Reisetipps Korsika

Sehenswertes Korsika

Region: St-Florent

Das alte Nebbium

1 km vom Zentrum an der kleinen Straße nach Poggio-d'Oletta liegt die Kathedrale Santa Maria Assunta. 1140 erbaut besticht sie durch ihre perfekten Proportionen und sorgfältig gearbeiteten architektonischen Details im ebenmäßig gefügten Mauerwerk aus weißen Kalksandsteinquadern. An gleicher Stelle gründeten die Römer vor 2000 Jahren die Siedlung Nebbium. | Schlüssel zur Besichtigung im Office de Tourisme

Region: Niolo

Lac de Calacuccia

Der Stausee dient der Bewässerung der östlichen Küstenebene und zur Stromgewinnung. Baden Sie nicht unterhalb des Sees im Golo: Wenn Wasser abgelassen wird, ergießt sich eine gefährliche Flutwelle talwärts!

Region: Bonifacio

Bastion L'Étendard

An der Porte de Gênes, einst einziger Eingang der Oberstadt. Im Museum Szenen der Stadtgeschichte. | Mai-Okt. tgl. 9-18 Uhr (Juli/Aug. bis 19 Uhr) | Eintritt 2,50 Euro

Bosco

Tolle Ausblicke bietet die Landspitze Bosco mit dem Kloster St-François und der Treppe hinab zum Gouvernail de la Corse. | Treppe tgl. Juli/Aug. 9-20, Juni/Sept. 10-18 Uhr | 2,50 Euro

Cimetière Marin

Der Friedhof der Seeleute mit seinen haushohen Grabstätten liegt außerhalb an der Spitze der Halbinsel.

Escalier du Roi d'Aragon

Der Sage nach wurde die Treppe 1420 in einer Nacht in den Fels geschlagen. 187 Stufen führen zu einem kleinen Fußweg unter den Klippen. | Nur bei gutem Wetter im Sommer, tgl. 9-18 Uhr (Juli/Aug. bis 19 Uhr) | 2,50 Euro

St-Dominique

Einzige gotische Kirche Korsikas (1243). Sehenswert ist der achteckige Glockenturm.

Ste-Marie-Majeure

Die Kirche am Markt wurde im 12. Jh. von den Pisanern erbaut, danach mehrmals umgebaut. Der Glockenturm stammt aus dem 14. Jh.

Region: Bastia

Kirchen

Pompös und düster ist das Innere der Kirche St-Jean-Baptiste, die mit ihren zwei Glockentürmen hoch über dem Hafen aufragt. Die im 17. Jh. erbaute Barockkirche ist die größte der Insel. Ebenfalls in den Gassen hinter dem Hafen: die Chapelle de l'Immaculée Conception. Sie erstrahlt in genuesischem Gold, rotem Samt und Marmor. Neben ihr die schlichtere, innen schön getäfelte Chapelle St-Roch, die nach der Pest von 1598 errichtet wurde. Am Südende der Zitadelle erhebt sich die Kathedrale Ste-Marie, Bischofssitz von 1540 bis 1801, mit einer Reihe sehenswerter Kunstwerke. Die an der Rückseite anschließende Chapelle Ste-Croix ist die heiterste der Kirchen, ein Barockbau mit Putten und Rankenwerk. | Sonntag nachmittags sind die Kirchen geschlossen

Musée de la Miniature

Unterhalb der Festung hat René Mattei ein korsisches Dorf en miniature errichtet. Es gibt Einblick ins Dorfleben von einst und ist mit Puppen in traditionellen Kostümen bevölkert. | La Poudrière | Südwesten der Zitadelle | April-Mitte Okt. tgl. 9-12 u. 14-18 Uhr | Eintritt 3,50 Euro

Place St-Nicolas

Auf der Place St-Nicolas stehen die Korbstühle der Cafés, die Städter verbringen hier ihre Mußestunden zwischen Kriegerdenkmal, Musikpavillon und Napoleonstatue mit Blick über das Meer.

Terra Nova/Zitadelle

Die Mauer um das Festungsviertel zog man 1453, als Bastia Hauptstadt der Insel wurde. Neben dem Gouverneurspalast an der Place du Donjon steht noch der Turm, dem Bastia seinen Namen verdankt. Einen schönen Zugang und ein schattiges Plätzchen bieten die Gärten des Jardin Romieu, den man über die Treppe vom Hafen in die Zitadelle erreicht.

Terra Vecchia/Alter Hafen

Enge Passagen zwischen hohen alten Häusern mit bröckelnden Fassaden kennzeichnen die Gassen um den alten Hafen (Vieux Port), einst der Kern der mittelalterlichen Stadt, die um den natürlichen Hafen des Fischerdorfs Cardo gegründet wurde. Im Wasser schaukeln Fischerboote und Yachten, um den Hafen und an der Promenade drängen sich Cafés und Restaurants, und über allem thront die Kirche St-Jean-Baptiste. Lohnend ist ein Spaziergang um das Hafenbecken auf die Mole Jetée du Dragon. Von der Spitze haben Sie einen tollen Blick auf die Stadt und das Meer, am allerschönsten im frühen Morgenlicht. Nur eine kurze Gasse hinter der modernen Uferpromenade Quai des Martyrs de la Libération mit ihren vielen Terrassenlokalen liegt die Place de l'Hôtel de Ville mit dem alten Rathaus.

Region: Calvi

Hafenviertel

Am Quai Landry konzentrieren sich Restaurants und Cafés. Am Quai legen auch die Ausflugsboote ab. Hinter der alten Tour du Sel, die einst zur Verteidigung der Speicher am Hafen errichtet wurde und als Salzlager diente, liegt der Fährhafen, davor bieten die Fischer morgens ihren Fang feil. Im Herzen des Hafenviertels liegt die Barockkirche Ste-Marie-Majeure (1774), deren Vorplatz abends ein beliebter Treffpunkt ist.

Zitadelle

Über eine Zugbrücke kommen Sie hinein. Der ehemalige Gouverneurspalast beherbergt die letzte Abteilung der Fremdenlegion auf der Insel. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen öffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Bucht, die Berge und die Halbinsel La Revellata. Schön ist ein Rundgang über die alten Festungsmauern. Das angebliche Geburtshaus von Kolumbus ist mit einer Plakette gekennzeichnet. Es steht in der Rue Colombe. Die Kathedrale St-Jean-Baptiste thront über der Place d'Armes, dem ehemaligen Exerzierplatz. Sie ist ein lichter Kuppelbau und enthält eine Reihe bedeutender Kunstwerke.

Region: Île-Rousse

Place Paoli

Hier steht die Büste des Stadtgründers. Um die platanenbestandene Place mit schattigen Cafés gibt es zahlreiche moderne Geschäfte. Nördlich davon liegt die schöne Markthalle, umgeben von Läden.

Region: Ajaccio

Maison Bonaparte

Das Haus der Familie Bonaparte, in dem Napoleon I. zur Welt kam. | April-Sept. Di-So 9-12 u. 14-18 Uhr | Rue Saint-Charles | Eintritt 3,50-5 Euro

Musée Bandera

Das Museum ist der Geschichte des korsischen Widerstandes bis zum Zweiten Weltkrieg gewidmet. | Juli- Sept. Mo-Sa 9-19, So 9-12 Uhr, Okt.-Juni Mo-Sa 9-12 u. 14-18 Uhr | 1 rue du Général Levie | Eintritt 4 Euro

Musée Fesch

Napoleons Onkel, der Kardinal Fesch, hat diese kostbare Sammlung italienischer Kunst zusammengetragen und später seiner Stadt vermacht. Das Museum sowie auch die sehenswerte Grabkapelle Chapelle Impériale sind bis mindestens Oktober 2009 wegen Bauarbeiten geschlossen. | Ab Winter 2009/10 voraussichtl. Mi-Mo 10-18.30 Uhr | 50 rue Fesch

Notre-Dame de la Miséricorde

Kathedrale mit mächtiger Kuppel aus dem 16. Jh. In dem Marmorbecken wurde Napoleon 1771 getauft. | Rue Forcioli-Conti | in der Altstadt | Mo-Sa 8-11.30 u. 14-17, So 8-11.30 Uhr

Place Maréchal Foch

Das Zentrum des historischen Stadtkerns bildet die palmenumstandene Place mit dem Löwenbrunnen, in dessen Mitte sich die Marmorstatue Napoleon Bonapartes erhebt.

Zitadelle

Sie dient bis heute als Militärsitz und steht nur am dritten Sonntag im September zur Besichtigung offen.

Place d'Austerlitz

Ein großes Standbild des Kaisers Napoleon mit einem Verzeichnis aller seiner Siege ziert den Platz. Von oben auf den Stufen hat man einen tollen Blick über Stadt und Bucht. In der zugehörigen Grotte soll der kleine Napoleon gern gespielt haben, erzählt man. | Am Ende des Cours du Général Leclerc

Region: Cargèse

Kirchen

Seit dem 19. Jh. stehen sich die griechisch-orthodoxe Église Saint-Spiridon mit sehenswerten Ikonen und die katholische, in neobarockem Stil erbaute Église de l'Assomption gegenüber. Der Gottesdienst wird heute abwechselnd in beiden Kirchen von einem Pfarrer gehalten.

Region: Corte

Cours Paoli

Die Flanier- und Einkaufsstraße ist die Hauptader von Corte. In den Cafés halten Einheimische ihr Schwätzchen, Bäckereien bieten Leckereien aus Kastanienmehl an. Über der Place Paoli thront die Bronzestatue des Nationalhelden.

Musée d'Anthropologie de la Corse

Interessante Einführung in die korsische Lebensweise. Die Eintrittskarte berechtigt auch zur Besichtigung der Zitadelle, in der das Museum untergebracht ist. Nebenan wird zeitgenössische korsische Kunst gezeigt. | April-Juni Di-So 10-17.45, Juli-21. Sept. tgl. 10-19.45 Uhr | www.musee-corse.com | Eintritt 5,50 Euro

Oberstadt

Malerisch ist die Altstadt mit der Zitadelle und den hohen, bröckelnden Hausfassaden. Die Kapelle Ste-Croix an der Rue Colonel Feracci ist Ausgangspunkt der vorösterlichen Prozession. Gassen mit Kopfsteinpflaster führen hinauf zur Zitadelle. An der Place Gaffori - die Einschusslöcher im Haus an der Ecke stammen noch aus dem Freiheitskrieg - lohnen ein Blick in die Kirche L'Annonciation und von dort der Aufstieg zum Belvedere.

Region: Aléria

Ausgrabungsstätte

Südwestlich von Aléria liegt die römische Ruinenstadt. Sie ist vom Jérôme-Carcopino-Museum aus zugänglich. Die archäologischen Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Sie können aber trotzdem zwischen den Mauern herumspazieren und die Grundstruktur der Stadt erkennen.

Jérôme-Carcopino-Museum

Eine faszinierende Sammlung von Gegenständen aus dem römischen Aléria und der Totenstadt der griechischen Siedlung. Das Museum ist im genuesischen Fort de Matra untergebracht. | 16. Mai-Sept. tgl. 8-12 u. 14-19, Okt.-15. Mai Mo-Sa 8-12 u. 14-17 Uhr | Eintritt 2 Euro

Region: Sartène

Altstadtgassen

Düster wirken die grauen Granitfassaden der hohen Häuser, eng die Gassen und steil die Stiegen, die oft gleich bis in den zweiten Stock der Häuser führen. Im Labyrinth der Gassen mit dunklen Winkeln lockern Blumen und die Fassaden der kleinen Läden mit lokalen Produkten, Schmuck und Mitbringseln den mittelalterlich-finsteren Eindruck auf.

Ste-Marie

In der Kirche befinden sich links vom Hauptportal Kreuz und Kette, 31,5 kg plus 14 kg, des Catenacciu, jenes roten Büßers, der am Karfreitag den Opfergang Christi nachempfindet, indem er sich mit Kette und Kreuz beschwert auf vorgezeichnetem Weg durch die Stadt schleppt.

Musée de la Préhistoire Corse

Im ehemaligen Gefängnis untergebracht ist das von Roger Grosjean angelegte, prähistorische Museum mit Exponaten aus der Frühzeit. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten wird das Museum nebenan am Boulevard Jacques Nicolai in der Oberstadt voraussichtlich zur Saison 2009 neu eröffnet.

Region: Taravo

Hochplateau von Coscione

Entweder genießen Sie „nur“ als Spaziergänger die unglaubliche Landschaft dieses Hochplateaus mit Feuchtwiesen, windzerpflückten Buchen, aufgetürmten Granitblöcken und fantastischer Rundumsicht, oder Sie planen es sportlicher und besteigen den „familienfreundlichsten Zweitausender“ der Insel, den Monte Incudine (2134 m). Starten Sie von Zicavo auf der D 69 südwärts, nach ca. 9 km links auf der holperigen D 428 bis zur Kapelle San Petru. Von dort aus am besten auf der kurz vorher links abzweigenden Forstpiste zu Fuß bis aufs Hochplateau.

Pozzi du Renosu

Die Verlandung ehemaliger Gletscherseen erschuf die mit Wasserlöchern übersäten Feuchtwiesen pozzines. 3 Std. Aufstieg und 2,5 Std. Abstieg vom Col de Verde sind nicht zu viel der Mühe, um sich dieses Juwel der Bergwelt anzusehen.