Tipps für Madrid Transport, Essen und Trinken

Hier finden Sie Javier Cáceres' Empfehlungen für Essen und Trinken, für den kleinen Imbiss zwischendurch und für Ihren Weg durch die Stadt.

Im Palacio de Communicaciones, dem ehemaligen Hauptpostamt, ist heute der Sitz der Stadtverwaltung von Madrid.

(Foto: iStock - Jo Chambers)

So kommen Sie durch die Stadt:

Zu Fuß. Madrid ist kleiner, als man denkt. Die Taxis sind auf kurzen Strecken noch immer einigermaßen erschwinglich - zumindest im Vergleich mit Deutschland. Wenn Sie zu dritt oder zu viert unterwegs sind, kann es sich lohnen, ein Taxi zu nehmen. Wegen der Krise haben die Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel die Preise für die Einzelfahrscheine wieder angehoben. In Metrostationen und einigen Kiosken können Sie aber auch ein Zehner-Ticket erwerben.

Damit sollten Sie unbedingt fahren:

Mit der Seilbahn "Teleférico". Man steigt an der Ecke Paseo del Pintor Rosales/Calle del Marqués de Urquijo ein und fährt dann bis in den Park Casa de Campo.

Steigen Sie bloß nicht ...

... auf ein Fahrrad. Es sei denn, Sie wollen an einer der monatlichen Fahrraddemonstrationen teilnehmen. Die Madrilenen sind zwar große Radsportfreunde, aber für Radwege haben sie immer noch nichts übrig. Da Madrid horrend verschuldet ist, wird sich daran in näherer Zukunft kaum etwas ändern.

Wenn Sie hungrig sind, probieren Sie auf jeden Fall ...

... den Cocido Madrileño, den typisch madrilenischen Kichererbseneintopf, in traditionellen Restaurants wie "Malacatín", "La Bola" oder - wenn Sie aufs Geld keine Rücksicht nehmen müssen - "Lhardy´s".

Das schönste Café:

Zu den schönsten Kaffeehäusern zählt das "Café Gijón" am Paseo de Recoletos, ganz in der Nähe des Cibeles-Brunnens. Empfehlenswert ist auch das "Café Ruiz" im Malasaña-Viertel.

Das beste Restaurant:

Generell gilt erstens: Man kann in Madrid phantastisch essen. Zweitens: Es ist nicht gerade ein billiges Vergnügen. Drittens: Madrid ist keine Stadt für Leute, die Diät halten wollen. Kulinarisch ist Madrid vor allem deshalb attraktiv, weil die Regionen in der Hauptstadt mit exzellenten Gasthäusern vertreten sind. Es gibt historische Lokale wie das "Botín" in der Cava Baja, das laut Guiness-Buch das älteste Restaurant der Welt ist, das phantastische (und sündhaft teure) Meeresfrüchte-Lokal "La Trainera" im vornehmen Salamanca-Viertel. Die Fußball-Profis von Real Madrid gehen zum besten Argentinier Spaniens, dem "De María" in der Straße Felix Boix, ins "Asador Donostiarra" oder ins "Casa Juan".

Der Imbiss für unterwegs:

"El Bocata de jamón", das Schinken-Sandwich. Können sie in jedem Museo del Jamón erwerben. Eintritt müssen sie in dem Museum übrigens nicht zahlen. Als legendär gilt das Calamares-Sandwich ("Bocata de Calamar"). Muss man mögen.