Das Weinrot des Umschlags, ein internationaler Klassiker, ist schön genug, dass es bleiben darf. Doch ist das Innenleben des Passes viel zu schade, um nur von Ein- und Ausreisestempeln fremder Länder geschmückt zu werden. Seit knapp zwei Jahren gibt es zwar einen überarbeiteten deutschen Pass, doch wurde da mehr an Fälschungssicherheit gedacht: Das Brandenburger Tor etwa leuchtet auf den Innenseiten erst unter UV-Licht auf.

Doch der Pass sollte nicht nur für Einreisebeamte, sondern für die Reisenden selbst aufgehübscht werden: mit Motiven aus der Heimat, die deren Schönheit zeigen und spätestens bei der Ausreise trösten, dass es doch gar nicht so schlimm ist, nun wieder nach Hause zu kommen.

Bild: Bildbearbeitung Jessy Asmus 24. Januar 2019, 05:222019-01-24 05:22:31 © SZ.de/edi/sks