Overtourism:Ausverkauft

Crowded Dubrovnik Croatia 21 08 2017 Dubrovnik Croatia Red warning inside Dubrovnik Walls due

Der alltägliche Ansturm der Gäste - hier in den Gassen von Dubrovnik.

(Foto: imago/Pixsell)

Der boomende Tourismus macht aus manchen Städten regelrechte Museen. Die ersten verlangen jetzt sogar Eintritt. Höchste Zeit gegenzusteuern. Aber wie soll das gehen?

Von Jochen Temsch

Zwei Seile sollen nun in Dubrovnik helfen. Kordeln an Ständern, wie man sie auch in den Kunstsammlungen des Louvre, der Uffizien oder des Prado findet. Dort erfüllen sie den gleichen Zweck: die Wellen der anbrandenden Besuchermassen bremsen und in überschaubare Ströme lenken. Die Seile hängen im Pile-Tor der Stadtmauer, durch das so gut wie alle Besucher der kroatischen Hafenstadt ins historische, autofreie Zentrum gelangen. Schilder regeln den Fußgängerverkehr: Rechts von den Seilen geht es hinein, links wieder raus. Zwei Millionen Touristen drängen pro Jahr durch diese Maueröffnung - etwa 2000 Gäste pro Altstadtbewohner.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Jörg Duschmalé
Pharmakonzern Roche
"Auch die Familie spürt negative Ereignisse"
Die Ärzte
"Dunkel" von "Die Ärzte"
Ihre eigene, kleine Bundesprüfstelle
Anna Wilken
Kinderwunsch
"Da schwingt immer mit: Ich bin selbst schuld"
Jeroboam of 1990 DRC Romanee-Conti is shown at news conference ahead of Acker Merrall & Condit wine auction in Hong Kong
Weinpreise
Was darf Wein kosten?
Sommerabend in München junge Leute sitzen auf dem Geländer der Hackerbrücke und genießen den Sonnen
Psychologie
Die Pandemie in uns
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB