Reisetipps Bayerischer Wald

Sehenswertes Bayerischer Wald

Region: Bad Kötzting

Altes Rathaus

Sehens- und hörenswert ist das Glockenspiel (tgl. 11 Uhr) aus 18 Spiel- und zwei Schlagglocken am Barockbau; dazu dreht sich ein Figurenspiel mit Gestalten aus dem Pfingstritt.

Bärwurz-Quelle

Schaubrennerei, Schnapsmuseum und Probierstube. | Pfingstreiterstr. 44 | Mo-Fr 9-18, Mai-Dez. Sa 9-16, So 10-16 Uhr

Fischerkanzel

Zur barocken Wallfahrtskirche Weißenregen mit Berggasthof Zur Klause (Tel. 09941/8377 | kein Ruhetag | €) oberhalb der Stadt mit den Apostelfiguren, die mit Netzen Menschen fischen, führt der | Fischerlweg I (8,2 km ab Busparkplatz Ludwigstraße) über Wallfahrtsweg, Regenstein und Blaibacher See.

Wolframslinde

Um 1200 war der Minnesänger Wolfram von Eschenbach auf der Burg Haidstein. Im Ortsteil Ried ist ihm eine 1000-jährige Linde mit 5 m dickem Stamm gewidmet.

Region: Regen

Gläserner Wald

Einmalig ist der „Gläserne Wald“ an der Burgruine Weißenstein 2 km südlich des Zentrums. Hier stellt der Glaskünstler Rudolf Schmid auf 2000 m² bis zu 4,50 m hohe Glasbäume auf, 50 sollen es einmal werden. Den dichtesten Blick auf alle Skulpturen haben Sie vom Parkrand gegenüber dem Fressenden Haus.

Niederbayerisches Landwirtschaftsmuseum

150 Jahre Bauerngeschichte in einem der modernsten Museen Bayerns. | Schulgasse 2 | tgl. 10-17 Uhr

St. Michael

Die Stadtpfarrkirche, erstmals erwähnt 1148, vereint die Stile mehrerer Epochen. Sie beherbergt einen Teil der Pscheidl-Krippe, deren Stofffiguren zum Teil das Gesicht von Regener Bürgern haben.

Region: Straubing

Basilika St. Jakob

Wie das Rathaus der Regensburger steht die spätgotische Backsteinbasilika mit Kapellenkranz für Stärke und Stolz der Bürgerschaft. | Jakobsgasse

Gäubodenmuseum

Jungsteinzeit, Kelten, Römer, Herzöge und Frömmigkeit prägen die Geschichte von Stadt und Gäuboden. | Fraunhoferstr. 9 | Di-So 10-16 Uhr

Karmelitenkirche

Als spätgotische Hallenkirche 1700-10 barockisiert, birgt der Sakralbau Grabmäler aus Spätgotik und Renaissance, darunter das der Agnes Bernauer. | Albrechtsgasse

St. Peter

So sehenswert das Innere der dreischiffigen Pfeilerbasilika (1180) ist, so lohnend ist ein Rundgang durch ihren Friedhof mit Totentanzkapelle.

Stadtbefestigung

Das im Jahr 1628 barockisierte Spitaltor des nördlichen Stadtmauerrings und zwei Wehrtürme zeugen von der Befestigung im Mittelalter. Die nordöstlichste Stelle nimmt das Herzogsschloss mit Rittersaal und Völkerkundemuseum ein. Auf dem Weytterturm (In der Bürg 1, Fr-So 14-17 Uhr) nisten Störche, im Innern stellen regionale Künstler ihre Werke aus. Der Pulverturm ist heute Mahnmal.

Stadtturm

Der Stadtturm (68 m), fertiggestellt 1393 als Wachturm auf Donau und Feuer, beherbergt seit 1999 ein 26-teiliges Glockenspiel.

Synagoge

Niederbayerns einzige Synagoge feierte 2007 ihr 100-jähriges Bestehen. 2006 brauchte es einen Anbau, weil sich durch Ex-Sowjetbürger die Mitgliederzahl (rund 1700) seit den 1970er-Jahren verzehnfacht hat. | Wittelsbacher Str.

Ursulinenkirche

Die Klosterkirche bewahrt als Brückenschlag vom Barock zum Rokoko das letzte gemeinsame Werk (1736-41) der Gebrüder Asam. | Burggasse

Region: Waldkirchen

Emerenz-Meier-Haus

Das behutsam renovierte Geburtshaus der für ihre Zeit emanzipierten Heimatdichterin Emerenz Meier (1874-1928) beherbergt auch ein Landgasthaus (Tel. 08581/989190 | Mo geschl. | €€€), das Gourmets empfehlen und die Einheimischen schätzen. | Schiefweg | Dorfplatz 9

Goldener Steig

Das Museum in einem Wehrturm widmet sich Region, Geschichte, Salzhandel und Glauben. | Büchl 22 | Mai-Nov. Di-So 14-16 Uhr

Karoli-Kapelle

Das höfisch-elegante Kirchlein aus dem 18. Jh. ist dem hl. Karl Borromäus geweiht und wartet in einer Lindenallee auf dem Karoli auf Bewunderer.

Ringmauer

Geschichte zum Anfassen: die in Teilen erhaltene Ringmauer, erbaut 1460-70 mit zehn Wehrtürmen und zwei Tortürmen gegen die Böhmen.

St. Peter und Paul

Bayerwald-Dom nennen sie hier das neugotische größte Kirchenschiff des Bayerischen Waldes (65 m lang, 34 m breit) aus Granit mit 67 m hohem Spitzturm.

Region: Zwiesel

Herren-Schlösschen mit Glasmuseum

Im Glaspark finden Sie das kleine Schloss, einst Herrenhaus derer von Poschingers Kristallglasmanufaktur Theresienthal. Ein Museum (Mo-Fr 10-14 Uhr) widmet sich der Geschichte dieser 1452 erstmals erwähnten Glashütte. | Theresienthal 15

Unterirdische Gänge

Verstecke und Vorratskammern legten die Zwieseler schon im Mittelalter an. Das Gangsystem ist renoviert, es gibt (außer So und Nov.) Führungen (www.zwiesel-tourimus.de).

Waldmuseum

Seit 1904 wurden im Kommunbrauhaus Zeitdokumente gesammelt. 1966 eröffnete das Museum, das sich der Pflanzen- und Tierwelt, dem Glas und dem Leben in dieser Provinz widmet. | Stadtplatz 29 | Mitte Mai-Mitte Okt. Mo-Fr 9-17, Sa/So 10-12 und 14-16, Mitte Okt.-Mitte Mai 10-12, Mo-Fr auch 14-17 Uhr | www.waldmuseum-zwiesel.de

Region: Regensburg

Altes Rathaus

Heute beherbergt der im ältesten Trakt aus dem 13. Jh. stammende Bau das Reichtagsmuseum (Führungen Nov.-April Mo-Sa 9.30, 10, 11.30, 14, 15 und 16, So 10, 11 und 12, April-Nov. halbstdl. Mo-Sa 9.30-12 und 14-16, So 10-12 und 14-16 Uhr) als Dauerausstellung. Im großen Reichssaal geschnitzte Holzdecke von 1408; in den Kellergewölben gab es eine Folterkammer, verbrämend Fragstatt genannt, und Arrestzellen. | Rathausplatz | www.museen-regensburg.de/html/reichstagsmuseum.html

Dom St. Peter

An der Kathedrale (Domplatz), innen und außen fast stilrein, wird seit 1275 gearbeitet, sie ist ein Hauptwerk der Gotik in Bayern: zwei mächtige Türme (105 m), figurenreiche Außenfront, ein Innenraum, der durch künstlerische Werke, Weiträumigkeit und farbige Glasfenster (14. Jh.) besticht. Im Domkreuzgang sehen Sie großartige Grabdenkmäler, im Domschatzmuseum (erreichbar durch den Nordausgang) Kostbarkeiten aller Jahrhunderte. Der ganze Domkomplex - unmittelbar neben St. Peter steht St. Ulrich, der spätromanische alte Dom - birgt interessante Kapellen und Baudenkmäler.

Sankt Emmeram

Wie das damals so ging: Der Heilige (Emmeram) wird ermordet, der Herzog lässt ihn (685) außerhalb der Stadt beisetzen, plötzlich wird das Grab zur Wallfahrt, und aus der Wallfahrtsstätte erwächst ein Kloster. Das Kloster wurde stark genug, sich vom Hochstift zu trennen; seit 1812 dient es denen von Thurn und Taxis als fürstliches Schloss, das samt Kreuzgang teilweise zu besichtigen ist (www.thurnundtaxis.de); beeindruckend: Ballsaal und Bibliothek mit einem Deckenfresko (1737) von Cosmas Damian Asam. | Mitte März-Okt. tgl. 11, 14, 15, 16, Sa/So auch 10 und 13, Mitte Nov.-Dez. Sa/So 10, 11, 14 und 15, Nov. auch Mo-Fr 14.30 Uhr | Schatzkammer Jan-Mitte März Sa/So 10-17, Mitte März-Okt. Mo-Fr 11-17, Sa/Sa ab 10, Mitte Nov-Dez Sa/So 10-17 Uhr | Sankt Emmeramsplatz

St. Jakob/Schottenkirche

Der irische Mönch (früher: Skoten) Bruder Mercherdach legte hier um 1040 mit einer Einsiedelei die Keimzelle des Klosters an. Das Hauptportal, das berühmte Schottentor, gehört wegen seiner rätselhaften Steinmetzarbeiten zu den bedeutenden romanischen Werken des Abendlands. Sicher ist, dass der Zyklus Weltgericht, Himmel und Hölle thematisiert. Die zwölf Figuren sind Ausgestoßene. In der strengen Dominikanerkirche zeigt eine Kreuzigungsgruppe aus dem 12. Jh. Christus als Sieger. Hier lehrte Albertus Magnus, Bischof von 1260-62. | Waffnergasse

Steinerne Brücke

Von 1135 bis 1146 dauerte es, die 336 m lange, geschätzt 100 000 t schwere Brücke mit ihren 16 Rundbögen, von denen noch 15 sichtbar sind, über den beiden Donauarmen zu errichten. Schlecht geht es dem „missachteten Weltwunder“, am schlimmsten setzt der Steinernen das mit Streusalz gesättigte Schmelzwasser zu. 2005 drohte Bogen XII einzustürzen - doch selbst stahlgeklammert scheint sie als Buszubringer von Stadtamhof unverzichtbar. Vielleicht rächt sich aber auch gerade der Teufel, weil der Brückenbaumeister ihn dereinst ausschmierte. Der Sage nach nahm er wegen einer Wette mit dem Dombaumeister, wer sein Werk eher vollenden würde, Satan als Gehilfen unter Vertrag. Siegte die Brücke, waren dem Teufel drei Seelen versprochen. Es gelang. Der Leibhaftige musste sich jedoch mit einem Gockel, einer Henne und einem Hund begnügen. Am einen Brückenende beherbergt die einstige Brückenbauhütte die historische Wurstküche (lecker: die Bratwürste und die Kartoffelsuppe), am anderen liegen zwei schattige Biergärten.

Region: Viechtach

Fischledermuseum

Mit Dokumenten über die Verarbeitung von Fischhaut zu Kleidungsstücken und Kult- und Gebrauchsgegenständen der Nanai, Ureinwohner Sibiriens, gedenkt der Museumsdirektor seiner Vorfahren. | Ringstr. 3 | Mo-Sa 10-17 Uhr

Gewölbe der Geheimnisse

Die altägyptische und griechische Raritätensammlung im ältesten Haus der Stadt, dem Bürgerspital (1432), umfasst 400 Exponate (Repliken). | Spitalgasse 5 | April-Okt. Di-So, Nov.-Feb. Fr-So 10-17 Uhr | www.gewoelbe.de

Gläserne Scheune

Von außen ist der Lebenstraum des Glaskünstlers Rudolf Schmid gemauert. Doch innen bemalt er 200 m² Glas- statt Holzwände mit Motiven aus Bayerwald-Sagen. | Rauhbühl | April-Sept. 10-17, Okt. 10-16 Uhr | www.glaeserne-scheune.de

Kristallmuseum

Über 1000 Kristalle, der Quarz-„Pfahl“, Heilsteine und eine Edelsteingrotte machen diese Sammlung aus. | Mo-Fr 9-18, Sa/So 10-16 Uhr (Febr./Nov. So geschl.) | Linprunstr. 4 | www.kristallmuseum.de

Nostalgiehaus

Zur Reise durch die Jahrhunderte lädt das Sammelsurium von Hobbyrestaurator Michael Irlbeck samt Druckereitrakt, Schratzlkeller und Hinterhof mit Seerosenteich. | Juni-Okt. So-Fr 10-16, sonst Mo-Fr 10-15, Sa 10-13, So 10-15 Uhr | Bäckergasse 18 | www.nostalgie-haus.de

Pfahl

Imposant tritt nordöstlich der Stadt (Schutzgebiet Großer Pfahl) das bis ins Mühlviertel 140 km lange, bis 300 Mio. Jahre alte Quarzriff 35 m hoch zu Tage, Bei den Einheimischen heißt der Pfahl die Teufelsmauer. Südlich davon, bei der Antonius-Kapelle, liegt ein Kreuzweg mit 14 Steinkreuzen in der Schutzzone Kleiner Pfahl.

Region: Passau

Stadtführungen

Familiär sind die kompetenten Stadtführer (ab Domportal, Mai-Okt. tgl. 14.30, Mo-Sa auch 10.30, Nov.-April Mo-Sa 12, Dez. 12.30, So 13 Uhr), ein Erlebnis die Stadtfuchs-Touren mit kostümierten Schauspielern (Tel. 0851/45892 | www.stadtfuchs-passau.de). Sinnvolle Ergänzung: Schifferl-Dreiflüsserundfahrt (Tel. 0851/929292).

Diözesanmuseum

Im Stephansdom gleich vorne rechts geht es über eine Wendeltreppe zur Schatzkammer der Fürstbischöfe nebst Videothek und Schautafeln (auch über Neue Residenz erreichbar). | Mai-Okt. Mo-Sa 10-16 Uhr

Dom St. Stephan

Die Mutterkirche des Wiener Stephansdoms ist ein Wahrzeichen Passaus, wie sie da über der Altstadt thront. Chor, Querhaus und Vierungsturm sind spätgotisch, das Langhaus ist der größte Barockdom nördlich der Alpen. Engelsbeine ragen in der Vierungskuppel neben dem Fenster aus dem Bild: Barockillusion des Malers Tencalla, ebenso wie die Hand auf der Balustrade links am nördlichen Seitenportal. Schwelgen Sie in einem Konzert auf der weltgrößten katholischen Kirchenorgel (Mai-Okt. und Weihnachtswoche Mo-Sa 12-12.30, Mai-Okt. auch Do 19.30 Uhr | Dauer bis 1,5 Std.).

Freudenhain

Heute Gymnasium mit Augenmerk auf musikalische Talente, war das frühklassizistische, einst fürstbischöfliche Sommerschloss in Hacklberg mit einem Rokokogarten in einem Englischen Park 1785 Auftragsarbeit von Kardinal Josef Graf von Auersperg.

Glasmuseum

Die von Rotel-Tours-Erfinder Georg Höltl zusammengetragenen über 30 000 Exponate böhmischer Glaskunst aus 250 Jahren im Hotel Wilder Mann sind die weltweit größte Sammlung dieser Art. | Tgl. 13-17 Uhr | www.glasmuseum.de

Hals

Ehedem beherrschte ein Grafengeschlecht den Markt. Die Burg ist verfallen, am Marktplatz ist das Rathaus mit Pranger erhalten. Hier komponierte Franz Lehar „Wiener Frauen“. Landleben in der Stadt zeigt der Spaziergang nach Hals entlang dem rechten Ilzufer. Malerisch: der Weg vom Hofbauerngut (Naturbad) zur Triftsperre.

Klosterkirche Niedernburg

Das Kloster (888 erstmals erwähnt) nahe der Ortspitze erlebte seine Blütezeit ab 1010 als Reichsabtei. Es litt sehr unter den Stadtbränden 1662 und 1680: Von den drei Klosterkirchen ist die Hauptkirche St. Pantaleon und Hl. Kreuz übrig; die Parzkapelle hütet das Hochgrab der hl. Gisela, einst Äbtissin und erste Königin von Ungarn. Heute führen Englische Fräulein hier eine Mädchen-Realschule und ein Gymnasium. Sehenswert: romanische Fresken und das romanische Portal, früher in der Marienkirche, nun in der Aula der Schule. | Klosterwinkel

Museum Moderner Kunst

Künstlern von Weltrang widmet sich die Stiftung Wörlen in der Altstadt auf drei Etagen am Donaukai. Flussseitige Fenster bieten tolle Sicht auf die Vesten samt Hängebrücke. | Bräugasse | Di-So 10-18 Uhr | www.mmk-passau.de

Neue-Mitte-Turm

Das architektonisch wie farblich heiß diskutierte, 38 m hohe, granitschiefergrüne Bauwerk sollte eigentlich noch höher werden. Nun bietet jedenfalls ein Café im obersten Stock unschlagbare Rundumaussicht; an den innseitigen Tischen herrlicher Blick auf Altstadt und Innmündung.

Oberhaus

Die Veste Oberhaus wurde ab 1219 als Trutzburg der Fürstbischöfe errichtet. 1298, 1367 und 1387 erhoben die Bürger sich gegen den Bischof. Friede kehrte 1443 mit einem Schiedsspruch ein, durch den die Passauer die bischöfliche Oberherrschaft anerkannten. Erst die Säkularisation brachte 1803 ein neues Stadtrecht: die bürgerliche Selbstverwaltung.

Oberhausmuseum

Überregional populäre Themenausstellungen über den Salzhandel (Weißes Gold), Zunft und Handwerk, Böhmerwald, Feuerwehr und mehr wird hier gezeigt; Filiale der Staatsgalerie. Gleich oberhalb von der Batterie Linde haben Sie den wohl besten Blick auf die Stadt. Ein Bus pendelt ab 10 Uhr halbstündlich zwischen Rathausplatz und Georgsberg. | Mitte März-Mitte Nov. Mo-Fr 9-17, Sa/So 10-18 Uhr | www.oberhausmuseum.de

Rathaus

Das Rathaus mit Bayerns größtem Glockenspiel musste drei Mal gegründet werden. Es war im langen Kampf der Bürger gegen den Fürstbischof erstmals 1298 aufständisch ertrotzt und sogleich vom Oberhaus kanoniert worden. Fresken des Historienmalers Ferdinand Wagner (1890) in den Rathaussälen illustrieren die Stadtgeschichte. | Schrottgasse

Residenz

Am Residenzplatz im Barockbau der Neuen Bischöflichen Residenz (1771) lohnt schon das Rokoko-Stiegenhaus einen Blick. Die Alte Residenz in der Zengergasse, die Residenz- und Domplatz (Di/Fr Wochenmarkt, 7-13 Uhr) verbindet, ist heute Landgericht.

Römermuseum

Das kleine, aber feine Museum auf den Fundamenten des Kastells Boiotro liegt versteckt in der Innstadt. | Lederergasse | März-Nov. Di-So 10-12 und 14-16, Juni-Aug. ab 13 Uhr | www.archaeologie-in-ostbayern.de

Wallfahrtskirche Mariahilf

Ein weiteres Wahrzeichen Passaus ist die 1624-27 erbaute Kirche am rechten Innufer. Was wie ein senkrecht zum Kloster führender Balken aussieht, ist das Dach über die 321 Stufen der Wallfahrerstiege. Hier haben Sie einen schönen und umfassenden Blicke auf die Stadt.

Region: Bodenmais

Kirche Mariä Himmelfahrt

Die Pfarrkirche mit achteckigem Anbau wurde Anfang des 19. Jhs. am Marktplatz zum Silberberg ausgerichtet. Das Altarbild ist eine Kopie des Gnadenbilds von Loreto und wird im Juni mit dem Benno-Volksfest gefeiert.

Waldglashütte Joska

Eine „Erlebniswelt aus Glas“ mit Biergarten und hochmoderner Glasschmelzanlage bietet der Glasveredler Joska Kristall (Mo-Fr 9.15-18, Sa bis 17, Mai-Okt. auch So 11-16 Uhr). Informative Kurzweil versprechen die Glashüttenerzählungen (Juli-Sept. 11 und 14.30 Uhr). | Am Moosbach 1 | www.joska.com

Region: Deggendorf

Altstadt

Die Altehrwürdigkeit der im 13. Jh. auf einer Keltensiedlung angelegten Stadt ist noch am Stadtturm aus dem Mittelalter und dem Alten Rathaus zu erkennen. Sehenswert ist auch der Barockturm der Grabkirche Peter und Paul. Der Brunnen der Knödelwerferin erinnert an die Bürgermeistergattin, die 1266 die Böhmen mit Klößen verjagte. Heute sind die Deggendorfer Knödl eine Süßspeise.

Handwerksmuseum und Stadtmuseum

Beide liegen im aufwendig sanierten Kulturviertel. Das Handwerksmuseum (Maria-Ward-Platz 1) zeigt mit Themenschwerpunkten die Entwicklung des Handwerks, das Stadtmuseum (Östlicher Stadtgraben 28) setzt sich mit der eigenen Geschichte und z.B. mit der „Deggendorfer Gnad“ auseinander, einem sehr blutig-dunklen Fleck aus der Vergangenheit, bei dem es um die Ermordung von Juden wegen eines angeblichen Hostienfrevels geht. | Beide Museen Di-Sa 10-16, So 10-17 Uhr; man muss nur einmal Eintritt zahlen.

Region: Freyung

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Wie das Rathaus brannte 1872 auch die Kirche ab. Nur Pfarrhof und Schramlhaus, heute Museum, blieben verschont. Die Bürger ließen sich nicht entmutigen, bauten ihre Stadt wieder auf und haben deshalb ein neugotisches Gotteshaus (1874) mit sakralen Schätzen. | Stadtplatz

Schloss Wolfstein

Das Renaissanceschloss thront auf einer Quarzsäule des Pfahls. Aus dem Jagdschloss der Bischöfe ist ein Kulturtempel mit Galerie heimischer Künstler und Jagd- und Fischereimuseum geworden. | Wolfkersteig 1 | Di-So 10-17 Uhr

Wolfsteiner Heimatmuseum

Das Schramlhaus hat den Stadtbrand 1872 überlebt und ist deshalb als ältestes Bauernhaus eines der letzten Zeugnisse von früher. Es dokumentiert Heimatgeschichte mit Gerätschaft und Trachten, Hinterglasmalerei und Mobiliar. | Abteistr. 8 | Juni-Sept. Di-Fr 14-17, Sa 10-12, Dez-Juni Di und Do 14-17, Sa 10-12 Uhr | www.freyung.de

Region: Grafenau

Bauernmöbelmuseum

In zwei Bauernhäusern ist die reich bemalte Wohnkultur von Bürgern und Bauern aus drei Jahrhunderten dokumentiert. | Parkweg 6 | Ostern-Okt. Di-So 14-17 Uhr

Brudersbrunnkapelle

Am Frauenberg zeugt die Wallfahrtskapelle von einem missglückten Selbstmord (siehe Ausflüge & Touren). Ein paar Gehminuten entfernt bietet der Aussichtsstein herrliche Sicht auf die Brotjackelriegel-Region.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die seit 1904 dreischiffige Barockkirche war einst (15. Jh.) gotisch. Dahinter sind Reste der Stadtmauer und die denkmalgeschützte Spitalkirche (Rokokoaltar) aus dem Mittelalter zu sehen.

Schnupftabak- und Stadtmuseum

Stadtgeschichte und Erstaunliches rund um den Schmai, das Schnupfen von Tabak, zeigt das frühere Bürgerspital. | Spitalstr. 4 | Ostern-Okt. Di-So 14-17 Uhr

Schwaimberg

Vom höchsten Punkt des Feriendorfhügels können Sie den Bayerischen Wald bestens überblicken, bei klarem Wetter sehen Sie sogar bis in die Alpen.