Anders als beim Blick über Mailand, London oder Paris fehlen in Edinburgh Wolkenkratzer und glitzernde Leuchtreklamen. Orangefarbene Straßenlaternen erhellen nachts den Himmel. Nachtschwärmer sind deshalb auf den ersten Blick von Edinburgh enttäuscht, weite Teile der Stadt scheinen in ihrer Geschichte gefangen vor sich hinzudösen. Einzige Ausnahme: die Pubs in Leith und rund um den alten Edinburgher Marktplatz Grassmarket.

Vom späten Nachmittag an drängeln sich dort Gäste aus aller Welt mit Einheimischen beim After-Work-Pint um die Tresen. Eine Sperrstunde gibt es im Gegensatz zum südlichen Nachbarn England nicht. Dennoch leeren sich die meisten Bars regelmäßig vor Mitternacht - dann sind auch die durchaus trinkfesten Schotten bereit für den Heimweg.

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12. April 2011, 17:432011-04-12 17:43:35 © sueddeutsche.de/Susanne Popp/dd/boen