Reisetipps Süditalien

Highlights Süditalien

Region: Das Landesinnere

Matera

Ein romanisch-normannischer Dom (13. Jh.), eine Feudalburg von 1515, die Chiesa del Purgatorio mit makabren Fegefeuerszenen, doch die ganz große Sehenswürdigkeit Materas (57000 Ew.) in der Basilikata, 30 km vom Golf von Tarent entfernt, sind die sassi: in Felswände hineingegrabene Häuser, in denen noch bis in die Fünfzigerjahre über 20000 Menschen lebten, vom Nachkriegsitalien als nationale Schande empfunden, die Aussiedlung war die Folge. Heute stehen die sassi unter Unesco-Schutz. Es gibt Ansätze einer erneuten Nutzung, Wohnungen entstehen, und im Sommer liefern sie die Kulisse zu Ausstellungen zeitgenössischer Bildhauer aus aller Welt.

In der Caffetteria Terrazza dell'Annunziata (Mo geschl.) an der lebendigen Piazza Vittorio Veneto mit Blick auf die sassi trifft man sich zu süßen und herzhaften Köstlichkeiten oder zum Aperitif. Gute Lokalküche bekommen Sie im Il Cantuccio (Via delle Beccherie 33 | Tel. 0835332090 | Mo geschl. | €). Eine Übernachtung in der Höhlenstadt sollten Sie sich nicht entgehen lassen, z.B. im einfachen, geschmackvollen Hotel Sassi (27 Zi. | Via San Giovanni Vecchio 89 | Tel. 0835331009 | Fax 0835333733 | www.hotelsassi.it | €€).

In der Umgebung Materas (und ebenso bei den nahen apulischen Städtchen Mottola und Massafra) verstecken sich in unwegsamer Vegetation zahlreiche mittelalterliche Grottenkirchen, in denen teilweise noch byzantinische Freskenmalereien überlebt haben. Um sie zu besuchen, sollte man einen Führer kontaktieren über das Touristenbüro in Matera (Via Spine Bianche 22 | Tel. 0835331817 | Fax 0835345402 | www.aptbasilicata.it). Führungen und Wanderungen bietet an: Matera Turismo | Via Cappelluti 34 | Tel. 0835336572 | www.materaturismo.it

Monte Pollino

Die Grenze zwischen der Basilikata und Kalabrien verläuft genau über den Monte Pollino (2248 m). Sein weitläufiges, mächtiges Bergmassiv, mit seinen naturgeschützten 1920 km² größter Nationalpark Italiens, faltet sich mal dicht bewaldet, mal als nackte Kalkfelsen auf. Wahrzeichen des Pollino ist der nur noch hier anzutreffende pino loricato, die antike, bizarre Panzerföhre. Eine spektakuläre Cañonlandschaft hat der Fluss Raganello nahe bei Castrovillari gegraben. Diese Kleinstadt (17000 Ew.) mit aragonesischem Kastell und der Renaissancekirche San Giuliano eignet sich als Ausgangspunkt ins Pollinomassiv, auch weil sich hier ein reizendes Hotel im Grünen mit Schwimmbad und legendär guter Küche (So geschl. | €€-€€€) befindet: La Locanda di Alia (14 Zi. | €€ | Via Jetticelle 55 | Tel./Fax 098146370 | www.alia.it). In verschiedenen, über das gesamte Nationalparkgebiet verteilten Ortschaften gibt es Besucherzentren mit Kartenmaterial und Adressen von Tourenführern, etwa in Terranova di Pollino (hier die sehr beliebte Trattoria Luna Rossa | Via Marconi 18 | Tel. 097393254 | Mi geschl. | €), in Mormanno oder in Rotonda (hier der Hauptsitz: Ente Parco Nazionale del Pollino | Via delle Frecce Tricolori 6 | Tel. 0973669311 | www.parcopollino.it).

Besonders pittoresk ist der Bergort Morano Calabro, eine Kaskade alter Häuser, ein Kastell, eine Barockkirche mit bunt geschindeltem Kuppeldach. Im mitelalterlichen Altomonte sollten Sie unbedingt im Hotelrestaurant Barbieri (Via San Nicola 30 | Tel. 0981948072 | Fax 0981948073 | www.barbierigroup.it | €-€€) mit 42 eleganten Zimmern und zehn Apartments in der Altstadt einkehren. Die hausgemachten Köstlichkeiten wie Olivenöl, eingelegte Artischocken, Knoblauchpastete, peperoncini, Feigenmarmelade ersteht man in der dazugehörigen Bottega di Casa Barbieri.

Im Pollinomassiv und in der Sila Greca leben in einigen Dörfern noch die Nachfahren der Albaner, die im 15. Jh. vor den Türken nach Süditalien flüchteten. Ihre Sprache haben sie vielfach ebenso bewahrt wie ihr Brauchtum.

Region: Neapel (Napoli)

Halbinsel von Sorrent/Amalfiküste

Südlich von Neapel schiebt sich die Halbinsel von Sorrent mit den Monti Lattari weit ins Meer auf die Insel Capri zu, mächtige Trennwand zwischen dem Golf von Neapel und dem Golf von Salerno. Zum Süden hin erstreckt sich die Costa Amalfitana mit Positano, Amalfi, Ravello bis nach Salerno. Auf dem abwechslungsreichen Felsrelief der Steilküste kleben Terrassen mit Zitronen-, Mandel- und Olivenbäumen, wilde Rosen und Bougainvilleen ranken sich an den Loggienbalkons der hellen Häuser hoch. Das quirlige Sorrent (Sorrento, 17000 Ew.) auf einem Tuffplateau zeichnen seine edlen alten Hotels, seine Einkaufsmöglichkeiten und sein Handwerk der Holzintarsien aus. Auf der Halbinsel in Sant'Agata sui due Golfi trifft man auf den Feinschmeckertempel Süditaliens: Don Alfonso 1890 | Piazza Sant'Agata 11 | Tel. 0818780026 | Mo/Di geschl. | auch 5 Apartments | www.donalfonso1890.com | €€€

Die pastellfarbenen Häuser Positanos (4000 Ew.) auf der Südseite der Sorrentinischen Halbinsel ziehen sich die Felsen hinauf. Im Ort die Pfarrkirche Santa Maria Assunta mit Majolikakuppel und einem byzantinischen Altarbild (13. Jh.). Das einstige Fischerstädtchen ist heute exklusiver Ferienort mit edlen Hotels, kleinen Badebuchten und der hier erfundenen bunten, flattrigen Sommermode. Ein traumhaft schönes Hotel ist Le Sirenuse (60 Zi. | Via Colombo 30 | Tel. 089875066 | Fax 089811798 | www.sirenuse.it | €€€). Den köstlichen limoncello-Likör aus Zitronen kauft man in der Enoteca Sapori di Positano.

Amalfi (6000 Ew.) sieht man seine Vergangenheit als einflussreiche Seerepublik (in Konkurrenz mit Genua und Pisa) an; kostbar ist der Dom mit großartiger Treppe, bunter Marmorfassade, arabisch-normannischem Campanile und einem zauberhaften Kreuzgang. Im weißen Klosterhotel mit byzantinischem Kreuzgang, Schwimmbad und Privatstrand Hotel Luna Convento (53 Zi. | Via Comite 33 | Tel. 089871002 | Fax 089871333 | www.lunahotel.it | €€€) haben schon Henrik Ibsen und Ingrid Bergman Ferien gemacht. Ein Einkaufstipp: handgeschöpftes Papier aus den traditionsreichen Papierwerkstätten von Amalfi und Tramonti bei Antiche Stampe di Amalfi (Piazza Duomo 11).

Oberhalb von Amalfi in den Bergen versteckt sich das verwunschene Ravello (2500 Ew.) mit romanischem Dom und kostbaren Villen wie der arabischen Villa Rufolo (11./14. Jh.), ein Ort, der Richard Wagner inspirierte, was den Ort wiederum zu anspruchsvollen sommerlichen Konzertwochen angeregt hat. Von der Terrasse im Garten der Villa Cimbrone hat man eine atemraubende Sicht über den Golf.

Herculaneum und Pompeji

Im Süden Neapels beherrscht der Vesuv Landschaft und Geschicke. Während Pompeji unterm Lavaregen verkohlte, als der Vesuv am Morgen des 24. August im Jahr 79 n. Chr. ausbrach, erstickte Herculaneum unter seinem heißen Schlamm. In Herculaneum (Ercolano) gelangt man vom Corso Ercolano in die immer noch nicht vollständig ausgegrabene Stadt mit ihren geraden Straßen, ihren Thermen und mosaikgeschmückten Patrizierhäusern: gut erhalten, übersichtlich und weniger überlaufen als Pompeji. Nov.-März tgl. 8.30-17, April-Okt. 8.30-19.30 Uhr | www.pompeiisites.org

15 km weiter südöstlich Pompeji (Pompei): Einzigartig an dieser aus dem Lavaschutt ausgegrabenen Stadt sind nicht repräsentative Bauwerke wie Tempel, Forum und Theater, sondern der Einblick in den römischen Alltag, Geschäfte, Kneipen, Bordelle, öffentliche Badeanstalten, Häuser, Küchen, gepflasterte Straßen mit Wagenrillen, Abwasserkanälen und Fußgängerstegen, dazu Dekorationen im typischen Pompejirot und Fresken. Weltberühmt sind die Wandmalereien in der Villa dei Misteri, die „Einweihung der Bräute in die dionysischen Geheimnisse“. Nov.-März tgl. 8.30-17, April-Okt. 8.30-19.30 Uhr | www.pompeiisites.org

Paestum

Am südlichen Bogen des Golfs von Salerno erheben sich 100 km südöstlich von Neapel diese wunderbar erhaltenen dorischen Tempelanlagen (tgl. 9 Uhr-2 Std. vor Sonnenuntergang) aus dem 6./5. Jh. v. Chr. der antiken Stadt Poseidonia, aus der die Römer Paestum machten. Die Araber zerstörten die Stadt im 9. Jh. Ihre Ruinen lagen Jahrhunderte unter dichter Vegetation verborgen. Das Museo Archeologico (tgl. 9-18.30 Uhr, 1. und 3. Mo im Monat geschl.) auf der Anlage zeigt Tempelfriese, Statuen und Wandmalereien, darunter die hinreißend bemalte Grabplatte, auf der ein Mann mit einem Kopfsprung in ein Schwimmbad beziehungsweise ins Jenseits springt.

In der Ebene des Flusses Sele zwischen Salerno und Paestum weiden Büffel, deren Milch die beste Mozzarella Italiens ergibt. Büffel und Pferde werden 1 km von Paestum auf dem schönen Gutshof Seliano (14 Zi. | Tel./Fax 0828724544 | www.agriturismoseliano.it | €-€€) gezüchtet, wo man wohnen und an Wochenenden essen kann (frische Mozzarella!).

Region: L'Aquila

Santa Maria di Collemaggio

Dank ihrer grandiosen Fassade, in die sich harmonisch drei romanische Rosettenfenster und drei romanische Portale einfügen, gilt die Kirche vor den Toren L'Aquilas als schönster Sakralbau der Abruzzen. Das romanische Innere wurde 1973 von barocker Verzierung befreit. Vom 23. bis zum 29. August findet hier seit 700 Jahren das prächtige Fest der Perdonanza Papale statt, mit allem, was die Abruzzen an Folklore zu bieten haben - eine Hommage an den aus L'Aquila stammenden Papst Cölestin V. und seine „Bulle der Vergebung“, die dem sicher sei, der durch das Kirchenportal tritt.

Parco Nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise

Schon 1923 eingerichtet, ist dieser 440 km² große Nationalpark im Süden der Abruzzen an der Grenze zu Latium und Molise der zweitälteste Italiens. In der wilden, ursprünglichen Berglandschaft, einst die Domäne der Köhler und Hirten mit ihren Schafherden, leben Wildtiere, die anderswo keinen Lebensraum mehr finden, wie Wölfe, Braunbären, Steinböcke, Luchse, Wildkatzen, sowie zahlreiche Reptilien- und Vogelarten, darunter Königsadler.

Im Wildgehege des Besucherzentrums in Pescasseroli kann man ein paar Bären von Nahem begutachten. Der 2000-Seelen-Ort füllt sich in den Wintermonaten, denn die umliegenden Berglehnen bieten das aufwendigste Skigebiet Süditaliens. Im Frühling und Sommer kommen die Wanderer, Reiter und Mountainbiker, ein Netz von rund 150 markierten Wanderwegen führt in die weite, raue Bergwelt, in der auch Berghütten Unterschlupf bieten. Für einige besonders beliebte Routen muss man in der Hochsaison in den Touristenbüros Tickets erstehen, z.B. in Pescasseroli (Via Piave 2 | Tel. 0863910013221 | www.parcoabruzzo.it | www.pescasseroli.net). Weitere Orte mit Hotels und Besucherzentren sind z.B. Civitella Alfedena und Villetta Barrea.

Zwei Übernachtungstipps für Pescasseroli: in einer Jugendstilvilla das elegante Hotel Villa Mon Repos (17 Zi. | Via Santa Lucia 2 | Tel. 0863912858 | Fax 0863912830 | www.villamonrepos.it | €€€) oder das charmante, freundliche Plistia (10 Zi. | Via Principe di Napoli 28 | Tel. 0863910429 | Fax 0863911741 | www.ristorantealbergoplistia.it | €-€€) mit gehobener Lokalküche (Mo geschl. | €-€€). Zwei informative Websites zu den Abruzzen sind www.regione.abruzzo.it/turismo und www.abruzzoturismo.it.

Region: Bari

Castel del Monte, Canosa di Puglia und Ruvo di Puglia

Schon von weitem sieht man die 50 km westlich gelegene „Krone Apuliens“, das achteckige Castel del Monte mit acht Türmen, acht Innenräumen, achteckigem Innenhof, auf einer Anhöhe über den Murge. Einst war das heute spartanische Kastell, Jagdschloss (gebaut 1240-1250) des Stauferkaisers Friedrich II. in der damals noch dicht bewaldeten Gegend, reich mit Marmor und byzantinischen Mosaiken verziert. Esoterisch-geheimnisvoll mutet der eigenartige Bau an. April bis Sept. tgl. 10-20, Okt.-März 9 bis 18.30 Uhr

Canosa di Puglia (31000 Ew.) 30 km weiter nordwestlich, einst eines der ersten christlichen Bistümer Apuliens, ist mit einer besonders schönen, uralten Kathedrale (11. Jh.) ausgestattet: Achten Sie auf den Bischofsthron hinter dem Altar, der von zwei Elefanten getragen wird, und auf das Mausoleum des Bohemund, Sohn des Normannenherrschers Robert Giscard, mit kostbarer Bronzetür. Auf dem Weg nach Andria liegt im Ortsteil Montegrosso eine besondere Unterkunft ganz im Zeichen von Bio und Feng-Shui, die Masseria Lama di Luna (9 Zi. | Tel./Fax 0883569505 | www.lamadiluna.com | €€).

In Ruvo di Puglia, von Castel del Monte 15 km gen Osten gelegen, schaut man sich die prächtig ausgestattete staufische Kathedrale aus dem 13. Jh. inmitten der attraktiven Altstadt sowie das interessante Museo Nazionale Jatta (Piazza Bovio 35 | tgl. 8.30-13.30, Sa auch 14.30 bis 19.30 Uhr | www.palazzojatta.org) mit einer außergewöhnlichen Sammlung von erstaunlich gut erhaltenen italogriechischen Vasen an. Zur Einkehr empfiehlt sich in Ruvo das Restaurant U.P.E.P.I.D.D.E. (Vico Sant'Agnese 2 | Tel. 0803613879 | Mo geschl. | €-€€).

Trani

Ihren Ruhm unter den Küstenstädten 40 km nordwestlich auf halber Strecke zwischen Bari und dem Gargano (weitere sind Barletta mit schöner Kathedrale und der gigantischen byzantinischen Königsstatue Koloss von Barletta und Molfetta mit Dom und pittoresker Altstadt) verdankt Trani (45000 Ew.) seiner hellen, normannisch-romanischen Kathedrale San Nicola Pellegrino. Der dreischiffige Säulenbau mit überaus kunstvollen Steinmetzverzierungen und schönem Bronzeportal liegt einzigartig überm Meer. Direkt am Wasser liegt auch das Stauferkastell. An der lebhaften Uferpromenade isst man auf der Terrasse des Lampare (Di geschl. | Lungomare Colombo 50 | Tel. 0883480308 | €€) leckere Fischgerichte. Ein einfaches, geräumiges Hotel zwischen Stadtpark und Meer ist das Albergo Lucy (11 Zi. | Piazza Plebiscito 11 | Tel./Fax 0883481022 | www.albergolucy.com | €).

Trulli-Gebiet um Alberobello

Diese einzigartigen Hirten- und Bauernhäuser, rund, weiß, aus Trockenmauerwerk mit dunklen Kegeldächern zwischen Olivenhainen, Mandelbäumen und Weinreben, finden sich im Herzen Apuliens, in der weiten Senke des Itriatals zwischen den Hügeln der Murge, wo sie mit Alberobello (11000 Ew.) eine regelrechte Stadt bilden. Einige trulli-Häuser sind heute zu Hotels und Ferienwohnungen umfunktioniert worden, zu mieten z.B. über Trullidea (Alberobello | Via Monte San Marco 25 | Tel. 0804323860 | www.trullidea.com | €-€€) oder bei Valle dei Trulli (Locorotondo | Via Madonna della Catena 44 b | Tel. 0804310098 | www.valledeitrulli.it | €-€€). Mitten im Touristenrummel Alberobellos ein gutes Lokal mit schmackhafter Küche: La Cantina (Vico Lippolis 9 | Tel. 0804323473 | Di geschl. | €).

In der Nähe, über der Talsenke des Itria, erhebt sich das charmante Barockstädtchen Martina Franca (im Juli/Aug. renommierte Musikfestspiele). Unterkunft in 44 geschmackvollen Wohnungen in der Altstadt bietet Villaggio In (Via Arco Grassi 8 | Tel. 0804805911 | Fax 0804805017 | www.villaggioin.it | €-€€). Der Ort (49000 Ew.) eignet sich gut als Basis für Ausflüge: zum Keramikzentrum Grottaglie, in weiß gekalkte Städtchen orientalischen Flairs wie das runde Locorotondo (hier urige Altstadtunterkünfte mit modernem Komfort bei Sotto le Cummerse: Via Vittorio Veneto 138 | Tel. 0804313298 | www.sottolecummerse.it | €€-€€€), Cisternino, Ostuni und Ceglie Messapica. Im Letzteren gibt es gleich eine ganze Reihe guter Restaurants.

Auch die mittelalterlichen, ausgemalten Grottenkirchen griechischer Mönche im Karst der Murge zwischen Massafra, Mottola und Matera (Basilikata) sind nicht weit. Eine großartige Tropfsteinhöhle, ein Labyrinth aus Alabaster, liegt bei Castellana Grotte: Grotte di Castellana | tgl. stdl. Führungen | www.grottedicastellana.it

Region: Rom (Roma)

Forum Romanum

Über 1000 Jahre lang das Herz Roms beim mythischen Gründungsort, dem Palatinhügel. Das Forum war Marktplatz und Versammlungsort, religiöses und politisches Zentrum. Via dei Fori Imperiali | Sommer tgl. 9-18.30, Winter 9-16.30 Uhr

Vatikanische Museen

Mit 14 Museen beherbergt der Vatikan den größten Museenkomplex der Welt. Besonders sehenswert die von Raffael ausgemalten Arkaden der sogenannten Stanzen, die größte Sammlung antiker Originalskulpturen der Welt im Museo Pio Clementino und die Pinakothek mit Werken von Giotto, da Vinci, Caravaggio u.a. In der Sixtinischen Kapelle erstrahlt restauriert die „Schöpfungsgeschichte“ des Michelangelo (1508 bis 1512) in bunter Farbenpracht von den Decken der Kapelle. Nach der Plünderung Roms durch Karl V. im Jahr 1527 erhielt Michelangelo erneut den Auftrag, in der Kapelle zu malen, diesmal das düstere „Jüngste Gericht“ an der Altarwand. Haupteingang Viale del Vaticano | Mitte März-Okt. Mo-Fr 8.45-16.45, Sa 8.45-13.45 Uhr, Nov.-Mitte März Mo-Sa 8.45-13.45 Uhr, letzter So im Monat 9-13.45 Uhr freier Einlass