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Virtuelles Bergsteigen:Ohne Schwitzen auf die Zugspitze

Zwei Brüder steigen auf den höchsten Berg Deutschlands, um die Tour für andere zu fotografieren und erlebbar zu machen - mit allen Höhen und Tiefen.

8 Bilder

Zugspitze Bergwanderung 360 Grad virtuelle Begehung Besteigung

Quelle: zugspitze360.com

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Das ist das Ziel: Der Gipfel des höchsten Berges in Deutschland, der nur auf Fotos einsam wirkt. Dreht man in der Realität dem goldenen Kreuz den Rücken zu - oder virtuell auf zugspitze360.com - so blickt man auf die Touristen am Betonklotz der Bergstation hinab. Zwei Brüder und Hobby-Bergsteiger, Phil und David Schmidt, haben die Anstrengung des Aufstiegs mehr als einmal auf sich genommen, um auch gemütlichere oder nicht schwindelfreie Bergfreunde auf eine Tour auf die Zugspitze mitzunehmen - oder als Einstimmung auf das eigene Berg-Abenteuer. Wobei man sich bei manchen Bildern aus der Felswand fragt, ob man dieses wirklich auf sich nehmen will. (Hier lesen Sie mehr über das Projekt "Virtuelles Bergsteigen".)

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Doch der Beginn der Tour ist romantisch-beschaulich: die Strecke folgt von Grainau aus dem Hammersbach.

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Wer vorher auf dem Pfad schwitzte, freut sich über die kühle Luft in der Höllentalklamm.

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Die Klamm ist nur von Mai bis Oktober begehbar, im Winter wäre es hier für Besucher zu gefährlich. Wer auch im Sommer lieber Weit- als Tiefblick hat, nimmt die alternative Route über den Stangensteig - auch hier kann man von der eisernen Brücke aus in die Klamm sehen. Oder man bleibt vor dem Computer und sieht sich den Rundumblick am Bildschirm an.

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Der ideale Ort für eine Pause: die neue Höllentalangerhütte.

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Die Route führt weiter durch den Angerwald, bis sich der Weg gabelt: Nur die rot-weißen Zeichen führen auf die Zugspitze, die anderen zur Riffelscharte. Nun sollte man seinen Helm aufsetzen und die Kletterausrüstung anlegen, um erst die Steilwand auf der eisernen Leiter zu überwinden und dann das sogenannte "Brett" entlang der Trittstangen zu queren.

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Die Tour führt über den Hölltentalferner, wegen des Gletschers muss an die entsprechende Ausrüstung gedacht werden - der Weg auf die Zugspitze ist nichts für Unerfahrene.

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Der rutschige Gletscher hat bereits Konzentration und Kraft gefordert, die aber noch für den Klettersteig bis zum Gipfel benötigt werden. Der Lohn: erst der Blick auf den Höllentalferner, dann am goldenen Kreuz auf das Wettersteingebirge. Und zu den Seilbahn-Touristen an der Bergstation muss man sich ja nicht umdrehen.

© SZ.de/kaeb

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