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Tourismus in Mexiko:Mit der Maske in den Maya-Tempel

Mexiko erlaubt wieder den Besuch seiner 175 archäologischen Anlagen - allerdings nicht ohne Auflagen.

Tagelang waren die berühmten Pyramiden der Maya-Kultur und andere Sehenswürdigkeiten Mexikos geschlossen - wegen der Schweinegrippe sollten Menschenansammlungen vermieden werden.

Nun haben die Behörden alle 175 archäologischen Anlagen wieder für Besucher freigegeben: Nach einer "umfassenden Reinigung" der Stätten könnten sie wieder besichtigt werden, teilte das Nationale Archäologische Institut mit.

Um eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe zu verhindern, müssten alle Angestellten an den Sehenswürdigkeiten Schutzmasken und Handschuhe tragen und verhindern, dass sich große Menschenansammlungen bildeten, hieß es weiter.

Auch Besucher sollten Schutzmasken tragen und ihre Hände desinfizieren. Die Wiedereröffnung der Sehenswürdigkeiten ist für Mexiko ein weiterer Schritt hin zum normalen Alltag, nachdem wegen der Schweinegrippe das öffentliche Leben im Land tagelang stillstand.

Airline verlängert Umbuchungsfrist

Die Fluggesellschaft Mexicana verlängerte wegen der Schweinegrippe in Mexiko ihre Umbuchungsfristen: Flüge aus dem Ausland nach Mexiko können jetzt bis zum Reisetag 15. Mai kostenlos umgebucht werden.

Bei Inlandsflügen ist der 10. Mai der neue Stichtag. Außerdem müssen Mexicana-Passagiere bei Abflügen von mexikanischen Flughäfen jetzt mehr Zeit zum Einchecken mitbringen: Bis auf weiteres werden alle Fluggäste kurz medizinisch untersucht, damit möglicherweise an der Schweinegrippe erkrankte Reisende nicht an Bord einer Maschine gelangen.

© sueddeutsche.de/AFP/dpa/kaeb

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