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Tipps für Tel Aviv:Nachtleben und Kniggefragen

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Der schönste Ort für den Sonnenuntergang. Für den Sonnenaufgang natürlich auch.

(Foto: iStockphoto)

In der Nacht wacht Tel Aviv erst richtig auf: Wo Sie den Abend beginnen, wie es weitergeht - und wieso Sie keine Angst vor Fettnäpfchen haben müssen.

Typisch für das Nachtleben in Tel Aviv ...

... ist, dass sich überall alles mischt.

Hier beginnt der Abend:

In einem der vielen Lokale auf der Ahad-Haam-Straße.

Dann ziehen Sie weiter ins ...

... Viertel Florentin, wo die meisten Clubs liegen.

Dies ist der beste Platz für den Sonnenaufgang:

der Strand

Mit diesem Satz kommen Sie überall zurecht:

"Ich bin ein Berliner." Denn die Tel Aviver, vor allem die Jungen, lieben die deutsche Hauptstadt als Party- und Kunstmetropole, der Geschichte zum Trotz.

Darüber spricht man in Tel Aviv:

Die Israelis sprechen immer über Politik, und dann vor allem darüber, dass sie so öde und abstoßend ist, dass sie darüber nicht mehr länger reden wollen.

Vorsicht, Fettnäpfchen:

In Tel Aviv ist fast alles erlaubt, solange man mit Gerempel irgendwie aneinander vorbeikommt.

Näheres zum Autor der Tel-Aviv-Tipps, Peter Münch:

Nach dem Abitur in Düsseldorf, dem Geschichtsstudium in Bonn und der Promotion in München kam Peter Münch 1990 als Redakteur zur Süddeutschen Zeitung. Von den Landkreisausgaben führte sein Weg über die Nachrichtenredaktion in die Außenpolitik. Als Reporter war er für die SZ vor allem auf dem Balkan, in Afghanistan, Pakistan und im Irak im Einsatz. Vier Jahre leitete er das Ressort Seite Drei, bevor er 2009 nach Tel Aviv übersiedelte.

In einer wöchentlichen Serie auf Süddeutsche.de verraten SZ-Korrespondenten ihre Tipps für Städtereisen. Bereits erschienen sind Kai Strittmatters Empfehlungen für Istanbul und Stefan Ulrichs Insider-Tipps für Paris. Am nächsten Mittwoch, 4. April, sagt Gunnar Herrmann, was Urlauber in Stockholm nicht verpassen dürfen.