Oberhalb des Spitzingsees (1460 Meter, 60 Kilometer von München entfernt)

Im ständigen Wechsel flach und steil windet sich die Runde oberhalb des Spitzingsees um den Miesing - bis zu sieben Stunden braucht man für die Wanderung.

Die Rundwanderung um den breiten Bergstock des Miesing beginnt in Geitau ganz flach. Im Talschluss taucht man in den Bergwald ein, den man erst bei der Untersteilenalm wieder verlässt.

Durch schönes Almgelände folgt man der Straße weiter bergauf, passiert die kleine und gemütliche Schellenbergalm und erreicht nach einem Steilstück schließlich den fast fünf Hektar großen Soinsee (1459 Meter) am Fuß der Ruchenköpfe, an dem der Bär Bruno im Sommer 2006 kurz vor seinem Tod ein paar Mountainbiker erschreckte.

Flach geht es nun durch ein kleines Tal zwischen Miesing und Ruchenköpfe zur Großtiefentalalm, wo der Schlussanstieg beginnt. Ein gut angelegter Weg führt hinauf in einen breiten Wiesensattel (1704 Meter), wo man rechts abbiegt und dem Steig auf das ausgedehnte Gipfelplateau des Miesing (1883 Meter) folgt.

Der Abstieg führt zurück in den Sattel und dann hinunter ins Kleintiefental, wo Hungrige einen Abstecher zum Taubensteinhaus (1567 Meter) unternehmen, alle anderen jedoch gleich der Straße folgen, die hinunter in den Krottenthaler Graben führt.

Danach taucht man wieder ein in den Bergwald, den man erst auf den flachen Wiesen vor Geitau wieder verlässt.

700 Meter durch ein höllisches Tal geht es auf der nächsten Seite ...

Bild: Herbke 6. März 2013, 17:542013-03-06 17:54:00 © sueddeutsche.de/Stefan Herbke/Katja Schnitzler/dd/af/cmat