Reisetipps Kanada Ost

Sehenswertes Kanada Ost

Region: Fredericton

Beaverbrook Art Gallery

Ausgezeichnetes Kunstmuseum mit Gemälden von William Turner und Thomas Gainsborough. Tgl. 9-17.30, Do bis 21, So ab 12 Uhr | Eintritt 8$ | 703 Queen St. | www.beaverbrookartgallery.org

Kings Landing

Bei einem Staudammbau am Saint John River wurden 25 historische Gebäude vor der Überflutung gerettet und zu einem typischen britischen Loyalistendorf des 18. Jhs. zusammengefügt. Die schauspielernden „Einwohner“ lassen die Webstühle klappern und servieren Herzhaftes im King's Head Inn. Anfang Juni-Anfang Okt. tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 15$ | am Hwy., 2,35 km westlich von Fredericton

Region: St. John

New Brunswick Museum

Das wahrhaftig älteste Museum Kanadas - von der Geologie bis zur Pioniergeschichte New Brunswicks ist hier alles vertreten. Mo-Fr 9-17, Sa 10-17, So 12-17 Uhr | Eintritt 6 $ | 1 Market Square | www.nbmmnb.ca/

Region: Cape Breton Island

Alexander Graham Bell National Historic Site

Großes Museum neben dem Wohnhaus des Erfinders, der nicht nur das Telefon, sondern auch Luftkissenboote und Flugzeuge ersann. Im Sommer 8.30-18 Uhr | Eintritt 8 $ | Baddeck

Forteresse de Louisbourg

Exerzierende Soldaten, schachernde Pelzhändler und regierende Adelige - ein exaktes Abbild vom Leben im Jahr 1744. Die Liebe zum „unverfälscht“ Historischen geht hier sogar so weit, dass man in den beiden Restaurants der Museumsstadt nach Rezepten aus dem 18. Jh. kocht. Im Sommer tgl. 9-17.30 Uhr | Eintritt 18$ | Louisbourg

Rundtour

Bester Ausgangspunkt für eine Inselrundfahrt, auf der Sie viel Geschichte und spektakuläre Natur erleben, ist der schön gelegene Ferienort Baddeck im Norden des 70 km langen Salzwassersees Bras d'Or Lake im Inselinneren. Bei einer Tagestour können Sie von Baddeck aus auf dem 300 km langen Cabot Trail die Nordspitze der Insel umrunden. Er wird zu Recht als schönste Panoramastraße Ostkanadas gerühmt: einsame Steilküsten und stille Hochmoore, rote Granitfelsen, die in der Gischt glitzern, und winzige Fischerdörfer, in denen sich die hölzernen Hummerfallen stapeln.

Der schönste Teil der Strecke verläuft durch den Cape Breton Highlands National Park (gute Wandermöglichkeiten). Nahe dem Nordeingang des Parks hören Sie plötzlich neue Töne - französische. Der kleine Ort Chéticamp ist eine Enklave der Akadier. Ihre Vorfahren, französische Siedler aus Nova Scotia und New Brunswick, flüchteten 1755 vor den Engländern in diese unwirtliche Region. Im Acadian Museum und in mehreren Galerien können Sie ihr traditionelles Kunsthandwerk bewundern: farbenprächtige Wandteppiche und filigrane Häkelarbeiten.

Als Abstecher in den Süden der Insel führt der Highway 22 vorüber an alten Kohlerevieren und der Hafenstadt Sydney, von der aus die Fähren nach Neufundland ablegen, zur stark zerklüfteten Südküste.

Region: Montréal

Innenstadt

Die Orientierung in Montréal ist nicht schwer: Am Südufer der Île de Montréal liegt die winkelige Altstadt (Vieux Montréal) mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen. Dahinter, in der sanft zum Fluss hin geneigten Ebene zwischen Altstadt und Mont Royal, ragen die Wolkenkratzer der Innenstadt auf. Westlich davon wird vorwiegend Englisch gesprochen, dort liegt Westmount, Wohn- und Einkaufsviertel der Anglomontréaler. Im Osten der Innenstadt verläuft der Boulevard St-Laurent, an dem sich die Einwandererviertel reihen und östlich dessen die rein französischen Viertel beginnen. Altstadt und Stadtzentrum lassen sich gut zu Fuß erschließen, die nächste U-Bahn-Station ist nie weit entfernt. Und noch eines: Verlaufen Sie sich ruhig, die freundlichen Montréaler bringen Sie gern wieder auf den richtigen Weg.

Biodôme

Das ehemalige Radstadion des Parc Olympique beherbergt heute ein Ökomuseum: Naturnah werden die wichtigsten Ökosysteme des amerikanischen Kontinents präsentiert, darunter Regenwälder und arktische Eishöhlen. Im Sommer tgl. 9-18, sonst bis 17 Uhr | Eintritt 16 $, mit Jardin Botanique 27 $ | 4777 Ave. Pierre de Coubertin | www.biodome.qc.ca

Île Ste-Hélène

Die Parkanlagen auf der kleinen, der Altstadt vorgelagerten Insel sind ein beliebtes Naherholungsziel der Montréaler. Hier steht neben dem Vergnügungspark La Ronde auch ein altes Fort von 1822 (mit Militärmuseum), in dem im Sommer Soldaten in historischen Kostümen exerzieren. Im Südteil der Insel und auf der Nachbarinsel Île Notre-Dame fand 1967 die Expo statt, von der viele Bauten erhalten sind: Der ehemalige französische Pavillon beherbergt ein Spielkasino, in der riesigen Kugel Biosphère - einst der Pavillon der USA - können Sie Ausstellungen über die Ökologie des St.-Lawrence-Flusssystems und der Großen Seen erleben (im Sommer tgl. 10-18, Nov.-Mai 12 bis 18 Uhr und Mo geschl. | Eintritt 9,50 $ | http://biosphere.ec.gc.ca). Auf der Île Notre-Dame liegt zudem die Grand-Prix-Rennstrecke Montréals.

Jardin Botanique

Montréals botanischer Garten zählt mit 30 Sektionen zu den besten der Welt. Es gibt einen eigenen japanischen und indianischen Garten, dazu ein faszinierendes Insektarium, in dem über 4000 Käfer, Raupen, Schmetterlinge und Spinnen zu bewundern sind. Tgl. 9-17, im Sommer bis 18 Uhr | Eintritt 16 $, mit Biodome 27$ | 4101 Rue Sherbrooke Est

Mont Royal

Der Berg, der Montréal seinen Namen gab, ist heute ein gut 2 km² großer bewaldeter Park. Von der Aussichtsterrasse am Grand Chalet bietet sich ein großartiger Blick über die Innenstadt. Visitor Centre im Smith House im Zentrum des Parks (tgl. 9-18 Uhr | 1260 Remembrance Rd.), wo auch ein Terrassenrestaurant zur Pause einlädt.

Musée d'Art Contemporain

Zeitgenössische Kunst, vielfach von Québecer Künstlern, in einem weitläufigen, postmodernen Bau. Guter Bookshop. Di-So 11-18, Mi bis 21 Uhr | Eintritt 8 $ | 185 Rue Ste-Catherine Ouest | www.macm.org

Musée des Beaux-Arts

Das älteste Kunstmuseum Kanadas ist berühmt für seine großen Sonderausstellungen im Neubau des kanadischen Stararchitekten Moshe Safdie. Guter Museumsladen. Di-So 11-17, Mi bis Fr 11-21 Uhr | Eintritt frei, Sonderausstellungen 15 $ | 1379 Rue Sherbrooke Ouest | www.mmfa.qc.ca

Musée McCord

Ein kleines, feines Museum zur Geschichte Kanadas, darunter herrliche Perlenstickereien der Indianer. Im Sommer tgl. 10-18, Sa/So bis 17 Uhr, im Winter Mo geschl. | Eintritt 12 $ | 690 Rue Sherbrooke Ouest | www.mccord-museum.qc.ca

L'Oratoire Saint-Joseph

Katholisch waren die Québecer schon immer. Ein Wallfahrtsort darf da nicht fehlen. Das Museum zeigt das Leben des Wunderheilers Frère André. Die wuchtige Kuppel der Basilika (97 m hoch) ist nach Sankt Peter in Rom die größte der Welt. Tgl. 7 bis 22 Uhr, Glockenspiele Mi bis Fr 12 und 15, Sa/So 12 und 14.30 Uhr | 3800 Chemin Queen Mary

Parc Olympique

175 m über dem Stadion der Sommerolympiade 1976 ragt der „Schiefe Turm von Montréal“ auf. Morgens und abends ist der Blick vom Turm des Olympiastadions am schönsten. Der spektakuläre, um 45 Grad geneigte Turm wurde nach vielen Bauskandalen übrigens erst 1987, elf Jahre nach den Olympischen Spielen, fertiggestellt und eröffnet. Heute ist er eine der beliebtesten Attraktionen der Stadt. Im Sommer tgl. 9-19, sonst bis 17 Uhr | Eintritt 14$ | 4141 Ave. Pierre-de-Coubertin

Pointe-à-Callière

Stadtgeschichte mal anders: Nach einer spektakulären multimedialen Einführung durchwandert man unter der Place Royale ein unterirdisches Labyrinth alter Gemäuer, vorbei am ersten Friedhof der Stadt, einer frühen Taverne und den Grundfesten des ersten Siedlerforts. Mo-Fr 10-18, Sa/So 11-18, im Winter bis 17 Uhr und Mo geschl. | Eintritt 13 $ | 350 Place Royale | www.pacmusee.qc.ca

Rue St-Denis

Straßencafés, Kinos und kleine Restaurants prägen das Straßenbild um die Université du Québec. Nordwestlich davon - etwa an der Kreuzung zur Avenue du Mont-Royal - beginnt das lebendige Stadtviertel Plateau Mont-Royal. In den Backsteinbauten der Einwanderer residieren heute flippige Boutiquen und Bistros. Tipp zur Stärkung: ein bagel in der Bäckerei St-Viateur (1127 Ave. du Mont-Royal Est).

Rue Ste-Catherine

Die Hauptgeschäftsstraße der Innenstadt. Auf der Südseite des Square Dorchester (Infozentrum der Stadt) steht die Cathédrale Marie-Reine-du-Monde, eine detailgetreue Verkleinerung des Petersdoms in Rom.

Vieux Montréal

Um die Place Jacques Cartier und die Place d'Armes liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt: die Basilique Notre-Dame (abends Son-et-Lumière-Show), die Chapelle Notre-Dame-de-Bonsecours und das Château de Ramezay, einst die Residenz der Gouverneure, heute Museum zur Stadtgeschichte. Werfen Sie auch einen Blick in den klassizistischen Kuppelbau des Marché Bonsecours an der Rue St-Paul, in dem häufig Ausstellungen zu sehen sind. Und unten am Fluss locken die Piers des Vieux Port mit Imaxkino, Flohmärkten, Hafenrundfahrten und Sommerfestivals.

Region: Québec City

Cathédrale Notre-Dame

Die Basilika, nach einem Brand 1922 wieder aufgebaut, wurde 1643 als älteste Pfarrkirche Nordamerikas errichtet. Viele Pioniere Neufrankreichs sind in der Krypta begraben. Im Sommer tgl. 8.30-16 Uhr | Krypta Eintritt 1 $ | 16 Rue Buade

LA Citadelle

Über 30 Jahre dauerte der Bau dieser sternförmigen Festung auf dem 110m hohen Cap aux Diamants. Die weiten Wiesen davor waren 1759 Schauplatz der entscheidenden Schlacht zwischen den Franzosen und den Engländern um die Vorherrschaft in Amerika. Führungen und Militärmuseum. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr, Wachwechsel im Sommer tgl. 10 Uhr, Zapfenstreich Fr abends 19 Uhr (Sa/So 19 Uhr im Parc de l'Esplanade) | Eintritt 10 $ | Eingang von der Rue St-Louis

Haute Ville & Basse Ville

Auf einer schmalen Uferterrasse am St. Lawrence liegt die Basse Ville, wo Samuel de Champlain das erste kleine Fort der Franzosen errichtete. In den alten Häusern an der Rue de Petit-Champlain und um die Place Royale mit der 1688 erbauten Kirche Notre-Dame-des-Victoires haben Galerien, Cafés und Souvenirläden Einzug gehalten. Das Centre d'Interprétation de Place Royale neben der Kirche erläutert in gut gestalteten Ausstellungen den Aufstieg Québecs vom Pelzhändlerfort zur Metropole (im Sommer tgl. 9.30-18, im Winter Di-So 10-17 Uhr | Eintritt 5 $).

Wahrzeichen der auf steiler Klippe thronenden Haute Ville ist das prächtige, 1924 fertig gestellte Hotel Château Frontenac, unter dessen Kupferdächern schon Präsidenten und Könige schliefen. Rings um das Schlosshotel drängen sich, von einer historischen Stadtmauer umschlossen, die Gassen der Altstadt: die quirlige Place d'Armes, die Aussichtspromenade Terrasse Dufferin und die Rue St-Louis mit zahlreichen Häusern aus dem 17. Jh.

Musée de la Civilisation

Wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte Québecs in einem spektakulären Museumsbau. Im Sommer tgl. 9.30-18.30, im Winter Di-So 10-17 Uhr | Eintritt 10 $ | 85 Rue Dalhousie | www.mcq.org

Musée National de Beaux-Arts du Québec

Eine umfassende Chronologie des Kunstschaffens in der Provinz: Gemälde, Skulpturen und typisches Kunsthandwerk. Dazu eine neue, hervorragende Ausstellung zur Kunst der Inuit und eine sehenswerte Skulptur von David Moore im alten Gefängnisturm. Tgl. 10-18, im Winter bis 17 Uhr und Mo geschl. | Eintritt frei | 1 Ave. Wolfe-Montcalm | Sonderausstellungen 12$ | www.mnba.qc.ca

Parc de l'Artillerie

Ausstellungen zur Stadtbefestigung. Großes Modell Québecs von 1808. Tgl. 10-17 Uhr, Okt.-März geschl. | Eintritt 4 $ | 2 Rue d'Auteuil

Region: Ottawa

Aboriginal Experiences

Indianercamp als Freiluftmuseum auf einer Insel im Ottawa River. Im Sommer tgl. 11-18 Uhr | Eintritt 7-20 $ | www.aboriginalexperiences.com

Canadian Museum of Civilization

Spektakuläre Architektur am Ufer des Ottawa River. Das 1989 eröffnete Museum beherbergt ausgezeichnete Sammlungen zu den Indianer- und Inuitkulturen Kanadas (sehenswerte Totempfähle) sowie zur Pioniergeschichte. Tgl. 9-17, im Sommer bis 18, Do/Fr bis 21 Uhr, im Winter Mo geschl. | Eintritt 10 $ | Gatineau | 100 Laurier St. | www.civilization.ca

Canadian War Museum

Ein spektakulärer Neubau über dem Ottawa River - und trotz des martialischen Namens mit guten Ausstellungen zu Kanadas Rolle bei den UN Friedenstruppen. Im Sommer 9-18, Do/Fr bis 21, sonst Di-So 9-17 Uhr | Eintritt 10$ | 1 Vimy Place | www.warmuseum.ca

National Gallery of Canada

Exzellente kanadische Kunst, aber auch europäische Highlights in einem sehenswerten Bau von Moshe Safdie. Im Sommer tgl. 10 bis 17, Do bis 20, im Winter nur bis 17 Uhr und Mo geschl. | Eintritt 6 $ | 380 Sussex Dr. | www.gallery.ca

Parliament Hill

Die beherrschende Position der City nimmt auf einer Klippe am Südufer des Ottawa River das Parlament Kanadas ein. Der prunkvolle neogotische Bau wurde 1859 begonnen, nur zwei Jahre nachdem Königin Victoria das abgelegene Holzfällercamp Bytown zur neuen Hauptstadt Kanadas bestimmt und damit alle Hoffnungen Montréals und Torontos zerstört hatte. Innerhalb weniger Jahre entstand ein „Westminster in der Wildnis“.

Der beste Blick bietet sich vom Nepean Point hinter der National Gallery, wo Samuel de Champlain von einem Podest aus über den Ottawa River blickt, den er 1613 als erster Weißer befuhr. Im Sommer tgl. 10 Uhr zeremonieller Wachwechsel und abends Son-et-Lumiére-Shows | kostenlose Führungen

Region: Toronto

Art Gallery of Ontario

Das wohl beste Kunstmuseum Kanadas wird nach einem Anbau durch Stararchitekt Frank Gehry Mitte 2008 wieder eröffnet. Unbedingt sehenswert: die 900 Werke umfassende Sammlung des Henry Moore Sculpture Centre. Die eigenen Kollektionen (alte Meister, Impressionisten, Surrealisten, Skulpturen und Drucke der Inuit, zeitgenössische Kunst) werden durch große Wanderausstellungen ergänzt. Mi-Fr 10-21, Sa/So 10-17.30 Uhr | Eintritt 15 $ | 317 Dundas Street W | www.ago.net

Bata Shoe Museum

Nordamerikas einziges Schuhmuseum - in einem Bau, der die Form einer Schuhschachtel hat. Zu sehen ist jede Art der Fußbekleidung von altägyptischen Sandalen bis zu Elton Johns Showstiefeln. Mo-Sa 10-17, Do bis 20 und So 12 bis 17 Uhr | Eintritt 12 $ | 327 Bloor St. W | www.batashoemuseum.ca

Bay Street

Im Herzen der Innenstadt, zwischen Queen und Front Streets, ist dies die „Wall Street Kanadas“ wie die modernen Bürotürme der Banken und der großen Corporations zeigen. Die Royal Bank an der Ecke Wellington Street zeigt ihren Reichtum: In die spiegelnden Fenster der beiden Bürotürme sind 2500 Unzen Gold eingeschmolzen. Der auffälligste Prachtbau der Innenstadt erhebt sich gleich gegenüber: Im 1993 eröffneten BCE Place vereint die vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfene Galleria historische Elemente mit avantgardistischem Design.

The Beaches

Legeres, jugendliches Strand- und Wohnviertel mit Promenade am Seeufer. Boutiquen und Restaurants an der Queen Street Est. Anfahrt mit Straßenbahn 501

Chinatown

Im Viertel um die Kreuzung von Dundas Street und Spadina Avenue finden Sie die besten Chinalokale und exotischen Läden.

CN Tower

Über 100 km reicht der Blick vom zweithöchsten (nach dem neuen Dubai Tower) frei stehenden Turm der Welt (553,33 m). Die oberste Aussichtsplattform (innen) liegt auf 447 m Höhe, die Freiluftterrasse mit Glasboden immerhin noch auf 342m Höhe. Ein Stockwerk darüber können Sie den Blick vom Drehrestaurant aus genießen. Im Fuß des Turms warten Kino und Flugsimulator.

Gleich neben dem CN Tower erhebt sich das 60000 Zuschauer fassende Stadion Sky Dome (Führung), dessen 3000 t schweres Dach sich in nur 20 Min. öffnen oder schließen lässt. Im Sommer tgl. 9-23, sonst bis 22.30 Uhr | Eintritt 20 $ | 301 Front St. W | www.cntower.ca

Distillery Historic District

Die alte Schnapsfabrik im Osten der Innenstadt ist heute ein Denkmal der Industriegeschichte. In den alten Ziegelbauten residieren jetzt Coffeeshops und Galerien. Sehenswert: die Glasskulpturen der Sandra Ainsley Gallery. An Wochenenden im Sommer oft Festivals. 55 Mill St. | www.thedistillerydistrict.com

Fort York

In dem 1793 errichteten Palisadenfort erläutern Soldaten in Original- Uniform die Lebensweise in der früheren Garnison. Im Sommer tgl. 10 bis 17, sonst 10-16, an Wochenenden bis 17 Uhr | Eintritt 6 $ | Garrison Rd.

Harbourfront

Die „Waterkant“ Torontos war lange ein Stiefkind der City. Doch in den letzten Jahrzehnten wurden die Piers am Lake Ontario wieder zum Leben erweckt. Yachthäfen und Einkaufskomplexe entstanden. Und in den letzten Jahren schossen immer neue gläserne Apartmenttürme in die Höhe. Am Queens Quay legen die Boote für Hafenrundfahrten ab, Cafés laden zum Verweilen ein. Im York Quay Centre zeigen junge Künstler in mehreren Werkstätten und Galerien ihre Talente. Kein Wunder, dass sich zwischen Queen's Quay Terminal und Pier 4 am Wochenende halb Toronto drängelt.

Hockey Hall of Fame

Alles über den eisigen Sport mit dem Puck: Ausstellungen über die Eislegende Wayne Gretzky, Trikots aus aller Welt und interaktive Ausstellungen, in denen Sie Sportreporter und Goalie spielen dürfen. Auch der legendäre Stanley Cup, Kanadas wichtigste Trophäe, ist zu bewundern. Mo-Sa 9.30-18, So 10.30-18, im Winter bis 17 Uhr | Eintritt 13 $ | BCE Place | 30 Yonge St. | www.hhof.com

Museum of Contemporary Canadian Art (MOCCA)

Nicht groß, aber fein. Gezeigt werden in stetem Wechsel aktuelle Installationen und Werke kanadischer Künstler wie Michael Snow, Carolee Schneemann oder Kent Monkman. Ringsum liegen mehrere gute Galerien mit Avantgarde-Kunst. Di-So 11-18 Uhr | Eintritt frei | 952 Queen St. W | www.mocca.toronto.on.ca

Nathan Phillips Square

Das Herz der City: Hier steht hinter plätschernden Brunnen das 1965 vom finnischen Architekten Viljo Revell erbaute Neue Rathaus. Auf der Ostseite grenzen das Alte Rathaus von 1899 und das schicke Eaton Centre an. Vor dem Platz verläuft die Queen Street gen Westen, ebenso wie die hinter dem Eaton Centre nach Norden führende Yonge Street mit zahlreichen Läden und Restaurants.

Ontario Science Centre

Großes Technikmuseum mit verblüffenden Experimenten, die Sie selbst nachvollziehen können. Besonders gut: ein dampfender Regenwald. Sa-Mo 10-17, Di-Fr 10-20 Uhr | Eintritt 17 $ | North York | 770 Don Mills Rd. | www.ontariosciencecentre.ca

Path

Der perfekte Schlechtwettertipp für Shopper: Ca. 11 km lange Einkaufspassagen und Malls verbinden viele der größeren Bauten des Zentrums.

Royal Ontario Museum

Seit Sommer 2007 besitzt Kanadas größtes Museum einen würdigen architektonischen Akzent: Daniel Libeskind entwarf den Anbau, der wie ein funkelnder Kristall alles überragt. Drinnen wartet ein unglaublicher Fundus: Dinosaurierskelette, ägyptische Mumien, chinesische Tempelkunst und indianische Stickereien. Dazu häufig große Sonderausstellungen. Angeschlossen ist gegenüber das George R Gardiner Museum of Ceramic Art mit einer ausgezeichneten Sammlung von Majolika und Meissner Porzellan. Sa-Mi 10-18, Do/Fr 10-21.30 Uhr | Eintritt 20 $ | 100 Queens Park | www.rom.on.ca

Toronto Islands

Kleine Inselgruppe etwa 3 km von der Harbourfront im Lake Ontario mit Blick auf die Skyline von Toronto sowie Parks und Stränden. Fährverbindung vom Fuß der Bay St. aus

Toronto Music Garden

1999 gründete der Cellist Yo-Yo Ma diesen weltweit einzigartigen Garten am Hafen von Toronto, „komponiert“ nach einer Cello-Suite von Bach. Im Sommer häufig Konzerte. Eintritt frei | 475 Queen's Quay W | zwischen Bathurst und Spadina Sts.

TSX Broadcast Centre

Kanadas wichtigster Börsenplatz existiert nur virtuell als Netz von Finanzcomputern. Real ist lediglich dieses futuristische Besucherzentrum mit interaktiven Börsenspielen, Fernsehstudios und Infos rund um die Aktienmärkte. Im Sommer meist Mo-Fr 9-17 Uhr | Eintritt frei | Exchange Tower, Ecke King/York St. | www.tsx.com

Region: Halifax

Halifax Citadel

Die zwischen 1828 und 1856 erbaute Festung in beherrschender Lage über der Innenstadt ist heute Militärmuseum, die Town Clock mit ihren vier Zifferblättern das Wahrzeichen von Halifax. Tgl. 9-17, im Sommer bis 18 Uhr | Eintritt 12 $, in der Nebensaison 8 $

Harbourfront

Einst gehörten die Lagerhäuser und Piers entlang der Lower Water Street den Privateers, den Piraten des Königs. Heute drängeln sich in dem liebevoll restaurierten Hafenviertel Boutiquen und Lokale. Besonders gelungen ist der Komplex der Historic Properties mit seinen engen Gassen und Lagerhäusern des 19. Jhs.

Innenstadt

Der historischer Mittelpunkt der City ist die Grand Parade, eine kleine Parkanlage, flankiert vom Rathaus und der St. Paul's Church, der 1750 erbauten, ältesten anglikanischen Kirche Kanadas. Weiter hangabwärts liegt das in elegantem georgianischen Stil erbaute Province House von 1818, der Parlamentssitz von Nova Scotia.

Maritime Museum

Hier erfahren Sie Interessantes zur Geschichte der Segel- und Dampfschifffahrt im Nordatlantik - und können zahlreiche Relikte der „Titanic“ bestaunen. Tgl. 9.30-17.30, im Winter bis 17 Uhr, So ab 13 und Mo geschl. | Eintritt 8,50$ | 1675 Lower Water St.

Pier 21

Faszinierende Dokumente über die ca. 1 Mio. Einwanderer aus Europa, die hier 1928-71 an Land gingen. Im Sommer tgl. 9.30-17.30, im Winter bis 17 Uhr und Mo geschl. | Eintritt 8,50$ | 1055 Marginal Rd. | www.pier21.ca

Region: Prince Edward Island

Basin Head Fisheries Museum

In herrlicher Lage am Meer sind hier ein Aquarium und Ausstellungen zur Fischindustrie zu sehen. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 4 $ | Hwy. 16 | Souris

Charlottetown

Die Hauptstadt der Provinz, 1720 von den Franzosen gegründet, hat sich mit bis heute nur 33000 Einwohnern ihr charmantes Kleinstadtflair bewahrt. Im restaurierten Altstadtviertel Old Charlottetown blieben noch viele prächtige Stadthäuser der reichen Kapitäne und Händler erhalten.

Green Gables House

Führungen durch das literaturbekannte Haus aus Lucy Maud Montgomerys Roman „Anne of Green Gables“. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 8 $ | Hwy. 6 | Cavendish

Nordküste

Die schönsten Strände liegen im Norden: mit weißem Sand in der Region um Souris, mit rötlichem Sand im P. E. I. National Park bei Cavendish. Zahlreiche Buchten und flache Lagunen bieten um das Greenwich Interpretive Centre auch Lebensraum für Wasservögel und viele Zugvögel - mehr als 300 Arten wurden schon gesichtet.

Region: St. John's

Cabot Tower/Signal Hill

Von dem wie eine Burg über dem Hafen thronenden Bau aus wurde 1901 der erste Funkkontakt nach Europa hergestellt. Bester Blick vom 160 m hohen Hügel, dem Signal Hill. Im Sommer tgl. 8.30-21, sonst bis 17 Uhr | Eintritt 4 $

Fluvarium

Interessante ökologische Ausstellungen mit einem Bach, der von Unterwasserfenstern aus beobachtet werden kann. Im Sommer tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 5,50 $ | Pippy Park

Johnson Geo Centre

Das großteils unterirdische Wissenschaftsmuseum erläutert die faszinierende Geologie Neufundlands. Tgl. 9.30-17, So ab 13 Uhr, im Winter Mo geschl. | Eintritt 10$ | 175 Signal Hill Rd. | www.geocentre.ca

St. John the Baptist

Katholische Kathedrale von 1841 mit reich geschmücktem Innenraum. Tgl. 8.30-20, Sa bis 18, So bis 12 Uhr | Eintritt frei | Military Rd.

St. John the Baptist

Unter gleichem Namen wie die katholische gibt's auch eine anglikanische Kathedrale von 1849. Im Juli/August werden nachmittags nach englischer Sitte im Krypta-Tearoom Tee und scones serviert (8 $). Im Sommer tgl. 10-17 Uhr | Eintritt frei | Gower St.

The Rooms

Modernes, sehr gutes Provinzmuseum mit Ausstellungen über Pioniergeschichte, Kunst und Kultur der Region. Im Sommer tgl. 10-17, So ab 12 Uhr | Eintritt 5 $ | 9 Bonaventure Ave. | www.therooms.ca

Region: Saguenay Region

CIMM

Großes Ausstellungszentrum einer Walforscherorganisation; Filmvorführungen und Bootstouren zu den Belugas am Saguenay. Im Sommer tgl. 9-20 Uhr | Eintritt 8 $ | am Hafen von Tadoussac | www.gremm.com

La Pulperie

Faszinierendes Industriemuseum in einer 100 Jahre alten Zellulosefabrik. Auch Theateraufführungen. Im Sommer tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 10$ | 300 Rue Dubuc | Chicoutimi

Val Jalbert

Das ehemalige Industriestädtchen am Südufer des Lac Saint-Jean dient heute als Freilichtmuseum. Ein sehr schöner, 72 m hoher Wasserfall befindet sich hinter dem Sägewerk. Restaurant, Hütten- und Zimmervermietung. Im Sommer tgl. 9.30-17.30 Uhr | Eintritt 19 $ | www.sepaq.com

Region: Niagara Falls

Horseshoe/American Falls

Die 54 m hohen kanadischen Horseshoe Falls sind weit beeindruckender als die 56 m hohen, 323 m breiten American Falls, da sie sich in weitem Bogen 670 m im Halbrund spannen. Die schönsten Aussichtspunkte liegen auf kanadischem Ufer am Table Rock House und auf der amerikanischen Seite auf Luna Island. Abends farbige Illumination.

Maid of the Mist

Die Bootstouren zum Fuß der donnernden Wassermassen sind ein feuchtes, aber grandioses Erlebnis. Im Sommer tgl. ab 9 Uhr, sonst ab 9.45 Uhr, im Winter wegen Eis geschlossen | Fahrpreis 14 $ | Abfahrt am Anfang der Clifton Hill St.

Table Rock/Journey behind the Falls

Mitten in der Gischt: Auf der kanadischen Seite der Horseshoe Falls führt ein Aufzug zu einem Aussichtsplateau unterhalb der Fallkante. Im Sommer 9-20.30, sonst bis 17.30 Uhr | Eintritt 12 $

Region: Kingston

Fort Henry

In dieser beeindruckend trutzigen Festung über dem Strom dokumentiert ein Militärmuseum die Rolle Kingstons während des Kriegs 1812 gegen die USA. Im Sommer exerziert die Garde in prächtigen Uniformen (tgl. 15 Uhr). Ende Mai-Ende Sept. 10-17 Uhr | Eintritt 11,25 $

Marine Museum of the Great Lakes

Modelle, Landkarten - kurz, alles über die Schifffahrt auf den Großen Seen. Dazu ein alter Eisbrecher, auf dem Sie auch übernachten können. Im Sommer tgl. 10-16 Uhr | Eintritt 6,50 $ | 55 Ontario St. | www.marymuseum.ca

Region: Baie-St-Paul

Centre d'Exposition

Wechselnde Ausstellungen der vielfältigen regionalen Kunst in einem modernen Bau. Im Sommer Di/Mi 10-18, Do-So 12-20 Uhr | Eintritt 4$ | 23 Rue Ambrose-Fafard

Le Carrefour Culturel Paul-Médéric

Ausstellungsraum für Malerei, Installationen und Kunstevents. Im Sommer Di-So, 10-17 Uhr | Eintritt frei | 4 Rue Ambroise-Fafard

Region: Gaspésie

Rocher Percé

Der gewaltige, gut 90 m hohe, rostrote Felsen ist das Wahrzeichen der Halbinsel und ragt ganz im Osten nahe dem Ort Percé aus der Brandung. Bei Ebbe können Sie auf eine Sandbank gehen und die im Schieferfels eingeschlossenen Fossilien aus der Zeit des Devon betrachten.

Rundtour

Von Québec City aus führt die Route 132 durch malerische Bauerndörfer am Südufer des St. Lawrence nach Montmagny. Auf der vorgelagerten Île aux Grues legen im Spätsommer Tausende von Schneegänsen einen Stopp auf ihrem Weg nach Süden ein (Bootstouren). St-Jean-Port-Joli ist für sein Holzschnitzer berühmt. Das Musée des Anciens Canadiens am Highway 132 zeigt vor allem Werke der Bourgault-Brüder.

Leuchttürme, alte Dörfer und lange Strände säumen den weiteren Weg nach Osten. Ab Matane wird die Küste einsamer und rauer, die Berge rücken immer näher an den breiter werdenden Strom. Das von subarktischer Vegetation geprägte Hinterland der Chic Choc Mountains, einer der ältesten Bergketten Nordamerikas, bietet im Parc national de la Gaspésie (Route 299) auf 800 km² Lebensraum für Elche, Bären und Karibus.

Im Parc national du Canada Forillon an der Ostspitze der Gaspé-Halbinsel tauchen die Berge ins Meer: Fast 200 m hohe Kalksteinklippen türmen sich über den Brechern des Atlantiks auf. Die Südküste des Parks dagegen lockt mit zahlreichen Stränden und kleinen Buchten.

In Gaspé (15000 Ew.), dem Hauptort der Halbinsel, erinnert ein Denkmal am Highway 132 an die Entdeckung der Region durch Jacques Cartier. Durch den hübschen Künstler- und Fischerort Percé führt die Route 132 dann südwärts. Die im Sommer überraschend warme Baie des Chaleurs an der Südküste ist lieblicher und weniger zerklüftet. Hier gibt es schöne Ferienorte wie Bonaventure oder Carleton mit Sandstränden, Wanderwegen und Lachsflüssen.

Jardin de Métis

Eine wunderbare Gartenanlage, die jeden Sommer von Designern aus aller Welt bei einem internationalen Gartenfestival umgestaltet und verschönert wird. Das alte Herrenhaus beherbergt heute Kunstgalerien und ein Museum zur Siedlergeschichte. Im Sommer tgl. 8.30-18 Uhr | Eintritt 16 $ | Route 132 | Grand-Métis | zwischen Rimouski und Matane

Lieu Historique National de la Bataille-de-la-Ristigouche

Ein ausgezeichnetes Ausstellungszentrum, das die letzte Schlacht zwischen den Franzosen und den Engländern erläutert. Im Sommer tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 4 $ | Pointe-à-la-Croix

Region: Thunder Bay

Old Fort William

Am südwestlichen Stadtrand können Sie im rekonstruierten Pelzhändlerfort der Montréaler North Western Company von 1816 das Leben der Indianer und Trapper hautnah nachempfinden. Im Sommer tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 14 $ | Broadway Ave. | www.fwhp.ca