Urlaub in MittelmeerländernSpaß am Strand? Verboten!

Strandburg bauen, Stehenbleiben oder Sex im Sand - hier nicht! Urlaub am Mittelmeer müssen Touristen in einigen Orten ganz schön ernst nehmen. Ein kleiner Überblick.

Von Katja Schnitzler

Den Urlaub in Ländern am Mittelmeer stellen sich die meisten tiefenentspannt vor. Weil aber etliche Touristen vor ihnen ganz locker die Grenzen des Anstandes überschritten haben, wehren sich Städte und Gemeinden mit Verboten. Wie man die umgeht? Wir haben da so unsere Vermutungen.

Was ist verboten?

Pinkeln, zumindest ins Wasser. Nein, nicht nur im Pool: Die Gemeinde Lepe im Südwesten Spaniens hat das Wildpieseln im Meer untersagt. Wer das ignoriert oder es einfach nicht mehr aushält, muss bis zu 750 Euro Geldstrafe zahlen. Stadträtin María de los Ángeles Lorenzo sagt: "Wir wollen die Menschen für die Probleme der Umwelt sensibilisieren." Schön, falls die Umwelt in Lepe keine größeren Probleme hat als Menschen, die Wasser im Wasser lassen.

Wen trifft das Verbot?

Urlauber mit schwacher Blase und großem Durst in der Sommerhitze.

Was machen sie nun?

Weiter in die Wellen pinkeln. Und behaupten, der große Fisch neben ihnen sei's gewesen.

Bild: Jon Nazca/Reuters 19. Juli 2017, 06:242017-07-19 06:24:13 © SZ.de/mit Material von dpa/ihe/dd