Reisetipps Fuerteventura

Sehenswertes Fuerteventura

Region: Oliva

Casa de la Cilla

Die ehemalige Zehntscheune der Gemeinde wurde als Getreide- und Ackergerätemuseum hergerichtet. Texte, die an der Rezeption auch auf Deutsch vorliegen, sowie Ackergerät und historische Fotos geben einen Einblick in die Insellandwirtschaft. | An der Straße Richtung Cotillo linker Hand | Di-Fr, So 9.30-14, 14.30 bis 17.30 Uhr (schließt oft vorzeitig!) | Eintritt 1,20 Euro

Casa de los Coroneles

Die zweigeschossige Residenz mit zinnenbewehrten Ecktürmen und 40 Räumen ist der bedeutendste Profanbau der Inselgeschichte. Er entstand im 17. Jh. als Herrensitz. Anfang des 18. Jhs., nach dem Machtverfall der señores, zog die Militärverwaltung ein - daher der Name „Haus der Obristen“. Im November 2006 wurde der frisch renovierte Bau von König Juan Carlos wieder eröffnet. Eine Inneneinrichtung ist nicht erhalten. Ein Teil der Räume wird für Ausstellungen genutzt. | Di-So 10-14, 16.30 bis 19 Uhr | Eintritt frei | am südlichen Ortsrand

Centro de Arte Canario

Die Casa Mané und zwei unterirdische Ausstellungsgänge formen ein ungewöhnliches Forum anspruchsvoller kanarischer Gegenwartskunst. Den Hof dieses Kunstzentrums schmücken Skulpturen, von denen einige die alte Sage vom Riesen Mahón nachstellen. Zwei große Mobiles stellen den Riesen und sein abgetrenntes Glied dar. | Mo-Sa 10-17 Uhr | Eintritt 4 Euro | gegenüber der Casa de Los Coroneles

Kirche

Der dreischiffige, weiße Bau der Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria mit einem Turm aus dunklem Naturstein wurde um 1711 errichtet. Er birgt einen barocken Marienaltar und eine Kanzel, die Bildnisse der vier Evangelisten zeigt. | Keine festen Öffnungszeiten | Ortsmitte

Region: Pájara

Pfarrkirche

Das Hauptschiff der Iglesia Nuestra Señora de Regla wurde vom 17. bis Anfang des 18. Jhs. errichtet. Bekannt geworden ist die Kirche durch das schöne Portal im Stil des mexikanischen Barock mit aztekischen Elementen. Neben geometrischen Sonnenmustern erkennt man darauf Schlangen, Panther, Vögel. Lange wurde gerätselt, ob und wie ein solches steinernes Tor aus dem fernen Mexiko in dieses zu jener Zeit weltabgeschiedene Dorf gelangt sein könnte. Heute weiß man, dass der unbekannte Steinmetz seine Motive aus einem italienischen Vorlagenbuch übernommen hat und weder die Steine noch gar das ganze Portal aus Mexiko stammen. Das dunkle Innere der zweischiffigen Hallenkirche ist mit einer schönen Holzdecke im Mudéjar-Stil versehen, der im Spanien des 14./15. Jhs. aus der Verschmelzung maurischer und gotischer Formen entstand und auf der Insel noch lange gepflegt wurde. Die schönen Barockaltäre wurden 1785 fertig gestellt. Scheint nachmittags die Sonne, wirken sie wie von Scheinwerfern angestrahlt - dank hoch oben eingebauter, vom Kirchenraum aus nicht sichtbarer kleiner Fenster. Ein Automat rechts hinterm Eingang lässt für 1 Euro auch echte Scheinwerfer leuchten. | Tgl. 10-14.30, So bis 16.30 Uhr

Region: Betancuria

Casa Santa María

Hinter dem gleichnamigen Restaurant werden die Künste des Stickens, Webens, Flechtens und Töpferns vorgeführt. Sehr schön sind auch der Garten und die Multivisionsschau. Im Vorraum ist bäuerliches Gerät ausgestellt. | Mo-Sa 11-16 Uhr | Eintritt 5 Euro

Convento de San Buenaventura

Im Tal vor dem nördlichen Ortseingang steht die imposante Ruine der Kirche eines im 17. Jh. errichteten Franziskanerklosters. Seit der 1836 angeordneten Säkularisierung der spanischen Klöster nutzten die Einwohner die Anlage als Steinbruch; daher fehlt z.B. der Kreuzgang. Gegenüber der Kirche steht eine Kapelle. Sie wurde vor eine Grotte im Hang gebaut, in der im 15. Jh. San Diego, ein wundertätiger Missionar, gelebt haben soll.

Kirche

Die heutige, über dem Talgrund aufragende Iglesia de Santa María entstand um 1620 als Ersatz für die erste Kathedrale, die gleich nach der Ortsgründung errichtet und 1593 von Piraten zerstört worden war. Der dreischiffige Hallenbau im inseltypischen Mudéjar-Stil (mit Holzdecke) birgt mehrere Altäre, darunter als schönsten den barocken Hauptaltar (1684). In der rechten Nische des linken Altars an der Nordwand (gegenüber vom Eingang) steht ein holzgeschnitztes Bildnis der Santa Catalina. Es gilt als eines der ältesten auf der Insel erhaltenen Kunstwerke. Sehenswert ist auch die Sakristei mit ihrer aufwendig geschnitzten und bemalten Holzdecke (Zugang links vom Altarraum). | Mo-Fr 11-16, Sa 11-15 Uhr jeweils zur vollen Stunde für ca. 25 Min. (im Wechsel mit dem Museo de Arte Sacro) | Eintritt 1,50 Euro (inkl. Museum)

Museo Arqueológico

Das an der Durchgangsstraße gelegene Haus wird von jenen zwei Kanonen bewacht, die 1740 bei der siegreichen „Schlacht von Tamacite“ gegen englische Piraten erbeutet wurden. Drinnen informiert eine neu gestaltete und erweiterte Sammlung archäologischer Funde über die Ureinwohner der Insel. | Mo-Sa 10-18 Uhr | an der Hauptstraße

Museo de Arte Sacro

Nahe der Kirche befindet sich im alten Pfarrhaus eine kleine Sammlung religiöser Kunst- und Kultgegenstände. | Jeweils zur halben Stunde nach der Kirche | Eintritt 1,50 Euro (inkl. Kirche)

Region: Puerto del Rosario

Casa Museo Unamuno

In den Räumen des ehemaligen Hotels Fuerteventura, in dem der spanische Schriftsteller und Philosoph Miguel de Unamuno während seiner Verbannung 1924 wohnte, können die Besucher eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Vom Schreibtisch des Dichters bis zum Nachttopf ist noch alles wie in alten Tagen. Selbst die Küche blieb original erhalten. | Mo-Fr 9-14 Uhr | Eintritt frei | neben der Kirche

Parque Escultórico

Auch anderenorts auf der Insel wurde öffentlicher Raum in den letzten Jahren mit Skulpturen und Plastiken verschönt, aber nirgends gibt es so viele (über 100 mittlerweile) und so interessante zu entdecken wie in der Inselhauptstadt. Es handelt sich größtenteils um die Ergebnisse eines internationalen Bildhauersymposions, das seit 2001 jedes Jahr stattfindet. Die Werke verteilen sich über die ganze Stadt, die als ganze als Skulpturenpark (Parque escultórico) gilt - die meisten Arbeiten stehen aber an der Hafenpromenade. Eine weitere Gruppe findet sich am Strand, 100 m nördlich des Restaurants El Cangrejo colorao. Einen Überblick über alle Skulpturen mit Ortsangaben gibt die Internetseite www.turismo-puertodelrosario.org/Default.aspx?Cultura=de-DE.

Region: Antigua

Kirche

Die weiße Pfarrkirche, die der Jungfrau von Antigua geweiht ist, beherrscht das Zentrum des Gemeinwesens. Der einschiffige, große Bau mit Glockenturm wurde 1785 vollendet. Sehenswert sind die Mudéjar-Decke des Chors und der ockerfarbene klassizistische Altar. Auf dem Vorplatz blühen Pflanzen in fast subtropischer Üppigkeit. | Tagsüber meist geöffnet

Molino de Antigua

Die „Mühle von Antigua“ ist Blickfang und Namensgeber einer 1998 fertig gestellten Anlage, zu der Ausstellungsräume, ein gut sortierter Kunsthandwerksladen, ein Restaurant (€), eine Galerie, ein schöner Kaktusgarten, eine Cafeteria und eine archäologische Sammlung zur Lavahöhle von Villaverde gehören. Auch das Innenleben der Mühle ist zu besichtigen. | An der FV 20 nördlich der Stadt | Di-Sa 10-18 Uhr | Eintritt 1,80 Euro (Laden und Werkstätten häufig geschl., Laden wird auf Wunsch geöffnet)