen ist das Zlatni rat (Goldenes Horn), eine von goldfarbenem Strand umsäumte grüne Landzunge von 500 m Länge, deren Spitze sich durch die Kraft von Wellen und Wind ständig verschiebt. Surfer schätzen die günstigen Winde im Hvarski kanal, der zwischen Brač und der Insel Hvar verläuft. Unter den vielen Windsurfschulen hat sich Big Blue gleich neben dem Hotel Borak einen guten Namen gemacht (www.big-blue-sport.hr). Hier können Sie auch Mountainbikes und Sea-Kayaks leihen. An dem von Kiefernwald beschatteten Promenadenweg, der das Zlatni rat in 30 Gehminuten mit dem Stadtzentrum verbindet, sind vor kleine Badebuchten mehrere Hotelanlagen gebaut. So das Hotel Borak, eine komfortable 4-Sterne-Wellnessanlage mit 150 lichten, modernen Zimmern und 40 Apartments (Bračka cesta 13 | Tel. 021/306202 | Fax 306215 | www.bluesunhotels.com | €€€). Ein Platz für Romantiker: In einer kleinen Seitenstraße oberhalb des Hafens liegt die kunstvoll eingerichtete Villa Giardino in einem mediterranen Garten (14 Zi. | Novi Put 2 | Tel. 021/635900 | Fax 635566 | www.bol.hr/online/villagiardino.htm | €€).

Rund um den kleinen Hafen von Bol pulsiert das Leben. Die Galerija Dešković zeigt Werke älterer und zeitgenössischer kroatischer Maler und Bildhauer (tgl. 18-23 Uhr | 5 Kuna). Ein paar Schritte abseits vom Hafen liegt das romantische Gartenrestaurant Ranč | Tel. (Tel. 021/635635 | €€): An lauschigen Plätzen serviert Ihnen die Familie Lukšić frische Langusten vom Grill. Die rustikale Konoba Mlin, eine alte Ölmühle, zählt zu den Toprestaurants von Bol (Ante Starćevića 11 | Tel. 021/635376 | €€). Das ganze Jahr über sind die Cafébar Aquarius und die Varadero Lounge Treffpunkt der jungen Leute und besonders der Windsurfer. Im Sommer tanzt man im Faces Club Kaltemberg bis zum frühen Morgen.

Östlich des Hafens, auf der kleinen Halbinsel Glavica, steht das Dominikanerkloster (15. Jh.). Zu der Sammlung des Klostermuseums gehört das Altarbild „Madonna zwischen den Heiligen“; ein Werk von Tintoretto (1518-94). | Tgl. 8-12 und 17-20 Uhr | 10 Kuna

Außerhalb des Sommers ist Bol ein idealer Standort für Wandertouren über die Insel Brač. Beliebtes Wanderziel ist die Einsiedelei Blaca aus dem 16. Jh. mit Mönchszellen, Sternwarte und wertvollen alten Büchern (ca. 3 Std. | Besuch nach Voranmeldung: Tel. 021/630825 | 20 Kuna). Von der Hochebene Vidova gora blickt man über die ganze Insel auf die imposant aufragende Küstengebirgskette des Festlands und auf die zerklüftete Küste der Nachbarinsel Hvar.

Im 10 km entfernten Weiler Gornji Humac sind die alten Häuser noch mit weiß gekalkten Steinplatten belegt. In der Konoba Tomić (Tel. 021/647242 | www.konobatomic.com | €€) wird das Fleisch über offenem Feuer gegrillt, das Brot kommt aus dem Holzofen. Rund um den 4 km entfernten Weiler Murvica gibt es hübsche Badebuchten, die nur zu Fuß erreichbar sind, und eine geheimnisvolle Drachenhöhle mit glagolitischen und heidnischen Inschriften und Malereien, die nach Verabredung im Tourismusbüro in Bol besichtigt werden kann (50 Kuna). Auskunft: Tourist Info | Porat bolskih pomoraca | Bol | Tel. 021/635638 | Fax 635972 | www.bol.hr

Region: Makarska-Riviera

Brela

Strände wie in einer Postkartenidylle: Weiße Kieselbuchten, gesäumt von üppigem Kiefernwald, der sich noch ein Stück den Hang hinaufzieht, sind das Markenzeichen von Brela. In den meisten der um den alten, gepflegten Ortskern neu gebauten, eleganten Villen werden Zimmer und Apartments vermietet. Ob Windsurfen, Wasserski oder Fahrten mit dem Paddelboot, Wassersport wird in Brela groß geschrieben. Die Adria-Magistrale verläuft oberhalb der Ortschaft. Erstes Haus am Platz ist das Hotel Soline (206 Zi. | Tel. 021/603020 | Fax 603208 | www.bluesunhotels.com | €€-€€€) direkt am Strand. Das jüngst renovierte Hotel besitzt ein angenehmes Wellnesscenter mit Hallenbad, in dem die Gäste durch eine nachgebaute „Blaue Grotte“ in den Outdoorpool schwimmen können. Die Konoba Feral am Hafen ist Brelas beste Adresse für fangfrischen Fisch (Obala Kneza Domagoka | Tel. 021/618909 | €€-€€€). Auskunft: Tourist Info | Trg Alojzija Stepinca | Tel. 021/618455 | www.brela.hr

Region: Split

Diokletianpalast

Diese römische Palastanlage (180 mal 215 m) ist die einzige erhaltene überhaupt und das bedeutendste Bauwerk aus der Römerzeit in Dalmatien. Betritt man den Palast durch das Seetor, erkennt man zur rechten und linken Seite die kunstvoll gemauerten Kellergewölbe, die einen Eindruck vom Grundriss der einst darüber gelegenen kaiserlichen Gemächer vermitteln. Geradeaus, an den Schmuck- und Kunstständen vorbei, kommt man ins Peristyl, in den von korinthischen Säulen eingerahmten Innenhof mit einem Café. Rechts davon liegt die Kathedrale Sv. Duje, das umgebaute Mausoleum von Kaiser Diokletian. Vom Peristyl geradeaus gelangt man durch die porta aurea (Goldenes Tor) an die Nordseite der Palastmauer. Hier steht eine fast 8 m hohe Bronzestatue des für die früh-christliche kroatische Geschichte wichtigen Bischofs Gregor von Nin. Es soll Glück bringen, wenn man seine schon ganz abgegriffene Schuhspitze berührt. Auch diese Skulptur ist ein Werk des Bildhauers Ivan Meštrović. Die porta argentea (Silbernes Tor) führt zu den Souvenirständen längs der Palastmauer und zum Markt auf der Ostseite. Die Altstadt betritt man durch die porta ferrea (Eisernes Tor) und kommt so auf den Narodni trg (Volksplatz) mit dem Alten Rathaus, in dem das Ethnografische Museum untergebracht ist.

Kathedrale Sv. Duje

Die Kathedrale ist ein architektonisches Meisterwerk, an dem Baumeister seit byzantinischer Zeit gebaut haben. Ihren Kern bildet das achteckige Mausoleum des römischen Kaisers Diokletian, dessen korinthischer Säulenschmuck heute einen der schönsten Altäre Dalmatiens einrahmt: Juraj Dalmatinac, der begnadete Renaissance-Künstler aus Zadar, schmückte ihn 1422 mit einem anrührenden Relief der Geißelung Christi. Beachtenswert ist auch das reich dekorierte romanische Portal. | Mo-Sa 7-12 u. 16-19 Uhr | 5 Kuna

Region: Trogir

Hauptplatz/Gradski trg

Das dominierende Bauwerk auf dem Hauptplatz ist die Kathedrale Sv. Lovro, deren Bau um 1200 begonnen und erst 1605 mit dem Turm vollendet wurde: Romanik bis Renaissance in vollendeter Form. Ein Meisterwerk des Bildhauers Meister Radovan ist das Hauptportal (13. Jh.) mit den beiden Löwen sowie Adam und Eva links und rechts neben der Domtür. Darüber spannt sich ein Relief-reigen von Heiligenfiguren, Jagdszenen, Tier- und Pflanzenornamenten. Links vom Portal befindet sich die 1464 vollendete Taufkapelle. Im Inneren des Doms steht die Kapelle Sv. Ivan Ursini, ein beeindruckendes Denkmal der Renaissance in Dalmatien. Der Aufstieg zum Glockenturm eröffnet den Blick über die Dächer von Trogir (Kathedrale und Turm im Sommer tgl. 9-12 u. 17-20 Uhr, im Winter kürzer | 16 Kuna).

An der Ostseite des Hauptplatzes steht der Fürstenpalast (heute das Rathaus), schon im 13. Jh. erwähnt, mit romanischen Arkaden und gotischen Fenstern. An der Wand sind die Wappen der adligen Familien von Trogir zu sehen. An der Südseite grenzt der Uhrturm an die Loggia (beide 15. Jh.). Der Richtertisch aus Stein stammt noch aus der Zeit, als in der Loggia öffentlich Gericht gehalten wurde.

Region: Dubrovnik

Altstadt

Das harmonische Gefüge des alten Stadtkerns und seine zahlreichen einzelnen Bau- und Kunstdenkmäler erheben Dubrovnik zu einer historischen Metropole mediterranen Weltkulturguts. Am besten fährt man von Gruž oder Lapad mit dem Linienbus bis vor das Piletor an der Westseite. Neben dem Tor befindet sich einer der Aufgänge zur 1949 m langen, begehbaren Befestigungsmauer.

Durch das Piletor mit der Statue des Stadtpatrons, des Sv. Vlaho (hl. Blasius), führt der Weg zunächst links zur Erlöserkapelle Sv. Spas (16. Jh.) und zur Franziskanerkirche. Dazwischen liegt ein schmaler Durchgang zum Franziskanerkloster. Vor dem Piletor ist der mit einer flachen Kuppel bedeckte Große Onofriobrunnen (1438), verziert mit 16 Wasserspielen, ein beliebter Treffpunkt der Jugend und der Touristen.

Hier beginnt die Placa, auch Stradun genannt, die Flaniermeile der Stadt. Sie führt über den zugeschütteten Meereskanal, der die beiden Siedlungen Ragusa und Dubrava früher trennte. Die auffallend schlichten, balkonlosen Häuserzeilen aus Naturstein wurden nach dem Erdbeben von 1667 auf die zerstörten Paläste beiderseits der Placa gebaut. Diese endet auf dem von repräsentativen Gebäuden umgebenen Lužaplatz mit dem Kleinen Onofriobrunnen und der Rolandsäule (1418), der mittelalterlichen Symbolfigur für Marktfreiheit und Handelsprivilegien. Die barocke Fassade gehört zur Kirche Sv. Vlaho (18. Jh.); ihr gegenüber liegt der Sponzapalast (16. Jh.).

An die Stirnseite des Lužaplatzes reihen sich von links nach rechts der städtische Glockenturm (15. Jh.), das neogotische Gebäude (19. Jh.) mit dem Theater und dem Stadtcafé sowie der Rektorenpalast. Wenige Schritte weiter steht die eindrucksvolle Kathedrale Velika Gospa.