Reisetipps Erzgebirge

Sehenswertes Erzgebirge

Region: Altenberg

Bergbaumuseum

Hier gibt es eine Ausstellung zum erzgebirgischen Zinnerzbergbau und die immer noch voll funktionsfähige Pochwäsche, die einst der Zinnerzaufbereitung diente. Unweit davon beginnen 45-minütige Führungen in den Neubeschert-Glück-Stollen. | Mo-Do, Sa, So 10-16 Uhr | Mühlenstr. 2 | www.bergbaumuseumaltenberg.de

Kräuterlikörfabrik

Seit 1842 wird der Altenberger Gebirgsbitter hergestellt (Führung mit Verkostung Do 15, 16 u. 17 Uhr). Sich nach dem überlieferten Rezept zu erkundigen ist zwecklos, das bleibt das Geheimnis der Familie. | Verkauf Mo-Mi, Fr 8-17.30, Do 8-18, Sa 9-16 Uhr | Rathausstr. 27 | www.altenberger-kraeuterlikoer.de

Pinge

1620 stürzte das durch den Bergbau unterhöhlte Gebiet am nördlichen Stadtrand ein. Der Krater mit seinen steilen, bis zu 90 m abfallenden Felswänden und einem Durchmesser von 450 m gilt als der größte seiner Art in Europa. zweistündige Pingenwanderung | Mai-Okt. Mi 13.30 Uhr | Treff Bahnhofsvorplatz

Region: Frauenstein

Burgruine Frauenstein

Sachsens größte mittelalterliche Burgruine. „Dicker Merten“ heißt der wuchtige Hauptturm im Volksmund. Zur Ruine wurde die einst bedeutende Grenzburg der Markgrafen zu Meißen beim Stadtbrand 1728. | Mai-Okt. tgl. 9-17 Uhr

Gottfried-Silbermann-Museum

Die einzige museale Gedenkstätte in Deutschland für einen Orgelbauer ist im Kreuzgewölbesaal des Schlosses untergebracht, in dem auch regelmäßig Konzerte stattfinden. | Mai-Okt. tgl. 9-17 Uhr, Nov.-April Mo-Fr 9-12 u. 13-16 Uhr, Sa, So ab 10 Uhr

Region: Kurort Seiffen

Schauwerkstatt der traditionellen Handarbeitstechniken

Es wird demonstriert, wie aus einem Stück Holz ein Räuchermännchen oder ein Nussknacker entsteht. Im Shop gibt es eine große Auswahl erzgebirgischer Volkskunst. | Tgl. 10-16 Uhr | Bahnhofstr. 12 | www.schauwerkstatt.de

Erzgebirgisches Freilichtmuseum

Im noch funktionstüchtigen Wasserkraft-Drehwerk (1758-60) zeigt man Ihnen die Kunst des Reifendrehens, in weiteren Häusern ist zu sehen, wie Stellmacher, Spankorbhersteller und andere Handwerker früher lebten und arbeiteten. | Tgl. 9-17 Uhr, Nov.-März witterungsbedingt 9-16 Uhr | Hauptstr. 203 | www.reifentier.de

Erzgebirgisches Spielzeugmuseum

Pyramiden, Leuchter, Schwibbögen, Räuchermännchen und Nussknacker von einst und jetzt, hinzu kommt eine reichhaltige Kollektion an Erzeugnissen der Reifendreherei. | Tgl. 9-17 Uhr, im Dez. u. Jan. Weihnachtssonderschau | Hauptstr. 73 | www.spielzeugmuseum-seiffen.de

Haus der Modelleisenbahn

Auf 450 m² Ausstellungsfläche rollen mindestens 25 Züge mit über 100 Waggons gleichzeitig. Es sind alle renommierten Hersteller von Modelleisenbahnen aller Spurbreiten vertreten. | Mo-Fr 13-16, Sa, So 11-17 Uhr | Bahnhofstr. 18b | neben der Sommerrodelbahn | www.seiroba.de

Region: Marienberg

Bergmagazin

In einem ausgedienten, sanierten Getreidespeicher fand das Museum Sächsisch-böhmisches Erzgebirgesein Domizil. | Di-So 10-17 Uhr | Am Kaiserteich

Pferdegöpel

Auf dem Rudolphschacht kann man alten Bergbau neu erleben. Interessant sind die Vorführungen mit Pferden. | April-Okt. Di-So 10-17, Führungen mit Pferd Sa, So 14 u. 15.30; Nov.-März Di-So 10-16, Führungen mit Pferd Sa, So 13.30 u. 15 Uhr | Lautaer Hauptstr. 12 | an der B 174

Region: Johanngeorgenstadt

Historischer Pferdegöpel

Ein bergbautechnisches Denkmal: Zwölf Mal mussten zwei Pferde eine 8,5 m hohe Spindel um ihre Achse drehen, um 0,5 t Gestein aus 140 m Tiefe zu fördern. Der 1798 erbaute Pferdegöpel der Neu-Leipziger-Glück-Fundgrube wurde 1992 rekonstruiert. | Führungen Di-So 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr, davon mit Pferden 13-16 Uhr (außer Fr) | Schwefelwerkstraße/Ecke Auenstraße | www.pferdegoepel.de

Naturschutzgebiet Kleiner Kranichsee

29 ha großes Hochmoor 2 km südwestlich der Stadt. Über das Moor, durch das die Landesgrenze zur Tschechischen Republik verläuft, führt ein Knüppeldamm, der an einem hölzernen Aussichtsturm endet. Besonders schön ist der Anblick im April/Mai, wenn das Wollgras blüht.

Schaubergwerk Glöck'l

Im Dachreiter der Kaue des Unverhofft-Glück-Schachtes, in dem von 1671 bis 1958 gefördert wurde, hängt eine geschnitzte Glocke. Sie verhalf dem heutigen Schaubergwerk zu seinem Namen. Zu ebener Erde führt der Weg in den 200 m langen Stollen. | Di-Fr Führungen 9, 10.30, 12, 13.30 u. 15 Uhr, Sa, So ab 10.30 Uhr | Wittigsthaler Str. | www.frisch-glueck.de

Region: Bad Elster

Bademuseum

Interessantes und Amüsantes zur Geschichte des Badewesens in dem 1324 erstmals urkundlich erwähnten Ort. Ein Gemälde zeigt den Badeplatz um 1849. | Mi-So 14.30-17 Uhr | in der Wandelhalle (im linken Seitenflügel)

Historische Bauten

Das Königliche Kurhaus (1888-90) besitzt zwei historische Säle, das benachbarte König-Albert-Theater (www.chursaechsische.de) hat 1914 Sachsens König Friedrich August III. eröffnet. In mehreren Baustufen (1851-1927) entstand das Badehaus - schauen Sie in den Flügel C, in dessen Treppenhalle Pfeiler und Säulen mit Meißner Jugendstilkacheln verziert sind. Prachtvoll zeigen sich auch die mit reichem plastischem Schmuck versehene Alberthalle am Haupteingang sowie die Kuppelhalle des Flügels G. Im Obergeschoss blieb die Badekabine von König Friedrich August III. im Original erhalten, der mehrmals in Bad Elster kurte. Am Badeplatz plätschert im Brunnentempel von 1933 die Marienquelle. Der Mittelteil der im Bauhausstil errichteten Wandelhalle (1929) wird für Konzerte und wechselnde Kunstausstellungen genutzt.

Region: Markneukirchen

Musikinstrumentenmuseum

Fast 2 m hoch ist das Piano-Akkordeon, dessen 125 Tasten und 360 Bässe einst die sechs Tanzgirls der englischen Gruppe „Doorlay“ spielten. 1940 gaben sie das Riesenakkordeon in Klingenthal zur Reparatur, bis heute holten sie es nicht ab. Insgesamt besitzt das Museum mehr als 3000 Instrumente aus der ganzen Welt. | April-Okt. Di-So 10-17 Uhr, Nov.-März 10-16 Uhr, Juli, Aug. auch Mo | Bienengarten 2 | www.museum-markneukirchen.de

Region: Chemnitz

Kaßberg

Eines der größten und reizvollsten Jugendstil- und Gründerzeitviertel Europas. Rund 600 prachtvolle, zum großen Teil denkmalgeschützte Bauwerke erfreuen mit ihrer Farben- und Formenvielfalt das Auge.

Museum Gunzenhauser

Chemnitz beherbergt seit 2007 eine der umfangreichsten Sammlungen der klassischen Moderne. Ihr Wert wird auf mehr als 100 Mio. Euro geschätzt. Der Bundespräsident eröffnete das neue Museum, das fast 2500 Kunstwerke aus der Sammlung des Galeristen Alfred Gunzenhauser umfasst, darunter mit 290 Werken den weltgrößten Bestand an Bildern von Otto Dix. Führungen | Di-Fr 12-19, Sa, So 11-19 Uhr, Führungen Di-Fr 15 Uhr, Sa, So, 12 Uhr | Stollberger Str. 2 | www.kunstsammlungen-chemnitz.de

Sächsisches Industriemuseum

Viele Exponate werden vorgeführt. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Handhebeldraisine (April-Okt. Sa, So 13-16 Uhr bei regenfreiem Wetter). | Mo-Do 9-17, Sa, So 10-17 Uhr | Zwickauer Str. 119 | www.saechsisches-industriemuseum.de

Schaubergwerk Felsendome Rabenstein

Beeindruckend sind domartige Weitungen, die beim Kalksteinabbau von 1375 bis 1908 entstanden. Im Domsaal fasziniert die hervorragende Akustik, ein Musikstück gehört zum Führungsprogramm. Mutige wagen sich zum Höhlentauchen in das kalte Wasser (Anmeldung Tel. 0371/517272). | Führungen stdl. 10-17 Uhr | Weg nach dem Kalkwerk 5 | www.felsendome.de

Villa Esche

Die von dem Belgier Henry van de Velde entworfene Villa gilt als Baudenkmal von europäischem Rang. Sie beherbergt das erste Van-de-Velde-Museum in Deutschland und dient außerdem als Kommunikations- und Begegnungsstätte. | Mi, Fr-So 10-18 Uhr | Parkstr. 58 | www.villaesche.de

Region: Freiberg

Freiberger Dom

Das schlichte Äußere lässt die prunkvolle Ausstattung kaum erahnen. Die lebensgroßen Figuren der zwölf Apostel sowie der „klugen und törichten Jungfrauen“ (um 1510) gehören zum Wertvollsten, was die Kunst der Spätgotik hinterlassen hat, und die Tulpenkanzel (1508-10) von Hans Witten zu den einfallsreichsten plastischen Schöpfungen dieser Stilepoche. Im Dom erklingt Silbermanns älteste und größte Orgel; die kleine Silbermann-Orgel kam erst 1939 hierher. Weltberühmt wurde die Goldene Pforte, die zu den besten Zeugnissen der mittelalterlichen Bau- und Bildkunst gehört. | Führungszeiten bei der Tourist-Information | www.freiberger-dom.de

Obermarkt

Immer wieder beeindruckend ist dieser Platz mit dem Brunnendenkmal (1898) Markgraf Ottos I. von Meißen („Otto der Reiche“), der die Stadt 1168 gründete. Das Rathaus (1410-14) war im Mittelalter das größte in Sachsen, täglich um 11.15 und um 16.25 Uhr erklingt von ihm das Glockenspiel. Das 32 m hohe Haus Nr. 17 von 1530 ist einer der frühesten Renaissancebauten in Sachsen.

Sächsisches Besucherbergwerk „Himmelfahrt-Fundgrube“

Tagesanlagen Alte Elisabeth: Die ältesten erhaltenen Schachtgebäude des Freiberger Bergbaus mit der originalen Ausstattung im Inneren. | Führungen (1 Std.) Mai-Sept. Mo-Fr 13, Sa 10 u. 14, So 11 Uhr | Fuchsmühlenweg

Schacht Reiche Zeche: Ein komplettes und noch funktionsfähiges Silberbergwerk. | Untertageführungen (2,5 Std.), Schutzkleidung wird gestellt, Mindestalter 12 Jahre: Mai- Okt. Mo-Fr 9.30, 11, Sa 11, 14 Uhr, Nov.-April Mo-Fr 9.30, 11, 1. Sa im Monat 11, 14 Uhr | www.besucherbergwerk-freiberg.de

Schloss Freudenstein

Nach jahrelangem Verfall und Leerstand ist das Schloss im Herbst 2008 zu neuem Leben erweckt worden. Neben dem Bergarchiv Freiberg, das hier seine historischen Kulturgüter aus sechs Jahrhunderten präsentiert, gibt die mit 80000 Exponaten weltgrößte Mineralien-Schau „Terra mineralia“ Einblicke in die faszinierende Farben- und Formenvielfalt der Minerale. | Auskunft über Öffnungszeiten Tel. 0371/273266 | www.schloss-freudenstein.de

Region: Kurort Oberwiesenthal

Fichtelberg

Mit 1214 m der zweithöchste Berg des Erzgebirges. Am bequemsten ist der Gipfel in 3-4 Minuten mit der Fichtelberg-Schwebebahn oder mit dem Sessellift zu erreichen. Der 31 m hohe Aussichtsturm gehört zum neuen Hotel Fichtelberghaus (28 Zi. | Tel. 037348/1230 | Fax 12345 | www.hotel-fichtelberghaus.de | €€). Mitunter reichen die einzigartigen Fernsichten bis zum 180 km entfernten Inselsberg in Thüringen oder zur 200 km entfernten Schneekoppe im Riesengebirge. Allerdings brauchen Sie hierfür auch etwas Glück, denn an durchschnittlich 290 Tagen im Jahr hüllt Nebel den Berg ein.

Fichtelbergbahn

Eine Fahrt in einem der dampflokgezogenen Schmalspurzüge gehört zum Muss eines jeden Urlaubs im oberen Erzgebirge. Die Dampflokomotiven sind beliebtes Fotomotiv, der wohl beste Fotostandort befindet sich unterhalb des 110 m langen und 23 m hohen Viadukts unmittelbar vor dem Bahnhof. Täglich führen einige Zugverbindungen einen bewirtschafteten Buffetwagen mit 30 Plätzen mit. Platzbestellungen Bahnhof Oberwiesenthal (Tel. 037348/1510 | www.fichtelbergbahn.de). Die Fichtelbergbahn verkehrt auf der 17,3 km langen Strecke Cranzahl-Oberwiesenthal.

Ski- und Heimatmuseum

Interessante Stücke aus der über 100-jährigen Wintersportgeschichte am Fichtelberg, so auch die originale Skiausrüstung des Weltmeisters und Olympiasiegers Jens Weißflog. Vom vierfachen Weltmeister und dreifachen Olympiasieger in der Nordischen Kombination, Ulrich Wehling, sind die Ski ausgestellt. | Di-Fr 14-17, Sa, So 9-12 u. 13-17 Uhr | Karlsbader Str. 3

Wintersportanlagen

Packende Wettkämpfe in den nordischen Skidisziplinen gibt es in Oberwiesenthal in jedem Jahr. Ein Erlebnis ist es, den Meistern von heute und morgen beim Trainingsflug von den Schanzen zuzuschauen. Die alte Fichtelbergschanze lässt Weiten bis zu 85 m zu. Den internationalen Normen entspricht die neue Fichtelbergschanze, auf der Weiten um die 95 m erreicht werden. Die Anlaufgeschwindigkeit beträgt 90 km/h. Zum Schanzenkomplex gehören noch eine Kleinschanze und zwei Jugendschanzen.

Das Langlauf-Skistadion liegt an der Zufahrtsstraße zum Fichtelberg, die Biathlonstrecken mit ihrem Schießplatz fügen sich in das Skistadion ein. | www.fichtelberg-ski.de

Region: Schneeberg

Bergbaulehrpfad

Zwölf bergbauliche Denkmäler können Sie entlang dieses 8 km langen Lehrpfades erkunden. Er beginnt am Siebenschlehener Pochwerk und endet am Filzteich. Geführte Wanderung (4-5 Std.) | Mai-Anfang Okt. Sa 10.30 Uhr, zu anderen Zeiten Anmeldung über Tourist-Information

Marktplatz

Ein im Erzgebirge einmaliges Ensemble im Stil des Hochbarocks. Das Rathaus an der Nordseite des Platzes bekam sein heutiges Aussehen allerdings erst 1851/52. Über dem Portal erzählt ein Sandsteinrelief die Geschichte vom ersten Silberfund. Wer nicht in das Treppenhaus schaut, dem entgehen dessen Jugendstil-Schmuck und die prächtige Kassettendecke.

Museum für bergmännische Volkskunst

Bunte Schnitzereien, filigrane Klöppelarbeiten und mechanische Heimatberge. Das Museum befindet sich im Bortenreuther-Haus von 1725, dem schönsten Bürgerhaus des Ortes. | Di-Do, Sa, So 9.30-17, Fr 13-17 Uhr | Obere Zobelgasse 1

Siebenschlehener Pochwerk

Das Pochwerk, heute ein technisches Museum, ist die letzte noch erhaltene und funktionstüchtige Kobalterz-Aufbereitungsanlage im Westerzgebirge. 1753 wurde sie erbaut. Die Fundgrube, eine Bergbauanlage des 19. Jhs., ist nun ein Besucherbergwerk. | Führungen Mai-Anfang Okt. Sa 9.30 Uhr und tgl. | nach Anmeldung unter Tel. 037721/22636 | Lindenauer Str. 22 | Neustädtel

St.-Wolfgangskirche

Mit 60 m Länge, 27 m Breite und 20 m Höhe die größte protestantische Kirche Sachsens. Von welcher Seite man sich Schneeberg auch nähert, immer wird das Stadtbild von der Kirche beherrscht. | www.st-wolfgang-schneeberg.de

Region: Klingenthal mit Mühlleithen

Musik- und Wintersportmuseum

Ein vielseitiges Haus: Ausstellungen zum Geigenbau, zur Harmonikaproduktion und zum Wintersport. | Schlossstr. 3 | Di-Fr 10-16, Sa, So 11-16 Uhr

Schaumanufaktur Akkordeonbau

Sie dürfen bei der handwerklichen Fertigung von Akkordeons zuschauen. Besichtigen können Sie auch die älteste Geigenmacherwerkstatt der Gegend vom Ende des 19. Jhs. | Führungen (Dauer ca. 1 Std.) Mo-Do 9.30, 11, 12.30 u. 14 Uhr, Fr 9.30 Uhr | Falkensteiner Str. 31 | www.akkordeon-schaumanufaktur.de

Tierpark

Die beiden Grizzlybären Nina und Ulla sind unter den rund 500 Tieren die Lieblinge der Besucher. | Mai-Sept. tgl. 9-18 Uhr, Okt.-April 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit | Richard-Wagner-Höhe

Vogtland-Arena

Die Sport- und Eventstätte mit einer der neuesten und modernsten Sprungschanzen Europas wird ganzjährig genutzt. Die in 35 m Höhe „schwebende“ Aufwärmkapsel für die Springer am Schanzenturm erreichen Interessierte mit dem Lift und dem Schanzenfahrstuhl. Führungen | Besichtigungen tgl. 10-16 Uhr | Führungen Sa und So zwischen 10 und 16 Uhr | Infos unter Tel. 037467/280860 | www.vogtland-arena.de

Region: Zwickau

August-Horch-Museum

Zwickau schrieb Automobilgeschichte, so durch die Siege der legendären Rennfahrer Bernd Rosemeyer und Hans Stuck in den 30er-Jahren, deren Autos in Zwickau gebaut wurden. Zu sehen ist auch der letzte Trabant, 1991 vom Band gerollt. | Di-So 9.30-17 Uhr, jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr | Audistraße | www.horch-museum.de

Dom St. Marien

Obwohl Zwickau nie Bischofssitz war, wird Zwickaus Hauptpfarrkirche Dom genannt. Der aufwendigste und reichste Bau obersächsischer Spätgotik schmückt sich mit einer wertvollen Ausstattung. Einen wundervollen Blick hat man vom 87 m hohen Turm.

Hauptmarkt

Ein großartiges Beispiel mittelalterlicher Stadtbaukunst. Im Haus der Tuchmacher (1522-25), Gewandhaus genannt, spielt seit 1823 das Stadttheater. Daneben steht das Rathaus, das 1866/67 seine neugotische Fassade erhielt. An der Seite zur Inneren Schneeberger Straße erklingt jede Stunde von 12 bis 17 Uhr ein Glockenspiel. Zu den sehenswerten Häusern gehören das als Gedenkstätte eingerichtete Geburtshaus von Robert Schumann (Nr. 5), das durch den Staffelgiebel nicht zu übersehende Kräutergewölbe aus den Jahren um 1500 (Nr. 17/18) sowie das Dünnebierhaus von 1480 (Nr. 26). Als Sehenswürdigkeit gilt auch das originalgetreu wieder aufgebaute Schiffchen von 1485 in der Münzstraße 12.

Priesterhäuser-Ensemble

Unternehmen Sie eine Zeitreise ins spätmittelalterliche Zwickau. Die vier Häuser zählen nachweislich zu den ältesten erhaltenen Wohnhaus-Ensembles in Deutschland. | Di-So 13-18 Uhr | Domhof | www.priesterhaeuser.de

Robert-Schumann-Haus

Das Geburtshaus von Robert Schumann musste 1956 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. An gleicher Stelle wurde es mit der originalen Fassade wieder aufgebaut. Sie finden dort Informationen über Leben und Werk des Komponisten und seiner Frau Clara, geborene Wieck, einer seinerzeit berühmten Pianistin. | Di-Fr 10-17, Sa, So 13-17 Uhr | Hauptmarkt 5 | www.robert-schumann-haus.de

Region: Annaberg-Buchholz

Adam-Ries-Museum

Wohn- und Schulgebäude des berühmten Rechenmeisters. | Di-So 10-16 Uhr | Johannisgasse 23 | www.adam-ries-bund.de

Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk Im Gößner

Das Museum zeigt Kunst aus der Zeit des Silberbergbaus und Beispiele aus dem Posamentier- und Klöppelgewerbe. Das 500 Jahre alte Silberbergwerk wurde 1993 bei Probebohrungen im Museumshof entdeckt. Der Rundweg unter Tage hat eine Länge von 260 m. | Tgl. 10-17 Uhr | letzte Bergwerksführung (1 Std.) 15.30 Uhr | Große Kirchgasse 16

St.-Annen-Kirche

Ein Meisterwerk der spätgotischen Architektur! Die Innenausstattung der großen Hallenkirche (1499-1525) geizt nicht mit sakralen Kunstwerken. Sogar die Rückseite des Bergaltars ist interessant: Vier Bildtafeln schildern die Arbeitsmethoden des mittelalterlichen Silberbergbaus (Mai-Dez. Mo-Sa 10-17, So 12-17 Uhr, Jan.-April Mo-Sa 10-16, So 12-16 Uhr). Bei gutem Wetter ist der Kirchturm geöffnet, und nach 174 Stufen wird die Mühe des Aufstiegs mit einem spannenden Blick belohnt. | Mai-Okt. Mo-Fr 10-16.30, Sa 10-17, So 13.30-17 Uhr | Große Kirchgasse | www.annenkirche.de

An allen Adventswochenenden ist der Turm von 15 bis 18 Uhr zugänglich und macht einen herrlichen Blick auf das weihnachtliche Annaberg möglich.

Region: Schwarzenberg

Museum Schloss Schwarzenberg

Hier befinden sich die größte Klöppelspitzen-Sammlung im Erzgebirge sowie Exponate - inklusive niedlicher Miniaturwerkstätten - zum Bergbau, zur Eisen- und Zinnverarbeitung. Steigen Sie auch auf den Schlossturm, der Blick lohnt! | Di-So 10.30-16.30 Uhr | Obere Schlossstraße | im Schloss

St.-Georgen-Kirche

Die am reichsten ausgestattete protestantische Barockkirche des Erzgebirges. Ihre Innenausstattung stammt überwiegend aus der Erbauungszeit 1690-93. Den Kirchenraum überspannt eine freitragende Decke. Die Orgel von 1993 besitzt 2326 klingende Pfeifen.

Region: Greiz

Greizer Park

Ein Schmuckstück der Landschaftsgestaltung ganz nach englischem Vorbild. Zahlreiche kostbare Bäume und Sträucher schmücken die etwa 60 ha große Anlage am rechten Ufer der Weißen Elster. Der See hat die Form eines Eichenblatts.

Heimatmuseum

Die Geschichte des Fürstenhauses Reuß und der Stadt Greiz sowie die Schauwerkstatt „Greizer Textil - vom Handwerk bis zur Industrie“. | Sa-Do 10-12.30 u. 13-17 Uhr | im Unteren Schloss, Burgplatz

Sommerpalais

Das frühklassizistische Palais beherbergt die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung, eine Stiftung des Hauses Reuß. Sehenswert ist auch das Satiricum, die größte Spezialsammlung zeitgenössischer Karikaturen im Osten Deutschlands. | Di-So 10-17 Uhr, Okt.-März bis 16 Uhr | Greizer Park | www.sommerpalais-greiz.de

Region: Plauen

Altes Rathaus

Viel bestaunt am schönen Renaissancegiebel des Alten Rathauses wird die Kunstuhr von 1548. Jede Viertelstunde bewegen sich die beiden Löwen, beim Stundenschlag hebt der linke Mann seinen Stab, der rechte wackelt mit dem Bart. Ein toller Blick auf die Stadt belohnt den Aufstieg über 230 Stufen auf den Rathausturm (Mai-Sept. Di, Do 10 Uhr).

Galerie e.o. Plauen

Schmunzeln Sie über die Bildgeschichten „Vater und Sohn“, mit denen der Karikaturist Erich Ohser unter dem Pseudonym e.o. Plauen weithin bekannt wurde. Ohser (1903-44) verlebte Kindheit und Jugend in Plauen. Ständige Ausstellung und wechselnde Sonderschauen mit Arbeiten des Meisters. | Bahnhofstr. 36 | Di-So 13-17 Uhr | www.galerie.e.o.plauen.de

Plauener Spitzenmuseum

Textile Kostbarkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart. | Mo-Fr 10-17, Sa 9-14 Uhr | Altes Rathaus | im Erdgeschoss, Eingang Altmarkt | www.plauenerspitze.info

Schauwerkstatt Plauener Spitzen

In einer 1902 in Betrieb genommenen Stickerei wird auch heute noch Plauener Spitze auf historischen Maschinen in traditioneller Technologie hergestellt. | Obstgartenweg 1 | Mo-Sa 10-17 Uhr

Vogtlandmuseum

Geschichte, Kunst und Naturkunde des Vogtlands und der Stadt Plauen. Sein Domizil hat das Museum in drei prachtvollen Häusern, die sich Ende des 18. Jhs. zwei als „Fürsten von Plauen“ bezeichnete Baumwollwarenhändler erbauen ließen. | Di-Do, Sa, So 10-17, Fr 10-13 Uhr | Nobelstr. 9-13