Dem Geheimnis auf der SpurDer unsterbliche Mönch

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Daschi-Dorscho Itigelow war das Oberhaupt der sibirischen Buddhisten in der Region Burjatien. 1927 starb er.
Daschi-Dorscho Itigelow war das Oberhaupt der sibirischen Buddhisten in der Region Burjatien. 1927 starb er. (Foto: HO/AFP)

Seit 98 Jahren ist ein buddhistischer Mönch in Sibirien tot. Doch sein Körper verwest nicht, was ihn in den Augen mancher Gläubigen lebendig erscheinen lässt. Wie ist das möglich?

Von Josef Scheppach

Wann ist man tot? Noch bis ins 20. Jahrhundert galten Menschen als tot, wenn ihr Herz nicht mehr schlug, die Atmung ausgesetzt hatte. Heute gilt als Todeskriterium der Hirntod. Er wird diagnostiziert, wenn alle Funktionen des Gehirns unwiderruflich ausgefallen sind. Aber wie soll man den Zustand nennen, in dem sich Daschi-Dorscho Itigelow befindet? Er sieht fast so aus, als hätte er nie den letzten Atemzug getan, obwohl er seit 98 Jahren tot ist. Für die Wissenschaft ein Rätsel, für die Gläubigen ein Wunder.

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