Stadt Susa und das Höhlendorf Maymand, Iran

In Iran freuen sich die Menschen über zwei neue Welterbetitel, mit denen zum einen die 5000-jährige Geschichte von Susa gewürdigt wird: Sie gilt als eine der ältesten, durchgehend besiedelten Städte der Welt. Ebenfalls seit Jahrtausenden sind die Höhlenhäuser im Dorf Maymand in der zentralen, gebirgigen Gegend Irans von Halbnomaden im Winter bewohnt (im Bild).

Auf eine noch längere Geschichte blickt man in Saudi-Arabien zurück:

Felszeichnungen in Ha'il, Saudi-Arabien

Vor 10 000 Jahren verewigten sich Beduinen im Zentrum des heutigen Saudi-Arabiens - zumindest datieren aus dieser Zeit die ältesten erhaltenen Felszeichnungen, damals befand sich dort noch ein großer Binnensee. Heute finden sich die etwa 4000 Felszeichnungen von Ha'il am Rande der Wüste Nefud; sie zeigen Menschen und Tiere, Jagdszenen, abstrakte Malereien und Inschriften. Die Zeichnungen aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit und der frühislamischen Zeit seien die "größten und reichhaltigsten Fundorte von Felsbildern auf der arabischen Halbinsel", urteilt die Unesco.

Desweiteren wurden die Gräber und Festungen des Stammeshäuptlingssystems Tusi in China aufgenommen sowie Stätten der Baekje-Dynastie in Korea und der heilige Berg Burkhan in der Mongolei.

Bild: dpa 6. Juli 2015, 17:112015-07-06 17:11:01 © SZ.de/kaeb/dpa/AFP/beu/lala