Mehrere Monate lang hielt sich der Naturforscher 1802 auf seiner Südamerika-Expedition in dieser Gegend auf. Unermüdlich bestieg er unter widrigsten Umständen einen Vulkan nach dem anderen, vermaß alles, notierte fast alles, nahm Pflanzen-, Gesteins-, ja sogar Luftproben und stellte die Belastbarkeit seiner Gefährten auf stets neue Proben.

Der Ruhm dieses unerschrockenen Abenteurers, dieses geradezu verrückt Waghalsigen, ist auch 150 Jahre nach seinem Tod am 6. Mai 1859 nicht verblasst. Lässt sich seine Art des Reisens und Denkens heute noch nachvollziehen? Wie sehr hat sich die Bergwelt der Anden seit Humboldt verändert?

Annäherungsversuche an einen großen Mann und ein paar ziemlich hohe Berge.

Repro: dpa

17. April 2009, 18:302009-04-17 18:30:00 © sde