Reisetipps Gran Canaria

Sehenswertes Gran Canaria

Region: Las Palmas

Guagua Turística

Für 8,30 Euro können Sie in allen Stadtbussen, vor allem aber im offenen Touristenbus guagua turística, einen Tag lang zwischen den Sehenswürdigkeiten hin und her fahren und ein- und aussteigen, wann Sie wollen. Erklärungen während der Fahrt auch auf Deutsch (Info im Touristenbüro und unter www.guaguas.com).

Castillo de la Luz

Die kleine Festung wurde 1493 zum Schutz der Isleta von den Spaniern erbaut. Sie spielte 1595 eine wichtige Rolle in der Verteidigung von Las Palmas gegen den Angriff der englischen Flotte unter Sir Francis Drake. Besichtigung nur von außen

Caam

Das Centro Atlántico de Arte Moderno stellt auf fünf Ebenen moderne Kunst (Skulpturen, Bilder, Objekte) in sachlichem Ambiente aus. Es verbirgt sich hinter der antiken Häuserfront in der am besten erhaltenen Straße der Vegueta, der Calle de los Balcones, hinter der Kathedrale Santa Ana. Wechselnde Ausstellungen und Vorträge. Di-Sa 10-21, So 10-14 Uhr | Eintritt frei | Calle de los Balcones 9-11 | www.caam.net

Casa de Colón

Das „Kolumbushaus“ ist ein prächtiger Kolonialbau, dessen älteste Bauelemente aus dem 17. Jh. stammen. Hier residierten einst die spanischen Statthalter. Typisch kanarisch sind die überdachten Holzbalkone und Erker aus Kanarischer Kiefer. Besonders markant auch die celosía-Fensterläden, die Klimaanlagen des Mittelalters. Das Gitterwerk aus feinen Holzstreben lässt Luft durch, aber weder Sonne noch Hitze. Das Museum zeigt Zeugnisse der spanischen conquista, Exponate aus präkolumbischer Zeit und von den Reisen des Kolumbus. Mo-Fr 9-19, Sa-So 9-15 Uhr | Eintritt frei | Calle Colón 1

Casa Museo Pérez Galdós

In einem der letzten noch erhaltenen Häuser aus dem 18. Jh. im Stadtviertel Triana werden Möbel und Schriften des kanarischen Schriftstellers Benito Pérez Galdós ausgestellt, der hier 1843 zur Welt kam. Mo-Fr 9-19, Sa 10-17, So 10-14 Uhr | Eintritt frei | Calle Cano 6 | www.casamuseoperezgaldos.com

Catedral de Santa Ana

Der Bau der fünfschiffigen Hauptkirche von Las Palmas begann 1497 und wurde 1570 wegen Geldmangels unterbrochen. Erst Anfang des 19. Jhs. konnte der Bau vollendet werden. Dies spiegelt sich in der Architektur des Gotteshauses wider. Das Rippengewölbe ist gotisch, die Fassade neoklassizistisch. Innen stehen ein barocker Hochaltar und verschiedene Werke kanarischer Künstler. Besichtigung nur über das Museo Diocesano de Arte Sacro. Turmbesichtigung: Mo-Fr 10-16.30, Sa 10-13.30 Uhr | Eintritt 1,50 Euro

Ermita de San Antonio Abad

Die Ermita, älteste Kirche in Las Palmas, ist der Nachfolgebau der Kapelle, in der Christoph Kolumbus 1492 betete, bevor er seine Reise in die Neue Welt antrat. Plaza de San Antonio Abad

Gabinete Literario

Als erstes Theater in Las Palmas eröffnete es 1844 seine Tore und glänzt seit Ende des 19. Jhs. in neoklassizistischem Gewand. Heute finden in den Prunksälen Lesungen und Ausstellungen statt. Im Seitenflügel liegt das Restaurant Galería; auf der Terrasse sitzt man mit Blick auf die Plaza. Di-So 13-16.30 und 20-23 Uhr | Plaza de Cairasco | €€-€€€

Museo Canario

Das Museum für kanarische Geschichte enthält die größte Sammlung altkanarischer Funde des Archipels. Darunter ist das Idol von Tara, eine weibliche bauchige Tonfigur, die wohl Fruchtbarkeit symbolisieren soll. Auch eine Nachbildung der Cueva pintada aus Gáldar wird gezeigt, dazu Szenen aus dem Alltagsleben. Außerdem zu sehen: Totenköpfe, Skelette und mehrere gut erhaltene Mumien. Mo-Fr 10-20, Sa-So 10-14 Uhr | Eintritt 3 Euro | Calle Doctor Verneau 2 | www.elmuseocanario.com

Museo Diocesano de Arte Sacro

Das Kirchenmuseum mit sakralen Gegenständen sowie einer kleinen Gemäldegalerie ist der Kathedrale Santa Ana angegliedert. Mo-Fr 10-16.30, Sa 10-13.30 Uhr | Eintritt 3 Euro | Calle Espíritu Santo 20

Museo Elder

Das Wissenschafts- und Technologiemuseum ist in der ehemaligen Halle für Schiffsgüter untergebracht. Auf drei Stockwerken geht es spannend und zum Teil auch interaktiv um Raumfahrt, Mathematik und Physik, die Entwicklung des Menschen, kanarische Vegetation sowie alte und alternative Technologien. Di-So 10-20 Uhr | Eintritt 3 Euro | Plaza Santa Catalina | www.museoelder.org

Museo Néstor

Das kleine Museum, 1956 eröffnet, ist eine Oase der Ruhe und Kunst innerhalb des viel besuchten Pueblo Canario. Präsentiert werden Arbeiten des kanarischen Malers Néstor Martín Fernando de la Torre (1887-1938) und Möbel aus seinem Besitz. Di-Sa 10-20, So 10.30-14.30 Uhr | Eintritt 2 Euro | Pueblo Canario, Parque Doramas

Parque Doramas

Eine Skulptur erinnert in dem mit viel Aufwand aufgefrischten kleinen Park an den altkanarischen König Doramas, der gegen die spanischen Eroberer kämpfte und unterlag. Auch der legendäre kollektive Selbstmord der letzten Überlebenden - der Felsensturz von der Fortaleza de Ansite bei Santa Lucía - wird angedeutet.

Parque Santa Catalina

Las Palmas' größter Platz ist ein weites, größtenteils gepflastertes Areal, auf dem Großveranstaltungen wie der Karneval ablaufen. Tagsüber spielt sich das Geschehen unter den Palmen vor der angrenzenden Häuserfassade ab. Von Straßencafés aus kann man das Treiben der Canarios beobachten. Typisch sind die Schuhputzer, die ihre Dienste anbieten, ein Traditionsgewerbe auf Gran Canaria. Am Südende des Platzes zeigt eine Bodenskulptur aus Kacheln die Fahnen aller Länder dieser Erde.

Parque San Telmo

Hier kommen (unterirdisch) alle Busse an bzw. fahren von hier aus ab. Am Ausgang befindet sich ein hilfreicher Schaukasten mit Stadtplan und Beschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Es gibt einen Kinderspielplatz und Ruhezonen. Attraktion ist der kleine gekachelte Jugendstilpavillon, der Quiosco (unregelmäßige Öffnungszeiten). Er ist ein zierliches Juwel. Im Inneren befindet sich ein Café mit Holztäfelung.

Plaza de Santa Ana

Sie ist der Hauptplatz der Vegueta, der Altstadt von Las Palmas. Kirche und Krone umrahmten den Platz zur Zeit der spanischen conquista mit ihren Verwaltungsgebäuden. Die Catedral de Santa Ana und die Casa Consistorial liegen sich gegenüber. Vor dem Rathaus aus dem 19. Jh. steht eine Skulptur, die Benito Pérez Galdós, den berühmtesten kanarischen Schriftsteller, zeigt. Die acht etwa hundert Jahre alten Bronzehunde gegenüber der Kathedrale scheinen sie zu bewachen.

Pueblo Canario

In der Absicht, den Urlaubern in Las Palmas ein kanarisches Dorf vorzustellen, wurde allzu stark idealisiert. Der gedrängte Komplex aus Kapelle, Kunsthandwerkladen, Cafeteria und anderen Gebäuden - mit dem Bau begann man 1939 - besticht durch fein geschnitzte Erker und Fensterläden und dekorative Portale. So 11.30 Uhr Folklorevorführung | am Parque Doramas

Region: Gáldar

El Drago

Gáldar hat den ältesten Drachenbaum Gran Canarias. Mit dem meterdicken Stamm sprengt er fast den Arkadenpatio der Casa Consistorial. 1718 wurde das Prachtexemplar gepflanzt. Besichtigung meist nur werktags bis 13 Uhr, wenn das Rathaus geöffnet ist | Plaza de Santiago 1

Iglesia de Santiago de los Caballeros

Hinter der Plaza de Santiago erhebt sich die Hauptkirche Gáldars aus dem 18. Jh., ein Frühwerk des Klassizismus. Das schlichte Innere kontrastiert mit wertvollen Kirchenschätze, die teils im Gotteshaus, teils in der Krypta aufbewahrt werden. Unregelmäßige Öffnungszeiten

Museo y Parque Arqueológico Cueva Pintada

Das neue Museum bietet erstmals Zugang zur berühmten „Bemalten Höhle“, deren farbige geometrische Wandmalereien das stärkste Zeugnis der Ureinwohner sind. Neben der Höhle gibt es ein Museum; zu sehen sind ein typisches Gehöft jener Zeit und Reste eines Dorfes. Di-Sa 9.30-18, So 11-18 Uhr, geführte Touren auf Deutsch: Di-So 15 Uhr | Eintritt 6 Euro | Calle Audiencia 2 | www.cuevapintada.org

Region: Maspalomas

Dunas de Maspalomas

Die Dünen von Maspalomas sind eines der großartigsten Naturphänomene Gran Canarias. 1,5 km weit stoßen sie an ihrer breitesten Stelle ins Landesinnere vor; 418 ha Sand, durchsetzt mit einer eigenen Flora, die seit 1987 unter Naturschutz steht. Die Dünen bestehen vor allem aus von der Brandung zerriebenem, angespültem Korallen- und Muschelkalk. Im Westen werden die Dunas vom Charco de Maspalomas begrenzt, einem Brack- und Süßwassertümpel, in dem u.a. Reiher, Enten, Moorhühner und Regenpfeifer Station machen (gute Infotafel auf der Promenade). Seit er geschützt ist, sind viele der durch den Bauboom vertriebenen Tiere zurückgekehrt und brüten im Schilf und in den Binsen am Ufer. Fische haben sich angesiedelt, Algen und Gräser zeigen an, dass das Wasser sauberer geworden ist.

Region: Tejeda

Museo Tres Cruces

So lebten die Kanarier zu früheren Zeiten: Hausherr Paco Suárez zeigt mit viel Mühe gesammeltes historisches Gebrauchsgut in seinem urigen Dorfhaus. Er ist ein begeisternder Führer. Di-So 11-17 Uhr | Eintritt 2 Euro | im unteren Ortsteil

Region: Santa María de Guía

Iglesia de la Asunción

An der Plaza steht die Kirche aus dem 18. Jh. Sehenswert im Inneren sind vor allem der Christus im Hauptaltar und mehrere Madonnenfiguren. Es handelt sich dabei um Werke des größten kanarischen Bildhauers, Luján Pérez (1756-1815). Die Kirche ist meist nur zu den Gottesdiensten geöffnet

Region: Artenara

Iglesia San Matías

Die Kolonialkirche steht mitten in der neu eingerichteten Fußgängerzone. Ungewöhnlich für Gran Canaria ist das große Tonnengewölbe des Mittelschiffs mit seinen feinen Holzkassetten aus kanarischer Kiefer. Tgl. geöffnet

Virgen de La Cuevita

Die Höhlenkapelle - ein ca. 80 m² großer Raum, der in einen vertikalen Abbruch gemeißelt wurde - ist der Schutzpatronin der Volksmusikanten und Radfahrer gewidmet. Aus dem Fels wurden bankartige Nischen geschabt, ein erhöht liegender Erker war den Honoratioren des Dorfes vorbehalten. Auch der originelle Beichtstuhl, der Altar und die Kanzel wurden aus dem Tuffstein gearbeitet. Zu Fuß oder mit dem Auto von der Plaza über das steil bergauf führende Gässchen erreichbar. Die Kapelle ist stets offen. Nach dem Besuch bitte das Gitter schließen!

Region: Santa Lucía

Museo Castillo de la Fortaleza

Geschichte und Brauchtum der Canarios sind die Themen dieses kleinen Privatmuseums. Neben Werkzeugen des bäuerlichen Lebens hat der Besitzer, ein passionierter Sammler, auch Pflanzen, Steine und sogar die sterblichen Überreste altkanarischer Vorfahren zusammengetragen. Sie werden nun in einer grauen, dem Mittelalter nachempfundenen Burg (spanisch: castillo) gezeigt, die allerdings reichlich kitschig ist. Mo-Fr 8.30-17.30, Sa und So 11.30-17.30 Uhr | Eintritt 2 Euro | an der Durchgangsstraße

Region: Arucas

Arehucas

Die Rumfabrik ist eine der wirtschaftlichen Stützen der Stadt. 1884 eingeweiht, erwarben sich die Spirituosen der Großdestille (es wird auch Bananenlikör hergestellt) bald landesweite Anerkennung. Während der kostenlosen Führung geht es auch in die Bodega, auf deren Rumfässern sich prominente Besucher mit Autogrammen bedankt haben. Mo-Fr 10-14 Uhr | Era de San Pedro 2

Iglesia de San Juan Bautista

Kathedralenformat hat die Kirche Johannes' des Täufers und ist damit viel zu groß für diese Stadt. Was von weitem wie ein gotisches Meisterwerk wirkt, entpuppt sich als ein Bau aus dem 20. Jh. Bemerkenswert sind das große Rosettenfenster über dem Hauptportal und eine liegende Christusfigur des Bildhauers Manuel Ramos. Meist nur zu den Messen offen

Jardín de la Marquesa

Der Gräfin von Arucas gehört dieser Park mit exotischen Pflanzen aus aller Welt. Er wird auch Jardín de las Hespérides genannt. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 4 Euro | GC 330 nach Bañaderos, 1 km

Montaña de Arucas

Wie eine Spirale schraubt sich die Straße um den Hausberg der Stadt auf gut 400 m Höhe hinauf. Oben angekommen, hat man bei einem Rundgang freie Sicht in alle Himmelsrichtungen. Gut zu überblicken sind die dunkelgrünen, z.T. mit Plastikplanen überdachten Bananenplantagen. 1 km

Region: Puerto de las Nieves

El Dedo de Dios

Während des Tornados Delta 2005 brach die Spitze des „Finger Gottes“, einer vom Wind geschliffenen Felsnadel, ab und stürzte ins Meer, nachdem sie Jahrmillionen überdauert hatte.

Virgen de las Nieves

Die Kapelle ist ein schlichter Bau mit Holzdecke im Mudéjarstil. Hohen künstlerischen Wert hat das Triptychon des Flamen Joos von Cleve, das hier seit dem 16. Jh. gehütet wird.

Region: Telde

Casa Museo León y Castillo

Das antike Stadtpalais ist das Geburtshaus der Brüder León y Castillo. Fernando war ab 1881 Außenminister Spaniens, sein Bruder Juan arbeitete als Architekt und Ingenieur. Mo-Fr 8-20, Sa 10-20, So 10-13 Uhr | Eintritt frei | Calle León y Castillo 45

Iglesia San Juan Bautista

Die wichtigste Kirche Teldes an der Plaza hat noch ihre gotische Fassade von vor 1520. Die aus dunklen Basaltquadern errichteten Glockentürme aus dem 20. Jh. harmonieren jedoch nicht mit dem Bau. Kurios die Christusfigur, die im 16. Jh. aus Mexiko kam und aus Maismark gefertigt ist. Meist nur während der Gottesdienste offen

Plaza San Juan

Der asymmetrische Platz ist ein feines Beispiel kolonialer Architektur des 16. Jhs. Eingerahmt wird er von weißen Bauten mit den typischen breiten, abgesetzten Portalen.

San Francisco

Der Spaziergang durch das verträumte Viertel San Francisco ist wie eine Zeitreise. Gegenüber der Plaza San Juan verstecken sich an engen Kopfsteinpflastergassen flache, gekalkte Häuser und winzige Plätze. Um hinzukommen, gehen Sie von der Calle Juan Carlos rechts durch einen schmalen Torbogen. Zentrum ist die sonnige Plaza San Francisco mit der gleichnamigen Kirche. Von der Brüstung aus hat man einen tollen Blick in den fruchtbaren Barranco de San Miguel.

Region: Teror

Basílica Nuestra Señora del Pino

Der barocke Bau wurde zwischen 1760 und 1767 an der Stelle errichtet, an der einst die Kiefer wuchs, in der die Hirten im 15. Jh. die Marienfigur fanden. Von dem alten Gotteshaus blieb nach einer Explosion nur der Turm übrig, der dann in den Neubau integriert wurde. Im Inneren der Basilika dominieren die barocken, üppig vergoldeten Haupt- und Seitenaltäre. Eine wichtige Reliquie ist das unter Glas aufbewahrte Kreuz aus dem Holz der legendären Kiefer. Tagsüber meist geöffnet

Casa Museo de los Patronos

Das kleine Privatmuseum ist im ehemaligen Palais der Familie Manrique de Lara (um 1600) eingerichtet. Der Patio gehört zu den schönsten Gran Canarias. Zu besichtigen sind Gemälde, Waffen und Geschirr. Mo-Fr 11-18, So 10-14 Uhr | Eintritt 3 Euro | Plaza del Pino 3

Kirchenmuseum

Nur zur Wallfahrt wird die Figur der Virgen del Pino in die Basilika getragen. Wer die Madonna und ihr Kind auf einem mit Silberblech ausgeschlagenen Thron von nahem sehen möchte, muss das Museum besuchen, das sich auf der Rückseite der Basilika befindet. Mo-Fr 13-15 Uhr | Eintritt 1,50 Euro