Durch die Höllentalklamm (1390 Meter, 80 Kilometer von München entfernt)

Die Tour beginnt mit einem Abstieg. Auf den Osterfelderkopf fährt man bequem mit der Seilbahn, und dann bummelt man gemütlich abwärts ins Hupfleitenjoch. Der Abstieg ins Höllental ist überraschend einfach: Der Weg quert die steile Flanke, an einigen Stellen bietet ein Drahtseil Halt, tief unten ahnt man die Höllentalklamm, und im Talschluss fasziniert die Zugspitze.

Bei der Höllentalangerhütte erreicht man den flachen Boden des Höllentals, über dem sich fast 1600 Meter höher der Zugspitz-Gipfel erhebt. Talauswärts hat der Hammersbach in Jahrtausenden eine tiefe Schlucht gefräst.

Von 1902 bis 1905 wurde der Steig durch die Klamm gebaut: In den Fels gesprengte Stollen, Treppen, Holzstege und Brücken ermöglichen seither die Begehung der Klamm. Hier spürt und hört man die Gewalt des Wassers, es tost und schäumt, selbst von oben tropft und rieselt ununterbrochen Wasser, trocken bleibt hier keiner.

Dazu dröhnt ein ohrenbetäubendes Getöse, das erst nach etwa 700 Metern am Ende der Klamm, bei der Klammeingangshütte, aufhört.

Dauer: insgesamt 3,5 bis vier Stunden, einfache Bergabwanderung

Dieser Gipfel ist für alle da ...

Bild: dpa 6. März 2013, 17:542013-03-06 17:54:00 © sueddeutsche.de/Stefan Herbke/Katja Schnitzler/dd/af/cmat