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Urlaub mit Kindern:Ferien auf dem Mond

Strand bei Sonnenuntergang

Familie am Strand an der portugiesischen Algarve-Küste

(Foto: Daniel Hofer)

Reisen mit Kindern bedeutet am Anfang oft, dass die Eltern einen Strand oder Berg wählen und dort bleiben. Doch Kinder werden größer und ihre Ansprüche wachsen mit. SZ-Autoren berichten von Kulturschocks, Streit im Paradies und Lust auf Meer.

Es gibt viele Gründe, mit Kindern in exotische Länder zu reisen und ungewöhnliche Dinge zu unternehmen: Manche Eltern wollen ihrem Nachwuchs besonders anregende Erfahrungen ermöglichen, andere geben schlichtweg dem eigenen Fernweh nach und wagen das Experiment, wie weit sie als Familie gehen können. Wieder andere sind so abenteuerlustig, ihrem Kind den Wunsch zu erfüllen, wenn es beim Anschauen eines Bilderbuches sagt: "Ich will nach Afrika!"

Lucky im Busch

Gelbschnabeltoko, der in der Dämmerung mit seltsamer Kopfhaltung durch den Busch stakst. Im Phinda-Tierreservat in Südafrika leben 400 Vogelarten, außerdem hat man gute Chancen, einen oder mehrere Vertreter der Big Five zu treffen - Löwe, Nashorn, Büffel, Elefant und Leopard. Zugegeben, ein Leopard ist definitiv spannender als Matheunterricht. Für kleine Kinder ist Safari-Urlaub vielleicht nicht die entspannendste Sache. Aber Teenager, die zum ersten Mal Afrika erleben, muss man nicht extra motivieren, im Urlaub aktiv zu werden. Tochter und Sohn kommen drei Wochen lang fast komplett ohne Fernseher, Computer und Musik aus, stattdessen lesen sie Bücher und reden erstaunlich viel. Für die Eltern ist dieses Phänomen fast so spannend wie das Beobachten von Löwen und Elefanten.

Titus Arnu

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