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Tipps von SZ-Korrespondenten:Die Besten: Restaurants und Pizzerien

Hier finden Sie Andrea Bachsteins Restauranttipps für den schmaleren und etwas größeren Geldbeutel.

Städtetipps von SZ-Korrespondenten Pizza Rom

"Pizza al taglio" gibt es in Rom an jeder Ecke - doch nicht alle Pizzastücke sind von guter Qualität.

(Foto: iStockphoto)

Das beste Restaurant:

In der Gourmet-Luxusklasse machen sich Konkurrenz: La Pergola im Cavalieri Hilton mit dem deutschen Küchenchef Heinz Beck und das Ristorante Pagliaccio von Anthony Genovese. Für exzellente Fischgerichte, besonders Vorspeisen, ist Rinaldi al Quirinale eine gute Adresse, sie haben aber auch ihren Preis. Nicht nur, aber auch auf Fisch versteht man sich ebenfalls beim etwas günstigeren Da Mimmo (Via dei Soldati). Typischer für Rom sind sowieso die etwas einfacheren Lokale, in denen die Pasta neun bis 15 Euro und die Hauptgänge 12 bis 18 Euro kosten, und ganz einfache, wo es noch günstiger ist. Vorsicht ist aber immer geboten beim "Menu turistico"!

Gute römische Hausmannskost gibt es in der Enoteca Corsi (Via del Gesù 87). Sie existiert seit 60 Jahren, mit ihrer sehr schlichten Einrichtung ist sie eine typische Osteria alten Stils. In Vatikan-Nähe kann man bei La Vittoria (Via delle Fornaci) jede Menge Geistlichkeit bis hinauf zum Kardinal treffen. Auf der anderen Seite des Vatikans im Borgo Pio bietet Tre Pupazzi eine zuverlässige Küche. Wer Abwechslung vom etwas gleichförmigen Ambiente vieler römischer Lokale will, geht ins Restaurant der Bar del Fico, das Fleisch für den Grill kann man sich an der Theke aussuchen. Besonders ist auch das Bistro-Ambiente und die Küche des Caffè Propaganda (Via Claudia 15) hinter dem Kolosseum.

Die beste Pizza im Ausgehviertel Trastevere bietet:

Garantiert gute Pizza bäckt im Viertel Trastevere Ivo (Via Francesco a Ripa) - reservieren geht nicht, aber die Wartezeit lohnt sich. Das gilt auch für die Pizzeria Ai Marmi (Viale Trastevere 53), die Römer nennen sie wegen der Marmortische auch "Leichenhalle". Schlangestehen gehört auch dazu bei Augusto in Trastevere, Piazza de' Renzi: sehr einfach, sehr billig, sehr römisch. Am Rand des ganz großen Trastevere-Rummels sitzt und isst man in der Taverna Trilussa oberhalb des Niveaus vieler anderer Lokale im Viertel.

Der Imbiss für unterwegs:

Was in München der Leberkäs, ist in Rom die Porchetta, knuspriger Spanferkel-Rrollbraten, der geschnitten aufs Brötchen kommt. Jeder Imbisswagen bietet Porchetta, aber einzigartig ist ein abgewetztes, winziges Stübchen, das seit 1890 Braten zubereitet: "Er Bucchetto" liegt nicht weit vom Bahnhof Termini (Via del viminale, 2/f).

"Pizza al taglio", also in Stücken zum Mitnehmen, gibt's an jeder Ecke - es kommt darauf an, dass sie handwerklich, am besten vor Ort, zubereitet ist und keine lappige Massenware, die in der Mikrowelle aufgewärmt wird. Solch ein Sakrileg wird im Forno Mario Roscioli nahe dem Campo dei Fiori nicht begangen. In der wunderbaren Bäckerei kann man auch andere Kleinigkeiten essen, dazu wird Wein ausgeschenkt (7- 19.30h).

Im Viertel Monti oberhalb des Kolosseums hat sich die Pizzeria Leonina in der gleichnamigen Straße bewährt. Panini, die beliebten belegten Brötchen, bereitet ebenfalls in der Via Leonina ein Lädchen köstlich und individuell zu: Paninoteca Polvere di Stelle. Wenige Meter weiter bereitet Ciuri Ciuri süße und salzige sizilianischen Imbissspezialitäten und gutes Eis. Die appetitlichsten Panini am Bahnhof Termini verkauft Vyta (beim Ausgang Via Marsala). Wenn der Panini-Hunger in Vatikannähe kommt, gehen Sie ins Impatto zero (Piazza Risorgimento, 11), wo biologische Zutaten verwendet werden, oder ins nahe 200°, Piazza Risorgimento 3.

Wenn es ein Eis sein soll:

Spitzenklasse und ein Muss - egal, wie viele anstehen - ist das Gelato bei Giolitti mitten im Zentrum. Wer hier auf die Schlagsahne verzichtet, ist selber schuld. In Vatikannähe zu empfehlen: Gelateria Old Bridge.

Rom

"Domus Aurea" - Neros Haus aus Gold