Ostafrika:"Die Gorillas bedeuten uns alles"

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Ostafrika: Für die Berggorillas gehörten die menschlichen Besucher vor Corona zum Alltag. Jetzt sollen die Gäste auf noch größere Distanz achten, woran sich die Tiere allerdings nicht unbedingt halten.

Für die Berggorillas gehörten die menschlichen Besucher vor Corona zum Alltag. Jetzt sollen die Gäste auf noch größere Distanz achten, woran sich die Tiere allerdings nicht unbedingt halten.

(Foto: mauritius images)

Lange hatte Ruanda sich wegen der Pandemie abgeschottet. Jetzt dürfen wieder Touristen die Berggorillas besuchen - mit Sicherheitsabstand. Doch am Ende entscheiden die Affen, wie nahe sie dem Menschen kommen wollen.

Von Win Schumacher

Diese Party lassen sie sich nicht nehmen - Pandemie hin oder her. Übermütig wälzen sich die zwei halbstarken Gorillajungs durchs Dickicht, stürzen sich kreischend und knurrend aufeinander, ein Knäuel aus schwarzem Pelz und ineinander verrenkten Affengliedern. Daneben vergnügt sich ein erwachsenes Männchen ganz ungeniert mit einer der Haremsdamen des herrschenden Silberrückens. Bei den Berggorillas in Ruandas Vulkan-Nationalpark scheint an diesem Morgen Feierlaune angesagt zu sein.

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