Reisetipps Kenia

Mit Kindern Kenia Elefanten, Löwen & Co

Kenias größte Attraktion ist natürlich die Tierwelt. Zebras, Löwen, Elefanten in freier Wildbahn - ein Riesenerlebnis!

Kenianer sind überwiegend sehr kinderfreundlich. Entsprechend problemlos ist im Allgemeinen auch ein Aufenthalt mit Kindern in Kenia. Natürlich setzen klimatische und geografische Besonderheiten je nach Alter der Kinder ein paar Vorsichtsmaßnahmen voraus. Im Dezember und Januar herrschen an der Küste die höchsten Temperaturen. Die Sonnenstrahlen in Äquatornähe sind um ein Vielfaches intensiver als in Europa. Ohne Schutzmittel können schon wenige Minuten zu einem starken Sonnenbrand führen. Benutzen Sie eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch die Gefahr von Malaria sollte - vor allem an der Küste - nicht unterschätzt werden. Entscheidend sind vorbeugende Maßnahmen: mit Einbruch der Dunkelheit Kleidung anziehen, die Arme und Beine bedeckt, ein Mückenspray, Schlafen unter intaktem Moskitonetz.

Safaris machen zwar den meisten Kindern Spaß, um sich selbst und den anderen Teilnehmern den Spaß aber nicht zu verderben, sollten Eltern abwägen, ob ihre Kinder alt genug sind, um an einer Safari teilzunehmen, die sehr anstrengend sein kann. Bei Übernachtung im Zeltcamp oder in der Lodge kann es nicht schaden, Kindern zu erklären, dass sie sich nicht auf einem Abenteuerspielplatz befinden, sondern in freier Wildbahn. Skorpionstiche sind äußerst schmerzhaft, Schlangenbisse können tödlich sein. Ohne Risiko und trotzdem interessant in Nairobi: das Waisenheim für Nashörner und Elefanten von Daphne Sheldrick, das Giraffenzentrum in Langata und der Nairobi National Park. Abwechslung bieten in Nairobi auch das National Museum mit dem Schlangenpark, die Bomas of Kenya und an der Küste die Krokodilfarm Mamba Crocodile Village nördlich von Mombasa.

In der Mehrzahl der Hotels sind Kinder willkommen. Schlafen sie im Zimmer der Eltern, so werden meist - für Kinder von 2 bis 11 Jahren - 50 Prozent berechnet. Es gibt allerdings auch Lodges, in denen Kinder gar nicht oder nur von einem bestimmten Alter an erwünscht sind.

Region: Nairobi

Daphne Sheldrick's Orphanage

Eine einmalige Gelegenheit, junge Elefanten und Nashörner aus der Nähe zu beobachten und zu fotografieren, bietet die Orphanage („Waisenheim“) in der Nähe des Nairobi National Park (nicht zu verwechseln mit der Orphanage hinter dem Haupteingang des Nairobi National Parks). Daphne Sheldrick, die Frau eines ehemaligen Wildhüters, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, verwaiste Elefanten- und Nashornbabys aufzuziehen. „Ihre“ Elefantenkinder werden nach mühsamer Pflege in die Obhut einer im Tsavo frei lebenden Elefantendame übergeben. Man verlässt Nairobi auf der Langata Road, biegt links in die Magadi Road, und auf der Höhe des Post Office geht links eine ausgeschilderte Piste ab, die zum Eingang führt. | Tgl. 11-12 Uhr

Langata Giraffe Centre

18 km vom Stadtzentrum entfernt. Hier kann man aus nächster Nähe Rothschild-Giraffen betrachten und füttern. | Tgl. 9 bis 17.30 Uhr | Eintritt ca. 7 Euro | Gogo Falls Road | Langata

Region: Die Küste

Dhau-Fahrt in Mombasa

Nicht nur für Kinder eine schöne Abwechslung in Mombasa ist die Rundfahrt mit einer Dhau. Sie beginnt im Neuen Hafen, führt an Containerschiffen und Tankern vorbei um die Insel Mombasa herum und bietet den besten Blick auf das Fort Jesus, die Häuserfassaden der Altstadt und den Old Port. Nach einer Mittagspause an Land geht's weiter zu den „schwimmenden Märkten“ im Tudor Creek, Einheimische bieten in Einbäumen längsseits ihre Waren an: Früchte, Gewürze, Kaffee, Tee, Kangas und Kikois. | Angebote über Hotels oder Reiseagenturen

Mamba Crocodile Village

Krokodilfarm in der Nachbarschaft des Mamba Nachtclubs, nördlich von Mombasa, gegenüber vom Nyali Golf Club. | Eintritt ca. 5 Euro