Dem Geheimnis auf der Spur :War es Meuterei?

Lesezeit: 4 min

Die „HMS Wager“, wie sie wohl in der Sturmnacht ausgesehen haben könnte. Am 14. Mai 1741 lief das Schiff an der Südküste Chiles auf einen Felsen auf. (Foto: Pictorial Press/Alamy Stock/mauritius images)

Das britische Kriegsschiff „HMS Wager“ erlitt 1741 Schiffbruch vor der Küste Patagoniens. Es entbrannte ein Kampf ums Überleben.

Von Fabrice Braun

Als der Seemann oben vom Mast aus die Felsen erblickte, war das Schicksal der HMS Wager schon so gut wie besiegelt. Ein Sturm hatte das Schiff seit Stunden über den Pazifik geworfen, in diesem Unwetter den vielen Klippen vor der Küste Patagoniens auszuweichen, war nahezu unmöglich. Mehr als zwölf Stunden versuchten Kapitän David Cheap und seine Crew, wieder auf das offene Meer zu kommen. Doch am frühen Morgen des 14. Mai 1741 fuhr das Schiff der britischen Marine krachend auf einen Felsen auf.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusDem Geheimnis auf der Spur
:Die Vermessung des Todes

Mit einem makabren Experiment versuchte ein Arzt aus Massachusetts eines der letzten Rätsel zu lösen: Hat der Mensch eine Seele?

Von Josef Scheppach

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: