Reisetipps Düsseldorf

Bloss nicht! Düsseldorf

Lobende Worte über Köln finden

Für die meisten Düsseldorfer ist's nur ein Spaß, für manche Leute jedoch eine Frage der Ehre: die „Erzfeindschaft“ mit der rheinischen Rivalin Köln. Ob Karneval, Bier oder Sport - beide Städte liegen in harter Konkurrenz. Also Vorsicht: Lobende Worte über Köln erregen - vor allem am Brauhaustresen - manche Gemüter immer noch!

Sich zu viel vornehmen

Düsseldorf ist eine junge und lockere Stadt. Passen Sie sich der Mentalität an, lassen Sie auch mal fünf gerade sein und vor allem: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Wenn Sie Düsseldorf wirklich kennenlernen wollen, gehört es dazu, einfach mal zu bummeln, in kleinen Cafés zu sitzen und das entspannte Lebensgefühl am Rhein zu genießen.

Nachts den Bahnhof erkunden

Wenn Sie spätabends ankommen oder in den Bahnhofsläden etwas besorgen wollen, sollten Sie sich nur im Hauptgang bewegen und möglichst den Ausgang Konrad-Adenauer-Platz benutzen. Der Seitengang ist dunkel und wenig belebt; Frauen müssen da besonders aufpassen. Die U-Bahnhöfe hingegen werden rund um die Uhr bewacht. Rheinbahn-Passagiere können ab 20 Uhr ein Taxi zu ihrer Zielhaltestelle bestellen.

An Karneval nicht feiern wollen

Wenn Sie Vorbehalte gegen Karneval haben, dann sollten Sie während der tollen Tage, d. h. von Altweiberfastnacht (Donnerstag) bis Aschermittwoch, lieber zu Hause bleiben. Sich in Düsseldorf aus dem Trubel herauszuhalten ist einfach zu mühsam. In fast sämtlichen Kneipen, auch wenn sie auf den ersten Blick gar nicht danach aussehen, wird heftig Karneval gefeiert. Und sonst geht gar nichts: Museen und Geschäfte haben nur stark eingeschränkte Öffnungszeiten und sind am Rosenmontag meist ganz geschlossen.

Jedes Wort auf die Goldwaage legen

Düsseldorfer haben das Herz auf der Zunge. Da kann es auch mal etwas rustikaler zugehen. Seien Sie nicht beleidigt, wenn Ihr Gegenüber sehr direkt ist - das große Mundwerk ist nichts weiter als Ausdruck rheinischer Lebensfreude. Das gilt auch für den Köbes (Brauhauskellner): Grimmig ist sein Naturell, die Anrede „Sie“ kennt er nicht. Am Tresen sind die Düsseldorfer schnell beim Du.

Sorglos parken

Ungemach droht hierbei vom Ordnungsamt: Falschparker werden gnadenlos abgeschleppt, Politessen kontrollieren Tag und Nacht. Heikel: parken in zweiter Reihe. Parkhäuser sind teuer (bis zu 2 Euro pro Stunde), aber immer noch billiger als ein Knöllchen.