Reisetipps Irland

Highlights Irland

Region: Dublin

National Gallery

Zu sehen sind Kunstwerke europäischen Ursprungs, darunter Arbeiten von El Greco, Goya, Gainsborough und Rembrandt. Alle bedeutenden irischen Maler sind vertreten. | Fr-Mi 9.30-17.30, Do 9.30-20.30 Uhr, So 12-17.30 Uhr | Eintritt frei | www.nationalgallery.ie | Merrion Square West | neben Leinster House

Temple Bar

Das In-Viertel Dublins: Straßenkunst und Rockmusik, alternative und alt-eingesessene Läden, französische Haute Cuisine, Szenelokale und -restaurants, flippige Boutiquen. Besorgen Sie sich Detailkarten und einen Besichtigungspass (umfasst Plan, Ermäßigungen und Verzeichnis der Anbieter) im Information Centre (East Essex Street 12 | Tel. 01/6772255 | www.temple-bar.ie). | Zwischen Westmoreland und Fishamble Street, südöstl. der Halfpenny Bridge

Trinity College Library

Von den acht Bibliotheksgebäuden der Universität zieht die Old Library, 1712-1732 erbaut, die meisten Besucher an. Im long room, einem 70m langen Lesesaal mit einer hölzernen Gewölbedecke, schützen Sonnenblenden die etwa 200000 kostbaren Bände. Hier finden Sie auch das Evangeliar Book of Kells. Die Prunkhandschrift wurde vermutlich um 800 von Mönchen in lateinischer Sprache angefertigt und wird seit ihrer Restaurierung (1953) in vier Bänden ausgestellt. Täglich werden zwei von insgesamt 680 Seiten gezeigt. | Mo-Sa 9.30-17, So 12-16.30 Uhr | Eintritt 10 Euro | www.tcd.ie/library | zwischen Nassau und Pearse Street, Eingang in der College Street

Monasterboice

56 km nördlich liegen die Reste eines wahrscheinlich im 5. Jh. gegründeten Klosters mit den kunstvollsten Hochkreuzen Irlands, u.a. das wunderschön verzierte Muiredach's Cross. Die in Stein gemeißelten Darstellungen erzählen biblische Geschichten. In der Anlage gibt es zudem einen Rundturm, zwei sehenswerte Kirchen aus dem 13. Jh., zwei Grabplatten und eine alte noch funktionierende Sonnenuhr.

Newgrange

Die fast 5000 Jahre alte Grabkammer liegen 58 km nordwestlich von Dublin. Der megalithische Grabhügel ist etwa 75 m lang und 13 m hoch. Die Innenwände zeigen geometrische Figuren. Das Innere kann nur durch einen ca. 18 m langen, engen Gang betreten werden. Über dem Eingang liegt eine Öffnung, durch die die Sonne an fünf Tagen um den 21. Dez., zur Wintersonnwende, für eine Viertelstunde die Grabkammer erreicht und in Licht taucht. Dann, so sagt man, wirkten die Steine wie Gold. | Sommer 9-19, Winter 10-17 Uhr | Führungen (sonst kein Zutritt) halbstündlich | Eintritt 5,80 Euro | www.knowth.com | Anmeldung im Visitors' Centre an der L 21 | 2 km westlich von Donore. Ein Shuttlebus verkehrt täglich 8.45 und 11.15 Uhr von der Tourist Information in der Suffolk Street und 15 Minuten später von der O'Connell Street (Royal Dublin Hotel) nach Newgrange (Rückkehr 13 und 16 Uhr, 18 Euro return).

Region: Kilkenny

Kilkenny Castle

Trotz vieler Veränderungen konnte sich das Castle sein Aussehen einer mittelalterlichen Festung über die Jahrhunderte bewahren. Beachtenswert sind die wertvollen Ölgemälde in der Galerie, der schöne Garten sowie die alten Stallungen mit Kunsthandwerksläden. | April-Mai tgl. 10.30-17, Juni-Aug. 9.30-19, Sept. 10-18.30, Okt.-März 10.30-13 und 14-17 Uhr | Eintritt 5,30 Euro | Castle Street

Cashel

Die größte Sehenswürdigkeit des Städtchens (3200Ew.), ca. 50km westlich an der N8, ist der mächtige Rock of Cashel. Bereits die Kelten verehrten den Felsen. 1101 wurde der Berg der Kirche zum Geschenk gemacht, die eine Kathedrale (13. Jh.), eine Kapelle und einen Rundturm erbauen ließ. Der Legende nach soll St. Patrick hier mit einem Kleeblatt die Dreieinigkeit erklärt haben - die Geburtsstunde des irischen Emblems. | März-Mai tgl. 9.30-17, Juni-Sept. 9-19.30, Okt.-Feb. 9.30-16 Uhr | Eintritt 5,30 Euro.

Das Cashel Folk Village an der Dominick Street besteht aus mehreren Nachbauten traditioneller strohgedeckter Dorfläden und einer kleinen Kapelle (März-Okt. tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 3,50 Euro).

Das Cashel Heritage Centre widmet sich dem geistigen Erbe der Region und illustriert die Zeit bis zum hl. Patrick. Ein Modell zeigt die Ortschaft im Jahr 1640. (City Hall | tgl. 9.30-18 Uhr | Eintritt frei). Ein Bus (Cashel Heritage Tram) fährt zu den Sehenswürdigkeiten (Juni-Sept. tgl. 11-18 Uhr | 4 Euro).

Region: Cork

Youghal

An der Mündung des Blackwater River, 50 km östlich von Cork, liegt Youghal (6000 Ew.). Man durchquert den Bogen eines vierstöckigen Uhrturms aus dem Jahr 1777, der die Hauptstraße überspannt. Dort die steilen Treppen zur Stadtmauer hinaufklettern, deren Fundamente aus dem 13. Jh. stammen. Schöner Blick über die Stadt mit vielen Häusern aus dem 18. und 19. Jh. Der Weg an der Stadtmauer entlang berührt mehrere Wehrtürme und trifft dann auf die St. Mary's Church. Das aus dem 13. Jh. stammende Gotteshaus aus Naturstein ist gut erhalten. Das Innere der Kirche ist eine Fundgrube für Kenner der irischen Geschichte - es wird angenommen, dass sie bereits im Jahr 450 gegründet wurde. Unterhalb der Kirche liegt das (private) Myrtle Grove, eines der Wohnhäuser von Sir Walter Raleigh (der angeblich die Kartoffel nach Irland brachte). Wer Zeit hat, sollte am Hafen (Market Square) das Court House, das lange Market House sowie das Water Gate besuchen.

Region: Galway

Aran Islands

Gegenüber der Bucht von Galway liegen die Aran-Inseln Inisheer, Inishmaan und Inishmore; letztere ist mit mit 48 km² die größte. Die Aran Islands (1500 Ew.) sind landesweit bekannt für keltisches Brauchtum und Sprache. Schon lange ist die Außenwelt fasziniert von diesen kahlen kleinen Inseln, auf denen die Zeit still zu stehen scheint. Auf Inishmore liegt Dun Aengus, das bedeutendste und schönste Steinfort Irlands in abenteuerlicher Lage am Rand der Steilküste. Einige Besucher robben auf allen vieren heran an den Abgrund: 100 m tiefer donnert der Atlantik gegen die Felsen.

Kunstvoll aufgeschichtete Steinmauern durchziehen die Inseln, speichern Wärme und schützen vor Wind, genauso wie die überall angebotenen Aran Sweaters - eine günstige Kaufgelegenheit. Pensionen bieten bed & (full Irish) breakfast, abends locken die Pubs. Tgl. Fährverbindung von verschiedenen Häfen, z.B. Galway nach Inishmore (2,5 Std.) und Rossaveal sowie Flüge mit der Aer Arann vom Regional Airport in Inverin (Tel. 091/593034 | Fax 593238 | www.aerarann.ie)

Aran Direct bietet Bustransport ab Galway-Zentrum zum Fährhafen Rossaveal (6 Fähren gehen tgl. nach Inishmore) sowie Touren auf der Hauptinsel und zwischen den Inseln. | 29 Forster St. | gegenüber Tourist Office, nahe Eyre Square | Tel. 091/566535 | www.arandirect.com

Burren

Den Nordwesten der Grafschaft Clare nimmt ein Gebiet ein, das auf der Welt seinesgleichen sucht: der Burren, eine etwa 160 km² große Landschaft, die aus kahlem Kalkstein, einer Mondlandschaft vergleichbar, besteht. Hier wachsen arktische und alpine Pflanzen nebeneinander, im Sommer blühen sogar Orchideen.

Inmitten des Burren liegt Aillwee Cave, ein Untergrundlabyrinth aus Höhlen und Flüssen sowie aus Millionen von Stalaktiten (5 km südlich Ballyvaughan | tgl. 9.30-18 Uhr | www.aillweecave.ie | Eintritt 10 Euro). Während der Frühgeschichte Irlands war der Burren noch bewohnt, und bis heute erinnern Ringforts (Ringwälle aus Stein oder Erde) und Dolmen (große Steintische) wie der Poulnabrone Dolmen an diese vergangene Zeit.

Im kleinen Kilfenora befindet sich das Burren Centre mit Ausstellungen und audiovisueller Präsentation. Übernachtung in Gregans Castle Hotel bei Ballyvaughan (22 Zi. | Tel. 065/7077005 | Fax 7077111 | www.gregans.ie | €€€).

Cliffs of Moher

Über 8 km erstrecken sich die bis zu 182 m hohen Klippen von Moher, 6 km südlich von Doolin. Beste Aussicht auf die imposante Naturschönheit aus Sandstein und Schiefer ergibt sich vom O'Brien's Tower (erbaut 1853) neben dem Parkplatz.

Doolin, ein ansonsten unbedeutendes Fischerdorf an der Westküste, 14 km nordwestlich von Lahinch, ist das Musikmekka Irlands mit vielen Musikpubs.

Connemara

Das 1812 gegründete, kleine Clifden (1500 Ew.) ist für viele Ausgangspunkt für eine etwa 150 km lange Radtour über die teilweise wunderschöne Küstenstrecke durch Connemara und für einen Besuch der östlich gelegenen Bergkette The Twelve Pins. Connemara verfügt über eine kahle Landschaft von eigentümlichem Reiz; Steinmauern durchziehen die Felder, die Küstenlinie ist gesäumt von wunderbar weißen Stränden. Die zögerliche wirtschaftliche Entwicklung und die geografisch ungünstige Lage haben eine Fortdauer alter bäuerlicher Lebensweise mit sich gebracht. Darüber hinaus ist Connemara eines der irischen Gaeltacht-Gebiete.

In Roundstone liegt ein altes Franziskanerkloster. Dort zeigt Malachy Kearns, der als einziger Ire die Bodhran-Trommeln noch traditionell von Hand herstellt, wie das für die irische Volksmusik unverzichtbare Instrument entsteht. | Roundstone Musical Instruments | The Monastery | Sommer tgl., Winter Mo-Sa 9-18 Uhr | www.bodhran.com

Region: Killarney

Muckross House

Das 1843 von dem schottischen Architekten William Burn für die Familie Herbert erbaute Herrenhaus, idyllisch am Muckross Lake gelegen und im viktorianischen Stil erbaut, ist seit 1964 der Öffentlichkeit zugänglich. Neben Räumen, die als Volkskundemuseum und Handwerksbetriebe (Weberei, Töpferei, Schmiede) dienen, ist der Rest des Schlösschens im Stil um 1900 eingerichtet. | Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 6 Euro | 5 km südlich an der N 71 | www.muckross-house.ie

Das Haus liegt im Killarney Nationalpark (mehrere Eingänge), in dem herrliche Spaziergänge möglich sind, etwa zur Ruine der Muckross Abbey, eines Klosters aus dem 15. Jh., zum Torc Waterfall und der Old Weir Bridge (ausgeschildert).

Ring of Kerry

Der Ring of Kerry ist eine einzigartige Küsten- und Panoramastraße, die auf einer Länge von knapp 200 km um die Iveragh-Halbinsel herumführt. Die Straße ist so eng, dass Busse sie nur in einer Richtung befahren dürfen. Um die großartige Landschaft auch richtig genießen zu können, sollten Sie mindestens zwei Tage für den Ausflug eingeplanen. Atemraubende Blicke über die Dingle Bay ergeben sich auf der Strecke von Glenbeigh nach Cahersiveen. Von Portmagee aus führt eine Brücke nach Valentia Island. Hier wachsen riesige Fuchsien, Rhododendren und Brombeersträucher, dazwischen liegen weite Ebenen. Einen verschlafenen Eindruck bietet Knightstown, die größte Stadt der Insel und Ausgangspunkt für Angel- und Tauchtouren. 1857 machte Knightstown von sich reden, als hier die erste transatlantische Telegrafenverbindung Europas eingerichtet wurde. Auf dem Festland ist das zwischen dem Meer und einem See wie in einer Lagune liegende Waterville ein Anglerparadies. Zahlreiche Wanderwege führen rund um den Lough Currane und in die dahinter liegenden Berge.

Am südlichen Beginn der Ringroad liegt an der Kenmare Bay das hübsche Städtchen Kenmare (2500 Ew.), dessen Kalkstein-Häuser teilweise aufwendige Dekorationen zeigen. (Fisch-)Restaurants und Kunsthandwerkgeschäfte säumen die wenigen Straßen. Eines der schönsten Hotels der Insel, einmalig in Lage, Ausstattung und Atmosphäre, ist das Sheen Falls Lodge (66 Zi. | N71 Richtung Glengarriff | Tel. 064/41600 | Fax 41386 | www.sheenfallslodge.ie | €€€) mit einigen Kaminzimmern und Suiten direkt über dem Wasserfall.

Region: Limerick

Hunt Museum

Eine private Kunstsammlung mit zahlreichen archäologischen Fundstücken - und ein Spiegel keltischen Kunst- und Dekorationssinns in einem georgianischen Gebäude. Außerdem im Museum ausgestellt: Werke von Leonardo da Vinci, Auguste Renoir und W. B. Yeats, untergebracht im stilvollen historischen Old Customs House. Mit gutem Restaurant. | Mo-Sa 10-17, So 14-17 Uhr | Eintritt 7,20 Euro | www.huntmuseum.com | Rutland Street