Tourismus:Reisen ohne Ende

Ob in China während der Haupturlaubswoche oder in Mittelmeerstädten - vielerorts nimmt Tourismus inzwischen ungeahnte Dimensionen an. Impressionen aus und von den Massen.

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(Foto: Ga la - Imaginechina)

Es ist natürlich nicht überall und immer so extrem. Aber die Massen, die sich während der chinesischen Hauptreisezeit auf die beliebtesten Orte des Landes stürzen, sind doch beeindruckend. Hier eine schier endlose Karawane bei der Oasenstadt Dunhuang.

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(Foto: Liu jianhua - Imaginechina)

Im Oktober 2016 wurde geschätzt, dass fast 590 Millionen Chinesen auf einmal auf Reisen gingen - also fast die halbe Bevölkerung. Demnach gaben sie fast 70 Milliarden US-Dollar aus und waren an vielen Orten in China (hier in Nanjing) wie auch im Ausland nicht zu übersehen.

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(Foto: jhphoto - Imaginechina)

Bilder wie dieses aus einer Schwimmanlage in Peking (mittlerweile auf Platz 2 der meistbesuchten Orte der Stadt nach der Chinesischen Mauer) wirken fast bizarr. Und doch ist das Problem der Überfüllung von Touristenattraktionen rund um die Welt relevant.

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(Foto: REUTERS)

Strände, an denen man den Sand vor lauter Schirmen und Menschen kaum mehr sieht, sind zur Hochsaison auch am Mittelmeer zu sehen - wie hier an der Costa Brava in Spanien.

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(Foto: Pau Barrena/AFP)

Das schafft einerseits Arbeitsplätze und Begegnungsmöglichkeiten für Menschen aus aller Welt. Andererseits aber auch Unwillen bei Einheimischen, wenn diese sich überrannt fühlen. In Barcelona etwa ist die Debatte über die Gästemassen in vollem Gange - hier haben Bewohner an ihren Balkonen Protestplakate befestigt.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Venedig gilt vielen als Symbol des zerstörerischen Tourismus. Zum einen wegen des Missverhältnisses von wenigen Zehntausend Altstadtbewohnern im Vergleich zu 30 Millionen Touristen. Aber auch wegen der Gefahr, die gigantische Kreuzfahrtschiffe für die historischen Gebäude der Lagunenstadt bedeuten.

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(Foto: dpa)

Historische Städte wie das kroatische Dubrovnik ziehen Jahr um Jahr mehr Besucher an - teils zur Freude, teils zum Entsetzen von Einheimischen. Sie haben das Gefühl, dass aus ihrer Heimat erst ein Reiseziel wurde und dann ein Freilichtmuseum, in dem zufälligerweise auch Menschen wohnen. Welche Konflikte und Protestbewegungen die Überlastung von Reisezielen auslösen kann - etwa in Palma de Mallorca und Venedig -, lesen Sie hier.

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