Reisetipps Argentinien

Sehenswertes Argentinien

Region: Buenos Aires

Stadtrundfahrten

Es ist unmöglich, Buenos Aires zu Fuß zu erkunden, aber es empfiehlt sich, einige seiner barrios auf eigene Faust zu durchstreifen. An den Zeitungskiosken in der Innenstadt erhält man Buspläne, aber Abfahrtszeiten werden nicht angegeben, denn man kann davon ausgehen, dass die colectivos im Fünfminutenrhythmus fahren. Gehalten wird an jeder zweiten Straßenecke. Wer es schneller liebt, kann auf eines der zahlreichen Taxis zurückgreifen, die in Buenos Aires relativ preisgünstig sind. Empfehlenswert ist es jedoch, das Taxi über Telefon zu bestellen oder, falls man es auf der Straße anhalten muss, eins zu wählen, das einer Funktaxifirma angehört (Radiotaxi Pídalo | Tel. 011/49322222; Radiotaxi Premium | Tel. 011/52380000). Und schließlich verbindet auch die U-Bahn, die subte, alle wichtigen Stadtteile miteinander. Die sechs Linien des Anfang des 20. Jhs. eingeweihten Untergrundnetzes werden seit einigen Jahren langsam ausgeweitet und modernisiert. Eine besondere Attraktion stellt die Linie A dar, die älteste, die seit 1913 unter der Avenida de Mayo und der Avenida Rivadavia verläuft: Ihre Bahnsteige sind - wie auch die der Linien B und D - mit bunten Kachelbildern dekoriert. Besonders sehenswert ist die Station Perú, und manchmal fährt auch noch einer der alten Züge. Gleichzeitig ist de U-Bahn aber auch das schnellste und billigste Verkehrsmittel in der Stadt (0,90 Pesos pro Fahrt).

Stadtrundfahrten werden von den Reisebüros in der Innenstadt angeboten. Sie geben Ihnen einen ersten Gesamteindruck der weitläufigen Metropole. Stadtführungen (auch deutschsprachige) mit Erklärungen zur Geschichte und zur Lebensart der Argentinier leitet Ricardo Krieger (3-4 Std./1-4 Pers. 100 Euro | Tel. 011/47996168 | www.reiseinargentinien.com.ar).

Avenida de Mayo

Die 33 m breite Prachtstraße verbindet die Plaza del Congreso mit der Plaza de Mayo. Sie ist so stark befahren, dass man die mehrstöckigen Paläste im Stil des Art nouveau nur am Wochenende in Ruhe betrachten kann. Besonders schön ist das Café Tortoni (Nr. 829). Hier verkehrten bereits Artur Rubinstein, José Ortega y Gasset und Federico García Lorca. Heute ist das etwas düstere Lokal Bühne für Tangoshows und Jazzkonzerte.

Auf der Plaza del Congreso erinnert ein aufwendiges Monument an die Nationalversammlung von 1813, dahinter erhebt sich das Kongressgebäude, Sitz des Senats und Abgeordnetenhauses. Das Parlamentsgebäude im Stil der Neorenaissance wirkt wie eine Kopie des Kapitols in Washington. Hier steht auch die Skulptur „Der Denker“ von Auguste Rodin. In unmittelbarer Nähe markiert ein Monolith den Kilometerstein Null aller argentinischen Fernstraßen.

La Boca

Das Hafenviertel südlich von San Telmo am Fluss Riachuelo hat sich seit den Zwanzigerjahren des 20. Jhs. nicht wesentlich verändert. La Boca war das Armenviertel der Großstadt. Hier fanden italienische Fischer, Basken, Kroaten und Galicier Arbeit an den Docks. Geld gab es kaum, zum Hausbau benutzte man Wellblech und Holzlatten. Oft wurden die Hafenarbeiter in Naturalien bezahlt, dazu gehörten auch die Reste von Schiffslack. So erklärt sich die pittoreske Bemalung der Behausungen. Auch heute noch werden sie von den Hafenarbeitern bewohnt. Besonders gut erhalten sind die verschachtelten Häuschen am Caminito, der Gasse zwischen den Straßen Magallanes und Del Valle Iberlucea.

Neben einem Kunstgewerbemarkt ist auch das Museo de Bellas Artes de la Boca (Di-So 10-18 Uhr | Eintritt 3 Pesos | Pedro de Mendoza 1835) sehenswert, in dem u. a. Werke des Malers Benito Quinquela Martín (1890-1977) ausgestellt werden, die das Arbeiterleben in La Boca porträtieren. Im zeitgenössischen Gegensatz zu diesem historischen Blick stehen die Ausstellungen in der Fundación Proa (Di-So 11-19 Uhr | Eintritt 3 Pesos | Pedro de Mendoza 1929 | www.proa.org), von deren Terrasse aus man einen guten Ausblick auf den Riachuelo hat. Im jüngst erweiterten Bau wurde eine große Ausstellung des französischen Künstlers Marcel Duchamp eingeweiht.

Zum Stadtteilbild gehört auch La Bombonera, das Stadion des populärsten Fußballclubs Argentiniens, der Boca Juniors, mit seinem eigenen Museo de la Pasión Boquense (tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 10 Pesos, einschl. Stadionbesuch 22 Pesos | Brandsen 805 | www.museoboquense.com).

Die besten Lokale in La Boca finden Sie an der Uferstraße Pedro de Mendoza und in deren Umgebung. Il Matterello (Martín Rodríguez 517 | Tel. 011/43070529 | €) und Don Carlos (Brandsen 699 | Tel. 011/43622433 | €) bewahren das typisch italienische Hafenflair mit guter Pasta- und Meeresfrüchteküche.

Manzana de las luces

Von der Straße Perú 272 aus werden Rundgänge durch den historischen Stadtkern - zwischen den Straßen Bolívar, Moreno, Perú und Alsina gelegen - organisiert. Das Herz der Altstadt, auch manzana de las luces genannt, birgt neben der Kirche San Ignacio und der historischen Fassade der Universität auch ein geheimes Tunnelsystem aus dem 18. Jh. Die Tunnel dienten u. a. Schmugglern als Fluchtwege. | Führungen Mo 13 Uhr | Eintritt frei | Eintritt 5 Pesos | www.manzanadelasluces.gov.ar

Museo de Arte Latinoamericano (MALBA)

Die private Sammlung von Eduardo Constantini und große Gastausstellungen moderner lateinamerikanischer Kunst im neuesten Museumsgebäude der Stadt. | Do-Mo 12-20, Mi 12-21 Uhr | Eintritt 14 Pesos, Mi frei | Av. Figueroa Alcorta 3415 | www.malba.org.ar

Museo de Arte Hispanoamericano Isaac Fernández Blanco

Schon das Gebäude selbst lohnt einen Besuch. Hinter der kolonialen Fassade verbergen sich reich bepflanzte Patios und die umfangreichste öffentliche Sammlung kolonialen Silbers in Südamerika. | Di-So 14-19 Uhr, Januar geschl. | Eintritt 1 Peso, Do frei | Suipacha 1422

Museo de Arte Popular José Hernández

Das liebevoll eingerichtete Museum beherbergt Kunsthandwerk aus der Zeit der Gauchos und Ureinwohner des La-Plata-Raums und eine auf Gaucholiteratur spezialisierte Bibliothek. Es wird Indianer- und Gauchohandwerk verkauft. | Mi-Fr 13-19, Sa/So 10-20 Uhr, Februar geschl. | Eintritt 3 Pesos | Av. Libertador 2373 | www.museohernandez.org.ar

Museo Nacional de Bellas Artes

Den schönen Künsten gewidmet, stellt das Museum neben Impressionisten und argentinischen Künstlern eine neue ständige Sammlung präkolumbischer Kunst aus der Andenregion aus. | Di-Fr 12.30-19.30, Sa/So 9.30-19.30 Uhr | Eintritt frei | Av. del Libertador 1473 | www.mnba.org.ar

Museo Eduardo Sívori

Das kleine Museum im Palermopark stellt Werke zeitgenössischer argentinischer Künstler aus. | Di-Fr 12-20, Sa/So 10-20 Uhr | Eintritt 1 Peso, Mi frei | Av. Paseo de la Infanta 555 | www.museosivori.org.ar

Palermo

Das Stadtviertel Palermo teilt sich in vier: das schicke Palermo Chico, das Designerviertel Palermo Viejo, daneben das vom Showbusiness geprägte Palermo Hollywood und das eigentliche Palermo, wo sich die große Parkanlage der Bosques de Palermo ausbreitet.

Knotenpunkt des Stadtteils ist die Plaza Italia, Haltestelle für Busse aus allen Richtungen und für die grün gekennzeichnete U-Bahn-Linie D. Von dort aus kann man die Sehenswürdigkeiten des barrios bequem zu Fuß erreichen. Folgen Sie der Avenida Sarmiento nordostwärts, können Sie im Park, der im Frühling unter den Blüten der zahlreichen Jakarandabäume lila leuchtet, durch den Rosengarten oder im Jardín Japonés spazieren, den Südhimmel im Planetarium (Sa/So 14-19 Uhr | Eintritt 4 Pesos | Av. Sarmiento/Av. Figueroa Alcorta | www.planetario.gov.ar) kennenlernen, ein Polospiel im Campo de Polo (Av. Libertador/Av. Dorrego) oder ein Pferderennen gegenüber im Hipódromo erleben.

Zurück an der Plaza Italia, können Sie den Zoo (Jardín Zoológico) durchkreuzen und sich im Schatten der rund 5000 Pflanzenarten im Botanischen Garten (Jardín Botánico) vom Spaziergang ausruhen. Dort steht auch der ombú, der für Antoine de Saint-Exupérys Affenbrotbaum des „Kleinen Prinzen“ Modell stand.

In Palermo Chico, südöstlich vom Park die Avenida Libertador und Figueroa Alcorta entlang, befinden sich die Paläste im neoklassizistischen französischen Stil, die sich die reichen estanciero-Familien bauen ließen. Heute sind viele von ihnen Sitz ausländischer Botschaften. Im Palacio Errázuriz befinden sich das Museo Nacional de Arte Decorativo (Di-So 14-19 Uhr | Eintritt 2 Pesos | Av. Libertador 1902 | www.mnad.org.ar), das mit seiner Möbelausstellung die Pracht der Patrizierwohnung hervorhebt, und das nette Restaurant Croque Madame (So-Abend und Mo geschl. | Tel. 011/48068639 | €€).

Palermo Viejo hat sein Zentrum auf der Plaza Cortázar, wo sich die Straßen Jorge Luis Borges (oft auch Serrano genannt, wie sie weiter westwärts noch heißt) und Honduras treffen. Cafés, Restaurants und Bars mischen sich mit zahlreichen originellen Mode- und Designläden in dem Soho der porteños. Geht man die Honduras aufwärts in Richtung der steigenden Hausnummern, durch eine Bahnunterführung und über die Avenida Juan B. Justo, kommt man nach wenigen Blocks auf die Kreuzung mit der Straße Bonpland ins Zentrum des sogenannten Palermo Hollywood, wo sich in der Umgebung des Rundfunk- und Fernsehsenders América die Gastronomie noch vervielfältigt und das Nachtleben praktisch nie ruht.

Plaza de Mayo

Seit 1580 ist die Plaza de Mayo das Herz der Stadt. Hier steht auch der alte Cabildo (Rathaus) von 1765 mit seiner zweistöckigen Arkadenfassade und einem Mittelturm. Gegenüber dem Cabildo steht an der Ostseite des Platzes die Casa Rosada (1873 bis 1894), der Amtssitz des Staatspräsidenten. Vom Balkon der Casa Rosada aus hielten die Präsidenten ihre Reden, und nicht selten wurde das Militär eingesetzt, um den Platz von Demonstranten zu räumen. Nicht ohne Grund haben die Mütter und Großmütter der Verschwundenen (www.abuelas.org.ar | www.madres.org | www.madresfundadoras.org.ar) der Militärdiktatur sich diesen Ort für ihre wöchentlichen Demonstrationen (Do 15.30 Uhr) ausgesucht.

Am Südende der Plaza stehen das Finanz- und das Sozialministerium, am Nordende das prächtige Gebäude der Nationalbank, des Banco de la Nación Argentina, aus dem Jahr 1939. An der Ecke zur Straße San Martín beeindruckt die Kathedrale (im 17. Jh. geweiht, aber mehrmals umgebaut, die heutige neoklassizistische Fassade ist aus dem Jahr 1821). Während der peronistischen Unruhen 1955 wurde die Innenausstattung schwer beschädigt, erhalten blieb das 1878 geschaffene Grabmal für den argentinischen Freiheitskämpfer José de San Martín (1778-1850).

Puerto Madero

Das aufgefrischte Hafenviertel Puerto Madero hat sich zum Ziel für kulinarische Ausflüge gemausert. Besonderen Reiz hat der Blick auf die Stadt, den man vom neueren Ostufer der Docklandschaft aus gewinnt. Spaziergänge zwischen den architektonisch interessanten Neubauten auf den alten Docks werden meist mit einem Besuch in einem Restaurant beendet. Dabei ist die Auswahl recht groß: Katrine (Av. Alicia Moreau de Justo 138 | Tel. 011/43156221 | €€-€€€) bietet gegrillten Lachs mit Avocadomousse. El Mirasol (Av. Alicia Moreau de Justo 202 | Tel. 011/43156277 | www.elmirasol.com.ar | €€) gehört zu den guten parrillas der Sadt. Abends kann man in Asia de Cuba (Pierina Dealessi 750 | Tel. 011/48941328 | www.asiadecuba.com.ar | €€) exotisch essen und ab 1 Uhr zur Disko bleiben. Ein exquisites Steakrestaurant ist das Cabaña Las Lilas (Av. Alicia Moreau de Justo 516 | Tel. 011/43131336 | €€€). Viele Restaurants haben eine Terrasse mit Blick auf das träge dahinfließende Wasser der ehemaligen Hafendocks des Río de la Plata, an denen heute Yachten anlegen, etwa das BAS (Olga Cossettini/Victoria Ocampo | Tel. 011/43122037 | €€), das Restaurant im Yachtclub. | www.zonapuertomadero.com | www.nuevomadero.com | www.restospuertomadero.com.ar

Recoleta

Hier zeigt sich Buenos Aires überraschend französisch. Seit 1880 entwickelte sich der elegante Stadtteil zur Residenz der liberalen Oligarchie des Landes. Prunkpaläste wie die heutige französische Botschaft (Cerrito 1399), die brasilianische Botschaft (Arroyo/Cerrito), das ebenfalls in einer Patrizierresidenz eingerichtete Palacio Duhau Park Hyatt Hotel (Alvear 1661) oder auch der elitäre Jockey-Club (Av. Alvear 1345) erinnern an die wirtschaftlichen Glanzzeiten der vorletzten Jahrhundertwende. Heute sind die extravaganten Bauten längst zwischen Büro- und Apartmenthäusern eingekeilt. Edelboutiquen liegen vor allem zwischen den Nummern 1700 und 1900 in der Avenida Alvear und Avenida Presidente Quintana.

Gegenüber der Flaniermeile, am anderen Ende der Plaza Francia (Av. Libertador/Av. Pueyrredón), auf der sich am Wochenende ein Künstlermarkt ausbreitet, liegt der Friedhof von Recoleta. Der Besuch in der gemauerten Totenstadt mag befremden. Erdbestattungen sind in Argentinien selten und nur für fünf Jahre zulässig. So findet die Beisetzung in monumentalen Bauten, bóvedas, oder in Mauernischen mit Schubfächern statt. Mit hohen Rollleitern stecken Friedhofswärter die dargebrachten Blumen in Metallvasen. Unter den Grabmonumenten sind auch die vieler Staatspräsidenten Argentiniens und das der legendären Evita Perón.

San Telmo

Einst die vornehmste Wohngegend der Hauptstadt, wurde der Stadtteil San Telmo Ende des 19. Jhs. fluchtartig von den Bürgern verlassen, als hier eine Gelbfieberepidemie ausbrach. Wer es sich leisten konnte, zog aufs Land, nach San Isidro, das nun zur neuen Residenz der vornehmen porteños wurde. Die riesigen Herrenhäuser in San Telmo wurden unterdessen zu Mietskasernen für Immigranten umfunktioniert, viele kleine Läden und Hinterzimmerkneipen entstanden in jener Zeit.

Schmuddelige Hinterhöfe und enge Kopfsteinpflasterstraßen prägen auch heute noch das Bild des romantischen Stadtteils. Rund um die Plaza Dorrego, auf der sonntags ein beliebter Flohmarkt stattfindet, gruppieren sich Antiquitätengeschäfte und Tangocafés. Längst haben auch die porteños San Telmo wiederentdeckt und besuchen seine vielen Restaurants.

Region: Mendoza

Museo Municipal de Arte Moderno

Das Museum ist eine der lebendigsten Kunststätten im argentinischen Binnenland. | Mo-Sa 9-20, So 16-20 Uhr | Eintritt frei | Plaza Independencia

Museo Enoteca Giol

Das Weinmuseum ist der größten Winzerei Mendozas angeschlossen. | Mo-Fr 9-18, Sa/So 15-19 Uhr | Carril Ozamis 1040 | Maipú, 16 km südl. von Mendoza

Region: Salta

Iglesia San Francisco

Einen Häuserblock entfernt steht die barocke Franziskuskirche. Mit ihrem auffälligen Anstrich in Dunkelrot, viel Gold und vor allem den aus Stein gehauenen Vorhängen über dem Haupteingang wirkt sie wie eine italienische Operndekoration. Sie stammt aus dem Jahr 1796, der Glockenturm (53 m) wurde erst später errichtet.

Museo de Arqueología de Alta Montaña (MAAM)

Das 2005 eingeweihte Museum stellt abwechselnd die drei inkaischen Kindermumien aus, die auf 6717 m Höhe am Gipfel des Vulkans Llullaillaco gefunden wurden. | Di-So 9 bis 12.30 und 16-20.30 Uhr | Eintritt 10 Pesos | Mitre 77 | www.maam.org.ar

Museo Histórico del Norte

Das Museum ist im schlichten, weiß getünchten Rathaus von 1626 untergebracht, das wunderschöne Innenhöfe besitzt. Neben peruanischen Ikonen werden hier aber auch technische Geräte ausgestellt: Eine alte Traubenpresse aus Leder und Holz sowie die Druckerpresse der Jesuitenpadres gehören dazu. | Di-Fr 9.30 bis 13.30 und 15.30-20.30, Sa 9.30 bis 13.30 und 16.30-20, So 9.30 bis 13 Uhr | Eintritt 1 Peso | Caseros 549 | www.museonor.gov.ar

Region: Paraná

Hafen

Westlich des Badestrandes am Paraná schließt sich der alte Hafen mit historischem Gerät, hölzernen Fischerbooten und Ausblicken über den Fluss an.

Kathedrale

Am östlichen Ende der Plaza 1. de Mayo steht diese älteste Kirche Paranás im Renaissancestil. Sie beherbergt neben einer aus Deutschland importierten Orgel einen eindrucksvollen Altar, der Jungfrau des Rosenkranzes gewidmet.

Region: Posadas

Museo Regional Aníbal Cambas

Fundstücke aus den Jesuitenreduktionen und Kunsthandwerk der Guaraníindianer. | Di-Fr 8-12 und 15 bis 20, Sa 9-12 und 17-20, So 17-20 Uhr | Eintritt 3 Pesos | Alberdi 600 | im Parque República de Paraguay

Palacio del Mate

Der Matepalast ist kein Matemuseum, sondern ein den Teepflanzern gewidmetes Gebäude, in dem das Museum der schönen Künste (Museo de Bellas Artes) untergebracht ist. | Mo-Fr 8-12.30 und 14-20 Uhr | Eintritt 3 Pesos | Rivadavia 1846

Region: Mar del Plata

Puerto

Der Hafen ist mehr als einen Besuch wert. Hier kann man direkt vom Kutter frischen Fisch und Krabben kaufen, den Fischern beim Flicken der Netze und beim Reusenknüpfen zusehen oder sich einfach an dem Schauspiel ergötzen, das die Seehunde beim Einlaufen der Fischflotte veranstalten. Der Hafen von Mar del Plata, in dem auch heute noch Italienisch gesprochen wird, hat sich im Lauf der Jahre zu einer Art Altersheim für Robben entwickelt. Immer mehr bequem gewordene alternde Seehunde lagern an der steinigen Küste und nahe der Mole und warten auf Fischabfälle. Besonders freche Exemplare wagen sich auch schon mal auf die kleinen Fischerboote.

Region: San Clemente del Tuyú

Ozeanarium Mundo Marino

Im Ozeanarium sind neben Delphinen, Pinguinen, Robben und Seelöwen auch dressierte Raubwale zu sehen, die verletzt am Strand gerettet wurden. Auch 3 km weite Krebskolonien können vom Ozeanarium aus besichtigt werden. | Jan./Feb. tgl. 10 bis 20, März undDezember10-18, April bis November Fr-So 10-18 Uhr | www.mundomarino.com.ar

Punta Rasa

Vom Leuchtturm Faro San Antonio aus überblickt man die gesamte Landzunge Punta Rasa. Eine imaginäre Linie zieht von hier aus bis Punta del Este, dem mondänen Strandort am Ostende Uruguays, die Grenze zwischen Río de la Plata und Atlantik. Das farblich gemischte, leicht trübe und nur schwach salzige Wasser zeugt vom Übergang vom Fluss zum Meer. Auf mehreren Küstenstreifen erstrecken sich weite Krebskolonien, ein Leckerbissen für die Zugvögel, die daher in Scharen Punta Rasa anfliegen.

Beim Leuchtturm befindet sich in einem großen Park das Thermalbad Termas Marinas (Öffnungszeiten wie Mundo Marino | termasmarinas.com.ar). Um das Bad erstreckt sich die 5 km² große Reserva Punta Rasa (www.rpm-net.com.ar/puntarasa), ein wichtiges Beobachtungszentrum für Zugvögel. Rund 100000 Vögel ruhen sich hier jährlich von ihrem langen Flug aus der nördlichen Hemisphäre aus: Kiebitze und Regenpfeifer, Wasserläufer und Schnepfen, Wander- und Sturmseeschwalben kommen zwischen Oktober und April aus New York und Alaska, aber auch aus Skandinavien über Madeira nach Punta Rasa. Eine zweite Vogelschar kommt zwischen April und September aus dem tiefen Süden, um im milderen Pampaklima zu überwintern.

Region: Córdoba

Kirchen

Die Basílica de Santo Domingo mit einem alten Bildnis der Jungfrau des Rosenkranzes erhebt sich an der Kreuzung Deán Funes/Avenida Vélez Sarsfield. Die Außenmauer ist mit bemalten Kacheln geschmückt, die die Geschichte der Stadt erzählen. An der Plaza San Martín erhebt sich die 1782 geweihte Kathedrale. Die harmonische Verbindung von kolonialer Architektur und indianischen Stilelementen macht ihren besonderen Reiz aus. Im Convento de Santa Teresa an der Kreuzung Independencia/27 de Abril sollten Sie Sie sich den wunderschönen Innenhof anschauen. Zwei Häuserblocks entfernt an der Ecke Caseros/Obispo Trejo steht die älteste Kirche der Stadt, die Iglesia de la Compañía de Jesús. Ihr Dach wurde aus Zedernholz der ehemaligen Reduktionen (christliche Indianersiedlungen unter Missionarsleitung) fertiggestellt, die Querstreben sind vergoldet.

Museo Histórico Colonial

An der Ecke Rosario de Santa Fe/Ituzaingó steht das einzige noch erhaltene Wohnhaus aus der Kolonialzeit, heute Historisches Provinzialmuseum mit Möbeln, Gemälden, Waffen und Dokumenten aus der Zeit der Vizekönige. | Di-Fr 10-13 und 16-19, Sa/So 10-13 Uhr | Eintritt 2 Pesos