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Skifahren in Italien:Skigebiet Civetta - Alleghe

Die Civetta dominiert die Kulisse.

(Foto: Stefan Herbke)

Die wuchtigen Felsriesen Civetta und Monte Pelmo flankieren ein weitläufiges Skigebiet, das mit überwiegend leichten bis mittelschweren Pisten glänzt. Und als Urlaubsorte bieten sich kleine Bergdörfer wie Zoldo oder das quirlige Alleghe an.

Wer an Skifahren in Italien denkt, dem fallen als erstes Orte wie Cortina d'Ampezzo, Sulden oder Madonna di Campiglio ein, oder Skiregionen im Bereich von Dolomiti Superski wie das Grödner Tal. Doch wer sich den Übersichtsplan von Dolomiti Superski einmal näher anschaut, wird schnell den einen oder anderen Skiort entdecken, der ihm bisher noch gänzlich unbekannt war. Valzoldana, Selva di Cadore, Pescul, oder Alleghe zum Beispiel. Orte, die schon sehr italienisch klingen und eines gemein haben: sie bilden die Skiregion Civetta.

Sanfte Pisten vor wilden Gipfeln

Die mächtigen Felsbastionen von Pelmo und Civetta bilden die Eckpfosten der Skiarena Civetta, die wie ein Spinnennetz die sanften Hügel und Kuppen dazwischen mit Liften und Pisten überzieht. Das Skigebiet besitzt zwar bei weitem nicht den Bekanntheitsgrad anderer Skistationen, doch das muss kein Nachteil sein. Wer einfache bis mittelschwere Pisten sucht, ist hier genau richtig.

Bis auf 2100 Meter Höhe reicht das Skigebiet am Monte Fertazza, und wer die abwechslungsreiche Talabfahrt bis Alleghe in Angriff nimmt, legt über 1100 Höhenmeter zurück. Deutlich kürzer sind die Abfahrten zu den hochgelegenen Orten Pescul, Palafavera und Zoldo, den weiteren Einstiegspunkten in die Skischaukel. Oben konzentriert sich das Skigeschehen auf die Nordhänge des Monte Fertazza und die Kuppe des Col dei Baldi, die als Drehscheibe fungiert. In alle Himmelsrichtungen führen die Pisten talwärts, besonders schön sind die langen Abfahrten durch traumhafte Waldschneisen zur Ebene Piani di Pezze.

Mit Flutlicht in den Abend

Die Waldschneisen sind typisch für die Skischaukel: wegen der Höhenlage liegen die meisten Abfahrten unterhalb der Baumgrenze. Ein Vorteil, der vor allem bei Schlechtwetter zum Tragen kommt. Wer eher sportliches Gelände sucht, wird am Crep di Pecol fündig. Neben der kurzen, schwarz markierten Piste am Camar Bianc lockt vor allem die Talabfahrt neben der Gondelbahn "Pian del Crep". Und wer nicht genug bekommen kann, für den wird die Piste sogar nachts beleuchtet.

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