Reisetipps Capri

Highlights Capri

Region: Ort Capri

Arco Naturale

Inmitten der wilden Waldlandschaft an der östlichen Inselküste ragt ein mächtiger, durch Erosion skurril geformter Felsenbogen steil über die Meeresbrandung hinaus. Von der Piazzetta aus führt ein Fußweg über die Via Le Botteghe und die Via Matromania in etwa 20 Minuten dorthin.

Faraglioni

Die Faraglioni sind das bekannteste Wahrzeichen der Insel. Es sind drei aus dem Meer hochragende, imposante Felsenklippen: Stella (109 m) ist mit der Küste durch eine kleine Landzunge verbunden. Faraglione di mezzo (81 m) liegt in der Mitte und ist durch eine schmale, 60 m lange Rinne, die auch mit dem Boot befahrbar ist, von der dritten Klippe getrennt: Scòpolo (104 m) steht am weitesten im Meer. Auf diesem Felsen leben die ganz seltenen, bezaubernd schillernden blauen Eidechsen, die es nur dort gibt.

Östlich von diesen drei Klippen liegt noch eine vierte, Monacone, die den kleinen Hafen von Tragara vor den Schirokkowinden schützt.

San Giacomo

Das 1371-74 vom Grafen Giovanni Arcucci erbaute Kartäuserkloster beeindruckt durch seine Größe und Architektur. Nach mehrmaliger Zerstörung wurde die Kartause mit ihren schönen, gewölbten Dächern immer wieder restauriert, jedoch 1808 auf Geheiß Napoleons säkularisiert. Besonders sehenswert: der kleine Kreuzgang (15. Jh.) mit Kapitellen teils römischen, teils byzantinischen Ursprungs; in der gotischen Kirche das Spitzbogenportal mit Relieffiguren und einem Fresko aus dem 14. Jh.; der Glockenturm im Barockstil, geziert von schwungvollen Voluten. Der große Kreuzgang aus dem 17. Jh. kann nach gründlicher Restaurierung wieder besichtigt werden. Der hübsche Garten zieht sich bis zu den Klippen am Meer hin. Im Kirchenvorraum ist eine Galerie mit Werken des deutschen Malers Karl W. Diefenbach untergebracht. Die Gemälde werden wegen ihrer teils unverkennbaren, mystischen Capri-Bezogenheit von vielen Besuchern bestaunt. | Di-So 9-14 Uhr

Santo Stefano

Die ehemalige Kathedrale und jetzige Pfarrkirche Capris. Mit ihrem weiß getünchten Baukörper und ihren anmutigen Kuppeln byzantinischer Art verleiht das größte Gotteshaus der Stadt (gegen Ende des 17. Jhs. in einem nicht verschnörkelten Barockstil neu erbaut) der zentralen Piazzetta einen südländischen Charme. Die zu ihr hinaufführenden Treppen bieten einen schönen Blick auf die belebten Caféterrassen. Bemerkenswert ist im Kircheninneren der bunte Marmorfußboden vor dem Marienaltar (links vom Hauptaltar) aus Bodenfragmenten der Tiberius-Villa. | Piazza Umberto I.

Via Krupp

32 Jahre lang war die Via Krupp gesperrt! Sie galt als lebensgefährlich wegen der abbröckelnden Felswände über dem abgrundtief liegenden Meer. Im Juni 2008 feierte man - nach sorgfältiger Renovierungsarbeit auf Kosten der EU - die lang ersehnte Wiedereröffnung des kühn gebauten, erneut sicheren Höhenweges. Diese schönste Spaziermöglichkeit der Insel ließ Friedrich Alfred Krupp Ende des 19. Jhs. auf eigene Kosten durch den Ingenieur Emil Meyer in den steilen Felsabhang der Südküste hauen. In Serpentinen verbindet sie in 20 Gehminuten die Augustus-Gärten mit der Marina Piccola. Zu Krupps Zeiten wurde damit auch der Zugang zur Fra'-Felice-Höhle erleichtert, die er auf halber Höhe ebenfalls in die steile Felswand schlagen ließ. Da verlebte der Stahlkönig ungestört, angeblich in feucht-fröhlicher Männerrunde, seine Festabende. Eine verleumderische Pressekampagne in Deutschland und Italien wegen Krupps angeblicher Homosexualität führte 1902 zum Selbstmord des 48-jährigen Industriellen: Sie war kein schöner Dank für sein kostbares Geschenk.

Villa Jovis des Tiberius

Richtig berühmt geworden ist Capri im Altertum erst, nachdem Kaiser Tiberius auf der Insel seine Villen (angeblich waren es insgesamt zwölf) errichten ließ und von 26 n. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 37 das römische Weltreich von hier aus regierte. Die größte und prachtvollste war zweifellos die Villa Jovis (besser gesagt: eine Palastresidenz), elf Jahre lang Hauptwohnsitz des Kaisers.

Die gut begehbaren Ausgrabungen, die auf der steilen Ostspitze der Insel etwa 7000 m² Fläche umfassen, lassen die vergangene Pracht nur erahnen. Die Architektur des Palastes ist für heutige Besucher nicht so leicht nachvollziehbar. Auf mehreren Stockwerken waren Säle, Zimmer, Wandelgänge, Nebenräume und Terrassen untergebracht - mit einem Höhenunterschied von insgesamt 40 m. Heute sind noch gewaltige, hohe Mauerreste übrig geblieben, aber von den prunkvollen Marmorböden und Wandverkleidungen ist nichts mehr zu sehen, nachdem die Reste des Baus eine lange Zeit Plünderungen ausgeliefert waren. Rechts vom Eingang liegen die Thermen. Gut erhalten ist der quadratische Innenhof, in dem die großen Regenwasserzisternen ihren Platz hatten. Die etwas abseits gelegenen kaiserlichen Privatgemächer befanden sich ganz oben auf der Höhe des heutigen Vorplatzes einer Kapelle.

Zwischen der Villa und dem mit roten Ziegeln abgestützten Leuchtturm - von dem aus Rauch- und Lichtsignale die Kommunikation mit dem Festland sicherstellten - befindet sich der berüchtigte Abgrund Salto di Tiberio („Sprung des Tiberius“). Dort soll, den Gerüchten nach, der Herrscher unliebsame Gäste und Bedienstete aus fast 300 m Höhe hinab ins Meer gestürzt haben. Schwindelfreie steigen über die niedrige Mauer vor dem gesicherten Aussichtspunkt und blicken schaudernd in den steilen Abgrund hinunter (neuerdings wegen Erdrutschgefahr vorübergehend Sperrzone).

Die Tiberius-Villa erreichen Sie in einer etwa einstündigen Wanderung von der zentralen Piazzetta aus über die Via Longano und die Via Sopramonte. Vor dem Supermarkt „Superette“ links einbiegen in die ansteigende Via Tiberio, bis Sie von deren Ende die Ruinen auf dem Monte Tiberio erblicken. Festes Schuhwerk empfiehlt sich. | Tgl. 9 Uhr bis 1 Std. vor Sonnenuntergang, 1. Jan., 1. Mai u. 25. Dez. geschl. | Eintritt 2 Euro | www.villajovis.it

J. k. place

Neue Nobelherberge mit glamourösem Ambiente: eine Mischung aus mediterranem und amerikanischem Ostküsten-Stil und pure Augenweide für Ästheten. Großer beheizter Pool im Garten, direkter Zugang zum Meer. (Mitglied der „Small Luxury Hotels of the World“.) 22 Zi. | Via Prov. Marina Grande 225 | Tel. 0818384001 | Fax 0818370438 | www.jkcapri.com | €€€

Grand Hotel Quisisana

Das Luxushotel schlechthin, mit alter Tradition. Friedrich Alfred Krupp war hier gern gesehener Stammgast. Oscar Wildes Erscheinen mit Freund Alfred Douglas sorgte für einen Eklat. Wenn möglich, dann buchen Sie ein Zimmer im 4. Stock mit Meerblick! Swimmingpool auf der Gartenterrasse und auch ein Hallenbad sowie zwei Tennisplätze. Großer Konferenz- und Kinosaal, der häufig auch für Veranstaltungen genutzt wird. 150 Zi. | Via Camerelle 2 | Tel. 0818370788 | Fax 0818376080 | www.quisi.com | €€€

Pizzolungo-Felsweg: Arco Naturale bis Belvedere di Tragara

Ein anderthalb- bis zweistündiger Spaziergang: Von der Piazzetta aus geht es in Ostrichtung abwärts durch die „Bummelgasse“ Via Le Botteghe. Dann führen in einer Steigung die Via Fuorlovado und die Via Croce geradeaus weiter. Achtung bei deren Kreuzung mit der Via Tiberio, die zur Villa Jovis führt: Hier müssen Sie (etwas nach rechts) in die Via Matromania abbiegen. Im Haus Nr. 4 lebte 1938 die weltberühmte französische Schriftstellerin Marguerite Yourcenar. Hier schrieb sie ihren Roman „Der Fangschuss“. Nach den bisher fast ununterbrochenen Villenreihen wird nun die Umgebung schon ganz ländlich. Bei Hausnummer 30 bis 32 rechter Hand befindet sich ein sehr schöner Garten mit zahlreichen Kakteenarten. Gleich daneben liegt die gemütliche Künstlerpension La Reginella mit dem dazugehörigen Terrassenrestaurant La Palette. Weiter führt dann die Via Arco Naturale. Rechts nimmt man auf einem Hügelabhang schön angelegte Wein- und Gemüsegärten wahr, bis hinauf zu den Kiefernhainen auf dem Bergrücken. Jene Bäume wurden von dem Schriftsteller Norman Douglas gepflanzt. Nun geht der Weg abwärts weiter, und Sie erreichen bald die urige Gartenkneipe Le Grottelle. Am Lokal vorbei führt ein Weg hinunter, und schon stehen Sie - nach hundert Stufen bergab - vor einem Meisterwerk der Erosion, dem Arco Naturale. Durch diesen natürlichen Felsbogen und andere Felsenöffnungen können Sie hinunter auf die smaragdgrüne Meeresbucht sehen. Im Mai und Juni blüht hier überall der goldgelbe, duftende Ginster.

Es geht dieselben Stufen wieder zurück zu dem erwähnten Lokal, dann scharf links hinunter durch den Wald (zweihundert enge Stufen) zur Grotta di Matromania. Romantisch liegt diese Kultstätte der alten Römer in einer malerischen Schlucht. Weiter geht's auf dem Waldpfad - treppauf, treppab: zunächst 170 Stufen runter, dann sechzig Stufen rechts hinauf, wieder einige Stufen hinunter. Doch die Anstrengung wird mit herrlichen Ausblicken auf die steilen Felsklippen und das Meer reichlich belohnt. Bald erblicken Sie die auf dem Capo Massullo liegende bügeleisenförmige, rote Villa Malaparte.

Nun wird der (endlich ebene!) Felsweg um den Pizzolungo besonders wildromantisch. Bald ragt eine flach abgerundete Klippe, der Scoglio del Monacone, aus dem Wasser - nur von kreischenden Möwen besiedelt. Kurz danach die berühmten drei Faraglioni. Die zum Meer steil hinabstürzenden Felswände sind am Pfad entlang von lauter bunt blühenden Wildpflanzen bewachsen: der prächtigste „Steingarten“ der Natur, den man sich nur vorstellen kann. In der Nähe, auf der Seeseite des Weges, können aufmerksame Beobachter mit etwas Fantasie in einem imposanten Felsen das Abbild eines Löwen erkennen. Den Faraglioni gegenüber, an der rechten Wegseite, taucht dann die renovierte, weiß getünchte Villa Monacone (Via Pizzolungo 9) auf. Dort verbrachte Monika Mann, Tochter des Schriftstellers Thomas Mann, dreißig glückliche Jahre mit ihrem treuen Gefährten, dem Maurermeister Antonio - bis zu dessen Tod. Es sind jetzt nur noch wenige Schritte bis zum Ziel dieser erlebnisreichen Wanderung, dem Belvedere di Tragara: großartig der Blick auf die in fast greifbarer Nähe aus dem Meer ragenden Faraglioni. Der Weg führt dann über die Via Tragara zurück zur Piazzetta.

Wer nur kurz auf Capri ist, aber über eine gute Kondition verfügt, kann zwei Wanderungen gelassen miteinander verbinden: vom Belvedere di Tragara aus bis zum Arco Naturale, dann die Via Matromania zurück bis zur Kreuzung Via Croce/Via Tiberio. Neben dem Supermarkt führt der letztere Weg dann rechts hinauf bis zur Villa Jovis (insgesamt etwa drei Stunden).

Region: Anacapri

Grotta Azzurra/Blaue Grotte

Die Blaue Grotte ist gleichsam ein Synonym für Capri, aber Capri ist nicht nur die Blaue Grotte. Dennoch: Man muss schon einmal in ihrem Inneren die vom Wasser türkisblau reflektierten Lichtstrahlen wassernah erlebt haben. Um durch die niedrige Einfahrt zu gleiten, ohne sich Beulen am Kopf zu holen, legt man sich rücklings auf den Boden des Bootes. Der Bootsmann zieht seine Nussschale an einem Seil ins Höhleninnere, während er - nicht gerade romantisch - leise Signalrufe mit seinen Kollegen wechselt.

Die Grotte - 54 m lang, 30 m breit, nach der Einfahrt bis zu 22 m hoch, mit etwa 14 m Wassertiefe - wurde am 17. Aug. 1826 von dem schlesischen Schriftsteller August Kopisch mit seinem Malerfreund Fries und zwei Einheimischen, dem Fischer Ferraro und dem Notar Pagano, beim Baden entdeckt. Vermutlich hatte aber Ferraro die Höhle schon früher gekannt. Dass diese schon zu Tiberius' Zeiten aufgesucht und als Nymphäum eingerichtet wurde, davon zeugen die dort unter Wasser gefundenen, mit einer Muschelkruste überzogenen drei Statuen, die heute in Anacapris Casa Rossa ausgestellt sind. Das Sonnenlicht, vom Meerwasser gebrochen, schimmert in der Grotte bläulich auf. Die Farbtönung hängt natürlich von Tages- und Jahreszeit sowie vom Wetter ab.

Man erreicht die Grotte zu Fuß oder mit dem Bus über die Landstraße von Anacapri in Richtung Villa Damecuta. Wer in Capri wohnt, nimmt den Pendelbootservice an der Marina Grande in Anspruch: 9 Uhr bis 1 Std. vor Sonnenuntergang, hin und zurück 11 Euro (nur bei ruhiger See). Vor der Grotte steigt man in ein schmales 4-Mann-Ruderboot um und wird erneut zur Kasse gebeten: 6 Euro. Eintritt zur Grotte: noch mal | 4 Euro. Für Gruppenreservierungen wendet man sich an den Motorbootverein (Tel. 0818377714 | Tel. 0818375646) oder an Laser Capri (Tel. 0818375208).

Monte Solaro

Zum höchsten Berg der Insel (589 m) fährt gleich neben der Piazza della Vittoria ein Sessellift in zehn Minuten hinauf. Auf dem Gipfel erwarten Sie eine Caféterrasse und bei guter Sicht ein prachtvoller Panoramablick auf die Insel selbst und auf die Meeresbuchten von Neapel und Salerno.

Zurück können Sie entweder wieder mit dem Sessellift fahren oder aber zu Fuß gehen über einen ziemlich steilen, steinigen Pfad, den geübte Bergsteiger auch nach oben benutzen. Zur Einsiedelei Santa Maria a Cetrella führt von diesem Pfad - etwa auf halber Strecke - rechts abbiegend ein bequemer Fußweg. Nach etwa einstündigem Abstieg erreichen Sie unten die Villa San Michele. | Sessellift-Service: März-Okt. tgl. 9.30 Uhr bis Sonnenuntergang, Nov.-März tgl. 9-15.30 Uhr | Einzelfahrt 6 Euro, Hin- u. Rückfahrt 8 Euro

Villa San Michele

Die beliebteste Touristenattraktion in Anacapri ist sicherlich die Villa San Michele, die sich der schwedische Modearzt Axel Munthe hat bauen lassen. Seine Memoiren „Das Buch von San Michele“, 1929 veröffentlicht und dann in 41 Sprachen übersetzt, wurden ein Welterfolg. Seitdem pilgern Jahr für Jahr über 200000 Neugierige zu diesem Wallfahrtsort, um Munthes Gemächer mit den dort zusammengetragenen „Kunstschätzen“ (teils dubioser Herkunft) auch einmal gesehen zu haben. Antikes Mobiliar in den Wohnräumen, Bronze- und Marmorköpfe, Torsi, Reliefs und Inschriften in Galerie und Atrium. Rustikal und einladend ist die Küche im unteren Geschoss, lichtdurchflutet die an der Peripherie des Gebäudes liegende Pergola, wunderschön die makellos gepflegte Gartenanlage.

Seit 1992 steht im Garten ein Olivetum genannter Pavillon. Während sich die Besucher dort über die Vogelwelt, die Schmetterlinge und Insekten auf der Insel informieren, begleitet sie Vogelgezwitscher als Tonkulisse. Am Ende des Gartens, bei der Sphinx-Statue, haben Sie einen schönen Blick auf den Golf von Neapel und, rechts oben, auf die Ruinen der Barbarossa-Burg.

„Mein Haus muss offen sein für Wind und Sonne und die Stimme des Meeres, wie ein Griechentempel, und Licht, Licht, Licht überall!“ Nach diesem Motto ließ Axel Munthe sein Heim gestalten. Die Villa San Michele gehört heute dem schwedischen Staat. | Tgl., Mai-Sept. 9-18, Nov.-Feb. 9-15.30, März 9-16.30, April u. Okt. 9-17 Uhr | Eintritt 5 Euro | Via Capodimonte 34 | www.sanmichele.org

Belvedere della Migliara

Nicht ganz anderthalb Stunden dauert dieser Spaziergang: Bevor Sie den Weg Via Rio Caprile an der Bus-Endstation Caprile einschlagen, können Sie von dort aus einen zehnminütigen Abstecher zur Villa Il Rosaio machen. Das von weißen Mauern umgebene Haus selbst kann man nur durch das Gartentor erahnen. Der Weg dorthin führt aber über die Gasse Vico Caprile durch einen Teil des sehenswerten alten Wohnviertels Le Boffe. Nach der Hausnummer 15 links abbiegen in die schmale Via Ceselle bis zur Nr. 5. Durch ein schwarzes Gitterwerk schauend, erkennen Sie eine zu Il Rosaio gehörende, weiß getünchte Pergola im kykladischen Stil, daneben einen imposanten Magnolienbaum. Links vom Eingang: eine Wandcollage aus bunten Keramikfiguren, -masken und -tellern - als wäre es ein Werk des spanischen Malers Joan Miró.

Wieder zurück zur Bushaltestelle. Danach nehmen Sie die Via Rio Caprile, gehen an der Carabinieri-Station vorbei und halten sich rechts (Wegweiser!). Auf dem angenehmen Weg zum Belvedere finden Sie zwischen gepflegten Wein- und Gemüsegärten, Blumenwiesen, Oliven- und Feigenbäumen das Restaurant Da Gelsomina. Gegenüber liegt der poetische Parco Filosofico. Er endet bei einer Madonnenstatue mit der Fürbitte, die betrübten Gedanken aus den verwirrten Gemütern zu verjagen. Der Belvedere della Migliara, am Ende des Weges, bietet einen atemberaubenden Blick auf die vertikal ins Meer abfallende Felswand. Darin nisten und um sie kreisen, in der Brutzeit laut kreischend, Hunderte von Möwen. Wenn Sie eine noch eindrucksvollere Aussicht bis hin zu den Faraglioni erleben wollen, gehen Sie einige weitere Schritte nach links, vorbei an der Madonnenstatue, bis zum Kreuz hinauf.