bedeckt München 21°
vgwortpixel

Teakhaus von Jim Thompson in Bangkok:Besuch aus reiner Neugier

Ein Paar aus Montreal ist entzückt von den chinesischen Vasen. Eine Studentin aus Chiang Mai erzählt, sie sei ein großer Fan von Jim Thompson. "Er hat viel für unser Volk getan", sagt die 21-Jährige. Thompson arbeitete vor dem Zweiten Weltkrieg als Architekt, meldete sich freiwillig zum US-Militärdienst, kämpfte in Europa, war Berater in Thailand und unterstützte die völlige Unabhängigkeit des Königreichs. Später kümmerte er sich um Qualität und Exportreife handgefertigter Seide.

Highlight in Bangkok: Das Teakhaus von Jim Thompson

Traditionelle thailändische Einrichtung dominiert die Zimmer im Jim-Thompson-Haus in Bangkok. Thompson arbeitete vor dem Zweiten Weltkrieg als Architekt.

(Foto: Jim-Thompson-Haus/dpa-tmn)

Er ließ Frauen auch bei ihren Kindern und Familien produzieren und machte thailändische Seide weltweit bekannt, heißt es in der Chronik der Thompson-Stiftung. Wer in das Thompson-Haus geht, ist meist nicht das erste Mal in Bangkok, kennt schon den Großen Palast und die berühmten Tempel unweit des Chao-Phraya-Flusses, die täglich Tausende Gäste in ihren Bann ziehen.

"Bei uns sind es täglich so zwischen 300 und 600", sagt Natteera Yumongkol vom Management der "James H W Thompson Foundation". Die 35-Jährige erzählt, dass die meisten Touristen wegen der Geschichte, Architektur und den mystischen Reizen des Ortes kommen.

Und aus Neugier: Weil sie Thompsons Schicksal immer noch fasziniert. Dieser konnte sein wunderschönes Domizil nur acht Jahre lang genießen.

Informationen

Jim-Thompson-Haus: Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro (Erwachsene), 1,25 Euro (ermäßigt), Adresse: 6 Soi Kasemsan 2, Rama 1 Road, Bangkok, nahe der Sky-Train-Station National Stadium, jimthompsonhouse.com

Thailändisches Fremdenverkehrsamt, thailandtourismus.de

Asien-Reisen: Thailand

Durch den Tunnel ins Elysium