Reisetipps Irland

Bloss nicht! Irland

Curiosity missverstehen

„Curious“ sein heißt neugierig sein, und diese Spielart des persönlichen Interesses an anderen Menschen ist eine von den redseligen Iren gern gepflegte Eigenschaft. Darauf sollte man nicht abweisend reagieren, denn Neugierde bedeutet in diesem Land nichts Negatives, sondern signalisiert Aufgeschlossenheit gegenüber Wohlergehen und Anteilnahme an Sorgen - auch bei Fremden.

Nachts Auto fahren

Das Autofahren in Irland ist nicht so leicht wie zu Hause. Die Straßen sind eng, kurvig, häufig hügelig und werden nicht selten von Pferden, Kühen und Schafen überquert. Hinzu kommen die vielen Schlaglöcher - pot holes - und Kanaldeckel, die entweder zu tief oder zu hoch liegen. Vorsicht ist tagsüber und besonders nachts geboten.

Ohne Regenschirm nach Irland

Die Iren halten es für ein Vorurteil, doch wir wissen es besser: Mit Regen sollte man immer rechnen, auch wenn es gelegentlich trockene Tage gibt. Daher ist es ratsam, stets Regenjacke oder Schirm dabeizuhaben.

Als Feinschmecker nach Kinsale

Kinsale ist zweifellos ein hübsches Hafenstädtchen, aber die kulinarische Hauptstadt Irlands, wie es sich selbst nennt, ist es bestimmt nicht. Nur wegen der Restaurants und des Essens lohnt sich die Reise also nicht. Während die Erbsen kaum gesalzen sind, sind es die Preise häufig um so mehr.

Doppelt sehen

Die gelbe Linie am Straßenrand bedeutet: Parken verboten. Parkt einer gar an einer doppelten gelben Linie, wird das Auto abgeschleppt, bevor er vom Fish-&-chips-Essen zurück ist. Und dann beginnt der Ärger. Das Depot liegt weit draußen, ist nur mit dem Taxi zu finden, und das Bußgeld ist saftig. Wenn man Glück hat und überhaupt während der Öffnungszeiten erscheint.

Juli und August in Irland

Während sich die Zahl der Besucher in Irland im Frühling, Herbst und Winter recht gleichmäßig über das Jahr verteilt, herrscht im Juli und August so großer Trubel, dass die Hotels oft belegt und zudem auch noch teurer sind als zu anderen Zeiten.

Eine Runde aussetzen

Iren sind gesellige Leute, Iren lieben ihre Pubs. Kein Wunder, dass es dort gang und gäbe ist, sich sein Bier nicht allein zu bestellen, sondern gleich auch für die, mit denen man im Gespräch ist. Dabei gilt die eiserne Regel: Wenn man eingeladen war, revanchiert man sich. In einer größeren Runde muss man daher aufpassen, wann man an der Reihe ist, die Getränke zu bezahlen.