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Tipps gegen Flugangst:Warum Pralinen und Chips helfen

Essen nicht vergessen

Selbst wenn die Angst auf den Magen schlägt, sollten Passagiere zumindest eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Wer das Bordmenü nicht herunterbekommt, packt Obst, Schokoriegel oder die Lieblingspralinen ins Handgepäck. Denn wenn zur angstbedingten Übelkeit noch ein niedriger Blutzuckerspiegel kommt, macht das den Flug nicht angenehmer. Zudem signalisieren normale Tätigkeiten wie Essen dem Körper, dass doch alles in Ordnung ist: Schließlich denkt niemand in Todesgefahr an Nahrungsaufnahme. Daher sollten Sie sich auch immer mal wieder erheben, wenn die Anschnallzeichen erloschen sind, und mit der Bewegung ein wenig überflüssiges Adrenalin loswerden. Falls Sie den sicheren Platz nicht verlassen wollen, hilft auch Bord-Gymnastik im Sitzen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Dieses Sprichwort gilt auch für Flugphobiker: Die beste Ablenkung ist eine nette Begleitung, die idealerweise kein Problem mit dem Fliegen hat, aber Verständnis für Ihre Gefühlslage. Alleinreisende müssen sich eben mit dem Sitznachbarn anfreunden, ist ja nur auf Zeit.

Belohnen Sie sich

Sie haben überlebt, sind nicht in Panik verfallen und konnten sich sogar ein wenig mit dem Sitznachbarn unterhalten? Belohnen Sie sich selbst gleich nach dem Flug, am besten mit einem Einkauf, auf den Sie sonst verzichtet hätten. Schließlich muss die Flug-Situation im Unterbewusstsein positiv besetzt und abgespeichert werden, denn das nächste Abheben kommt bestimmt. Spätestens beim Rückflug.