Skifahren rund um den Arlberg:Von bodenständig bis luxuriös

Auch in den Arlberger Top-Hotels, wie dem "Hospiz" in St. Christoph, geht es trotz allem Luxus sportlich leger zu. In dem historischen Haus auf dem Arlbergpass geben sich Winter für Winter der europäische Adel, Industrielle, Stars und Sternchen ein Stelldichein. Dann ordern sie beim legendären "Hospiz"-Seniorchef Adi Werner sündhafte teure Bordeaux. Sein Großflaschen-Weinkeller mit über 5000 Exemplaren zählt zu den größten der Welt.

Die beiden höchstgelegenen Orte am Arlberg, St. Christoph und Zürs, sind ideal für Sportler und Genießer, denen ein einsamer Spaziergang im Schnee unterm Sternenhimmel lieber ist als ein Schaufenster-Bummel oder der Rummel im Tal. St. Anton ist für Wintersportler, die genauso wild feiern wollen, wie sie Ski fahren. Stuben wiederum ist das ursprünglichste und auch günstigste Dörfchen für Familien, während sich das feine Lech als das Juwel des Arlbergs präsentiert.

Das längste Skirennen der Welt

Rechts vom Ort geht es hinauf zum fast ebenso hohen Rüfikopf, von wo man über den Hexenboden bis nach Zürs gelangt. Von dort können Ski-Fahrer über das Madloch-Joch und Zug im Kreis zurück nach Lech fahren. In gemütlichem Tempo dauert die schon seit über 50 Jahren befahrbare Runde ein paar Stündchen. Beim Rennen "Der Weiße Ring" brauchen die Schnellsten gerade mal eine Dreiviertelstunde für die Tour rund um Lech. Mit 22 Kilometern ist es das längste Skirennen der Welt.

Trotz des Jetsets hat aber auch Lech seinen bodenständigen Charakter und vor allem seine sportliche Note bewahrt. Das Wichtigste für die meisten Wintergäste ist immer noch das Skifahren. Auch wenn sie es bei weitem nicht so extrem treiben wie Lorraine Huber. Die Lecherin gehört zu den besten Freeriderinnen der Welt. In der vergangenen Saison war sie einer der Stars des neuesten Warren-Miller-Films und durfte darin ihren geliebten Arlberg präsentieren. "Meine Lieblingsrouten sind am Trittkopf und rund um das Omeshorn", erzählt Lorraine. Ab und zu verrät sie in Freeride-Camps ihre Tipps und Tricks für das Fahren im Pulverschnee. Wo? Natürlich am Arlberg.

Informationen:

Anreise: Bequem und umweltschonend ist die Anreise mit der Bahn direkt nach St. Anton. Mit dem Auto ist der Arlberg über die Inntal-Autobahn erreichbar.

Klima und Reisezeit: Die Skisaison am Arlberg dauert von Ende November bis Anfang April. Die beste Reisezeit ist von Mitte Dezember bis Ende März.

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