Winterurlaub im Allgäu:Die Qual der Wahl in Oberstdorf

Ski- oder Snowboardfahren, Langlaufen, Winterwandern oder doch einmal einen Satz von der Skisprungschanze wagen? Unentschlossene haben es schwer in Oberstdorf.

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Winterurlaub in Oberstdorf im Allgäu

Quelle: Tourismus Oberstdorf/dpa-tmn

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Wer sich nicht so recht entscheiden kann, der könnte in Oberstdorf Schwierigkeiten bekommen. Deutschlands südlichste Gemeinde quält Unentschlossene im Winter mit schier unendlich vielen Möglichkeiten. Alpin-Skifahrer haben gleich fünf Berge mit insgesamt 124 Pistenkilometern in dem einzigen grenzüberschreitenden Skigebiet Deutschlands zur Auswahl. Das größte ist das Fellhorn mit den an der 2058 Meter hohen Kanzelwand entlang führenden Abfahrten ins Kleinwalsertal nach Österreich.

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Quelle: Bernhard Krieger/dpa-tmn

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Das weitaus anspruchsvollere Gebiet ist der Oberstdorfer Hausberg. Das 2224 Meter hohe Nebelhorn bietet bis ins späte Frühjahr einen grandiosen Spielplatz für Tourengeher und Freerider. Abwärts geht es vorbei am Iglu-Hotel und der einzigen Halfpipe Deutschlands über die mit 7,5 Kilometern längste Talabfahrt des Landes zurück nach Oberstdorf.

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Für Familien mit kleinen Kindern eignet sich am besten das Söllereck mit seinen drei Skischulen und Anfängerliften. Wer unbedingt alle fünf Ski-Gebiete abfahren will, macht noch einen Ausflug zum Walmendingerhorn und zum Ifen. Ähnlich wie die Ski-Berge sind auch die Langlauf-Loipen rund um die 10 000-Seelen-Gemeinde im Tal verstreut. Neben 75 Kilometer gespurten Klassik-Loipen gibt es weitere 55 Kilometer für die Anhänger der Skating-Technik. Mutige können in der Skisprung-Arena sogar in speziellen Kursen das Skispringen erlernen.

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Zur Entspannung nach dem Besuch der Ski-Sprung-Arena sollte man eine Runde auf den 140 Kilometer Winterwanderwegen drehen oder durch die gerade im Winter faszinierende Breitachklamm spazieren. Die Wasserfälle in der tiefsten Felsenschlucht Mitteleuropas sind dann gefroren und glitzern wie Kristalle.

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Auch in der Fußgängerzone geht es geruhsam zu. Mit seinen vielen Geschäften und Lokalen hebt sich der Ort wohltuend von Skidörfern in den Alpen ab. Oberstdorf ist auch kein Partydorf - eher schon ein Ort für Genießer. Kulinarische Spitzenleistungen neben deftig bayerischer Küche runden das Bild ab. Oberstdorf hat damit alles, was man sich als Winterferienort nur wünschen kann. Nur eins fehlte dem Allgäuer Ferien-Vorzeigeort in den vergangenen Jahren: Kontinuität im Fremdenverkehrsamt. Seit 2005 verschlissen die Oberstdorfer vier Tourismusdirektoren. Vielleicht leiden einige Oberstdorfer ja auch an Untentschlossenheit?

Sonnenterrasse auf dem Fellhorn

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Informationen:

Anreise: Oberstdorf liegt im südlichen Bayern an der Grenze zu Österreich. Es ist per Auto und Bahn direkt erreichbar. Die nächsten Flughäfen sind Memmingen, Friedrichshafen und München.

Reisezeit: Die Skisaison dauert von Anfang Dezember bis Ende April.

Weitere Informationen: Tourismus Oberstdorf, Prinzregenten-Platz 1, 87561 Oberstdorf, (Tel.: 08322/7000, www.oberstdorf.de).

Einödsbach ist das Ziel eines Winterwanderwegs.

© Bernhard Krieger, dpa/dd
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