Reisetipps Bulgarien

Bloss nicht! Bulgarien

Alkohol am Steuer

0,5 Promille sind zwar auch in Bulgarien zulässig, trotzdem müssen Sie aufpassen, denn besonders bei den beliebten Selbstgebrannten rakia ist jede Berechnungsmethode sehr unzuverlässig.

Zustimmend nicken

Es werden kaum Situationen zu vermeiden sein, in denen man sich nonverbal verständigen muss. Damit keine Missverständnisse entstehen: Wenn die Bulgaren nicken, das heißt den Kopf einmal von unten nach oben und dann langsam zurückziehen, dann heißt das „nein!“. Wenn sie den Kopf schütteln, das heißt, ihn nach links und dann nach rechts ziehen und das Ganze bei heftiger Zustimmung wiederholen, dann heißt das „ja!“. Wenn Sie also jemandem nonverbale Zustimmung signalisieren wollen - hüten Sie sich vor dem Nicken!

Leichtsinnig sein

Die wachsende Kriminalitätsrate in den letzten Jahren hat bei vielen Bulgaren große Beunruhigung hervorgerufen. Spektakuläres kursiert über „die russische“ oder „die türkische“ Mafia. Zwar besteht kein Anlass zur Panik, aber Bulgarien ist nicht mehr wie früher ein durchweg sicherer Hort. Daher sind Vorsichtsmaßnahmen angebracht: Wertvolles mit sich tragen und festhalten, das Auto unbedingt - auch tagsüber - bewacht parken und nicht zum Ausstellungsgelände für Kameras, Handtaschen und anderes umfunktionieren, nicht mit einem dicken Valutabündel wedeln. Handys sind ein bevorzugtes Diebesgut!

Nachts spazierengehen

Vorsicht im Dunkeln! Nicht die Diebe, sondern die Schlaglöcher in den Straßen sind eine Gefahr für die Fußgänger, der Sie mit einer Taschenlampe aus dem Weg gehen können.

Sich von Schwarzmarkthändlern ansprechen lassen

Auf der Straße zu tauschen lohnt sich nicht und ist zudem noch illegal. Wenn auch seltener als früher, gibt es immer noch einige Passanten, die Touristen auf Geldumtausch ansprechen. Zumeist wird das Angebot etwas günstiger sein als der übliche Durchschnittskurs. Gehen Sie in keinem Fall auf das noch so verlockende Angebot ein, denn in Bulgarien gibt es geschickte Geldfälscher. Vorsicht ist auch angesagt, wenn Sie gebeten werden, größere Scheine in kleinere zu wechseln. Achtung auch in Wechselstuben: In einigen ist die Provisionsgebühr sehr hoch. Behalten Sie Ihr Geld stets im Auge, und verlangen Sie eine Quittung! Lassen Sie sich kleine Scheine geben, um Wechselprobleme zu vermeiden. Wesentlich sicherer wechseln Sie in einer Bank. Am einfachsten ist es, Sie heben Geld am Geldautomaten ab.