Reisetipps Costa Blanca

Sehenswertes Costa Blanca

Region: Dénia

Castell

Zu Mauern und Burg steigen Sie hinter der Arkadenfront des Rathauses hinauf und werden bald von einem muselmanischen Torbogen geschluckt. Weitere Spuren der Mauren zeigt die Torre Islámica, ein gut erhaltener Vorturm, in dessen Richtung ein Weg durch einen schönen Kiefernhain führt. Hier genießen Sie erste gute Ausblicke auf das Montgó-Massiv. Atemschwer geht es bis zum Oberplateau mit dem Palau del Gobernador und dem Museu Arqueològic; der Besuch des kleinen Archäologischen Museums ist im Eintrittspreis enthalten. Im Sommer gibt das Kastell gelegentlich den Rahmen für Konzerte ab; im Juli/Aug. sind die Nachtbesuche besonders stimmungsvoll. Tgl. 10-13 und 15-18, im Frühjahr abends bis 19, im Sommer bis 20.30, Juli/Aug bis 0.30 Uhr (außer an Konzertabenden)

Museu dels Joguets

Spielzeugmuseum mit Puppenstuben und Autos von anno dazumal. Kostenloser Eintritt, etwas nüchterner Rahmen. Tgl. 10-13 und 16-20 Uhr | C/. Calderón s/n

Region: La Manga del Mar Menor

Cabo de Palos

Leuchtturmbesetztes Kap, das südöstlich des „Ärmel“-Beginns in die See ragt. Vom Vorplateau des Leuchtturms eröffnen sich schöne Blicke übers Meer und auf La Manga. Rund um das Sporthafenbecken findet man Restaurants, Tauchkursanbieter und ein kleines Informationszentrum (Centro de Interpretación; leicht zu übersehen) am Paseo del Puerto. In Cabo de Palos ist die Bebauung vergleichsweise gering, das Leben und Treiben ursprünglicher als auf dem „Ärmel“.

Region: València

Catedral

In der Kathedrale wirbeln Jahrhunderte und Stile von Gotik bis Neoklassizismus durcheinander. Besonders interessant: der besteigbare Glockenturm Miguelete (tgl. 10 bis 13 und 16.30-19 Uhr), die Borgia-Kapelle mit dem Gemälde „San Francisco y el Moribundo Impenitente“ von Meister Goya, der Hochaltar, die Armreliquie des hl. Märtyrers Vinzenz in der Capilla de la Resurrección und der Museumsbereich mit Zeugnissen sakraler Kunst. Mo bis Sa 10-17.30 (im Sommer bis 18.30), So 14-17.30 Uhr | Pl. de la Reina

Ciutat de les Arts i les Ciències

Gleißendes Weiß, geschwungene Formen, Einlegearbeiten aus Kachelbruch, Gebäude wie monumentale Skulpturen - die moderne „Stadt der Künste und der Wissenschaften“ bündelt den großen architektonischen Wurf von Santiago Calatrava und Félix Candela. In dichter Folge reihen sich die 1998-2006 eingeweihten Gebäude auf: der Palau des Arts Reina Sofía (Konzert- und Opernhaus), das einem riesigen Auge gleichende Hemisfèric (Planetarium, Imax-Kino), das Umbracle (die von Grün durchsetzte „Vorhalle“ des gesamten Komplexes), das Museu de les Ciències Príncipe Felipe (Wissenschaftsmuseum, tgl. 10-19, im Sommer 10-21 Uhr) und das Oceanogràfic (Aquarium, So-Fr 10-18, Sa 10-20, im Früh- und Spätsommer tgl. 10-20, Mitte Juli-Ende Aug. tgl. 10-24 Uhr).

Im Hemisfèric stürzt Erlebniskino auf 900 m² Leinwand auf den Betrachter ein, im interaktiven Wissenschaftsmuseum ist Anfassen und Austesten erlaubt. Kinder sind begeistert von der Spiellandschaft Espai dels Xiquets und von den Brutkästen, in denen man leibhaftige Küken aus dem Ei schlüpfen sieht. Höhepunkt im vorzüglich aufbereiteten Oceanogràfic ist der Glastunnel im Bereich der „Ozeane“, wo Haie und Rochen über den Köpfen der Besucher schweben. In der „Arktis“ sind Weißwale, in der „Antarktis“ Pinguine und im Delfinario regelmäßig Delphinshows zu sehen.

Mit einem Dreier-Kombiticket für Hemisfèric, Wissenschaftsmuseum und Oceanogràfic lässt sich Geld sparen. Autovía del Saler | www.cac.es

Institut Valencià d'Art Modern (IVAM)

Im modernen Hauptbau werden wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler gezeigt. Das IVAM schöpft aus einem riesigen Fundus und betreibt regen Austausch mit aller Welt. Eine ständige Sammlung rückt das Werk des Bildhauers Julio González (1876-1942) ins Blickfeld. Ein separater Eingang führt in den kuriosen „Mauersaal“, Sala de la Muralla, wo ein Stück der mittelalterlichen Stadtmauer zwischen modernen Säulen hindurchläuft - ein besonders interessanter Rahmen für Ausstellungen. Für eine Rast bietet sich die Cafeteria des Museums an. Di-So 10-20 (im Sommer bis 22) Uhr | Guillem de Castro 118 | www.ivam.es

Jardines del Turia

Nach der Flutkatastrophe von 1957 wurde der Fluss Turia weitläufig in den Süden umgeleitet, das trockengelegte Flussbett gab den Weg frei für die Anlage von Gärten und Parks. Heute gibt es Unmengen von Palmen und Orangenbäumen, außerdem Wasserspiele und sogar Fußballfelder. Die Einheimischen haben diesen Grünstreifen, der sich über eine Länge von 7,5 km durch die Stadt und bis hin zur Ciutat de les Arts i les Ciències zieht, längst in ihr Herz geschlossen. Auf Höhe der Altstadt laufen die Jardines del Turia nahe an den Torres de Serranos vorbei, wuchtige Reste der mittelalterlichen Stadtmauer.

Lonja de la Seda

In der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Seidenbörse tätigten ab dem späten 15. Jh. die Händler ihre Geschäfte. Der hoch aufragende Bau mit seinen gewundenen Säulen vereint späte Gotik mit Elementen früher Renaissance. Das daneben liegende „Meereskonsulat“ wachte vormals über den Seeverkehr. Im Winter wird die Seidenbörse gelegentlich für Konzerte genutzt. Eintritt frei | Di-Sa 10-14 und 16.30-20.30, So 10-15 Uhr | Pl. del Mercat

Museu de Belles Arts

Im Museum der Schönen Künste spannt sich der Bogen von römischen Exponaten über prächtige Altargemälde bis hin ins 20. Jh. Hier ist alles vertreten, was in der spanischen Malerei Rang und Namen hat: Diego de Velázquez, Alonso Cano, Juan Ribalta, Francisco de Goya, Joaquín Sorolla. Auch Wechselausstellungen. Eintritt frei | Di-So 10-20 Uhr | C/. San Pio V 9

Museu Nacional de Ceràmica

Das markgräfliche Palais Dos Aguas bildet den imposanten Rahmen für dieses Museum, das viel mehr bietet als nur Keramik aus verschiedenen Jahrhunderten. Hier sehen Sie Säle mit kostbarem Mobiliar und Porzellan sowie eine nachgebildete valencianische Küche aus dem 18. Jh. Verschwenderisch ist der einstige Musik- und Festsalon ausgestaltet. Di bis Sa 10-14 und 16-20, So 10 bis 14 Uhr, Sa-Nachmittag und So Eintritt frei | Rinconada García Sánchez s/n | http://mnceramica.mcu.es

El Patriarca

Valèncias schönste Renaissancekirche ist überbordend ausgemalt. Ein besonderes Erlebnis sind die gregorianischen Gesänge donnerstagabends um 18.30 Uhr; die Gesangstradition reicht ins Jahr 1604 zurück. C/. Nave

Plaza Santa Catalina

Belebter Innenstadtplatz mit dem barocken Glockenturm der Kirche Santa Catalina. In der Horchatería El Siglo wird die herrlich kühle Erdmandelmilch horchata täglich frisch angerührt. An dem benachbarten Platz Lope de Vega ist die gotische Kirche Santa Catalina zu besichtigen, an den Galerieständen des „Rundplatzes“ Plaza Redonda sind Stickereien und Spitzenklöppelarbeiten erhältlich.

Plaza de la Virgen

Terrassencafés und Orangenbäume geben diesem Platz an der Rückfront der Kathedrale seine besondere Stimmung. Zu römischen Zeiten befand sich hier das Forum. Wichtigstes Bauwerk ist die Basílica Virgen de los Desamparados, in der das Bildnis der „heiligen Jungfrau der Schutzlosen“ verehrt wird; großer Marienfesttag ist der 2. Sonntag im Mai.

Region: Peñíscola

Altstadt

Peñíscola rühmt sich, die schönste Altstadt an der Costa del Azahar zu besitzen; das im 16. Jh. angelegte Mauerwerk legt sich um den Bergvorsprung. Vom Hafen her werden Besucher vom Portal de Sant Pere geschluckt, einem Stadttor, hinter dem sich die C/. Atarazanas aufwärtszieht. An dieser Straße liegt das Blasloch, aus dem es bei rauem Wellengang zischt und faucht und hoch hinausstäubt. Auf unförmigem Pflaster geht es durch verästelte, schmale Gässchen aufwärts. Überbordende Pflanzenpracht entblättert sich in der C/. Nou, immer wieder schweift der Fernblick über das Meer, kleine Bars und Restaurants säumen den Weg. Auf rund 65 m nehmen die Burg und der kleine Leuchtturm die höchsten Punkte ein. Von der Seite des Nordstrands her verlässt oder betritt man die Altstadt über die steile Subida Portal Fosc.

Burg

Die zinnenbesetzte Festung wurde 1294-1307 von den Tempelrittern erbaut, Vorläufer war eine maurische Anlage. Zu Zeiten des sogenannten „Abendländischen Schismas“, der 1378-1417 andauernden Kirchenspaltung, suchte Papst Benedikt XIII. ab 1411 Zuflucht auf der Burg von Peñíscola. Im richtigen Leben hieß er Pedro de Luna, stammte aus Aragonien und erhob letztlich erfolglos Anspruch auf die Leitungsgewalt der katholischen Kirche. Nachdem er mehrere Giftanschläge überlebt hatte, starb er 1423. Im Gotteshaus der Burg wurde sein Leichnam vorübergehend beigesetzt, sein karges Steinzimmer kann besichtigt werden. Die Esplanade und die oberen Aussichtsplattformen bieten herrliche Blicke auf Strände und Berge. Pl. de Armas | tgl. 10.30-17.30, im Sommer tgl. 9.30-21.30 Uhr

Fischerhafen

Der Fischerhafen (puerto pesquero) lädt zu Spaziergängen längs der Molen ein und bietet gute Aussichten auf die Hügel im Hinterland und den mauerumzogenen Altstadtberg. Außerdem hat hier eine äußerst geschäftige Flotte ihre Heimat. Je nach Wetter und Fangerfolgen treffen die Fischer montags bis freitags gegen 15.30 bzw. 16 Uhr ein, dann beginnen die Fischversteigerungen. Besucher können das Entladen der Boote verfolgen, die nicht öffentlich zugänglichen Auktionen im lang gestreckten Gebäude der Llotja de peix beäugt man durch große Fensterfronten. Die Bar Puerto Mar eignet sich gut für eine Kaffeerast.

Museu de la Mar

Kleines Meeresmuseum in einem Altstadtgebäude, das einst als Dorfschule genutzt wurde. Infos und Schautafeln rund um Fischfang und den örtlichen Hafen. Im Sommer tgl. 10-14 und 17-21, sonst tgl. 10-14 und 16-20 Uhr | Eintritt frei | C/. Princep s/n

Region: Calp/Calpe

Altstadt

Calpes kleiner historischer Kern konzentriert sich auf den Bereich um die Plaza de la Vila mit Stadtmauerresten, der gotischen Kirche im Mudéjar-Stil (15. Jh.), der modernen Kirche Virgen de las Nieves und dem Sammlermuseum (Museo del Coleccionismo | Di-So 10.30-13.30 und 17-20 Uhr).

Hafen

Sport- und Fischerhafen mit pulsierendem Leben rundherum. Edle Yachten sind hier genauso zu finden wie Netze flickende Fischer. Viele Restaurants setzen auf Meeresfrüchtekost; montags bis freitags findet gegen 16 Uhr die Fischversteigerung statt.

Penyal d'Ifac/Peñón de Ifach

Calpes Felsgigant steht als Parc Natural unter Schutz, ist Lebensraum zahlreicher Seevögel und Heimat Hunderter von Pflanzenarten. Hinter dem Hafen legt sich der Passeig Ecològic Príncipe de Asturias, eine gepflegt aufbereitete Promenade, in einer Schleife um die West- und Südabstürze. Im Schatten des übermächtig scheinenden Peñón geht es dort vorbei an der Steinbucht El Racó, an Laternen, Palmen und Mimosen, mit schönen Blicken auf Küste und Berge. Traumhafte Aussichten bringt auch der Kräfte zehrende, nur für geübete Bergwanderer geeignete Aufstieg mit sich (ca. 2-2,5 Std.). Zwischendurch passiert der Weg einen Felsentunnel, der 1918 angelegt wurde.

Region: Elx/Elche

Banys Àrabs

Reste unterirdisch angelegter maurischer Badeanlagen aus dem 12. Jh. Di-Sa 10-13.30 und 16.30-20, So 10.30-13.30 Uhr | Passeig de les Eres de Santa Llúcia

Basílica de Santa María

Basilika aus dem 17./18. Jh. mit hoch aufragender, blau gekachelter Kuppel und golden glänzendem Hauptaltar, im August Schauplatz des Misteri d'Elx. Wer den 37 m hohen Turm besteigt (tgl. 11-18, im Sommer bis 19 Uhr) wird mit einem herrlichen Blick belohnt.

Museu d'Art Centemporani

Museum für Zeitgenössische Kunst. Di-Sa 9.30-13.30, 17-20, So 10.30 bis 13.30 Uhr | Pl. Major del Raval 1

Museu Municipal de la Festa

Ausstellung zum Mysterienspiel von Elx, mehrmals täglich gibt es audiovisuelle Vorführungen. Di-Sa 10-13.30 und 16.30 bis 20 (im Sommer 17-20.30), So 10-13 Uhr | C/. Major de la Vila 25

Museu del Palmerar

Dokumentationszentrum rund um die Palmenhaine, nahe dem Huerto del Cura in einem Haus aus dem 19. Jh. Di-Sa 10-13.30, 16.30-20, So 10.30 bis 13.30 Uhr | Porta de la Morera 12

Palmerar/El Palmeral

Unter dieser Bezeichung versteht man die Gesamtheit der Dattelpalmenpracht von Elche, verteilt auf mehrere Bereiche und Gartenanlagen. Der frequentierteste Palmenpark beginnt gleich hinter den Stadtmauerresten und dem maurischen Burgpalast Alcàsser de la Senyoria: der Parc Municipal, der exzellent aufgemacht ist mit Wegen, Bänkchen, Pflanzenensembles, Blumenbeeten, Trinkbrunnen, Kinderspielgeräten und einem Musikpavillon. Am Rande dieses Stadtparks finden Sie das Fremdenverkehrsamt und ein Besucherzentrum (Centre de Visitants | Mo-Sa 10-19, So 10-14 Uhr).

Der Höhepunkt des Höhepunkts der Palmenhaine öffnet sich mit dem Huerto del Cura. Zwischen Palmen, Teichen, Wasserspielen, mediterranen und exotischen Pflanzen durchstreifen Sie eine der schönsten Oasen Spaniens - eine echte Bilderbuchanlage! Porta de la Morera 49 | Nov. bis Feb. tgl. 9-18, sonst bis 19, im Sommer bis 21 Uhr | Eintritt 5 Euro

Parc Arqueològic i Museu de l'Alcudia

Archäologisches Areal mit Spuren der Vorläufersiedlungen des heutigen Elx, etwas außerhalb gelegen. April bis Sept. Mo-Sa 10-14 und 16-20, sonst Mo-Sa 10-17, So immer 10-15 Uhr | Ctra. de Dolores | km 2

Region: Benidorm

Altstadt

Benidorms historischer Urgrund - die Siedlung stammt aus dem 14. Jh. - beschränkt sich auf einen relativ kleinen Bereich zwischen dem Hafen und der Playa de Levante. An das spätmittelalterliche Kastell, von dem aus sich die Einheimischen einst gegen Piraten aus Nordafrika zur Wehr setzten, erinnert der Name eines Platzes: Plaza del Castell. Interessant sind die Promenaden und Plateaus mit Aussicht über die beiden Hauptstrände. Das wichtigste Bauwerk ist die an der Plaza Sant Jaume gelegene, im 18. Jh. erbaute Kirche Sant Jaume, wo die Skulptur der Schutzpatronin Virgen del Sufragio verehrt wird; den Überlieferungen zufolge befand sich das wundersame Marienbildnis an Bord eines führerlosen Schiffes, das 1740 vor der Küste umhertrieb, und überstand sogar einen Brand.

Region: Águilas

Castillo San Juan

Das die Stadt beherrschende Bauwerk wurde im 16. Jh. zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet und im 18. Jh. erneuert. Schöner Blick über Stadt und Bucht. Mo-Fr 11-13 und 16-18, Sa/So 11-14 und 16 bis 18.30 Uhr, im Sommer abends länger geöffnet | oberhalb der Plaza de España

Museo Arqueológico

Im Archäologischen Museum gibt es Amphoren und römische Schalenreste zu sehen. Mo 17-20, Di-Fr 10.30-14, 17-20, Sa 10.30-14, 16.30 bis 19, So 10-12, 16.30-18.30 Uhr | C/. Conde de Aranda 8

Region: Benicàssim/Benicasim

Bodegas Carmelitano

Auf die Karmelitermönche geht die Produktion schmackhafter Tropfen zurück, angeführt vom licor carmelitano, der auf einem „Wunderrezept“ aus 40 verschiedenen Kräutern fußt. Bei kurzen geführten Rundgängen durch die angejahrten Kellerei-, Destillier- und Abfüllanlagen schlägt Besuchern ein süßliches Düftchen entgegen; allerdings sind hier nicht die Brüder selber am Werk, sondern normale Angestellte. In manches Eichenfass gehen 4000 l, am Ende wartet die im Eintrittspreis von gegenwärtig 2 Euro enthaltene Probe. In der Probierpalette stehen der süßliche „Messwein“, Moscatel, Apfel-, Haselnuss- und Karmeliterlikör. Der gut sortierte Verkaufsshop bietet die ganze Auswahl zu durchaus fairen Preisen. C/. Bodolz 10 | tgl. 9-13.30 und 15-18.30 (im Sommer 15.30 bis 19.30) Uhr | www.carmelitano.com

Region: Alacant/Alicante

Altstadt

Überschaubarer Bereich nördlich der Explanada de España und östlich der geschäftigen Rambla de Méndez Núñez mit der kleinen Fußgängerzone C/. Mayor (Bars, Restaurants), dem barocken Rathaus und der Kathedrale San Nicolás aus dem 17. Jh. mit ihrer 45 m hohen, blauen Kuppel im Schiff. In der letzten Juni- oder ersten Juliwoche ist der Bereich hinter dem Rathaus Schauplatz eines mittelalterlichen Marktes, des Mercado Medieval.

Castillo de Santa Bárbara

Burganlage, die alles beherrschend auf dem schroffen Monte Benacantil 166 m hoch über der Stadt thront. Die Ursprünge des Kastells reichen ins frühe Mittelalter zurück; am Sankt-Barbara-Tag 1248 wurde sie den Mauren von den spanischen Truppen entrissen. Hinter der Playa del Postiguet startet ein Aufzug (ascensor, bei Redaktionsschluss in Reparatur) zum Kastell (im Sommer tgl. 10-20, sonst 9-19 Uhr). Der Ausblick ist grandios.

Explanada de Espanya

Irgendjemand hat sie einmal gezählt: 6,6 Mio. Marmorstückchen sind es, die den Boden auf Alacants Vorzeigepromenade in Weiß und Schwarz und in rötlichen Tönen bedecken. Hier trifft sich Gott und die Welt, hier lässt sich mit Hingabe im Schatten von Palmen flanieren. Über die Küstenstraße hinweg schließt sich der Yachthafen an.

Museo Arqueológico Provincial

Spaziergänge durch die Vergangenheit mit Schwerpunkten von Prähistorie bis Mittelalter. Di-Sa 10-19, So 10-14 Uhr (in den Sommermonaten meist verlängerte Abend-Öffnungszeiten) | Pl. del Doctor Gómez Ulla | www.marqalicante.com

Museo de Bellas Artes Gravina

Museum der Schönen Künste, untergebracht im Barockpalais Gravina. Die regional bedeutsame Kollektion umfasst Gemälde und Bildhauerei aus dem 16. bis ins frühe 20. Jh. Auch Wechselausstellungen. Eintritt frei | Mai bis Sept. Di-Sa 10-14 und 17-21, sonst Di-Sa 10-14 und 16-20 Uhr, So immer nur vormittags | C/. Gravina 13-15 | www.mubag.com