Reisetipps Süditalien

Bloss nicht! Süditalien

Sich beklauen lassen

In Touristenzentren und an gut besuchten Stränden sollten Sie vor Taschendieben und Autoknackern auf der Hut sein - nicht nur in Italien. Besondere Vorsicht ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Gewimmel der Märkte geboten. Beim Stadtbummel trägt man Handtasche und Fotoapparat stets auf der zur Häuserwand gerichteten Seite, nie zur Straßenseite. Auffälligen und kostbaren Schmuck lässt man am besten gleich zu Hause oder jedenfalls im Hotelsafe. Das geparkte Auto sollte leer oder das Gepäck im abgeschlossenen Kofferraum verstaut sein. Praktisch sind tragbare Autoradios.

Ungeduldig werden

Sie werden im Süden einem anderen Zeitgefühl begegnen. Das kann dazu führen, dass man mit organisatorischer Effizienz nicht weit kommt, oft scheinbar sinnlos warten muss, die Zeit von Mittag bis zum frühen Abend stillzustehen scheint. Dafür haben die Leute aber auch mehr Zeit für einen, was zu netten Begegnungen und manchmal fast wundersamen Lösungen von Problemen führen kann.

Rauchen

Auch in Italien darf man nicht mehr in Restaurants, Bars, Zügen, kurz: an allen öffentlichen Orten rauchen. Drastische Bußgelder können bei Zuwiderhandlung verhängt werden.

Überall oben ohne

Oben ohne ist nicht verboten und auch unter den Italienerinnen verbreitet, doch eher im Zentrum und im Norden des Landes. An süditalienischen Familienstränden sollten Sie sich damit lieber etwas zurückhalten.

Cappuccino nach dem Essen

In Süditalien gibts nur eins nach dem Essen: caffè. Der kleine, starke Espresso ist deutlich bekömmlicher als ein Milchkaffee.

Gefälschte Markenware kaufen

Eine billige, weil nur scheinbar echte Prada-Sonnenbrille oder Gucci-Handtasche kann teuer werden: Bis zu 10000 Euro Strafe können beim Kauf gefälschter Markenware fällig werden!

Ohne Preisabsprache

In manchen Fällen tun Sie in Italien gut daran, vorher nach dem Preis zu fragen, z.B. vor Antritt einer Taxifahrt, bei der Bestellung eines Hotelzimmers, vor Inanspruchnahme der Dienste einer Autowerkstatt. Wenn Sie im Restaurant Fisch bestellen, der häufig nach Gewicht berechnet wird, d.h., sein Preis ist auf der Speisekarte pro 100 g (etto) angegeben: fragen Sie, auf wie viel sich eine Portion summiert!