Reisetipps Kärnten

Bloss nicht! Kärnten

Unvorsichtig mit dem Auto am Berg

Bergstraßen können für nicht routinierte Fahrer zum Problem werden. Auf steil abfallenden Straßen immer den niedrigstmöglichen Gang einlegen! Die Bremsen werden schneller heiß, als Sie denken. Bedenken Sie stets, dass auf engen, steilen Straßen das bergauf fahrende Auto Vorfahrt hat.

Sorglose Bergwanderungen

Unzählige Male muss alljährlich die Bergrettung ausrücken, um unbedarfte Touristen aus Bergnot zu befreien. Schuld daran ist meistens die mangelhafte Ausrüstung der ungeübten Bergwanderer. Sollten Sie einen Ausflug ins Gebirge unternehmen, so halten Sie sich an fünf Grundsätze: Ziehen Sie entsprechendes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung an, hören Sie auf den Rat der Einheimischen, teilen Sie Ihre Wanderroute dem Hüttenwirt oder Hotelier mit, überschätzen Sie nie Ihre Fähigkeiten, und verlassen Sie nie die markierten Wege!

Mit dem Auto in die Stadt

Fahren Sie - vor allem bei schlechtem Wetter - nicht mit dem eigenen Auto in die Städte. Besonders in Klagenfurt bricht bei Regen ein furchtbares Verkehrschaos aus. Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel! Das spart Zeit und Nerven.

Schwammerljagd

Alle Jahre wieder kommt es zu unschönen Auseinandersetzungen zwischen Waldbesitzern und Urlaubern, weil Letztere zu ehrgeizig auf Pilzsuche gehen. Erlaubt ist das Sammeln von maximal 2 kg pro Kopf - und das auch nur für den Eigenbedarf, sonst drohen hohe Geldstrafen. Außerdem ist das Sammeln von Pilzen auf die Zeit von 15. Juni bis 30. September beschränkt.

Ungeduldig werden

Seien Sie versichert: Ihre Kärntner Gastgeber tun alles, um Ihnen den Aufenthalt im Land so angenehm wie möglich zu gestalten. Sollte einmal das Essen nicht sofort auf dem Tisch stehen, werden Sie nicht ungeduldig. Immerhin befinden Sie sich im Urlaub im Süden. Mit Meckern erreicht man ja auch im Norden nichts.

Durch Heuwiesen stapfen

Ein Sakrileg ist es, durch eine hoch bewachsene Wiese einfach durchzustapfen. Bauern, die dort ihre Heuernte einbringen, reagieren sehr ungehalten, wenn das Gras für ihre Rinder niedergetreten wird. Das Gleiche gilt selbstverständlich für Kornfelder und andere landwirtschaftliche Nutzflächen. Auch sollte man darauf verzichten, lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Durch ruhiges Verhalten erhöht sich die Chance, Wildtieren in freier Wildbahn zu begegnen.