bedeckt München 29°

Städtetipps von Insidern: Berlin:Ich bin ein Berliner

Ein Badeschiff auf der Spree, der beste Wurstimbiss der Stadt und ein Secondhandladen, in dem kiloweise verkauft wird - Lieblingsorte in Berlin.

10 Bilder

Badeschiff; spotted by locals

Quelle: SZ

1 / 10

In Reiseführern finden Touristen "Städte-Klassiker", doch selten steht darin, wo der beste Platz für ein Picknick ist oder wann außergewöhnliche Clubs öffnen. Der City-Blog "Spotted by Locals" führt deshalb zu den Lieblingsorten lokaler Blogger. Für sueddeutsche.de haben Insider die besten Tipps für zehn Städte zusammengestellt. In dieser Woche verraten Berliner, welche Orte sie in ihrer Stadt lieben.

Badeschiff - ein Pool auf dem Fluss

"Sie wollen Baden? Dann besuchen Sie doch das Badeschiff! Stellen Sie sich einen einfachen Swimming Pool vor. Und dann stellen Sie sich vor, dass dieser Pool selbst schwimmt - wie ein Schiff. Kombinieren Sie das mit dem Berliner Fluss Spree und Sie haben ihn - einen wirklich coolen Platz zum Relaxen, der ein wenig Strandleben ins hektische Berlin bringt.

Beim Schwimmen können Sie die fantastische Aussicht auf die Spree, die komplette städtische Szenerie (ein kleiner Industriehafen, Brücken, Appartements, Bürogebäude, ein Schiffswrack, ...) und vielleicht sogar auf ein vorbeifahrendes Boot genießen. Oder Sie nehmen einen Drink an der Bar und relaxen auf den strandähnlichen Sandbänken. Manchmal gibt es Livemusik oder DJs legen auf.

Der Eintritt ist mit nur drei Euro überraschend billig, Kinder unter zwölf Jahren zahlen nur 1,50 Euro. Meiner Meinung nach beweist das Badeschiff - so wie viele andere Plätze - was für eine kreative Stadt Berlin ist. Deshalb liebe ich es! Die Webseite ist auf Deutsch und enthält einen großartigen Überblick. Klicken Sie hier für mehr Informationen über "Sommerbadeschiff Steg 1" oder die "Escobar"! Interessiert? In Wien gibt es ebenfalls ein Badeschiff ..."

Badeschiff, Eichenstraße 4, Treptow. Öffnungszeiten: Täglich ab acht Uhr, Ende offen.

Fotos und Text: Herrmann Königs; Spotted by Locals/Berlin

Konnopkes Wurstimbiss; spotted by locals

Quelle: SZ

2 / 10

Konnopke's Wurstimbiss: Will jemand eine Currywurst?

"Es ist ein Verbrechen Deutschland zu besuchen ohne eine Bratwurst probiert zu haben oder eine Bockwurst oder - noch typischer für Berlin - eine Currywurst. Fast grenzt es an Wahnsinn - es sei denn natürlich man ist Vegetarier oder Veganer oder hat Probleme mit dem Cholesterinspiegel.

"Wenn's um die Wurst geht - Tradition mit Geschmack" - dieses lustige Wortspielspiel ist der Slogan von Konnopke's Wurst Imbiss, einer der ältesten und beliebtesten Snackbars in Berlin. Der Imbiss ist ein Familienunternehmen, das am 4. Oktober 2010 seinen 80. Geburtstag feiert.

Weil sie unter den U-Bahn-Gleisen in der Nähe der Station Eberswalder Straße gelegen ist, passiere ich die Snackbar (die eigentlich mehr ein Snack-Zugwaggon ist) jeden Tag - von frühmorgens bis abends gibt es für gewöhnlich eine lange Schlange hungriger Bauarbeiter, Touristen und Einheimischer, die hier auf ihre Dosis des wärmenden deutschen Fastfoods warten.

Nichts geht über das ölige Fleischaroma, das am frühen Morgen über die Straße weht. Und wenn Sie wirklich eine anständige deutsche Wurst probieren wollen, müssen Sie das hier tun. Mein Tipp: Die Currywurst hilft ziemlich gut gegen Kater. Mahlzeit!"

Konnopke's Wurst Imbiss, Schönhauser Allee 44a, Prenzlauer Berg. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6 bis 20 Uhr, Samstag, 12 bis 19 Uhr.

Foto und Text: Bassma Fattal, Spotted by Locals/Berlin

Garage, spotted by locals

Quelle: SZ

3 / 10

Secondhand in der Garage

"Im Secondhand weiß man nie, was man bekommt. Es ist eine Frage der Geduld, des Glücks und des guten Auges. Die Garage ist ein ziemlich anspruchsloses, geräumiges Kellergeschoss, das in Klamotten mit individuellen Preisen (je eine Ecke für Frauen und Männer) und solchen, die pro Kilogramm verkauft werden (die Mehrheit), unterteilt ist. Während andere Secondhandshops in Berlin ihre Preise an Läden mit neuen Kleidern anpassen, schafft es die Garage ihre Secondhand-Preise in der Kilogramm-Abteilung zu halten.

Einer meiner letzten Besuche endete in einem Fotoshooting. Ich probierte gerade ein paar Outfits anprobiert und plötzlich, bevor ich es überhaupt bemerkt hatte, waren ein paar Handykameras auf mich gerichtet. Oder war doch der Mann, der neben mir ein Hochzeitskleid probierte, die Attraktion? Mein Tipp: Verpassen Sie nicht die Happy Hour am Mittwoch zwischen 11 und 13 Uhr, wenn der Kilogrammpreis von 14 auf zehn Euro fällt!"

Garage, Ahornstraße 2, Schöneberg, Tel.: 030/2112760. Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch, 11 bis 19 Uhr, Donnerstag und Freitag, 11 bis 20 Uhr, Samstag, 10 bis 16 Uhr.

Text: Natalia Irina Roman, Foto: Jens Schmidt; Spotted by Locals/Berlin

Weinerei, spotted by locals

Quelle: SZ

4 / 10

Weinerei Fra Rosa

"Fra Rosa ist eine der drei Filialen der Weinerei-Restaurant/Café-Kollektive, die nur 100 Meter voneinander entfernt am Zionskirchplatz liegen. Sie hat diesen typisch gemütlichen und einladenden Berliner Heimwerker-Style, so als würde man in das Wohnzimmer von jemandem kommen. Die ausgewählt fehlangepassten Möbel und zufällig dekorierten Accessoires stehen im Gegensatz zu den abgeblätterten bunten Wänden im Hintergrund. Die im Frescostil rotbemalten Mauern zeigen laszive, halbbekleidete Femmes Fatales - eine gekonnte Verbeugung vor Toulouse-Lautrecs Illustrationen.

Ich muss ehrlich sein: Als ich das erste Mal in der Weinerei war, war ich ein wenig skeptisch, vor allem gegenüber dem Konzept, dass man sein Weinglas für den Abend für zwei Euro mietet und dann trinkt so viel man will. Ich habe natürlich gefragt: Wo ist der Haken? Nun, nach vielen Besuchen kann ich versichern: Es gibt keinen; man mietet sein Glas und am Ende des Abends muss man nach eigenem Gutdünken einen angemessenen Beitrag für Restaurant und Mitarbeiter spenden. Überflüssig zu sagen, dass das nicht zu tun eine Todessünde, ein sozialer Faux pas, wäre!

Aber es gibt nicht nur Wein im Angebot, sondern täglich auch ein festes Lunch und am Abend ein Drei-Gänge-Menü, und ich muss sagen, das ist ziemlich anständig. Der brasilianische Chefkoch Hugo de Carvalho nennt seine Art von Essen "con-fusion cooking". Setzen Sie sich also, mieten sie sich ein Glas und lassen Sie den Wein fließen ... Prost!"

Weinerei, Zionskirchstr. 40, Prenzlauer Berg: Täglich, 12 bis 16 Uhr und ab 20 Uhr.

Foto und Text: Bassma Fattal; Spotted by Locals/Berlin

M 1, spotted by locals

Quelle: SZ

5 / 10

M1 - mit der Tram vom Müll zur humanistischen Kunst

"Vor einigen Jahren war ich ziemlich entzückt von einer kleinen rosa Quietschtram, die durch Bukarest kriecht. Die M1 ist weder pink noch quietscht sie, aber sie ist sicher ... entzückend! Die M1 führt vom Trash Art Museum (in der Nähe der U-Bahn-Station Pankow) zum Pergamon-Museum (Am Kupfergraben). Das ist eine lyrische Überleitung von einem "Recyclingmuseum" (das Trash Museum verleiht neugierigen Beobachtern neue Augen und neue Farben für Wegwerfdinge, die in einem Garagenkomplex gesammelt werden) zu einem imposanten humanistischen Museum im Zentrum der Stadt (man sollte sichergehen, dass man nicht den rekonstruierten Pergamon verpasst).

Die M1 führt gemütlich durch die mit Bars vollgestopfte Kastanienallee, sie passiert die Zahl-so-viel-wie-du-denkst-dass-es-wert-ist-Weinerei, die luxuriösen Hackeschen Höfe, das Graffiti-Pionier-Projekt-Kunsthaus-Tacheles und das Glitzer-Revue-Theater-Friedrichstadt-Palast. Die M1 wird Sie als Stadtführer nicht enttäuschen. Sie schläft niemals. Sie arbeitet die ganze Nacht, die ganze Woche. Die M1 hält Sie warm, trocken und kann Sie vom Norden der Stadt nach Berlin-Mitte führen. Außerdem kostet die Tour nur zwei Euro und zehn Cent (für eine einfache Fahrt). Die M1 ist die coolste Tram, die es in Berlin gibt!"

M1 ab U-Bahn-Station Pankow, Ticket: 2,10 Euro, Öffnungszeiten: 24 Stunden am Tag.

Text: Natalia Irina Roman, Foto: Jens Schmidt; Spotted by Locals/Berlin

Boxhagener Platz, spotted by locals

Quelle: SZ

6 / 10

Boxhagener Platz: Flohmarkt und Bioessen

"Berlin ist für viele Dinge berühmt. Eine davon ist das viele Grün. Nahezu an jeder Ecke der Stadt findet man Parks, Rasen und andere kleine Grünflächen. Eine davon ist der Boxhagener Platz, von den Einheimischen "Boxi" genannt, der im berühmten Kiez rund um die Simon-Dach-Straße liegt.

Was diesen Platz so besonders macht? Zum einen die freundliche Atmosphäre, die die vielen spielenden Kinder auf dem Boxi erzeugen, zum anderen die Samstage und Sonntage hier. Samstags verwandelt sich der Fußweg um den Park in einen Markt für frische Biolebensmittel, einheimische Spezialitäten und Berliner Snacks. Fast zum Platzen bringt der sonntägliche Flohmarkt den Platz.

Zwar ist er lange nicht so groß wie der Flohmarkt im Mauerpark, dafür aber definitiv charmanter und individueller. Einheimische Künstler betreiben hier Stände und lustige Straßenmusiker wissen, wie sie die Leute zum Stehenbleiben bringen. Ich beginne meinen freien Sonntag am liebsten mit Freunden bei einem Brunch in der Simon-Dach-Straße und dann gehen wir zum Flohmarkt am Boxi-Platz."

Boxhagener Platz, Gabriel-Max-Straße 10, Friedrichshain. Lebensmittelmarkt: Samstag, 8 bis 13.30 Uhr. Flohmarkt: Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

Fotos und Text: Herrmann Königs; Spotted by Locals/Berlin

Sammlung Hoffmann, spotted by locals

Quelle: SZ

7 / 10

Sammlung Hoffmann - Samstagskunst im Wohnzimmer

"Die private Hoffmannausstellung in der Sophienstraße bietet eine interessante Alternative zu den großen, öffentlichen Museen in Berlin. Jeden Samstag zwischen 11 und 16 Uhr zeigt die Familie ihre Sammlung einer kleinen geführten Gruppe. Eine vorherige Reservierung ist erforderlich.

Der Veranstaltungsort ist eine interessante rote Backsteinkonstruktion, die eigentlich eine Fabrik ist. Es ist typisch für Berlin solche Orte für künstlerische und andere Zwecke zu recyceln. Was sie so interessant macht, ist die Vermischung von privatem und öffentlichem Raum, da die Hoffmanns hier auch leben.

Diese Mischung aus privaten und zur Schau gestellten Objekten fordert den Beobachter heraus. Ich habe etwa ein Felix-Gonzalez-Torres-Poster in ihrem Wohnzimmer bemerkt, bevor ich gegangen bin. Kaum etwas könnte die Idee des Veranstaltungsortes besser treffen als das Poster von einem solchen Künstler. Jeden Sommer wechseln sie ihre Ausstellung, so dass nun die richtige Zeit ist, um dorthin zurückzukommen."

Sammlung Hoffmann, Sophienstr. 21, Lichtenberg/Rummelsburg, Tel.: 030/28499121. Eintritt: 6 Euro. Öffnungszeiten: Samstag, 11 bis 16 Uhr.

Text: Natalia Irina Roman, Foto: Sammlung Hoffmann; Spotted by Locals/Berlin

Cassiopeia, spotted by locals

Quelle: SZ

8 / 10

Cassiopeia - werde aktiv, geh in den Club!

"Nach vier Jahren als Müllkippe wurde dieses ehemalige Zugdepot in einen einmaligen Ort verwandelt, der heute von großer Bedeutung für das kulturelle Leben im Herz des Viertels Friedrichshain ist: das Cassiopeia. Zwei Clubs bieten Livemusik, Partys und veranstalten Festivals. Die Musik reicht von Hip Hop bis Funk, von Rock bis Hardcore, von Elektro und Reggae bis Drum & Bass. Der Biergarten ist an wärmeren Tagen nett, genau wie das Freiluftkino Insel, das bis September dauert.

Wenn Sie aktiv werden wollen, haben Sie hier zwei Möglichkeiten: Nummer eins ist die Skatehalle Berlin. Große Halfpipes und Schienen fordern auch fortgeschrittene Skater und BMXler heraus. Es ist außerdem extrem nett einfach nur dort herumzuhängen und den Profis beim Umgang mit ihren Boards zuzusehen. Nummer zwei ist der "Kegel". Eigentlich ist er ein ehemaliger Wasserturm, aber heutzutage wird er zum Klettern genutzt. Im Inneren gibt es einen kleinen Ausstellungsraum und noch mehr Felswände.

Der nächste große Ort in der Cassiopeia ist das Kulturzentrum "RAW-Tempel", das regelmäßig interessante Events wie Lesungen, Ausstellungen, Workshops und -natürlich - Partys veranstaltet. Das ganze Areal wurde designed vom bekannten Wandmaler Christian Wahle a.k.a "Lake", der gleichzeitig den Kegel betreibt. Wenn Sie Berlin entdecken wollen, besuchen Sie das Cassiopeia - Ich verspreche Ihnen, dass Sie das nicht bereuen werden. Vor oder nach der angrenzenden Simon-Dach-Straße sollte es die nächste Option für den Abend sein."

Cassiopeia, Revaler Str. 99, Friedrichshain. Eintritt für den Kegel: 3 Euro.

Fotos und Text: Herrmann Königs; Spotted by Locals/Berlin

Zitadelle Spandau, spotted by locals

Quelle: SZ

9 / 10

Zitadelle Spandau - die Renaissancefestung

"Berlin ist eine historische Stadt, nicht nur was das 20. Jahrhundert angeht, denn hier finden sich auch Überreste einer früheren Zeit. So zum Beispiel die Zitadelle Spandau, eine der besterhaltensten Renaissancefestungen in Europa. Die mittelalterliche Burg wurde im 17. Jahrhundert auf neoitalienische Art von Kurfürst Joachim II. umgebaut. 1839 erhielt sie schließlich einen neoklassizistischen Stil.

Die ältesten Teile der Zitadelle sind der Juliusturm und ein Palais, die zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert entstanden sind. Während des Zweiten Weltkrieges wurden sie vom Militär genutzt. Die Festung ist eine architektonische Besonderheit: Sie besteht aus einem Quadrat, das komplett von Wasser umschlossen wird. Als Veranstaltungsort für viele verschiedene Events wie Konzerte, Mittelalterfestivals und Ausstellungen ist die Zitadelle ein Insidertipp für diejenigen, die dem hektischen Treiben der Stadt für einen Tag entfliehen wollen.

Die ehemaligen Waffenhäuser, ein nettes Museum und der Juliusturms sind definitiv einen Besuch Wert. Wer die Holzstufen erklimmt, hat von oben einen wundervollen Ausblick über Westberlin, wo Natur und Stadt nahe beisammen liegen. Am Ende des Tages sollten Sie noch einen Stop in der historischen Taverne einlegen, wo man rustikale Atmosphäre beim Essen mit den Händen genießen kann (Öffnungszeiten: täglich ab 11 Uhr, sonntags schon um 10 Uhr).

Die Zitadelle Spandau bietet außerdem viele Aktivitäten für Kinder an, vor allem im Sommer: So Mittelalterentdeckungstouren, Kunstklassen in der Kunstbastion, Puppentheater und vieles mehr - schauen Sie einfach aufs Programm! Jeden Sommer findet zudem das Open-Air-Zitadellen-Musikfestival mit vielen deutschen und internationalen Musikern in der überwältigenden Umgebung der alten Festung statt. 2009 waren dort unter anderem die Simple Minds und Silbermond zu Gast."

Zitadelle Spandau, Am Juliusturm, Spandau. Eintritt: 4,50 Euro. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10 bis 17 Uhr.

Text: Sarah Curth; Foto: Zitadelle Spandau Spotted by Locals/Berlin

Volkspark Friedrichshain; spotted by locals

Quelle: SZ

10 / 10

Volkspark Friedrichshain

"Wann immer ich Lust auf etwas Aktives habe, gehe ich in meinen Lieblingspark in Friedrichshain. Für mich ist das der einfach der beste Platz, um sich zu entspannen und zurückzuziehen. Nach dem Tiergarten ist er der zweitälteste Park in Berlin, erstmals wurde er 1848 fertiggestellt, musste aber im Krieg leiden als die Nazis hier zwei Flaktürme errichteten, die später gesprengt und mit Bauschutt aufgefüllt wurden. Diese zwei kleinen Berge gibt es immer noch. Mit den Jahren sind Flora und Fauna hierher zurückgekommen und heute ist der F'hain einer der facettenreichsten Parks in Berlin.

Es gibt keine Tageszeit, zu der man nicht Jogger, Spaziergänger, spielende Kinder oder Menschen beim Sporteln sieht. Das heißt auch darüber zu sprechen, was für eine Fülle an Dingen man hier tun kann: Es gibt Tennisplätze (12 Euro/Stunde), Halfpipes, einen netten kleinen Kletterfelsen, Fußball- und Basketballplätze ...Dort wo früher ein Schwimmbad war (man kann immer noch die Umrisse am Boden sehen), spielen die Leute heute gerne Volleyball (im Sommer) oder skaten mit ihren Inlinern die 800 Meter lange Asphaltpiste außen herum.

Wenn es warm ist, sind Grillen und Picknick äußerst beliebt, viele sitzen auch im Café Schönbrunn oder im angrenzenden Biergarten oder gönnen sich ein Eis während sie am berühmten Märchenbrunnen im Westen des F'hain (Foto) umherwandern. Am besten aber ist das beliebte Open-Air-Kino (von Mai bis September)."

Volkspark Friedrichshain, Friedrichshain. Tennis Platz: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 19 Uhr.

Fotos und Text: Herrmann Königs; Spotted by Locals/Berlin

(sueddeutsche.de/af/bgr)

© sde

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite