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Tourismus:So klappt es im Urlaub mit dem nachhaltigen Konsum

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Karlsruhe (dpa/tmn) - Anders als im Hotel haben Urlauberinnen und Urlauber im Ferienhaus bestimmte Freiheiten, wenn es ums Essen geht: Wenn sie darauf Wert legen, können sie den Kühlschrank mit Lebensmitteln von möglichst nachhaltig und umweltfreundlich arbeitenden, regionalen Erzeugern füllen.

Doch in anderen Ländern ist das manchmal nicht so einfach wie zu Hause. Oder? Tatsächlich gibt es einen simplen Ratschlag: Was daheim geht, geht meist auch im Urlaub. Das Online-Portal "Der Nachhaltige Warenkorb" gibt folgende Tipps dazu:

Allerdings gibt das Nachhaltigkeits-Portal zu bedenken: Bio-Ware vom Großmarkt sei nicht immer besser als ein konventionell regional erzeugtes Lebensmittel vom Direktvermarkter.

"Versorgt man sich im Urlaub selbst mit Lebensmitteln, ist der nachhaltige Konsum am einfachsten, denn Sie bestimmen was auf Ihrem Teller landet", sagt Jannis Burk. Er ist Referent bei der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien Süd, der Herausgeberin des "Nachhaltigen Warenkorbs".

Wer regional und saisonal einkauft, schon nicht nur die Umwelt, etwa wegen der kurzen Transportwege. Auch die Wertschöpfung bleibt Burk zufolge so größtenteils bei den oft kleinen Erzeugern in der Region.

Sein Fazit: "Nachhaltiger Lebensmittelkonsum ist auch im Urlaub möglich." Es liege letztendlich zum größten Teil in den Händen der Reisenden. "Mit entsprechender Urlaubsplanung und Recherche vor Ort finden sich in fast jeder Urlaubsregion regional-nachhaltige Angebote", sagt Burk.

© dpa-infocom, dpa:230920-99-266718/2

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